Aserbaidschan

dpa-Nachrichten

  1. Amt
    :Aliyev in Aserbaidschan als Wahlsieger bestätigt

  2. Präsidentenwahl
    :Aserbaidschan: Staatschef Aliyev als Wahlsieger präsentiert

  3. Pipeline-Sabotage
    :Schweden beendet Nord-Stream-Verfahren

  4. Aserbaidschan
    :Experte: Aliyev will mit vorgezogener Wahl Macht absichern

  5. Natur
    :Hanauer Wisent Fadi hat Reise in Kaukasus gut überstanden

  6. Tiere
    :Möglicherweise letzte Wolfsheulnacht in Hanauer Wildpark

  7. Südkaukasus
    :Armenien wirft Aserbaidschan neue Kriegsvorbereitungen vor

  8. Natur
    :Aus Hessen in den Kaukasus: Wisent Fadi wird ausgewildert

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Weitere Artikel

SZ PlusIsraels Botschafter in Aserbaidschan
:Ein Träumer von offenen Grenzen

George Deek, 38, christlicher Araber aus einer palästinensischen Familie, vertritt als Botschafter Israel in einem islamischen Land, einem Nachbarn Irans. Doch heikel für ihn ist auch noch ein anderer Konflikt. Ein Porträt.

Von Frank Nienhuysen

SZ PlusSicherheit
:Absolut nicht in Ordnung

Die internationale Politik ist geprägt von wachsender Unruhe, Regelbrüchen und Provokationen bis zum Krieg. Wer für Frieden sorgen und seine Ideen von Sicherheit umsetzen will, muss stark sein – oder gar Zwang anwenden.

Von Stefan Kornelius

SZ PlusAserbaidschan
:Ein Theaterstück mit dem Titel "Wahl"

Eine "neue Ära" ruft Präsident Alijew aus, nachdem Aserbaidschan die Kontrolle in Bergkarabach übernommen hat - und lässt sich einmal mehr zum Staatschef wählen. Echte Gegenkandidaten gab es nicht, die Opposition hat die Wahl boykottiert.

Von Silke Bigalke

SZ PlusBergkarabach
:Unsere Geisterstadt soll schöner werden

Wer in das menschenleere Bergkarabach zieht, bekommt von der aserbaidschanischen Regierung eine Wohnung geschenkt. Bleibt die Frage: Wie lebt es sich so im zurückeroberten Land, zwischen schnell hochgezogenen Neubauten und Ruinen?

Von Frank Nienhuysen (Text) und Lala Aliyeva (Fotos)

Korruption
:Anklagen in Aserbaidschan-Affäre

Aserbaidschans Regierung soll in einem Gremium des Europarats Parlamentarier bestochen haben. Nun ist gegen zwei frühere Bundestagsabgeordnete der Union Anklage erhoben worden.

Klimapolitik
:Baku oder Bonn

Eigentlich soll der nächste Klimagipfel in Osteuropa stattfinden. Aber wo? Seit Monaten können sich die Länder nicht einigen. Gelingt ihnen das bis Dienstag nicht, gibt es nur einen Ausweg: Deutschland.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusKaukasus
:Abkehr von Moskau

Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan distanziert sich immer deutlicher vom Kreml. Und kündigt jetzt ein mögliches Friedensabkommen mit Aserbaidschan an.

Von Silke Bigalke

Gipfel in Teheran
:Sanktionierte unter sich

Russlands Außenminister Lawrow reist nach Iran. Dort geht es um Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan, vermutlich aber auch um die Krise in Nahost. Moskau und Teheran verbindet inzwischen viel - vor allem die Abneigung gegen den Westen.

Von Raphael Geiger

Europäische Politische Gemeinschaft
:Selenskij fordert von Europa Einigkeit

Krieg und Konflikte prägen das Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft. In Granada zeigt sich: Die EU tut sich schwer, eine Reaktion der Geschlossenheit zu zeigen.

Von Jan Diesteldorf

Südkaukasus
:Letzter Flüchtlingsbus verlässt Bergkarabach

In Armenien sind nach dem Angriff durch Aserbaidschan mehr als 100 000 Menschen angekommen. Dass sich das Land nun dem Internationalen Strafgerichtshof anschließen will, ärgert Moskau.

Kaukasus
:Es wird leer in Bergkarabach

Mehr als 100 000 Menschen sind nach Armenien geflüchtet und müssen jetzt versorgt werden. Das Land setzt auf internationale Hilfe, aber nicht mehr auf Russland.

Von Frank Nienhuysen

Kaukasus
:Mehr als 100 000 Menschen aus Bergkarabach geflohen

Diese Zahl nennt das UN-Flüchtlingshilfswerk. Damit hat ein Großteil der ethnischen Armenier die Konfliktregion verlassen. "Viele sind hungrig und erschöpft", sagt Flüchtlingskommissar Grandi.

SZ PlusMeinungKaukasus
:Was von Armenien bleibt

Der kurze Krieg um die Region Bergkarabach wird noch nicht das Ende gewesen sein. Denn Aserbaidschan verfolgt weitergehende Ziele - selbstverständlich ganz im Sinne der Türkei.

Kommentar von Tomas Avenarius

SZ PlusBergkarabach
:Exodus aus einer Heimat, die keine mehr ist

Mehr als die Hälfte aller Bewohner von Bergkarabach ist bereits geflohen - und hat erschöpft und hungrig Armenien erreicht. Doch nicht jeden lassen die aserbaidschanischen Soldaten gehen.

Von Silke Bigalke

Kaukasus
:Regierung von Bergkarabach beschließt Selbstauflösung

Zum Jahreswechsel sollen alle staatlichen Institutionen und Organisationen aufhören zu existieren. "Dann beendet auch die Republik Bergkarabach ihr Bestehen." Mehr als die Hälfte der ethnischen Armenier sind bereits aus ihrer Heimat geflohen.

Kaukasus
:Wohl mindestens 68 Tote nach Explosion in Bergkarabach

Zusätzlich gebe es mindestens 290 Verletzte, melden die Behörden vor Ort. Das Schicksal von etwa 100 Menschen ist demnach noch ungeklärt. Das Unglück hatte am Montag Menschen getroffen, die ihre Autos für die Flucht nach Armenien auftanken wollten.

Bergkarabach
:20 Tote und Hunderte Verletzte nach Explosion an Treibstoffdepot

Zum Zeitpunkt der Katastrophe nahe der Gebietshauptstadt Stepanakert standen zahlreiche Menschen für Benzin an. Die Ursache der Detonation ist bisher nicht geklärt.

Kaukasus
:Wie ist die Lage in Bergkarabach?

Nach den Angriffen Aserbaidschans fliehen Tausende nach Armenien. Noch immer fehlen Lebensmittel, Medikamente und Benzin. Nach der Explosion eines Treibstoffdepots soll es Hunderte Opfer geben.

Von Silke Bigalke

Erdoğans Besuch bei Alijew
:Der Sieger gibt sich die Ehre

Während Tausende Armenier ihre Heimat Bergkarabach verlassen, fliegt der türkische Präsident Erdoğan zu seinem aserbaidschanischen Kollegen Alijew.

Von Raphael Geiger

Bergkarabach
:Ringen um die Zukunft

Nach dem Waffenstillstand in Bergkarabach wird weiter um die Zukunft der ethnischen Armenier in der von Aserbaidschan abtrünnigen Südkaukasus-Region gerungen.

Konflikt im Südkaukasus
:Armenien und Aserbaidschan erheben schwere Vorwürfe im UN-Sicherheitsrat

Die Eskalation in der Region Bergkarabach ist zwar vorerst beruhigt, die Lage bleibt aber fragil. In New York liefern sich die Länder einen Schlagabtausch. Bundesaußenministerin Baerbock verlangt eine Deeskalation.

Waffenruhe im Kaukasus
:EU und Russland besorgt über Sicherheit der Karabach-Einwohner

Aserbaidschan hat mit Angriffen die Kontrolle über Bergkarabach zurückgewonnen. Jetzt wird verhandelt, wie es für die armenische Bevölkerung dort weitergeht - bleiben oder ausreisen?

Von Frank Nienhuysen

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Bergkarabach: Ohne Russland war Armenien verwundbar

Aserbaidschan hat sich in dem Konflikt um Bergkarabach zum Sieger erklärt. Was heißt das für die Region? Und warum hat Russland nicht eingegriffen?

Von Ann-Marlen Hoolt und Stefan Kornelius

MeinungBergkarabach
:Die Schutzmacht Russland war keine

Der Konflikt um die Bergregion im Südkaukasus ist vorerst entschieden - auf Kosten der Bevölkerung. Doch die Spannungen im Hintergrund zwischen Russland und der Türkei sind damit noch lange nicht behoben.

Kommentar von Silke Bigalke

Bergkarabach
:Waffenruhe offenbar brüchig - die Lage im Überblick

Bei dem Militäreinsatz sind Berichten zufolge mehr als 200 Menschen getötet worden. Was wird nun aus den ethnischen Armeniern in der Region? In Aserbaidschan beginnen die Konfliktparteien Gespräche.

Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan
:Wie geht es weiter mit Bergkarabach?

Rund 120 000 Menschen leben in dem Gebiet, das Aserbaidschan am Dienstag angegriffen hat. Jetzt herrscht eine Waffenruhe - aber die Aussicht auf Frieden ist mehr als vage. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Von Frank Nienhuysen

Konflikt um Bergkarabach
:Feuerpause zwischen Aserbaidschan und Armenien vereinbart

Die Armenier in Bergkarabach haben sich mit Baku geeinigt, die Kämpfe zu beenden. Am Dienstag hatte Aserbaidschan eine Militäroperation gestartet, bei der Dutzende Menschen ums Leben kamen.

SZ PlusKaukasus
:Angst in den Kellern von Bergkarabach

Aserbaidschan greift die überwiegend von Armeniern bewohnte Region an. Die Menschen dort sind wegen einer Blockade von der Außenwelt abgeschnitten, jetzt erleben sie womöglich den Beginn eines neuen Krieges.

Von Silke Bigalke

Konflikt um Bergkarabach
:Deutschland, Russland und EU drängen auf Ende der Kampfhandlungen

Aserbaidschan greift die von Armeniern bewohnte Region Bergkarabach an. Weltweit verurteilen Diplomaten den Militäreinsatz, nur Erdoğan steht hinter dem autoritären Regime in Baku.

SZ PlusMeinungBergkarabach
:Aserbaidschan greift an, weil es kann

Das Land ist gegenüber Armenien im Vorteil und spielt diesen nun in der umkämpften Region gnadenlos aus. Die Not vor Ort wird dadurch noch größer werden.

Kommentar von Frank Nienhuysen

Kaukasus
:Aserbaidschan beginnt Militäreinsatz zur Rückeroberung von Bergkarabach

Die Region liegt in Aserbaidschan, wird aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt. Berichten zufolge werden auch Zivilisten getötet.

Bergkarabach
:Ein Hilfslaster, der nicht nur glücklich macht

Ein russischer Transport erreicht das blockierte Bergkarabach. Für Armenien ist das ein Dilemma, trotz ihrer Not blockieren Einwohner weitere Lieferungen. Und eine Militärübung mit den USA vertieft den Konflikt weiter.

Von Frank Nienhuysen

Aserbaidschan und Armenien
:Sind Hilfslieferungen nach Bergkarabach bald wieder möglich?

Seit Monaten blockiert Aserbaidschan die abtrünnige Region. Die humanitäre Lage ist Berichten zufolge schlecht. Nun gibt es offenbar eine Einigung.

SZ PlusBergkarabach
:Brot oder Freiheit

Im Schatten des Krieges in der Ukraine versucht Aserbaidschan, die Region Bergkarabach wieder unter Kontrolle zu bekommen - und schneidet sie einfach von der Außenwelt ab.

Von Silke Bigalke

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Konflikt in Bergkarabach: Abgeschnitten von der Außenwelt

Seit einem Monat blockiert Aserbaidschan den Zugangskorridor nach Bergkarabach. Wie sich die Lage zuspitzt und wie es weitergehen könnte.

Von Silke Bigalke und Tami Holderried

Formel 1 in Baku
:Perez gewinnt Sprintrennen

Der Mexikaner setzt sich am Samstag vor Ferrari-Pilot Charles Leclerc und Weltmeister Max Verstappen im zweiten Red Bull durch.

Mercedes in der Formel 1
:Mit den Gedanken schon im Jahr 2026

Beim Grand Prix von Aserbaidschan wird die Jagd auf den bisher uneinholbaren Red-Bull-Rennwagen neu eröffnet. Mercedes bastelt sogar schon am Silberpfeil der Zukunft - notgedrungen.

Von Elmar Brümmer

SZ PlusKaukasus
:Gefangen in der Freiheit

Sofi Abrahamian sitzt seit Monaten in Armeniens Hauptstadt Eriwan fest. Im Konflikt um ihre Heimat Bergkarabach spielt auch Russland eine fragwürdige Rolle.

Von Frank Nienhuysen, Eriwan

SZ PlusEhemalige Sowjetunion
:Konflikte im Windschatten des Ukraine-Kriegs

In Zentralasien und im Kaukasus kämpfen wieder ehemalige Sowjetstaaten. Eine Rolle spielt dabei wohl, dass Russland gerade abgelenkt ist.

Von Frank Nienhuysen

Kaukasus
:USA verurteilen Angriff

Nach der Attacke Aserbeidschans auf Armenien besucht Nancy Pelosi die Konfliktregion und betont die Bedeutung der "territorialen Unversehrtheit Armeniens". Auch Papst Franziskus äußert sich.

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Bergkarabach: Krieg in Russlands Hinterhof

Pulverfass Kaukasus: Droht ein neuer Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan? Und was haben Putin und Erdogan damit zu tun?

Von Tomas Avenarius und Lars Langenau

SZ PlusRussland und seine Nachbarn
:Weg von Putin, nur wie?

Die meisten früheren Sowjetrepubliken versuchen seit Beginn des Ukraine-Feldzugs, sich von Russland zu distanzieren, ohne Moskau zu verärgern. Ein fast unmöglicher Balanceakt.

Von Silke Bigalke

Formel 1 in Aserbaidschan
:Das Drama des Ferrariseins

Eine ganze Weile sah es so aus, als steuere Charles Leclerc auf den ersten WM-Titel eines Fahrers im roten Wagen seit 2007 zu. Doch nach drei Rennen mit Pleiten, Pech und Pannen ist sein größter Gegner sein eigenes Team.

Von Philipp Schneider

SZ PlusKultursponsoring
:Böses Geld

Die Salzburger Festspiele stehen wegen Mitfinanzierung durch die Bergbaufirma Solway Group in der Kritik. Warum auch Sponsoring toxisch sein kann.

Von Moritz Baumstieger

SZ PlusRusslands Verbündete
:Wer noch zu Putin hält - und warum

Der Westen verurteilt den russischen Angriffskrieg, doch überall sonst auf der Welt hat Moskau noch Verbündete. Wer sie sind und wie sie sich positionieren.

Von Thomas Hahn, Frank Nienhuysen, Arne Perras, Benedikt Peters, David Pfeifer, Thore Schröder und Tobias Zick

Banine: "Kaukasische Tage"
:Blick zurück als Fremde

Jahrzehnte vor der Kritik am Orientalismus sah die Schriftstellerin Banine sich und ihre Herkunftswelt mit den Augen des Westens und der Männer. Und suchte dann doch ihre Freiheit.

Von Sophie Wennerscheid

Profil
:Ralf Wintergerst

Banknotendrucker, der auch umstrittene Geschäfte macht.

Von Caspar Busse

Lobbyismus-Vorwurf
:CSU-Mann Hahn kontert Kritik an Aserbaidschan-Einsatz

Der Bundestagsabgeordnete weist Bericht eines Online-Magazins über fragwürdige Kontakte zum Diktator Alijew zurück.

Von Stefan Galler

Pegasus-Projekt
:"Dieser Horror hat mich stärker gemacht"

Fatima Movlamli aus Aserbaidschan hat gegen die Regierung demonstriert und ist deswegen Opfer von Cyberattacken geworden. Es hätte sie fast in den Tod getrieben.

Interview von Miranda Patrucić

SZ PlusPegasus-Projekt
:Wie Aserbaidschan Kritiker ausspäht und demütigt

Freie Berichterstattung ist für das Regime von Präsident Ilham Alijew eine Gefahr. Deswegen haben Journalistinnen wie Khadja Ismayilova in Aserbaidschan viel auszuhalten.

Von Kristiana Ludwig und Hannes Munzinger

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