Taliban

MeinungTrumps Krieg gegen Iran
:Er will ja unbedingt besser als Obama sein

SZ PlusKommentar von Tobias Matern
Portrait Stellv. Ressortleiter Politik  Tobias Matern

Angriff auf Kabul
:Warum der Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan eskaliert

Bei Pakistans Attacken auf die afghanische Hauptstadt Kabul sterben laut Taliban 400 Menschen in einer Klinik. Doch die Berichte widersprechen sich. Und nur ein Land könnte den Konflikt jetzt wohl noch entschärfen.

SZ PlusVon Tobias Matern

Afghanistan
:Taliban: Hunderte Tote nach pakistanischem Angriff auf Klinik

Die in Kabul regierenden Islamisten sprechen von mindestens 400 Toten, nachdem eine Entzugsklinik für Drogenabhängige getroffen worden sei. Pakistan erwidert, es habe nur präzise Angriffe auf Infrastruktur und Lager der Taliban gegeben.

Pakistan und Afghanistan
:Vergeltung nach der Vergeltung

Nach angespannten Monaten eskaliert der Konflikt zwischen Pakistan und Afghanistan. Sechs Antworten auf sechs Fragen zu einem komplizierten Nachbarschaftsverhältnis, in dem jetzt Bomben fallen.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Konflikt
:Pakistan spricht von „offenem Krieg“ mit Afghanistan

Islamabad wirft den regierenden Taliban in Afghanistan vor, Terroristen zu beherbergen, die in Pakistan Anschläge verüben. Jetzt ist der Konflikt eskaliert, nach Angriffen melden beide Seiten hohe Verluste.

MeinungHindukusch
:Pakistans Sicherheitsapparat hielt die Taliban für seine Trumpfkarte – welch ein Fehler

Die Regierung in Islamabad schickt Bomber nach Afghanistan. Nun eskaliert ein Konflikt, den das Land selbst heraufbeschworen hat.

SZ PlusKommentar von Tobias Matern

Afghanistan
:Pakistan greift Terroristenlager an

Pakistan hat nach eigenen Angaben als Vergeltung für eine Reihe von Selbstmordanschlägen Ziele von Extremisten in Afghanistan angegriffen. Man habe „eindeutige Beweise“ dafür, dass die Anschläge von den pakistanischen Taliban auf Anweisung „ihrer ...

MeinungAufnahmestopp
:Die Bundesregierung steht bei diesen Afghanen im Wort – und verrät sie

Deutschland lässt Hunderte Menschen im Stich, die einst viel riskiert haben für den Westen. Berlin opfert so den Anstand für seine Migrationswende.

SZ PlusKommentar von Tobias Matern

ExklusivGestoppte Aufnahmeprogramme
:Afghanen wollen Schutz statt Geld

Die alte Bundesregierung hatte Hunderten Afghanen die Zusage gegeben, sie in Deutschland aufzunehmen. Die neue bietet nun mehrere Tausend Euro, damit sie nicht kommen. Doch viele lehnen das ab – aus nachvollziehbaren Gründen.

SZ PlusVon Markus Balser

Einreise nach Deutschland
:Afghanen mit Aufnahmezusage hoffen auf das neue Jahr

Die Bundesregierung hat im Zuge ihrer geänderten Migrationspolitik auch die Aufnahmeprogramme für gefährdete Afghaninnen und Afghanen eingeschränkt. Nun ist für die betroffenen Menschen eine wichtige Frist abgelaufen.

Von Tobias Matern

Bundesinnenministerium
:Erstmals seit Kriegsbeginn: Verurteilter Straftäter nach Syrien abgeschoben

Der Mann habe in Nordrhein-Westfalen eine Haftstrafe wegen besonders schweren Raubes, Körperverletzung und Erpressung verbüßt, teilt das Bundesinnenministerium mit.

MeinungAfghanistan
:Dobrindt trifft 535 richtige Entscheidungen – und 640 falsche

Der Innenminister nimmt nun doch Menschen auf, die vor den Taliban geflohen waren und bereits eine Zusage auf Schutz in Deutschland hatten. Aber indem er Hunderte andere weiterhin abweist, verstößt er auch gegen die eigenen Interessen.

SZ PlusKommentar von Sina-Maria Schweikle

Aufnahme von Afghanen
:Dobrindt sagt endgültig Nein

Auch wenn sie durch das Taliban-Regime besonders gefährdet sind: Der Innenminister entscheidet, dass Hunderte afghanische Menschen nicht nach Deutschland dürfen.

Geld statt Schutz
:Fast alle Afghanen lehnen Dobrindts Angebot ab

Die Bundesregierung hat bedrohten Afghanen mit deutscher Aufnahmezusage Tausende Euro angeboten, wenn sie nicht nach Deutschland kommen. Kaum jemand geht darauf ein.

SZ PlusVon Markus Balser

MeinungBerliner Migrationspolitik
:Dieser Brief muss den Kanzler beschämen

Sie haben geholfen und der Bundesregierung geglaubt: Nun sitzen 2000 geflüchtete Afghanen in Pakistan in der Falle – und wenden sich auf erschütternde Weise an Merz.

SZ PlusKommentar von Markus Balser

Exklusiv„Wir können nicht zurück“
:Verzweifelte Afghanen bitten Kanzler Merz um Hilfe

In einem dramatischen Appell fordern die in Pakistan gestrandeten Geflüchteten erstmals direkt von der Bundesregierung, ihr Schutzversprechen einzuhalten. Der Hilferuf zeugt von tiefer Angst vor Gewalt und Tod.

SZ PlusVon Markus Balser

Bonn
:Der Einzug der Taliban in Bonn-Ückesdorf

Im afghanischen Generalkonsulat in Bonn ist ein Vertreter der Taliban eingezogen, mitsamt Entourage. Ist das Deutschlands Gegenleistung für direkte Abschiebeflüge? Es ist vor allem ein Verrat, sagen Afghaninnen.

SZ PlusVon Markus Balser und Christoph Koopmann

Bundesinnenministerium
:Regierung bietet Afghanen Geld für Ausstieg aus Aufnahmeprogramm

Ein paar tausend Euro, und dann zurück nach Afghanistan? Das schlägt die Bundesregierung in Pakistan gestrandeten Geflüchteten vor, die auf Flüge nach Deutschland warten. Die Betroffenen reagieren empört.

SZ PlusVon Markus Balser

Afghanistan
:„Als wäre Afghanistan ein normales Reiseziel“

Influencer posten immer häufiger gut gelaunte Reisevideos aus Afghanistan, gerne auch mit Waffen und verrosteten Panzern. Als sei das Land ein großer Abenteuerspielplatz.

SZ PlusVon Tobias Matern

Interview mit der Menschenrechtsaktivistin Malala Yousafzai
:„Ich wollte einfach diesen ganzen wilden Ritt auskosten“

Malala Yousafzai wollte ein normales Leben führen, nachdem sie mit 17 den Friedensnobelpreis bekommen hatte. Deshalb studierte sie in Oxford – in Jeans und Hoody. Ein Interview über ihr Superman-Kostüm und den späten Sieg über die Taliban.

SZ PlusVon Johanna Adorján

Geostrategie
:Indiens Flirt mit den Taliban

Delhi hat dem international geächteten Regime in Kabul sechs Tage lang den Teppich ausgerollt. Was steckt dahinter? Zumindest einen Ertrag hat die umstrittene Beziehung für Indien bereits erbracht.

Von Tobias Matern und Arne Perras

Mittlerer Osten
:Wie sich Pakistan im Umgang mit den Taliban verrechnet hat

Tödliche Gefechte im Grenzgebiet zu Afghanistan zeigen, dass der indisch-pakistanische Konflikt offenbar zunehmend nach Westen ausstrahlt.

SZ PlusVon Arne Perras

ExklusivGefährdete Afghanen
:Trickst sich Deutschland aus der Verantwortung?

Die Bundesregierung hat versprochen, von Verfolgung bedrohten Afghanen Aufenthalt zu gewähren – zum Schutz vor den Taliban. Doch immer mehr Geflüchteten wird nun mitgeteilt, sie seien gar nicht in Gefahr. Über eine Flucht, die zum Albtraum wird.

SZ PlusVon Markus Balser, Katharina Erschov und Lena Kampf

MeinungAbschiebungen
:Die deutsche Afghanistan-Politik ist zum Verzweifeln

Haftbefehle gegen Taliban-Führer, Frauenrechte, Meinungsfreiheit – kann den Islamisten alles egal sein. Warum? Weil die Bundesregierung sich nur für ein Thema interessiert.

SZ PlusKommentar von Tobias Matern

Afghanistan
:Der schwere Weg nach Deutschland

Nach Gesprächen mit Pakistan hatte Außenminister Wadephul schutzbedürftigen Afghanen eine schnelle Aufnahme in Aussicht gestellt. Doch statt im Flugzeug sitzen nun viele im pakistanischen Abschiebegefängnis.

SZ PlusVon Katharina Erschov und Sina-Maria Schweikle

Afghanistan
:Sie hilft jenen, die Deutschland nun hängen lässt

Wenn in Hannover ein Flugzeug mit 47 Afghanen landet, dann ist das auch dem Einsatz von Menschen wie Eva Beyer zu verdanken. Doch:  Was zählt das schon, wo noch Tausende in Pakistan festsitzen?

SZ PlusVon David Pfeifer

Afghanistan
:Seine Freunde schreiben ihm: „Rette uns!“

Rashad Mashal ist einer der 47 Afghanen, die am Montag in Hannover landeten. Die Sicherheit vor den Taliban aber musste er sich vor Gericht erstreiten. Ein Gespräch über seine neue Heimat.

SZ PlusVon Markus Balser und Constanze von Bullion

Angst vor Festnahme und Abschiebung
:47 bedrohte Afghaninnen und Afghanen in Deutschland gelandet

Sie hatten eine Zusage der Bundesregierung, dass sie nach Deutschland in Sicherheit gebracht werden, doch auf ihre Ausreise warteten sie monatelang. 2000 Menschen müssen weiter bangen.

SZ PlusVon Markus Balser und Constanze von Bullion

Afghanistan
:Taliban: Mehr als 800 Tote bei Erdbeben

Es gebe zudem mehr als 2800 Verletzte. Unter Trümmern seien noch zahlreiche Menschen gefangen. „In den am stärksten betroffenen Gebieten wurden ganze Dörfer zerstört“, berichtet eine Hilfsorganisation.

Ortskräfte aus Afghanistan
:Neue deutsche Härte

Seit dieser Woche werden Menschen aus Afghanistan, die bereits Teil des Bundesaufnahmeprogramms sind, in Pakistan festgenommen und abgeschoben. Doch die Bundesregierung will die Migration begrenzen und reagiert kaum.

SZ PlusVon David Pfeifer

MeinungAfghanistan
:Wenn man nirgendwo mehr willkommen ist

Viele der Menschen, die Pakistan zurück ins düstere Reich der Taliban schicken will, haben einst den Nato-Staaten und auch Deutschland gedient. Doch die ersehnte neue Heimat will nichts von ihnen wissen.

SZ PlusKommentar von David Pfeifer

Literatur
:„Als Frau in Afghanistan zu leben, ist nicht weniger als der Tod“

In Kabul träumt die junge Schriftstellerin Shamsia davon, den Nobelpreis zu gewinnen – und denkt an Suizid. In Rom hat Bestsellerautorin Francesca Melandri Panik, durch Long Covid ihre Persönlichkeit zu verlieren: Ein Briefwechsel, vier Jahre nach der Machtergreifung der Taliban.

SZ Plus

Dokumentarfilm
:„Wenn seine Absichten schlecht sind, stirbt er bald“

Für die Doku „Hollywoodgate“ hat der Berliner Journalist Ibrahim Nash’at die Taliban nach ihrer Machtübernahme 2021 in Afghanistan begleitet – unter erschwerten Bedingungen.

SZ PlusVon Martina Knoben

Asylgipfel
:Wie Europa sich noch stärker abschotten will

Verfahren in Drittstaaten, Drohnen an den Außengrenzen, Rückführungszentren außerhalb der EU: Bundesinnenminister Dobrindt will mit gleich gesinnten Amtskollegen noch härter gegen Migration vorgehen.

SZ PlusVon Markus Balser

Migrationspolitik
:Deutschland schiebt erneut nach Afghanistan ab

Ein Flugzeug bringt 81 afghanische Straftäter nach Kabul, das Emirat Katar soll die nötigen Kontakte zu den Taliban vermittelt haben. Die Aktion soll nur der Auftakt für weitere Maßnahmen sein.

SZ PlusVon Markus Balser

Diplomatie
:Dann eben mit den Taliban

Russland hat als erstes Land die Machthaber in Kabul offiziell anerkannt. Dahinter steckt klares Kalkül. Folgen jetzt auch andere Staaten? Und wie verhält sich Deutschland?

SZ PlusVon Tobias Matern und Frank Nienhuysen

Abschiebungen
:Verhandelt Deutschland mit den Taliban?

Ein Besuch von Afghanistans Ex-Präsident Karsai in Berlin löst politischen Streit über eine heikle Frage aus: Wie weit darf die Bundesregierung für einen Abschiebe-Deal mit dem Regime in Kabul gehen?

SZ PlusVon Markus Balser, Tobias Matern und Sina-Maria Schweikle

Entrechtung von Frauen
:Internationaler Strafgerichtshof erlässt Haftbefehle gegen Taliban-Führer

Dem Taliban-Führer Haibatullah Achundsada und dem obersten Richter, Abdul Hakim Hakkani, werden Verbrechen gegen die Menschlichkeit wegen der Entrechtung von Frauen und Mädchen vorgeworfen.

Visa für afghanische Geflüchtete
:Wie ein Gericht Innenminister Dobrindt in Bedrängnis bringt

Deutschland hatte sein Schutzversprechen für mehr als 2000 bedrohte Afghanen auf Eis gelegt. So gehe das nicht, urteilt nun ein Gericht im Fall einer Familie – eine weitere Bremse für den Asylkurs der schwarz-roten Koalition.

Von Markus Balser

Internationale Politik
:Russland erkennt als erster Staat Taliban-Regierung an

Seit ihrer Machtübernahme ist die radikal-islamische Taliban-Regierung international isoliert. Moskau hat mit einer Anerkennung nun einen Schritt gesetzt, den die Machthaber in Kabul als „historisch“ bezeichnen.

Russland
:So viel Transparenz hatte Russland wohl nicht geplant

Der Staatszirkus als Partner, die Taliban als Gäste: Was Putins Internationales Wirtschaftsforum in St. Petersburg über den Zustand Russlands verriet. Eine Dokumentation in Zitaten.

SZ PlusGastbeitrag von Irina Rastorgueva

Afghanistan
:Zum Dank ein paar leere Versprechen

Wer für Freiheit und Demokratie gekämpft hat in Afghanistan, dem droht dort der Tod. Das ist bekannt, interessiert nur keinen mehr. Zeit, mal nach den Menschen zu schauen, denen Deutschland Hilfe versprochen hat.

SZ PlusVon Markus Balser und Constanze von Bullion

Afghanistan
:Last-minute-Flug in die Freiheit?

Nach der Ankunft schutzbedürftiger Afghanen in Leipzig ist eine Diskussion über das Bundesaufnahmeprogramm entbrannt. Die Frage ist, was nun aus jenen wird, die im Kampf gegen die Taliban an der Seite des Westens standen.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Sina-Maria Schweikle

MeinungAußenpolitik
:Die Zeit der Dunkelheit ist zurück in Afghanistan

Das Land spielt in Deutschland öffentlich nur noch eine Rolle, wenn es darum geht, den nächsten Abschiebeflug nach Kabul auf den Weg zu bringen. Die Lage der Menschen dort, vor allem der Mädchen und Frauen, interessiert hier kaum noch jemanden.

SZ PlusKommentar von Tobias Matern

Afghanistan
:Lernen im Untergrund

2,2 Millionen Mädchen dürfen in Afghanistan nicht mehr den Unterricht besuchen. Doch gegen das Dekret der Taliban gibt es Widerstand: Heimlich betreiben Aktivisten private Schulen.

Von Tobias Matern

Pakistan
:Geiselnahme in Belutschistan gewaltsam beendet

In der pakistanischen Provinz Belutschistan stürmt die Armee den von Terroristen gekaperten „Jaffar-Expresszug“ und erschießt alle Geiselnehmer. Was wollte die „Baloch Liberation Army“ erreichen?

Von David Pfeifer

Afghanistan
:„Die Menschen haben auch die CDU gewählt, damit wir dem ein Ende setzen“

In Pakistan warten rund 3000 Afghanen darauf, nach Deutschland zu kommen. Sie haben sich nach der Machtübernahme der Taliban auf Zusagen der Bundesregierung verlassen. Doch die könnten sich nach einer Regierungsübernahme der Union erledigt haben.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Afghanistan
:In weiter Ferne die Hoffnung

Afghanische Oppositionelle treffen sich in Wien, um eine Strategie gegen das Taliban-Regime voranzutreiben. Vor allem Frauen in Afghanistan verfolgen das Treffen aufmerksam – ihr Leben ist seit der Machtübernahme der Islamisten dramatisch schlechter.

Von Tobias Matern

Berliner „Tatort“
:Ein vermeidbares Desaster

Im neuesten „Tatort“ aus Berlin geht es um den desaströsen Abzug aus Afghanistan. Ein Krimi, der so nur aus der Hauptstadt kommen kann.

SZ PlusVon Ann-Marlen Hoolt

Afghanistan
:Strategisches Scheitern am Hindukusch

Die Enquete-Kommission des Bundestages zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan legt am Montag ihren Abschlussbericht vor. Die Bilanz ist verheerend.

Von Sina-Maria Schweikle

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