Tschernobyl - SZ.de

Tschernobyl

Tschernobyl

SZ PlusNuklearkatastrophe von Fukushima
:Die Wälder sind noch immer verstrahlt

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ließ die japanische Regierung aufwendig radioaktiv kontaminierte Erde abtragen. Forscher ziehen nun eine zwiespältige Bilanz.

Von Andreas Jäger

SZ PlusRadioaktive Belastung
:Längst nicht nur Tschernobyl

Selbst 37 Jahre nach der Reaktorkatastrophe ist die Strahlenbelastung der Wildschweine in manchen Regionen kaum zurückgegangen. Nun haben Forscher den Grund dafür erkannt.

Von Jakob Wetzel

Natur
:Schwammerl noch immer radioaktiv belastet

Fast vier Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind Pilze vor allem in Südbayern mit Caesium-137 kontaminiert.

SZ PlusAtomausstieg
:Am Ende steht: Nein danke!

Diesen Samstag sollen die letzten drei AKWs für immer ihren Dienst einstellen. Es ist der Schlusspunkt in einem bemerkenswerten Kapitel deutscher Geschichte.

Von Michael Bauchmüller

Radioaktivität
:Pilze in Bayern teilweise weiterhin stark belastet

Das geht aus einem Bericht des Bundesamts für Strahlenschutz hervor. Manche Regionen überschreiten auch Jahrzehnte nach der Tschernobyl-Katastrophe den Grenzwert um ein Vielfaches.

MeinungAtomkraft
:Ja, sicher?

In Zeiten der Energiekrise verheißen längere Atom-Laufzeiten manchen eine Linderung der Not. Die Sicherheit der Anlagen tritt dabei in den Hintergrund. Es ist ein Spiel mit dem Feuer.

Kommentar von Michael Bauchmüller

SZ PlusTschernobyl
:Abzug der Ahnungslosen

Gut möglich, dass viele der russischen Soldaten, die wochenlang in Tschernobyl waren, gar nicht wussten, wo sie da genau sind. Und wie gefährlich die Todeszone ist. Geblieben ist von ihnen nicht viel, außer jede Menge Minen.

Von Christoph Koopmann

Krieg in der Ukraine
:Die Risiken minimieren

Fünfzehn Atomreaktoren, zum Teil inmitten von Kampfhandlungen: Internationale Experten versuchen, die ukrainischen Kernkraftwerke sicher zu halten.

Von Paul-Anton Krüger

Atomkraftwerke in der Ukraine
:Gefechte am Atomkraftwerk

Russische Truppen feuern Marschflugkörper über Kernkraftanlagen. Die Internationale Atomenergiebehörde sagt bei einem Besuch in Tschernobyl technische Unterstützung zu.

Von Paul-Anton Krüger

Pilze
:"Eine Strahlenbelastung von mehreren Röntgenuntersuchungen"

Der Radioaktivitätsexperte Hauke Doerk warnt auch 36 Jahre nach dem Atomunfall von Tschernobyl vor verseuchtem Wildbret und Pilzen. Welche Arten sind besonders betroffen?

Interview von Thomas Anlauf

SZ PlusOberfranken
:Erst Tschernobyl, jetzt der Krieg

Ein fränkischer Verein holt seit Jahren Kinder aus der Region um das ukrainische Atomkraftwerk Tschernobyl zur Erholung nach Bayern. Nun kehren einige als Kriegsgeflüchtete zurück.

Von Clara Lipkowski

Anzinger Initiative
:"Die Leute trauen sich gar nicht zu schreiben"

Seit 31 Jahren hilft Ingeborg Nünke Kindern aus der Nähe von Tschernobyl, ein bisschen unbeschwerte Freude zu erleben. Doch nun ist der Kontakt zu ihren Freunden in Belarus gekappt.

Von Barbara Mooser

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:"Es braucht keinen Angriff, um eine Atomkatastrophe auszulösen"

Russische Soldaten haben Europas größtes Atomkraftwerk angegriffen. Was Sie darüber wissen müssen.

Von Paul-Anton Krüger und Lars Langenau

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:Welche Gefahr geht von ukrainischen Kernkraftwerken aus?

Bei Gefechten rund um Europas größtes Atomkraftwerk bricht ein Feuer aus. Die Situation vor Ort scheint unter Kontrolle, Experten sind dennoch alarmiert. Denn Risiken bestehen nicht nur durch einen direkten Beschuss der Anlagen.

Von Christoph von Eichhorn

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:Welche Gefahr geht von Tschernobyl aus?

Russische Soldaten haben das Sperrgebiet um die Reaktorruinen eingenommen. Experten sorgen sich um die langfristigen Folgen.

Von Hanno Charisius und Patrick Illinger

SZ PlusTschernobyl
:Gefechte zwischen Atommüll

Russische Soldaten haben das Sperrgebiet von Tschernobyl eingenommen. Rund um die Reaktorruine lagert radioaktiver Abfall, die Strahlenbelastung ist hoch. Atomexperten sind entsetzt von den Entwicklungen.

Von Hanno Charisius

Krieg in der Ukraine
:"Heute wird der härteste Tag"

In der Nacht startet Russland eine zweite Angriffswelle auf die Ukraine, vor allem in Kiew kommt es zu schweren Explosionen. Im Laufe des Tages rechnet die ukrainische Regierung mit Panzerangriffen auf die Hauptstadt.

Von Paul-Anton Krüger

SZ PlusUkraine-Krise
:Angst vor dem digitalen Krieg

Seit Hacker auf den Webseiten der ukrainischen Regierung eine Drohung hinterlassen haben, sind die Sorgen groß: Steckt Russland dahinter? Wenn ja: Droht jetzt ein Cyberkrieg - oder hat er gar schon begonnen? Was der Angriff zu bedeuten hat.

Von Christoph Koopmann

Nachruf auf Harald Mueller
:Autor des atomaren Supergaus

Der Dramatiker und Übersetzer Harald Mueller ist gestorben. Sein "Totenfloß" war nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl 1986 das Stück der Stunde.

Von Christine Dössel

Energiepolitik
:Atomkraft, ja gerne!

Mark Nelson organisiert Demonstrationen gegen den Atomausstieg. Die deutsche Angst vor der Kernenergie hält er für irrational. Teil 4 der SZ-Serie.

Von Björn Finke

SZ PlusSZ-Serie zur Atomkraft
:"Der Staat hat der Atomenergie das Grab mitgeschaufelt"

Von Wackersdorf bis "Die Wolke": Der Physiker und Philosoph Armin Grunwald erklärt, warum Deutschland mehr Sorge vor der Atomkraft hat als seine Nachbarn. Teil 2 der SZ-Serie.

Interview von Michael Bauchmüller, Berlin, und Karoline Meta Beisel, München

Unterfranken
:Frauen, Futter, Freiheit!

Zugezogene stehen unter Beobachtung. Wenn so einer seine neue Heimat mit "Tschernobyl" vergleicht, kommt das nicht gut an. Man kann es ihnen aber auch besonders hübsch machen.

Glosse von Olaf Przybilla

Im Kino: "Der Masseur" von Małgorzata Szumowska und Michal Englert
:Messias aus der Todeszone

In ihrem Film "Der Masseur" erkunden Małgorzata Szumowska und Michal Englert Erlösungssehnsüchte im Spätkapitalismus. Eine Rettung ist nicht in Sicht.

Von Philipp Stadelmaier

Tschernobyl
:"Ungeeignet für eine dauerhafte Besiedlung"

Vor 35 Jahren kam es in Tschernobyl zur Atomkatastrophe. Obwohl die Radioaktivität vor Ort zurückgeht, sei die Umgebung um den Reaktor noch immer alles andere als sicher, sagt der Radiologe Martin Steiner. In Deutschland müssen vor allem Pilzsammler vorsichtig sein.

Interview von Christoph von Eichhorn

35 Jahre Tschernobyl
:Der unsichtbare Tod

Gefahr in der Luft, Angst vor ungeschützten Kontakten: Durch die Pandemie wirken die Tschernobyl-Bilder des Fotografen Gerd Ludwig erschreckend vertraut.

Von Sonja Zekri

SZ Plus1986: Tschernobyl
:Bedrohliches Schweigen

Am Abend des 29. April 1986 gesteht die sowjetische Regierung das Entweichen radioaktiver Stoffe in Tschernobyl ein. Über die Ausmaße des Unglücks ist nichts bekannt - doch es gibt beunruhigende Gerüchte.

Von Bernhard Küppers und Birgit Kruse (Digitale Umsetzung)

SZ Plus1986: Tschernobyl
:Bedrohliches Schweigen

Am Abend des 29. April 1986 gesteht die sowjetische Regierung das Entweichen radioaktiver Stoffe in Tschernobyl ein. Über die Ausmaße des Unglücks ist nichts bekannt - doch es gibt beunruhigende Gerüchte.

Von unserem Korrespondenten Bernhard Küppers

Literatur
:Vom Instinkt der Regenwürmer

Nahe und ferne Desaster: Das Pandemie-Tagebuch der Autorin Fang Fang erinnert verblüffend an die Zeitzeugenberichte aus Tschernobyl.

Von Felix Stephan

Tschernobyl
:Deutsche Hilfe gegen Brände

Deutschland hilft beim Löschen von Bränden um Tschernobyl. "Die schnelle Hilfe umfasst 80 Dosimeter zur Messung der Radioaktivität und rund 15 Kilometer Feuerwehrschläuche", teilte die deutsche Botschaft in Kiew mit. Zudem werde ein für Wald- und ...

Tschernobyl
:Flammen rund um den Sarkophag

Sind die Brände in der radioaktiven Sperrzone um den 1986 explodierten Tschernobyl-Reaktor unter Kontrolle? Die ukrainische Regierung versichert: ja. Doch Satellitenfotos stimmen skeptisch.

Von Florian Hassel

Ukraine
:Einsatzkräfte kämpfen gegen Feuer bei Tschernobyl

Der Wald in der Sperrzone rund um das havarierte Atomkraftwerk brennt seit mehr als einer Woche. Umweltschützer befürchten jetzt, dass Radioaktivität freigesetzt wird.

Politik in München
:Die Unermüdliche

Ursula Esau kam durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zu ihrem politischen Engagement. Mit 91 Jahren ist sie immer noch Ortsvorsitzende der ÖDP in Ottobrunn.

Von Christina Hertel

Atom-GAU in Tschernobyl
:Kettenreaktion à la Sowjetunion

Der Autor Adam Higginbotham hat die Tschernobyl-Katastrophe neu aufgerollt und liefert damit viele erhellende Denkanstöße.

Rezension von Felix Ekardt

Zum Tod von "Die Wolke"-Autorin Pausewang
:Verdrängen gilt nicht

Gudrun Pausewang mutete ihren jungen Lesern zu, sich mit schweren Konflikten zu befassen. Denn wenn die Autorin eines nicht wollte, dann dies: leichtsinnig Mut machen.

Nachruf von Hilmar Klute

Gesundheit
:33 Jahre nach Tschernobyl: Pilze immer noch belastet

Die Böden in mehreren Gebieten in Bayern wurden nach der Reaktorkatastrophe durch radioaktiven Regen verseucht. Einige Speisepilzarten weisen bis heute erhöhte Werte auf.

Tschernobyl-Katastrophe
:Im Inneren des Atom-Sarkophags

Der havarierte Reaktor in Tschernobyl hat eine neue Hülle bekommen. Die 36 000 Tonnen schwere Konstruktion soll den Abbau des immensen Atommülls im Inneren ermöglichen.

Tschernobyl
:Die unsichtbare Zerstörung

"Haben Sie sie gesehen?" fragt Anna Petrowna Badajewa über die Radioaktivität. "Welche Farbe hat sie? Einige sagen, daß sie farblos und geruchlos ist, andere sagen, daß sie schwarz ist. Wie Erde!" Tatsächlich gibt es Filmaufnahmen aus Tschernobyl ...

Von Nicolas Freund

"Chernobyl" auf Sky
:Zu viel Drama auf Kosten der Wahrheit

Kann eine Serie über den schlimmsten Atomunfall der Menschheitsgeschichte zu dick auftragen? In "Chernobyl" geht das. Leider.

Von Marlene Weiß

Tschernobyl-Jahrestag
:Ein Mann, ein Ort

Für den Rest der Welt ist die Gegend um Tschernobyl die Todeszone, für Iwan Iwanowitsch ist sie seine Heimat. Er lebt allein in seinem Dorf, nur mit den Hühnern. Zu Besuch bei einem, der einfach nicht fortgehen will.

Von Martin Wittmann

SZ PlusTschernobyl-Tourismus
:Schön hier

Wer einen Tag Tschernobyl bucht, zahlt 80 Euro. Dafür gibt es ein bisschen Strahlung und Grusel. Und wer mag, darf die Realität so hindrapieren, dass alles fürs Foto passt.

Text und Fotos: Martin Wittmann

SZ PlusTschernobyl-Tourismus
:Schön hier

Wer einen Tag Tschernobyl bucht, zahlt 80 Euro. Dafür gibt es ein bisschen Strahlung und Grusel. Und wer mag, darf die Realität so hindrapieren, dass alles fürs Foto passt.

Text und Fotos von Martin Wittmann

Stollhof in Deining als Leuchtturmprojekt
:Pionier für gutes Leben

Der Landwirt Sebastian Köglsperger feiert 80. Geburtstag. Sein Umgang mit der Natur brachte bundesweit die Ökobewegung voran.

Von Claudia Koestler

Atomunfälle
:Strahlender Herbst

Vor 60 Jahren ereigneten sich in Großbritannien und der Sowjetunion zwei der schlimmsten atomaren Unglücke. Bis heute arbeiten Forscher daran, die Auswirkungen zu analysieren.

Von Christopher Schrader

SZ MagazinNeue Fotografie
:Leben im Sperrgebiet

Vor 30 Jahren explodierte Reaktor 4 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Der Fotograf Pierpaolo Mittica reist seit 15 Jahren immer wieder dorthin, um das Leben der Menschen in der Sperrzone zu dokumentieren.

SZ Espresso am 29.11.2016
:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Von Eva Steinlein
00:30

Kernenergie
:Tschernobyl zeugt von der Hybris des Menschen

Die neue Hülle über dem Reaktor bedeckt ein Problem, löst es aber nicht: Die Atomkraft ist weder technisch beherrschbar noch moralisch gerechtfertigt.

Ein Kommentar von Patrick Illinger

Ukraine
:Hightech-Mantel für den Reaktor von Tschernobyl

Der neue Sarkophag über dem Katastrophen-Reaktor ist schwer wie ein Flugzeugträger und voller Elektronik. Trotzdem hat er nur einen Zweck: Zeit zu gewinnen.

Von Marlene Weiß
00:30

Tschernobyl
:Wie die Hülle über den Reaktor kam

Das Zeitraffervideo zeigt, wie der Sarkophag über den Reaktor gezogen wird.

Ukraine
:Tschernobyl bekommt eine gigantische Hülle

Noch nie wurde ein Bauwerk wie dieses mehr als 36 000 Tonnen schwere Stahlkonstrukt so weit bewegt. Der neue Sarkophag soll 100 Jahre lang vor Strahlung aus dem havarierten Akw schützen.

Tschernobyl
:Ein GAU kann jederzeit wieder passieren

Vor 30 Jahren geschah die Atomkatastrophe von Tschernobyl. Derzeit wird dort eine neue Schutzhülle gebaut. Doch was ist das schon - angesichts der immensen Halbwertszeiten von Radionukliden, fragen Leser.

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