1. Charles Dickens — 200. Geburtstag

    Video In seinen Romanen zeigte der Schriftsteller Armut und Elend im England des 19. Jahrhunderts. Seine Romanfiguren wie Oliver Twist oder Ebenezer Scrooge sind auch heute noch unvergessen.

  2. Charles Dickens zum 200. Geburtstag — Was wir heute noch von Dickens lernen können

    Korruption, Dreck, Armut: Charles Dickens hat wie kein anderer die Londoner Milieus geschildert. Sein einzigartiges Talent lag weder im Romaneschreiben noch im Journalismus, sondern in der brillanten Kombination von beidem. Damit wurde er vom amüsierten Beobachter zur moralischen Institution. Von Alexander Menden

  3. Nach dem Rücktritt von Rumäniens Premier — Geheimdienstchef soll Regierungschef werden

    Im Auftrag seines Präsidenten: Mihai Razvan Ungureanu, derzeit Chef des Auslandsgeheimdienstes, soll dem zurückgetretenen Premier Boc folgen - und Rumänien aus der Krise führen. Unklar ist jedoch, ob das Parlament dem Vorschlag zustimmen wird. Von Klaus Brill

  4. Brad Pitt im Kino — Sonnyboy mit Tiefgang

    Je älter Brad Pitt wird, desto ernstere Themen geht er an: Jetzt kommt er mit "Moneyball" in die Kinos, einem Film, in dem es um eine gewichtige Angelegenheit geht - den Pioniergeist im Kapitalismus. Erst im vergangenen Sommer stellte er sich in "The Tree of Life" den richtig großen Fragen der Menschheit. Der Sonnyboy will uns was sagen. Die Bilder.

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  6. Reaktionen auf Mitt Romneys Satz über Arme — "So etwas darf man nie sagen"

    Ein Satz, der vieles verändert: Morgens war Mitt Romney noch der Sieger von Florida, abends rätselt Amerika über einen Auftritt des Multimillionärs auf CNN: "Um die Armen mache ich mir keine Sorgen", verkündete er da. Linke wie rechte Kommentatoren erinnern voller Spott daran, dass dies nicht der erste rhetorische Patzer des Kontrollfreaks ist - und auch Newt Gingrich lässt diese Chance zum Angriff nicht ungenutzt. Von Matthias Kolb, Washington

  7. Schuldenkrise — Wie Griechenland noch gerettet werden kann

    Meinung Griechenland ist kein schlecht geführtes Unternehmen. Das Konzept, die Regierung faktisch zu entmündigen, dann zu rationalisieren, auszulagern und die verbleibenden Beschäftigten so niedrig zu entlohnen, dass sie kaum noch davon leben können, ist auf ganzer Linie gescheitert. Für dieses Desaster trägt die deutsche Regierung eine besondere Verantwortung. Jetzt braucht es ganz andere Lösungen - und eine davon lautet: Klotzen, nicht kleckern. Ein Kommentar von Cerstin Gammelin

  8. Hunderttausende neue Lepra-Fälle pro Jahr — Das Leid der Aussätzigen

    Sie ist nicht nur eine furchteinflößende Krankheit, sondern ein Symbol für Armut und mangelnde Aufklärung: Die Lepra breitet sich nach wie vor in Teilen der Welt aus. Dabei ist ihre Heilung seit 30 Jahren möglich.

  9. East Village in New York — Gott bewahre vor dem Denkmalschutz!

    Die Gentrifizierung ist auch im East Village in vollem Gange. Teile des Boheme-Viertels sollen unter Denkmalschutz gestellt werden, doch diesmal sind es nicht Beatniks oder Punker, die dagegen sind - sondern Kirchenmänner. Von Daniela Dau

  10. Frühkindliche Bildung — Kletterwand für Achmed, Deutschkurs für Maria

    Kinder werden vom Elternhaus geprägt - aber nicht nur: Auch das nahe Lebensumfeld hat entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung. Viele Kommunen wollen fördern, doch fehlen ihnen die Daten, um die Mittel richtig zu verteilen. Das soll sich nun ändern. Von Corinna Nohn

  11. "Zettl" im Kino — Dietls Albtraum der Berliner Republik

    Kein Tempo, keine Pointen, witzlos: Helmut Dietl hat mit seinem lange erwarteten Film "Zettl" einen Schmarrn fabriziert, der grotesker kaum sein könnte. Dem Ur-Münchner Dietl muss es vor Berlin so gegraust haben, dass er der Stadt und seinen Finanziers sein Missvergnügen nur mehr vor die Füße knallen wollte. Da kann ein Staraufgebot mit Bully Herbig und Götz George auch nichts mehr retten. Von Willi Winkler

  12. Charles Dickens über Kapitalismus — Böser Geist des Bankenviertels

    Vor 200 Jahren wurde Charles Dickens geboren, eigentlich könnte ganz London das Jubiläum feiern - aber den wenigsten ist nach Feiern zumute. Weil der Kapitalismus Angst macht und keiner seine Gefahren besser beschrieben hat als der Erfinder von Oliver Twist. Ein Stadtspaziergang durch Londons Finanzdistrikt, der einiges über die Zukunft verrät. Von Lars Reichardt SZ-Magazin

  13. Augsteins Auslese — "Wohlstand und Armut der Nationen"

    Video SZ-Redakteurin Franziska Augstein rezensiert "Wohlstand und Armut der Nationen" und "Eine kleine Geschichte der Söldner".

  14. Einkommensunterschiede — Wirtschaftswachstum nur für Reiche

    Die Schere klafft immer weiter auseinander: In Ländern mit hohen Einkommensunterschieden profitieren vor allem diejenigen vom Wirtschaftswachstum, die ohnehin schon vermögend sind, zeigt eine Studie. Die Armen gehen leer aus. Von Caspar Dohmen

  15. Kinderarmut in Deutschland — Wenn die Kleinen hartzen gehen

    Die gute Nachricht ist: Die Kinderarmut nimmt hierzulande langsam ab. Doch die Analyse der Agentur für Arbeit mag über das Hauptproblem hinwegtäuschen. Noch immer ist das Risiko, arm zu werden, hoch, und fehlende Betreuungsplätze tun ein Übriges. Den Krippenausbau sollten Bund und Länder schleunigst vorantreiben. Ein Kommentar von Thomas Öchsner

  16. Minderjährige Hartz-IV-Empfänger in Deutschland — Kinderarmut geht zurück

    Exklusiv In Deutschland leben immer weniger arme Kinder: Nach einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit, die der SZ vorliegt, ist die Zahl der jungen Hartz-IV-Empfänger in der vergangenen fünf Jahren deutlich zurückgegangen. Kritiker warnen aber davor, das Ergebnis zu positiv zu bewerten. Von Thomas Öchsner

  17. Bilder des Tages — Momentaufnahmen im Januar 2012

    Wuchernde Wasserhyazinten \\\ Feierabendwikinger \\\ laue Luft in Manhattan \\\ vorsichtige Elefanten \\\ und mehr, ständig aktualisiert

  18. David Guttenfelder fotografiert in Nordkorea — Bilder aus einem abgeschotteten Land

    Ein Jahr haben sie verhandelt - jetzt durfte die US-Nachrichtenagentur Associated Press endlich ihr Büro in Pjöngjang eröffnen. Damit verfügt AP ab sofort als einzige westliche Agentur über einen eigenen Außenposten in Nordkorea. Der bekannte Fotograf David Guttenfelder hat mit seiner Kamer bereits öfter Eindrücke aus dem abgeschotteten Land gesammelt. Bilderblog

  19. Ägyptische Frauen ein Jahr nach der Revolution — "Wir waren so naiv"

    508 Männer, fünf Frauen: Ägypten hat sein erstes frei gewähltes Parlament seit dem Sturz des Mubarak-Regimes. Ein Jahr nach den Protesten auf dem Tahrir-Platz bewegt sich etwas im Land. Doch für die Frauen bedeutet die Wahl einen Rückschritt - nie waren sie in der Politik so marginalisiert wie heute. Doch es gibt Hoffnung. Zwei Ägypterinnen berichten. Von Raimon Klein

  20. Reise des Schriftstellers Petros Markaris — Die Krise hat das letzte Wort

    Sprachliche Differenzen und ethnische Spannungen: Sowohl in den Brüssler Cafés als auch in der EU-Kommission verlieren die Europäer das Verständnis füreinander, hat der griechische Schritsteller Petros Markaris festgestellt. Das Protokoll einer Reise.

  21. Proteste gegen Regierung in Rumänien  — Die Wut wächst

    Seit Tagen kommt es in Rumänien zu heftigen Protesten und gewaltsamen Ausschreitungen gegen den Sparkurs der Regierung. Jetzt haben sich wieder Hunderte auf dem Universitätsplatz in Bukarest versammelt, um gegen Ministerpräsident Boc zu demonstrieren. Der ist inzwischen zu Zugeständnissen bereit, doch die Demonstranten lassen sich nicht so einfach besänftigen.

  22. Trier: Ausstellungen über Armut — Eure Armut kotzt uns an

    Vom antiken Graffiti-Slogan "Ich verabscheue Armut" über Witzfiguren, mit denen sich Wolhabende über Benachteiligte lustig machten - bis zu Westerwelles "spätrömischer Dekadenz": Zwei Ausstellungen in Trier zeigen, wie die Gesellschaft mit ihren Ärmsten umgeht. Die Bilder. Von Rudolf Neumaier

  23. SZ-Adventskalender — Armut im Alter

    Eine neue Brille, feste Schuhe, eine schöne Hose, die nicht bereits zigmal geflickt ist: Anna M. und ihr Mann müssen auf vieles verzichten. Von Petra Schafflik

  24. Arbeitslose in Deutschland — "Die Problemfälle bleiben zurück"

    Hat das reiche Deutschland tatsächlich die ärmsten Arbeitslosen? Ihr Risiko, in die Armut abzurutschen, ist jedenfalls laut einer Statistik mit 70 Prozent im EU-Vergleich besonders hoch. Experte Holger Bonin erklärt, warum diese Zahl nur auf den ersten Blick schockierend ist - und warum eine Anhebung der Grundsicherung das Problem nicht löst. Interview: Hannah Beitzer

  25. Erwerbslosigkeit in der EU — Deutschlands arme Arbeitslose

    Nichts zu spüren vom Wirtschaftswunderland: Wer in Deutschland seine Arbeit verliert, hat ein weit größeres Risiko, in Armut abzurutschen als Arbeitslose in anderen EU-Staaten.

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