WHO

Aktuelles zur Weltgesundheitsorganisation

Todesfall in Sibirien
:Was, wenn es die Pest war?

Nach dem Tod einer Labormitarbeiterin in Sibirien herrscht weiterhin Unsicherheit. Wie wahrscheinlich ist eine Pesterkrankung? Und wie ansteckend ist sie? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Valentina Reese

Klimakrise
:Die Gefahr bleibt in der Luft

Waldbrände werden häufiger – das verschärft Risiken für die Gesundheit, auch wenn die Feuer schon gelöscht sind. Warum sogar das Grundwasser leidet.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel und Anna Kammerer

Epidemie
:Bereits mehr als 5000 bestätigte Ebola-Fälle in Kongo

Das Virus breitet sich in immer mehr Provinzen aus. An vielen Orten stoßen Hilfsorganisationen an ihre Grenzen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Virus
:Mehr als 2000 Ebola-Tote in der Demokratischen Republik Kongo

Knapp drei Monate nach dem Ebola-Ausbruch sind in Kongo bereits 2011 Menschen an dem Virus gestorben. Bei keinem vorherigen Ausbruch ist die Zahl der Toten und Erkrankten so schnell gestiegen.

Demokratische Republik Kongo
:Ebola-Lage „kritischer denn je“

Zweieinhalb Monate nach Beginn des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo ist die Lage nach Einschätzung der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen „kritischer denn je“. Die Krankheit verbreite sich in beispiellosem Tempo, berichtet die ...

Medizin
:Resistenzgefahr: Antibiotika werden weltweit falsch eingesetzt

In manchen Ländern werden zu früh starke Antibiotika gegeben, während andere kaum Zugang zu den Medikamenten haben. Eine neue Studie zeigt, wie groß das Problem ist.

Prävention
:Was die WHO gegen Demenz empfiehlt

Fast jeder zweite Fall von Demenzerkrankungen wie Alzheimer lässt sich verhindern. Wie? Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Liste von Strategien veröffentlicht.

SZ PlusVon Christina Berndt

Umwelt
:Mehr Feinstaub aus der Wüste: Die Belastung in Europa wächst

Klimawandel und veränderte Großwetterlagen treiben vermehrt Wüstenstaub nach Norden. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Luft schlechter wird.

SZ PlusVon Hanno Charisius

Öffentliche Gesundheit
:21 000 Kinder in Deutschland haben keinen Impfschutz

In der WHO-Europaregion sind sogar mehr als eine halbe Million Kinder ungeschützt. Was steckt hinter den Lücken?

Infektionskrankheiten
:Keine Masern vor den Wahlen?

Die USA zählen Tausende Infektionen. Doch die Überprüfung, ob das Land weiterhin offiziell als masernfrei gelten darf, wurde verschoben. Auffällig weit, finden einige Fachleute.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Hohe Temperaturen
:Hitzewelle in Europa forderte mehr als 10 000 zusätzliche Todesopfer

Hohe Temperaturen können tödlich sein, insbesondere ältere Menschen sind stark gefährdet.  Sterbestatistiken aus 27 europäischen Ländern zeigen das Ausmaß der Hitzewelle im vergangenen  Monat.

Globale Entwicklung
:WHO warnt: Krebsfälle könnten bis 2050 um zwei Drittel steigen

Zuletzt erkrankten jährlich 21 Millionen Menschen weltweit an Krebs, Tendenz steigend. Das liegt auch daran, dass zu wenig zur Vorbeugung getan wird. Dabei wären 40 Prozent der Fälle vermeidbar.

Von Berit Uhlmann

Krankheiten
:WHO: Mehr als 450 Tote bei Ebola-Ausbruch in DR Kongo

Hunderte Menschen sind nach einer Ebola-Infektion gestorben. Aktuell gibt es keinen Impfstoff - und das Virus breitet sich nach Uganda aus.

Ebola im Kongo
:„Ich bin einfach nur traumatisiert“

Der Kongolese Sylvain Timasina hat 20 Angehörige an Ebola sterben sehen. Wie ergeht es den Menschen in der Region, in der das Virus am schlimmsten wütet?

SZ PlusVon Paul Munzinger, Kapstadt, und Berit Uhlmann

Pandemie
:Neue Studie: Kein Beleg für Labor-Ursprung des Coronavirus

Ein Team um den Virologen Christian Drosten hat anhand von Millionen Virus-Genomen und Viren-Züchtungen die Hypothese untersucht, dass Covid-19 aus dem Labor gekommen sein könnte. Was dabei herauskam.

Von Hanno Charisius

Ernährung
:Sind Süßstoffe besser als Zucker?

Die Bundesregierung will Zucker in Limonaden besteuern. Aber was, wenn die Industrie stattdessen einfach Süßungsmittel wie Aspartam nimmt? Was die Wissenschaft dazu weiß.

Von Berit Uhlmann

Gefährliches Virus
:Ebola-Patient aus Berliner Charité entlassen

Ein US-Mediziner steckt sich mit dem gefährlichen Virus an und wird dann unter besonderen Bedingungen in Deutschland behandelt – mit Erfolg.

Ebola
:„In zwei bis drei Monaten haben wir einen Impfstoff zum Testen“

Schon kurz nach Bekanntwerden des Ebola-Ausbruchs arbeiten Wissenschaftler an einem Impfstoff. Auch Medikamente sollen bald erprobt werden. Doch noch ist der Erreger den Menschen einen Schritt voraus.

Von Hanno Charisius

Gesundheit
:WHO: Mehr als 900 Ebola-Verdachtsfälle im Kongo

Die Zahl der Infizierten steigt laut der Weltgesundheitsorganisation weiter an. Einen Impfstoff für den aktuellen Virus-Stamm gibt es nicht, Helfer vor Ort kämpfen zudem mit Misstrauen in der Bevölkerung.

Ebola-Ausbruch
:Mehr als 200 mutmaßliche Ebola-Tote im Ostkongo gemeldet

Im Ostkongo kämpfen Behörden mit Lücken bei der Kontaktverfolgung des Ebolavirus. Während die Schutzausrüstung knapp wird, wächst in der Region die Sorge vor weiterer Ausbreitung.

Afrika
:WHO stuft Ebola-Ausbruch als „zutiefst besorgniserregend“ ein

Es gebe Fortschritte, doch Gewalt und Unsicherheit behinderten die Bekämpfung der Epidemie. Nach WHO-Angaben gibt es fast 750 Verdachtsfälle und 177 mutmaßliche Todesfälle – nun meldet Uganda neue Fälle.

Podcast: „Auf den Punkt“
:Ebola im Kongo: Das bedeutet der WHO-Gesundheitsalarm

Dutzende Tote, Hunderte Verdachtsfälle, kein Impfstoff. Wie Krieg und Armut den Ebola-Ausbruch begünstigen.

Von Berit Uhlmann, Judith Raupp und Lars Langenau

Gesundheit
:Was den aktuellen Ebola-Ausbruch besonders macht

Ebola ist in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda keine Unbekannte, doch dieses Mal ist einiges anders. Warum ist das Virus so schwer einzudämmen? Und besteht Gefahr auch für andere Länder?

SZ PlusVon Berit Uhlmann

MeinungEbola-Ausbruch
:Bundibugyo: Gegen den Virus-Stamm gibt es weder Impfstoff noch Heilmittel

Als Schutzmaßnahmen bleiben bislang nur die Nachverfolgung von Kontakten, Isolation und Quarantäne.

Von Theresa Palm

Lebensgefährliches Virus
:Ebola: WHO ruft internationale Gesundheitsnotlage aus

In der Demokratischen Republik Kongo sind mutmaßlich 80 Menschen an Ebola gestorben, die Zahl der Verdachts- und Todesfälle steigt. Gegen die Bundibugyo-Variante des Virus gibt es laut Weltgesundheitsorganisation keinen zugelassenen Impfstoff.

Von Theresa Palm

Kongo und Uganda
:WHO ruft internationalen Alarm wegen Ebola-Ausbruchs aus

Die Weltgesundheitsorganisation beschreibt den aktuellen Ausbruch in Kongo und Uganda als „außergewöhnliches Ereignis“ – denn er könnte viel größer sein als bisher angenommen.

Hantavirus auf der „Hondius“
:Französische Passagierin und US-Amerikaner ebenfalls positiv getestet

Der Gesundheitszustand der französischen Patientin verschlechtert sich laut Gesundheitsministerin zunehmend. Die Uniklinik Frankfurt bestätigt die Ankunft der vier deutschen Passagiere. Sie bleiben unter Quarantäne.

MeinungInfektionskrankheiten
:Das Hantavirus ist gefährlich. Aber noch gefährlicher ist etwas anderes

Angst vor dem Siegeszug einer neuen Seuche? Dann nicht auf diesen einzelnen Erreger schauen, sondern darauf, wie die Welt bei der globalen Vorsorge versagt.

SZ PlusKommentar von Berit Uhlmann

Hantavirus auf der „Hondius“
:Vom Schiff in die Quarantäne

Die Passagiere haben das Kreuzfahrtschiff „Hondius“ auf Teneriffa unter Sicherheitsvorkehrungen verlassen, ebenso ein deutsches Mitglied der Crew.

SZ PlusVon Patrick Illinger und Felix Hütten

Nach Hantavirus-Ausbruch
:Deutsche Passagiere unter strengen Quarantäne-Auflagen

Ein US-Amerikaner testet positiv. Ein französischer Staatsbürger zeigt Symptome. Am Montagnachmittag starten die letzten Evakuierungsflüge nach Australien und in die Niederlande.

Hantavirus-Ausbruch
:Kreuzfahrtschiff vor Teneriffa eingetroffen - Plan zur Evakuierung steht

Die Passagiere und ⁠ein Teil der Besatzung sollen unter hohen Sicherheitsvorkehrungen an Land gebracht werden. Rückführungsflüge für deutsche und andere europäische Passagiere sind geplant.

„Hondius“
:Von der Luxuskreuzfahrt zum Horrortrip

Auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist das oft tödliche Hantavirus ausgebrochen. Das Schiff steht nun unter Quarantäne. Es gibt Streit darüber, wo und wann die Menschen an Land gehen dürfen. Bei einigen liegen die Nerven blank.

SZ PlusVon Patrick Illinger und Sonja Salzburger

Medizin
:Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Hantavirus

Auf einem Kreuzfahrtschiff im Atlantik ist es zu mehreren Infektionen gekommen, drei Menschen sind gestorben. Was ist über den Erreger bekannt, wie steckt man sich an – und welche Möglichkeiten gibt es, sich zu schützen?

Von Werner Bartens

Medizin
:Wie gefährlich ist das Hantavirus?

Auf einem Kreuzfahrtschiff sind drei Menschen an einer Infektion mit dem Erreger gestorben, drei weitere haben sich womöglich infiziert. Auch in Deutschland kommt es regelmäßig zu Ansteckungen.

SZ PlusVon Werner Bartens

Tödliche Atemwegsinfektion
:Hantavirus: Drei Tote auf Kreuzfahrtschiff im Atlantik

Bei zwei Toten handelt es sich um Niederländer. Drei weitere Menschen könnten infiziert sein, so die WHO. Das Virus wird über den Kot von Nagetieren übertragen – in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Nahost
:Nach Tod eines Mitarbeiters: WHO pausiert Krankentransporte aus Gaza

Die Weltgesundheitsorganisation hilft dabei, Schwerkranke aus dem Gazastreifen zu bringen. Nach einem Angriff stellt sie ihre Hilfe vorerst ein.

Psychiatrie
:Warum Psychiater die Therapie mit Stromschlägen verteidigen

Die WHO spricht sich gegen die Elektrokonvulsionstherapie bei starken psychischen Erkrankungen aus. Doch Psychiater sind überzeugt: Die Methode hilft und hat kaum Nebenwirkungen. Was ist da los?

SZ PlusVon Christian Weber

E-Zigaretten
:Zu riskant für Chinesen, aber gut genug für den Rest der Welt

Fast alle E-Zigaretten werden in China produziert. Doch viele der Geräte dürfen dort gar nicht verkauft werden. Der Staat spricht von Jugendschutz. Stattdessen landen die süßen Vapes aus der Volksrepublik woanders: im Rest der Welt.

SZ PlusVon Gregor Scheu

Krieg in Sudan
:WHO: Mehr als 60 Tote bei Angriff auf Krankenhaus in Ost-Darfur

Ein Lehrkrankenhaus sei bei Luftangriff getroffen worden sein, so WHO-Chef Tedros. Unter den mindestens 64 Getöteten seien 13 Kinder. Der seit 2023 andauernde Machtkampf in Sudan trifft vor allem die Zivilbevölkerung hart.

Globale Gesundheit
:USA treten aus WHO aus – und versuchen sie nun neu aufzubauen

Die Trump-Regierung hat den Zugang zur weltweiten Krankheitsüberwachung verloren. Das soll sich ändern – mit mäßigem Erfolg und vermutlich sehr hohen Kosten.

Von Berit Uhlmann

Gesundheit
:Sind das die Viren, von denen die nächste Pandemie ausgeht?

Ein Forscherteam aus den USA warnt vor neuen Corona- und Influenza-D-Viren. Wie groß das Risiko wirklich ist – und welche anderen Erreger Experten derzeit besonders in den Blick nehmen.

Von Hanno Charisius

Interview
:„Alkohol konterkariert den Sinn eines Trainings“

Stephan Listabarth war Langstreckenläufer, jetzt arbeitet er als Arzt in der Alkoholforschung. Er erklärt, was im Körper nach dem Konsum passiert – und warum es kritisch wird, wenn Bier von Mannschaften fest eingeplant wird.

SZ PlusInterview von Ralf Tögel

Infektionskrankheiten
:„Die gute Wissenschaft wird früher oder später gewinnen“

Anthony Fauci, fast 40 Jahre lang oberster Seuchenschützer der USA und Berater von sieben Präsidenten, spricht über seine Enttäuschung über die aktuelle US-Gesundheitspolitik – und seine Hoffnung für die Wissenschaft.

SZ PlusInterview von Christina Berndt und Michaela Schwinn

Corona-Impfung
:Zehn Kinder starben durch Covid-Impfung? Experten zweifeln an Behauptung einer US-Behörde

Die Impfstoff-Aufsichtsbehörde der USA bringt den Tod von zehn Kindern mit einer Corona-Impfung in Verbindung. Doch Belege liefert die Behörde ebenso wenig wie Details.

Von Hanno Charisius

MeinungAbnehmspritzen
:Schweres Übergewicht ist eine Krankheit – und nicht Folge eines Lebensstils

Die WHO spricht sich grundsätzlich dafür aus, die neuen Mittel breit anzuwenden. Das ist richtig: Menschen mit Adipositas sollten endlich als Patienten angesehen und behandelt werden.

SZ PlusKommentar von Berit Uhlmann

Infektionskrankheiten
:Kanada verliert den Status „masernfrei “

Das Land bringt die Infektionen mit dem gefährlichen Erreger seit einem Jahr nicht mehr unter Kontrolle. In den USA sieht es ähnlich aus.

Von Berit Uhlmann

Schweiz und USA
:Wandel durch Handel

Schweizer Wirtschaftsvertreter treffen sich mit Trump im Weißen Haus. Mutmaßlich, um über die hohen Zölle zu verhandeln. Gelingt ihnen, woran die Schweizer Regierung bislang gescheitert ist?

SZ PlusVon Nicolas Freund

Globale Gesundheit
:Wie Bill Gates die Arbeit der WHO beeinflusst

Die Gates-Stiftung zahlt viel Geld an die Weltgesundheitsorganisation – allerdings nur für Zwecke, die sie selbst bestimmt. Wie sehr dies den Interessen der WHO zuwiderläuft, haben Forschende nun analysiert.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Alkohol
:Die Schaumkrone der Entrüstung

Der Alkoholkonsum in Deutschland sinkt seit Jahrzehnten kontinuierlich. Doch je weniger gesoffen wird, desto heftiger schäumt die Empörung über das Trinken. Über einen merkwürdigen Widerspruch.

SZ PlusVon Sebastian Herrmann

Afrika
:WHO: Mehr als 460 Tote bei Angriffen auf Krankenhaus im Sudan

Es habe sich um Patienten und Begleitpersonen im „Saudi Maternity Hospital“ gehandelt, teilt der WHO-Generaldirektor mit. Der Angriff sei entsetzlich und zutiefst schockierend.

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: