:Zehn Probleme, die München zum teuersten Mietmarkt Deutschlands machen
Nirgends müssen die Menschen mehr fürs Wohnen bezahlen. Wie kommt es dazu? Eine Ursachenforschung.
MeinungZustände in Studentenwohnheimen
:Sanierungen sind teuer – aber sie würden sich lohnen
Die Münchner Universitäten gelten als exzellent. Etliche Wohnheime für Studierende aber sind derart heruntergekommen, dass es nur eine sinnvolle Lösung gibt.
Was Münchner übers Wohnen denken
:„Irrsinn, was man da ausgibt, aber sonst kriegst du ja nichts“
Woanders redet man vielleicht übers Wetter, in München ganz sicher übers Wohnen: Die SZ spricht in der Stadt mit den teuersten Mieten Deutschlands mit Menschen über Wohnglück, Schimmel in den Zimmern und den Campingplatz als letzte Rettung.
Wohnen in Bayern
:Bayern fehlt fast eine halbe Million Wohnungen
Laut einer neuen Studie benötigt der Freistaat bis 2030 bis zu 470 000 neue Wohnungen. Ansonsten drohe Bayern wie Deutschland ein „Sozialdrama“, warnt das Bündnis Soziales Wohnen.
Wohnungsbau
:Endlich auf Diät
Unsere Wohnungen werden immer größer. Bis jetzt. Laut einer Studie gibt es erstmals eine Trendwende: Deutschland schrumpft. Ausdruck der Krise oder gute Nachricht? Beides.
Wohnraum
:Zündet der „Bau-Turbo“?
Schnelle Genehmigungen sollen den Wohnungsbau beleben, zumindest wenn es nach Bundesbauministerin Verena Hubertz geht. Umsetzen müssen diesen Plan aber die Städte und Gemeinden. Wie also kommt er dort an?
Wohnungsnot
:Container-Unterkunft für Obdachlose
Die Herausforderungen bei der Unterbringung von Menschen in Notlagen wachsen. Jetzt soll in Haar eine Unterkunft entstehen. Bürgermeister Andreas Bukowski kündigt zudem Fortschritte bei der Schaffung von Wohnraum an.
Staatliche Fördermittel
:Was beim sozialen Wohnungsbau in Bayern schiefläuft
Mehr als viermal so viele Wünsche wie Geld: Warum reichen die Fördermittel für bezahlbare Wohnungen nicht und werden die Millionen überhaupt richtig verteilt?
Wohnungslose Frauen
:Die Unsichtbaren
Mehr als eine Million Menschen in Deutschland haben keine Wohnung. Von den betroffenen Frauen wollen viele nicht, dass man das merkt – sie schlafen auf Sofas von Bekannten, sitzen nachts im 24-Stunden-Café. Unterwegs mit zwei von ihnen in Berlin.
Obdachlosigkeit
:„Eine zu kleine Wohnung ist immer noch besser als die Notunterkunft“
Mit einer speziellen Schulung will die Stadt Freising die Chancen von Menschen, die ihre Wohnung verloren haben, auf dem Markt verbessern. Wie das trotz des eklatanten Mangels an bezahlbaren Unterkünften gelingen soll, erklärt Birgit Spadi von der Beratungsstelle Wohnungserhalt.
Großbritannien
:Will man hier leben?
Wohnungsnot gibt es auch in Großbritannien, aber hier bauen sie nicht nur neue Häuser, sondern gleich neue Städte. Milton Keynes wurde in den Sechzigern auf die Wiese gestellt. Sie haben nur das Wesentliche vergessen.
Wohnungsnot bei jungen Menschen
:Generation Zwischenmiete
Ein Bett, das nicht das eigene ist. Bilder an der Wand, die jemand anderes aufgehängt hat. Für viele junge Menschen in München ist das die Realität: Zwischenmiete statt Mietvertrag.
Münchner Gründerpreis 2025
:Wo wirtschaftlicher Erfolg und sozialer Nutzen zusammengehen
Eine Wohnplattform, auf der alte und junge Menschen zusammenfinden, und eine Lernapp für Kinder: Zwei Münchner Start-ups zeigen, dass sich auch gesellschaftlich relevante Ideen auszahlen können.
Studierende auf Wohnungssuche in München
:„Anfragen von alten Männern, die die Situation ausnutzen wollen“
Unmoralische Angebote, Fake-Anzeigen und der Besser-die-als-keine-Faktor: Was Studentinnen und Studenten bei der Wohnungssuche zum Semesterstart erleben.
SZ MagazinWohnkonzept
:Ein Zimmer, Küche, Freibad
In Vöslau kann man kleine Wohnungen, sogenannte Kabanen, direkt im Schwimmbad mieten. Ein Besuch und die Frage: Kann ein solcher Ort ein Zuhause sein?
Wohnen in Deutschland
:Was sich durch den „Bau-Turbo“ ändern soll
Es ist das Prestigeprojekt der Ministerin Verena Hubertz: Bauen soll günstiger und vor allem schneller werden. Nun hat der Bundestag das Gesetz dazu beschlossen. Was drinsteht und wie die Baubranche das Vorhaben sieht.
Ideen gegen Wohnungsnot
:Tauschen statt bauen
Hunderttausende Menschen in Deutschland leben in zu großen oder zu kleinen Wohnungen – wegen des überhitzten Mietmarkts. Helfen könnte ein Wohnungstausch. Über kreative Lösungen und eine Frau, die es gewagt hat, eine 130-Quadratmeter-Wohnung für zwei Zimmer aufzugeben.
MeinungImmobilien
:Fachkräftemangel, weil Wohnungen fehlen? Dann sollen die Firmen doch selber bauen
Der Wohnungsmangel wird immer größer – und belastet zunehmend die Wirtschaft, ergibt eine Studie. Die Erkenntnis ist nicht unbedingt neu. Aber sie könnte eine Lösung aufzeigen.
Immobilien
:Wohnungsmangel noch größer als angenommen
Einer neuen Studie zufolge fehlen allein in Westdeutschland 1,2 Millionen Wohnungen. Das hemmt laut Forschern mittlerweile auch die ökonomische Entwicklung.
MeinungImmobilien
:Gegen den Wohnungsmangel braucht es viele kleine Schritte
Die Wohnungsnot sieht nicht nur Kanzler Merz als „eine der wichtigsten sozialen Fragen unserer Zeit“. Doch was dagegen tun? Ein paar Ideen für ein komplexes Problem.
Immobilien-Preise
:Hier eine Hütte, dort ein Palast
„Den“ Immobilienmarkt gibt es nicht: Eine exklusive Auswertung zeigt, wie groß die Preisunterschiede für Häuser und Wohnungen in Deutschland wirklich sind. Für alle, die nach einem eigenen Zuhause suchen, kann das eine Chance sein.
Immobilien
:Kaufen oft rentabler als mieten
Aber es kommt auf die Region an. In Berlin und Leipzig kann sich der Kauf lohnen, ganz anders sieht es in München aus.
Bauministerin
:„Wir brauchen mehr Frauen, die zeigen, dass das geht“
Ministerin und werdende Mutter: Verena Hubertz wird daran gemessen werden, ob Wohnen wieder günstiger wird. Seit Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft muss sie sich aber auch gegen üble Kommentare im Netz wehren.
Semesterstart im Oktober
:TU München sucht Vermieter in Freising
Die Technische Universität wirbt dafür, Studierenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen – gegen Geld oder Hilfe im Haushalt.
Frankreich
:Ein Sommer in Paris – ohne Notunterkünfte
Polizisten räumen vor dem Rathaus der französischen Hauptstadt ein Lager für Obdachlose, Asylsuchende und Zuwanderer. Doch wo sollen die Menschen hin?
Finanznot der Kommunen
:München spart bei den Wohnungslosen
Wegen leerer Kassen stoppt die Stadt den Bau von Apartmenthäusern für Menschen ohne eigene Bleibe – und verfehlt ihr selbst gestecktes Ziel von 5000 neuen Plätzen deutlich. Im Stadtrat gibt es Proteste.
Mietmarkt
:Berlin geht voran, um Wohnkonzerne zu vergesellschaften
Das Abgeordnetenhaus bereitet ein Gesetz vor, das Enteignungen für das Gemeinwohl ermöglichen soll. Das letzte Wort dürfte das Bundesverfassungsgericht haben.
Wohnungskrise
:So stark sind die Mieten in Bayerns Städten gestiegen
In den großen wie auch den kleinen Städten des Freistaats sind die Mieten teils deutlich gestiegen. Das zeigt eine SZ-Analyse von Daten des Portals Immoscout24. Die Zahlen zeigen: Die Münchner Mietenexplosion ist längst die einer ganzen Region geworden.
MeinungBezahlbare Wohnungen
:Söders „Turbo“ beim Wohnungsbau wird den nötigen Effekt verfehlen
Mehr Geld soll in Bayern den Wohnungsbau beschleunigen. Die Millionen sind richtig und wichtig – und trotzdem gesteht Bayerns Ministerpräsident damit unabsichtlich sein eigenes Scheitern ein.
Leseraufruf
:Wie ungewöhnlich wohnen Münchens Studierende?
Leben im Van, Zehner-WG oder allein auf 70 Quadratmetern: Wenn die Wohnheimplätze knapp sind, müssen Studierende manchmal kreativ werden. Schreiben Sie uns, wie Sie in München so leben.
MeinungWirtschaftspolitik
:Der Wust an Vorschriften behindert den Bau neuer Wohnungen
Gut, dass die Bundesregierung hier eine Reform ansetzen will, um den Wohnungsmarkt endlich zu beschleunigen. Bleibt zu hoffen, dass es ihr nicht ergeht wie der Ampel und anderen Vorgängern.
MeinungPro und Contra
:Funktioniert das Prinzip Airbnb noch?
Überfüllte Städte, obszöne Mieten: Wo es viele Airbnb-Wohnungen gibt, gibt es auch viele Probleme. Zuletzt musste die Plattform Tausende Wohnungen in Spanien vom Markt nehmen. Ist der alte Geist von Airbnb noch lebendig?
Aktuelles Lexikon
:Bodenspekulation
Weil die Ressource Grund nur sehr begrenzt verfügbar ist, kann das Angebot nicht mit der Nachfrage steigen. Und das treibt die Preise - zur Freude einiger weniger Menschen.
MeinungWohnungsnot
:Von der neuen Bauministerin ist nicht viel Originelles zu erwarten, aber: Das macht nichts.
Die neue Bundesbauministerin Verena Hubertz steht vor der Herausforderung, den dysfunktionalen Wohnungsmarkt zu retten. Das wird ein mühsames Gefummle an vielen kleinen Schrauben.
Wohnungsnot
:Wie fühlt es sich an, wieder bei den Eltern einzuziehen?
Mit 25 Jahren zurück ins Kinderzimmer: Eine schreckliche Vorstellung, aber der angespannte Münchner Wohnungsmarkt lässt jungen Menschen oft keine Wahl. Drei Münchner über ein Leben zwischen Fußball-Bettwäsche und Problemen beim Dating.
„Tatort“ Münster
:Wenn Studierende hinter der Uni campen
Der „Tatort“ Münster befasst sich mit der Wohnungsnot von jungen Menschen - eigentlich ein ernstes Thema. Der Krimi findet das alles aber ziemlich lustig.
„Münchner Wohnen“
:Ärger um Tausende Gasabrechnungen
Während der Aufsichtsrat der „Münchner Wohnen“ versucht, die Geschäftsführung möglichst bald neu zu besetzen, gerät die Wohnungsgesellschaft von anderer Seite unter Druck. Mehrere Tausend falscher Gasabrechnungen sollen verschickt worden sein.
Wohnen in München
:Was der neue Mietspiegel verrät und was nicht
Die Stadt hat einen neuen Mietspiegel für München erstellt. Warum ist er ein wichtiges Instrument für Mieter und für Vermieter? Wie wird er erstellt? Und wie sind die aktuellen Preise? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
SZ MagazinGute Frage an Johanna Adorján
:Darf ich unmoralische Werbung von Laternen reißen?
In München preist eine Agentur ein fragwürdiges Geschäftsmodell gegen den Wohnungsmangel an. Darf man die Werbezettel einfach abreißen? Unsere Kolumnistin antwortet entschieden.
Stadt verfehlt Ziele deutlich
:Historischer Tiefstand beim Wohnungsbau in München
Die Zahl der Neubauten liegt rund 30 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dass sich die Regierungsfraktion dennoch zufrieden zeigt, empfindet die Opposition als "Realitätsverlust". Wie schlimm es um den Wohnungsbau in der Stadt steht.
Immobilienmarkt
:So wenig Baugenehmigungen wie zuletzt 2010
Trotz Wohnungsnot in den Großstädten hat die Zahl der Baugenehmigungen im vergangenen Jahr weiter abgenommen. Fast 17 Prozent Minus waren es im Vorjahresvergleich.
SZ JetztBundestagswahl
:Wo ist der Mietenwahlkampf?
Nicolai findet in Berlin keine bezahlbare Wohnung. Er macht die Politik dafür verantwortlich. Warum die sich bisher vor dem Thema drückt – und damit wahrscheinlich durchkommt.
Baukrise
:Risse im Mauerwerk
Hunderttausende Wohnungen fehlen in den Städten. Und selbst wenn sie irgendwann gebaut werden, könnte das Material knapp werden. Denn überall im Land schließen gerade Ziegelwerke. Mit ihrem Verschwinden bröckelt auch ein Stück vom Fundament des Landes.
Konsum
:Gemütlich war gestern – wieso die Möbelbranche nicht aus der Krise kommt
Die Hersteller gehörten zu den Gewinnern der Pandemie-Jahre, dafür läuft es nun umso schlechter. Eine Riesenfusion zweier Händler bereitet ebenfalls Kummer.
Sozialer Wohnungsbau
:Kritik an SPD-Vorschlag zur Vergabe städtischer Wohnungen
Der Plan sieht vor, künftig deutlich mehr als die Hälfte des Wohnraums an arbeitende Menschen zu vergeben. Von Wohnungslosigkeit betroffene oder bedrohte Personen müssten dann zurückstecken. Der Koalitionspartner im Rathaus ist empört.
Spanien
:Mein Haus, dein Haus
In Spanien sind Hausbesetzungen Alltag, Okupas nennen sich die Kämpfer gegen die Wohnungsnot. Es gibt jetzt Frontlinien mitten durch Häuserblocks. Wer zu lang weg ist, muss hoffen, dass die eigene Wohnung noch frei ist.
MeinungMieten
:Der selbst ernannte „Kanzler für bezahlbares Wohnen“ hat versagt
400 000 neue Wohnungen im Jahr hat die Ampelregierung mal versprochen – und nicht geliefert. Mit Neubau allein lässt sich die Krise aber nicht lösen.
Migration
:Wohnungsnot verschärft Integrationsprobleme
Eine neue Studie zeigt: Geflüchtete ziehen nicht dorthin, wo es viel Arbeit gibt, sondern vor allem in Städte mit hoher Arbeitslosigkeit – weil sie sich dort eine Wohnung leisten können. Etwa ins Ruhrgebiet, oder nach Ostdeutschland.
Ex-Partner als Mitbewohner
:Wenn sich Paare trennen, aber weiter zusammenwohnen müssen
Nackt herumlaufen ist verboten, der Kühlschrank wird in zwei Hälften aufgeteilt: Wie fühlt es sich an, wenn die Liebe zerbricht, man sich nicht mehr sehen will – aber auf dem Mietmarkt keine neue Wohnung zu finden ist?
Chance auf Selbstständigkeit
:Ein Neuanfang für wohnungslose Frauen
Im Projekt „Lebensplätze“ bekommen Münchner Frauen ab 50, die jahrelang obdachlos waren, einen ordentlichen Mietvertrag. Stadt und Sozialträger beobachten, dass der Anteil der älteren Frauen ohne feste Adresse weiter ansteigt.