Eine Entschädigung in rekordverdächtiger Höhe wollte eine Rechnungsprüferin von ihrem Arbeitgeber erstreiten. Doch ihre Klage wurde jetzt abgewiesen: Die Richter geben der Frau eine Teilschuld an der Eskalation des Job-Konflikts.
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Exklusiv
Spitzeleien gegen Kollegen, den Betriebsrat und sogar den eigenen Pressesprecher. Eine ehemalige Mitarbeiterin des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt erhebt schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsführung. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Von Uwe Ritzer, Hannovermehr...
Amazon hat an seinem Standort in der Nähe von Augsburg bereits mehrmals gegen arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen. Das bestätigt jetzt das Gewerbeaufsichtsamt. Wie viele Menschen dort arbeiten, das verschweigt das Unternehmen beharrlich. Wohl aus gutem Grund.
Von Stefan Mayrmehr...
Global agierende Unternehmen wie Amazon haben in Deutschland Vorteile, die Buchhändler nicht haben. Trotzdem gibt es Alternativen für das System des Online-Händlers. Der Buchhandel vor Ort hat jetzt die Möglichkeit zu zeigen, was in ihm steckt.
Gastbeitrag von Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandelsmehr...
Der Konzern steht enorm unter Druck, jetzt äußert sich der Chef: Der Geschäftsführer von Amazon in Deutschland ermuntert seine Arbeiter, Betriebsräte zu gründen. Die kritische Dokumentation über Leiharbeit in seinem Konzern habe ihn "betroffen" gemacht. Gleichzeitig erteilt eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi eine Absage.
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1000 Mitarbeiter verlieh Trenkwalder im Weihnachtsgeschäft an Amazon, einige kamen aus Spanien und Schweden. In der Debatte um schlechte Arbeitsbedingungen bei Amazon gerät nun auch die Zeitarbeitsfirma unter Druck: Die Bundesagentur für Arbeit hat Verstöße gegen geltende Gesetze festgestellt. Mit dem Fall Amazon beschäftigt sich mittlerweile auch der Bundestag.
Von Sibylle Haasmehr...
Die Empörung über schlechte Arbeitsbedingungen an deutschen Amazon-Standorten ist noch nicht verstummt, da droht dem Online-Händler schon neuer Ärger: Das Bundeskartellamt untersucht, ob das Unternehmen mit seiner Preispolitik Konkurrenten und Kunden schadet.
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Meinung
Ein Arbeitgeber wie in frühkapitalistischen Zeiten: Bedingungen wie beim Versandhändler Amazon sind mittlerweile zu einem Symbol für Exzesse im Land des Jobwunders geworden. Dabei hat Leiharbeit gute und schlechte Seiten - und Letztere müssen von der nächsten Regierung bekämpft werden. Ob die Zustände so bleiben, hängt aber von den Kunden ab.
Ein Kommentar von Thomas Öchsnermehr...
Schlusssätze in Arbeitszeugnissen müssen keine Dankesworte oder guten Wünsche beinhalten. Das entschied das Bundesarbeitsgericht und wies damit die Revision eines ehemaligen Baumarktleiters ab.
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Viele Arbeitnehmer sehnen sich die Rente herbei - doch immer öfter gibt es auch das Gegenteil: Junge Senioren, die sich mit 65 noch nicht zurückziehen wollen. Eine Expertenkommission gibt ihnen Recht - und hat Vorschläge gegen die Altersdiskriminierung erarbeitet.
Von Daniela Kuhrmehr...
Wer bekommt den guten Parkplatz - Gehbehinderter oder Frau? Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Herkunft oder einer Behinderung benachteiligt werden. Was einfach klingt, führt im Berufsleben in vielen Fällen zu Streit.
Von Ina Reinschmehr...
So mancher Bewerber meint im Vorstellungsgespräch, sich verhört zu haben. Hat der Personaler gerade wirklich nach Familienplänen gefragt? Das geht ihn doch gar nichts an. Oder?
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Beschäftigte müssen auf Verlangen ihres Arbeitgebers schon am ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest vorlegen - der Chef braucht diese Forderung nicht zu begründen. Das hat das Bundesarbeitsgericht beschlossen.
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Ein Kaminkehrer mit rechter Gesinnung darf nicht als Bezirksschornsteinfeger arbeiten. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte damit das Land Sachsen-Anhalt, das dem rechtsextremen Kommunalpolitiker seinen Kehrbezirk entzogen hatte.
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Millionen Menschen in Deutschland können sich auch in diesem Jahr auf Weihnachtsgeld freuen. Bei vielen Arbeitnehmern wird es nach Einschätzung von Tarifexperten sogar höher ausfallen als vor einem Jahr.
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Ein Lufthansa-Pilot fühlt sich gegenüber seinen Kolleginnen benachteiligt, weil er am Flughafen eine Mütze tragen muss. Pilotinnen dürfen ihr Haar offen tragen. Das Landesarbeitsgericht in Köln sieht das Problem allerdings nicht. Doch der Fall ist wohl noch nicht ausgestanden.
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Deutsche Arbeitsgerichte sind bestens beschäftigt mit unzähligen Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern - dabei haben die Richter über die skurrilsten Situationen zu entscheiden. Kuriose Fälle des Arbeitsrechts im Überblick.
Von Andreas Jalsovecmehr...
Eine Abiturientin bewirbt sich bei einem Zahnarzt um einen Ausbildungsplatz. Sie ist qualifiziert, aber sie trägt ein Kopftuch, das sie auch während der Arbeitszeit nicht ablegen will. Darum bekommt sie die Stelle nicht - und zieht vor Gericht.
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Ein fingierter Lebenslauf ist gefährlich - bei der schriftlichen Bewerbung sollte man immer bei der Wahrheit bleiben. Im Vorstellungsgespräch allerdings gibt es Situationen, in denen Bewerber lügen dürfen. Kennen Sie sich aus im Arbeitsrecht? Machen Sie den Test.
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Unternehmen, die Bewerber und Angestellte diskriminieren, müssen mit Schadenersatzklagen rechnen. Oft reicht eine unvorsichtige Formulierung, um vor Gericht zu landen. Zwar gibt es schon eine ganze Reihe höchstrichterlicher Urteile - doch die Klagefreude ist weiterhin groß.
Von Catrin Gesellensettermehr...
So viele Stunden Sport wie noch nie zu Olympischen Spielen werden in den kommenden zwei Wochen im Netz zu sehen sein. Doch Angestellte sollten sich gut überlegen, ob sie die Wettkämpfe im Büro verfolgen - denn damit können sie die Kündigung riskieren.
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Karriere trotz Teilzeitarbeit? Für die meisten Arbeitnehmer bleibt das ein schöner Wunsch. Doch Familienministerin Kristina Schröder erwägt nun mögliche Gesetzesänderungen, um zumindest einmal die bestehenden Nachteile im Arbeitsrecht auszugleichen.
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Der Fall ist skurril: Ein LKW-Fahrer stirbt nach langer Krankheit - und die Erben möchten seinen Urlaubsanspruch ausbezahlt bekommen. Gibt's nicht, sagen die höchsten Arbeitsrichter. Urlaub ist ein höchstpersönlicher Anspruch.
Von Hannah Wilhelmmehr...
Wer über das Internet versucht, Beschäftigte abzuwerben, muss mit Geldstrafen rechnen - und die können erheblich sein. Das Landgericht Heidelberg verurteilte einen Mann, der über ein Business-Netzwerk versucht hatte, Mitarbeiter eines Konkurrenten zu rekrutieren.
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Eine Altenpflegerin zeigt ihren Arbeitgeber wegen Pflegemissständen an - und wird dafür gekündigt. Der Prozess schlägt Wellen bis nach Straßburg - und muss dann noch einmal in Berlin verhandelt werden. Das Finale im Gerichtssaal ist dramatisch.
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