Die Angestellte einer US-Immobilienfirma verlor nach sechs Jahren ihren Job - weil sie sich weigerte, ihre grauen Haare zu färben. Dem Arbeitgeber sei ihr Aussehen nicht jugendlich genug gewesen, so der Vorwurf der Frau. Jetzt geht sie vor Gericht.
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Offiziell erklären Arbeitgeber, dass sie die HIV-Infektion eines Mitarbeiters nicht stört. Dennoch verschweigen Betroffene am Arbeitsplatz, dass sie Virusträger sind. Der Alltag gibt ihnen recht.
Von Joachim Göresmehr...
Über Jahre hinweg verschaffte eine Lufthansa-Angestellte ihrem Lebensgefährten millionenschwere Aufträge - und die Fluggesellschaft zahlte. Das Problem: Alle Bestellungen waren frei erfunden, die bezahlten Werbefilme nie bestellt. Das Unternehmen zog vor Gericht.
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Das oberste US-Gericht hat einer gigantischen Sammelklage von Frauen gegen Wal-Mart abgewiesen. 1,5 Millionen Angestellte sollen im Arbeitsalltag diskriminiert worden sein - doch um eine Entschädigung zu bekommen, müssen sie jetzt einzeln klagen.
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Am Arbeitsplatz rauchen - ein Kavaliersdelikt? Keineswegs. Wer an seiner Arbeitsstätte raucht, dem kann fristlos gekündigt werden - zumindest, wenn vorher mehrfach explizit ein Rauchverbot ausgesprochen wurde.
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Mobbingvorwürfe, angebliche Illoyalität und "unpassendes Führungsverhalten": Hessens Innenminister will die LKA-Präsidentin Sabine Thurau entlassen, die sich bei ihren Kollegen viele Feinde geschaffen hat. Das will sie sich nicht gefallen lassen.
Von Marc Widmannmehr...
Amnesty International will seine Deutschlandchefin Monika Lüke überstürzt loswerden - drei Wochen nach der Geburt ihrer Tochter, mitten im Mutterschutz. Sie glaubt, eine Generalsekretärin mit Kind sei unerwünscht. "Unfug", sagt der AI-Vorstand. Doch seine Argumente überzeugen nicht.
Von Cathrin Kahlweitmehr...
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International trennt sich mit "sofortiger Wirkung" von ihrer deutschen Geschäftsführerin Monika Lüke. Wegen eines "gestörten Vertrauensverhältnisses", wie es heißt. Lüke selbst hat einen ganz anderen Verdacht.
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Goslars Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling ist ihr Amt los, weil sie sich zu sehr um die Männer gekümmert habe - sagen ihre Gegnerinnen. Die reden lieber über sie als mit ihr. Ein Besuch bei den Streitparteien.
Von Thorsten Schmitzmehr...
Wenn das Handy ständig klingelt: Laptop und Blackberry können das Arbeiten erleichtern oder erschweren - es liegt an uns, das Beste daraus zu machen.
Von Silke Bigalke, Sibylle Haas und Thorsten Riedlmehr...
Durch das ständige Hantieren mit dem Blackberry versuchen Manager beruflichen Druck abzubauen, meint der Jesuit und Philosoph Michael Bordt - und plädiert für den zeitweisen Entzug vom Mobiltelefon.
Interview von Sibylle Haasmehr...
Monika Ebeling hat ihren Job als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar verloren, weil sie sich zu sehr für Männer einsetzte. Doch die Zeiten der Frauenförderung mit "feministischen Scheuklappen" seien vorbei, sagt sie.
Interview: Maria Holzmüllermehr...
Den Kampf gegen die "verbitterten Alt-Feministinnen" der Linken und der Grünen hat sie vorerst verloren: Goslars Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling ist ihren Job los - weil sie sich zu sehr für Männer einsetzte.
Von Charlotte Frankmehr...
Die weltweit erfolgreiche Kaffeekette Starbucks empört Amerika: Das Unternehmen feuerte eine körperlich beeinträchtigte Frau - und muss nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.
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Das Land Baden-Württemberg darf einen Angestellten nicht entlassen, nur weil der Mitglied der rechtsextremen NPD ist. Seinen Job könnte der Mann trotzdem verlieren.
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Vor einem Jahr setzte Thai Airways seine Flugbegleiter auf Diät - wer den vorgegebenen Taillenumfang nicht erreicht hat, wird jetzt strafversetzt. Den Aufruhr um diese Anweisung kann die Airline nicht vestehen.
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Dürfen Mitarbeiterinnen, die sich diskriminiert fühlen, gesammelt gegen ein Unternehmen klagen? Das muss jetzt das oberste US-Gericht entscheiden - und könnte damit die amerikanische Arbeitswelt verändern.
Von Moritz Kochmehr...
40? Oder erst 31? Das ist alles andere als egal. Eine Auszubildende hielt die Freundin ihres Chefs für älter als sie war - und wurde fristlos entlassen. Jetzt kam es vor Gericht zu einer Einigung.
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Frauen müssen sich bei den Vereinten Nationen Bewerbungsfragen über Menstruationszyklen und Verhütung gefallen lassen. Alles völlig rechtmäßig - und muss so sein, betont ein UN-Sprecher.
Von Timofey Neshitovmehr...
Die US-Gleichstellungsbehörde ermutigt Angestellte, sich gerichtlich gegen Diskriminierung zu wehren. Nach Novartis und Wal-Mart steht nun Bayer am Pranger. Für Anwälte ein florierendes Geschäft.
Von Moritz Kochmehr...
Eine Bewerberin, die in einem Ablehungsschreiben als "Sehr geehrter Herr" angesprochen wird, darf sich über die Verwechslung ärgern. Mehr aber auch nicht.
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Sie fühlen sich diskriminiert und unter Druck gesetzt: Sechs Frauen in den USA klagen gegen ihren Arbeitgeber Bayer. Weil der weibliche Mitarbeiter systematisch benachteilige, soll er jetzt zahlen - 100 Millionen Dollar.
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Wer eine eigene Firma starten will, muss vorab wichtige Fragen klären. Schon bei der Wahl der Unternehmensform gibt es viele Möglichkeiten - und genauso viele Risiken.
Von Susanne Klaibermehr...
Entscheidung mit Gewicht: Eine südkoreanische Firma darf dicke Arbeiter nicht mehr zum Sport zwingen. Auch wer nicht abnimmt, muss weiter beschäftigt werden.
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