Auch nach dem Finale des Eurovision Song Contests mangelt es nicht an Skurrilitäten: Der Präsident von Aserbaidschan lässt nun ermitteln, warum sein Land keinen einzigen Punkt an Russland gab.
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Großes Spektakel, ausgefallene Outfits, eigenwillige Darbietungen - das ist der Eurovision Song Contest. Diesmal im Programm: ein Vampir mit Falsettstimme, Pannen beim Punkteaufsagen und nackte Füße. Eine Sängerin bemüht gar einen Bühnenskandal im Stil von Madonna und Britney Spears.
Der ESC in Bildern.mehr...
Sieg für die Favoritin: Mit deutlichem Abstand gewinnt Emmelie de Forest aus Dänemark den Eurovision Song Contest in Malmö. Die 20-Jährige setzt sich mit ihrem Song "Only Teardrops" durch. Die Deutsche Natalie Horler von Cascada landet abgeschlagen auf Platz 21. Ausgerechnet Lena Meyer-Landrut verschusselt die Punktvergabe.
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Im Jahr eins nach dem Rückzug von Stefan Raab aus dem ESC-Vorentscheid ist Deutschland wieder ungefähr dort, wo es 2009 aufgehört hat: auf Rang 21. Ab und an ein Almosenpünktchen für die magere Performance von Cascada, das war's. Welten lagen zwischen dem deutschen Beitrag und dem dänischen Siegersong. Der Auftritt von Deutschlands einstigem ESC-Sternchen Lena brachte auch keine Linderung.
Eine TV-Kritik von Hans Hoffmehr...
Ein Vampir und ein wallendes Brautkleid haben es geschafft: Im zweiten Semi-Finale haben sich die letzten zehn Kandidaten für das Finale des Eurovision Song Contest in Malmö qualifiziert. Die verrücktesten Auftritte in Bildern.
mehr...Bilder
Im zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest haben sich weitere zehn Kandidaten für das Finale am Samstag qualifiziert. In Malmö mit dabei ist Kontra-Tenor Cezar aus Rumänien. Ausgeschieden ist dagegen die Heilsarmee-Gruppe Takasa aus der Schweiz.
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Hans-Dietrich Genscher war zeitlebens ein Meister des Dialogs. Menschenrechte forderte der ehemalige Außenminister dagegen nie allzu direkt ein. Auch heute pflegt Genscher einen wohlwollenden Umgang mit Autokraten - auch im Dienst einer PR-Agentur.
Von Daniel Brössler, Berlinmehr...
Cristiano Ronaldo fehlt gesperrt und Portugal müht sich: Im WM-Qualifikationsspiel gegen Aserbaidschan kommt das Team erst spät zum 2:0. Tschechien siegt souverän gegen Armenien, der Hamburger Heung-Min Son schießt Südkorea zum Sieg gegen Katar.
Die Spiele im Überblickmehr...
Wie sieht es aus in Somalia, in Syrien, in Russland? Zum Welttag der Pressefreiheit veröffentlichen die "Reporter ohne Grenzen" eine Auswahl beeindruckender Fotos aus der internationalen Bilderflut.
Von Irene Helmesmehr...
Die Liste "Feinde der Pressefreiheit" der "Reporter ohne Grenzen" ist ein Pranger für diejenigen, die unabhängige Journalisten bedrohen und die Macht über die Medien an sich reißen wollen. In diesem Jahr landen auch die ägyptischen Muslimbrüder und eine syrische Rebellengruppe darauf.
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Meinung
Anreize, Druck und Zwang: Viel mehr außenpolitische Instrumente setzt die internationale Diplomatie nur selten ein. Doch Hilfsgelder, Sanktionen und Militäraktionen haben nur begrenzte Wirkung: Wer den Frieden will, muss verstehen können, was den anderen umtreibt.
Ein Gastbeitrag von Volker Perthesmehr...
17 Cent Stundenlohn, ein Minister für Jute - und Behörden, die mit der schwachen Stellung der Arbeiter um Geld werben: Bangladesch ist von der Modeproduktion für reiche Länder abhängig. Die Katastrophe von Savar hat es nun mit schrecklicher Kraft in den Fokus der Weltöffentlichkeit gerissen.
Von Jannis Brühlmehr...
NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich "tief besorgt" über die mit einer Kriegsdrohung verbundenen neuerlichen Spannungen zwischen Aserbaidschan und Armenien gezeigt.
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Vor der Austragung des Eurovision Song Contest in Aserbaidschan hat sich die Bundesregierung besorgt über die Menschenrechtslage in der ehemaligen Sowjetrepublik geäußert.
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In Aserbaidschan haben Sicherheitskräfte 22 mutmaßliche Agenten gefasst, die angeblich im Auftrag des benachbarten Iran Terroranschläge verüben sollten.
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Korruption, Zwangsräumungen, politische Häftlinge: Die Kritik an Aserbaidschan vor dem Eurovision Song Contest reißt nicht ab. Einen Boykott lehnt der Menschenrechts-Beauftragte der Bundesregierung aber ab.
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In Aserbaidschan, dem Austragungsland des Eurovision Song Contests, sind vergangenes Jahr offenbar 136 Menschen gefoltert worden. Drei der Folteropfer sollen an den Folgen der Misshandlungen gestorben sein.
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In Aserbaidschan hat sich eine Oppositionsbewegung herausgebildet, die Jugend wehrt sich mit Demonstrationen gegen Korruption und staatliche Unterdrückung. 2013 könnte für sie das Jahr der Veränderungen werden.
Von Ingo Petzmehr...jetzt.de
Lena scheitert an der Titelverteidigung, Aserbaidschan jubelt. Doch wie ging das Siegerlied gleich noch mal? Das SZ-Magazin und sueddeutsche.de haben vom gemeinsamen Sofa alles Wissenswerte notiert. Die Ereignisse des Abends in der Ticker-Nachlese.
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Vor dem Finale des Eurovision Song Contest versucht Aserbaidschan mit Millionenaufwand, sich in Baku der Welt als moderner Brückenstaat zwischen Ost und West zu präsentieren - und scheitert.
Von Daniela Daumehr...
Berti Vogts hat offenbar eine neue Aufgabe gefunden: Nach Medieninformationen soll der frühere Bundestrainer neuer Nationalcoach Aserbaidschans werden. Der 61-Jährige reagierte allerdings verärgert über diese Meldung.
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Die Regierung in Baku ist bereit, mit Amerikanern und Russen über die gemeinsame Nutzung einer Radarstation zu sprechen. Doch weder in Washington, noch im Nato-Hauptquartier hält man von dem Vorhaben viel - auch, weil Aserbaidschan "etwas zu nah an den Schurkenstaaten" liegt.
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Aserbaidschans Regierung tritt Menschenrechte mit Füßen, doch die Veranstalter des Eurovision Song Contests scheint das nicht zu stören. Statt dem Regime die Stirn zu bieten, geht die Europäische Rundfunkunion auf Kuschelkurs. Dabei könnte der Verband, wenn er jetzt handelt, ein Zeichen setzen.
Ein Gastbeitrag von Hugh Williamsonmehr...
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