Der Norden Indiens kämpft gegen schwere Überschwemmungen. Die ungewöhnlich früh einsetzenden Regenfälle haben Einheimische und Touristen gleichermaßen überrascht. Hunderte Menschen gelten als vermisst.
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Ein Ende der Flut ist in Sicht, mancherorts können die Menschen bereits in ihre Häuser zurück. Doch noch immer stehen viele Quadratkilometer Land unter Wasser und nicht überall ist der Katastrophenalarm aufgehoben: Die Deiche sind bedroht.
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Japanischen Wissenschaftlern zufolge wird es in Nord- und Osteuropa seltener, in Südostasien, Indien, Ostafrika und den nördlichen Anden dagegen häufiger Hochwasser geben. Ein deutscher Experte ist skeptisch.
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Nach den Überflutungen im Landkreis Erding ziehen die Behörden eine erste Bilanz: Was lief gut, was lief schlecht? Grüne und Bund Naturschutz fordern für die Zukunft einen stärkeren ökologischen Hochwasserschutz
Von Anselm Schindler und Mathias Webermehr...
Das allmählich zurückweichende Hochwasser an der Elbe zeigt nun das ganze Ausmaß der Schäden. Umweltverbände und Behörden streiten um Versäumnisse beim Schutz der Städte. Sicher ist: Beim Hochwasserschutz geht vieles nicht voran - und die Gefahr verschärft sich.
Von Michael Bauchmüller und Marlene Weissmehr...
Die sieben Meter hohe Kaimauer kann die Flut nicht länger aufhalten, der Stadtteil Rothensee in Magdeburg läuft voll. Alte und kranke Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Magdeburgs Oberbürgermeister erwartet "das größte Hochwasser in der Geschichte unserer Stadt". Mehrere Deiche in Sachsen-Anhalt geben dem Druck des Wassers ebenfalls nach. Die Altstadt von Wittenberge wird evakuiert.
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Trügt die Stille in Lauenburg? Bisher halten die durchweichten Dämme den Wassermassen stand, unterbrochen wird die Ruhe lediglich vom Kurzbesuch der Kanzlerin. Gefährlich werden könnte der Stadt der angekündigte Niederschlag.
Von Carsten Eberts, Lauenburgmehr...
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich machten sich im sächsischen Grimma ein Bild von der Lage - dort sorgte der Fluß Mulde für heftige Überschwemmungen.
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Die Länder ringen mit dem Bund um das Regelwerk für den Hochwasser-Fonds. Der bayerische Finanzminister Söder stellt schon mal klar: "Es sollte am Ende nicht sein, dass die Bayern sich helfen, anderen helfen und keiner hilft Bayern."
Von Mike Szymanskimehr...
Wie ein Stöpsel in der Badewanne: Einsatzkräfte versenken bei Fischbeck drei Schiffe, um einen gebrochenen Deich zu verschließen. An der Saale wird dagegen ein Deich gesprengt, um ein Ablaufen des Wassers zu ermöglichen. Noch immer sind Landstriche überschwemmt.
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Flüsse überfluten Straßen, ganze Ortschaften werden evakuiert, Dämme und Schleusen halten dem Hochwasser nicht stand. Die Rettungskräfte sind im Dauereinsatz - und kommen doch nicht gegen die extremen Regenfälle an. Jetzt kommt die Bundeswehr den überschwemmten Gebieten zu Hilfe.
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Ganze Straßenzüge stehen unter Wasser. 60 Häuser sind ohne Strom und der Westen gleicht einer Seenplatte. Vor allem die kleinen Bäche machen Probleme. Seit Montagabend gilt Katastrophenalarm
Von Kerstin Vogelmehr...
Die Flut hat Deutschland weiter fest im Griff. An Donau und Saale sinken die Pegel, doch das Wasser fließt nicht schnell genug ab. Tausende Helfer kämpfen darum, die aufgeweichten Dämme zu verstärken und weitere Deichbrüche zu verhindern. Andernorts bleibt den Menschen nur banges Warten. Politiker überbieten sich mit Hilfszusagen - und fordern eine weitere Verbesserung des Hochwasserschutzes.
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Besonders in Ost- und Mitteldeutschland schwellen die Flüsse weiter an. Das hat auch für kulturelle Veranstaltungen und Einrichtungen Folgen, zahlreiche Festivals wurden wegen des Hochwassers abgesagt. Die Dresdner Semperoper hält den Fluten stand - sie ist jedoch die Ausnahme.
Von Katharina Nickelmehr...
Die Anrainergemeinden wollen Konsequenzen aus dem Hochwasser beraten,ein neuer Schutzverband wird jedoch als unnötig angesehen.
Von Erich C. Setzweinmehr...
Entwarnung für Bewohner Straubings +++ Scheitelwelle der Elbe erreicht Mühlberg in Brandenburg +++ Wegen überfluteter Kläranlagen fließt in Thüringen Abwasser in die Weiße Elster +++ Katastrophenstab drängt Bewohner des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, ihre Häuser zu verlassen +++ Hochwasser forderte bereits sieben Menschenleben
Der Tag in der Newsblog-Nachlese. Von Sophia Lindseymehr...
Viele Straßen in Südbayern sind unterspült oder ganz überschwemmt und bei der Autobahndirektion befürchtet man, dass es noch schlimmer kommt. Auch der Zugverkehr muss vielerorts umgeleitet oder gar eingestellt werden.
Von Sebastian Beck und Ralf Scharnitzkymehr...
Meinung
Wasserstraßen werden heute nach Belieben kanalisiert und umgeleitet, mit Staustufen und Kraftwerken versehen. So ist eine Illusion der Beherrschbarkeit entstanden. Doch wo Flüsse allzu sehr in die Pflicht genommen werden, schlagen sie auch mal aus wie bockige, gegängelte Arbeitstiere.
Ein Kommentar von Patrick Illingermehr...
Halle und Dresden sind überflutet. Doch in Passau zieht sich das Wasser zurück - und hinterlässt Chaos und Müllberge. Weiter im Norden steigen die Pegel hingegen weiter.
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Die Flut hat in Ost-und Norddeutschland zu verheerenden Überschwemmungen geführt, diese Bilder aus der Luft machen das Ausmaß deutlich. Zur Finanzierung einer Fluthilfe hat der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, für eine Anhebung des Soli-Zuschlags plädiert.
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