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Carsten Maschmeyers Ferienimmobilie:Schnäppchen gefällig?

Carsten Maschmeyer will seine Villa auf Mallorca verkaufen, in der einst Christian Wulff urlaubte. Der Makler hat für das 38-Millionen-Euro-Anwesen schon zwei Interessenten gefunden. Ein Rundgang für weitere Kaufwillige.

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Quelle: Christophe Boulair/Engel & Völkers

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Carsten Maschmeyer will seine Villa auf Mallorca verkaufen, in der einst Christian Wulff urlaubte. Makler Hans Lenz hat für das 7470 Quadratmeter große Grundstück mit Haupt- und Angestelltenhaus, Liebesgrotte und Jacuzzi schon zwei Interessenten gefunden. Ein Rundgang für weitere Interessenten.

Maschmeyers Villa thront auf einem Felsen in der Hafeneinfahrt des Fischerortes von Port d'Andratx. Im Garten des 7470 Quadratmeter großen Grundstücks sollen 300 verschiedene Pflanzenarten wachsen. Eine Leistung, zu der das hauseigene Gärtnerteam nur zu beglückwünschen ist. Für die Angestellten ist das kleine Gebäude links vorgesehen.

Wie Lenz im Interview mit der Süddeutschen Zeitung berichtet, interessieren sich bereits zwei Käufer aus der Schweiz und Hongkong für die exklusive Villa, die unter Maschmeyer komplett saniert und ans öffentliche Kanalnetz angeschlossen wurde. Für die Käufer entscheidend sei nicht der Name der Vorbesitzer, versichert Lenz, sondern Lage, Ausstattung und der private Anlegeplatz für eine bis zu 15 Meter große Privatyacht.

Das Interview mit Makler Hans Lenz lesen Sie gedruckt oder digital in der Donnerstagsausgabe der "Süddeutschen Zeitung".

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Quelle: SZ

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Der Pool der Maschmeyer-Villa, in der neben Veronica Ferres auch Christian Wulff gebadet haben soll, erinnert an den bei Kindern beliebten Strömungskanal im Freizeitpark. Nur eben ohne Strömung. Auf den Spa-Liegen liegen blaue Trockentücher mit lustigem Delfin-Muster bereit. Die halbnackte, Faun-artige Statue am Beckenrand signalisiert mit ihrer Körperhaltung einerseits Demut, andererseits Lebensfreude. Sie erinnert entfernt an Lady Di, die hier auch einmal eine schöne Zeit verbrachte.

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Der Blick vom ersten Stock über Pool, Garten und Port d'Andratx. Liegt man allein am Pool, so leistet einem immerhin eine der vielen schmucken Steinfiguren - hier eine liegende, barbusige Schönheit - Gesellschaft. Drinnen hat man selbst von der Badewanne aus Meerblick. Die Vorhänge sollte man allerdings besser zuziehen, da sich auch auf dem der Landzunge gegenüberliegenden Küstenstreifen hübsche Castillos mit großen Fenstern befinden.

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Im Inneren der Villa werden die Kissen vom Hauspersonal immer aufgeschüttelt und perfekt auf der hell bezogenen Chaiselongue drapiert. Die Bodenplatten sind ausgesprochen pflegeleicht. Das ganze Haus ist ein Traum aus Glas, Acryl und Metall.

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Der gewaltige Konzertflügel im Wohnzimmer soll im Kaufpreis von 38 Millionen Euro bereits enthalten sein, versichert der Makler. Originell: Die offenbar auf die Wand projezierte Uhr darüber. Der Bücherschrank bietet reichlich Auswahl an Urlaubslektüre. Die Bilder an der Wand erinnern an die Kunst eines Gustav Klimt, die Büsten über dem Kamin hingegen an Lawrence von Arabien.

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Verglichen mit dem Las-Vegas-Stil des restlichen Castillos wirkt die Küche eher bescheiden. Die Körbe unter dem Arbeitsplatz gibt es so ähnlich auch bei Ikea zu kaufen, der Frühstückstisch-Erker wirkt fast ein bisschen beengend. Der Blick durch das Fenster jedoch entschädigt für vieles.

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Quelle: Christophe Boulair

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Im Gegensatz zum Frühstücksraum verfügt der Speisesaal über ausreichend Platz. Stühle und Deckenbeleuchtung erinnern an die Villen einiger vom Volk vertriebener Machthaber - in anderen, sehr fernen Ländern.

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Um im optischen Gesamtkonzept der Villa nicht unangenehm aufzufallen, wurde für den Billardtisch beigefarbener statt grüner Filz verwendet. Gewagt: Ein Schelm hat das Aufbau-Dreieck an die Lampe gehängt, was diese Szene aber nur geringfügig stört. Für den romantischen Abend vor dem Flachbildschirm stehen links und rechts der Kommode zwei Fußschemel bereit.

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Der Whirlpool auf einer der vielen Hausterrassen. Beleuchtung und Anzahl der Geländer ermöglichen den gefahrlosen Einstieg auch noch im Seniorenalter.

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Wer es eher gesellig mag, der ist auf der XXXL-Außencouch gut aufgehoben. Lästig allein die Größe des bereitgestellten Sonnenschirmes. So ist der vollständige Schutz vor schädlichen UV-Strahlen nicht für alle Hausbewohner gleichermaßen sichergestellt.

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Die Liegen am Pool. Natürlich ruht man auch anderswo im All-Inclusive-Urlaub auf derlei Mobiliar. Nur eben nicht mit diesem Blick! Makler Hans Lenz spricht von einer AAA-Lage. Das trifft es wohl. Gegenüber im Hafen fahren die Fischer heute noch jeden Morgen zum Fang aus. Wie sagt der Makler? "Das Urige funktioniert gleich neben dem Luxus."

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Quelle: Engel & Völkers

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Das Schlafzimmer von Carsten Maschmeyer - und seiner Verlobten Veronica Ferres. Das einzige, das stören könnte, ist der Fensterblick auf die gegenüberliegenden Gebäude (rechts). Zumindest abends, wenn man das Licht schon angeschaltet hat, aber die Vorhänge noch nicht zugezogen sind. Der Blick aufs Meer hinaus natürlich ist noch nicht mal mit dem Goldkästchen im Vordergrund aufzuwiegen. Wozu braucht man da noch einen Fernseher?

© Süddeustche.de/leja/rus

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