Statistik

Statistisches Bundesamt
:Wann ist ein Bier ein Bier?

In Deutschland wird immer weniger Bier getrunken, jede Woche macht im Durchschnitt eine Brauerei dicht. Die Zahlen sind schlecht – auch wegen einer statistischen Besonderheit.

SZ PlusVon Leopold Zaak

Literatur
:Bin ich nur ein Pünktchen in der Statistik?

Matthias Nawrats Roman „Das glückliche Schicksal“ erzählt von Unrecht und Katastrophen, will aber nicht an unser Mitgefühl ran, sondern zwingt zum Selberdenken. Wie großartig sich das anfühlt.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Demografie
:Wo die Jugend verschwindet

Nach dem Schulabschluss zieht es junge Erwachsene vom Land in die Stadt. In einigen Landstrichen fehlen deshalb halbe Jahrgänge. Finden Sie heraus, wie es in Ihrem Landkreis ist.

SZ PlusVon Anna Bolten, Paul Dittmann, Stefan Kloiber, Marie-Louise Timcke, Sarah Unterhitzenberger und David Wünschel

Mikrozensus
:Die meisten Migranten kommen zum Arbeiten nach Bayern

Rund 3,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund gibt es im Freistaat – das ist rund ein Viertel der Bevölkerung. Was die Statistik noch alles über diese Gruppe verrät.

WM-Historie
:Wie man (wahrscheinlich) Weltmeister wird

Stark verteidigen, schon zum Turnierstart in Top-Form sein – und es nicht aufs Elfmeterschießen ankommen lassen: Sieben Erkenntnisse aus den Statistiken aller Fußball-Weltmeisterschaften.

SZ PlusVon Sebastian Fischer, Felix Haselsteiner und Oliver Schnuck

Bevölkerungsprognose Region München
:Weniger Wachstum

Um nur noch gut drei Prozent soll die Bevölkerung in der Region München anwachsen. Und das vor allem an den Rändern. Mancherorts sieht die Prognose sogar einen Rückgang.

Von Alexandra Vettori

Single-Haushalte in Bayern
:So viele Menschen leben alleine

In jungen Jahren leben vor allem Männer allein, im Alter ändert sich das Bild. Wo es besonders viele Single-Haushalte gibt.

Hohe Spritpreise
:Im März wurde in Bayern weniger getankt

Preisbereinigt sanken die Umsätze der Tankstellen im Freistaat deutlich. Ein Effekt, der so vermutlich auch für das restliche Bundesgebiet gilt. Aktuell steigen die Preise an den Zapfsäulen.

Bevölkerungsprognose
:Bayern, wie es wächst und schrumpft

Die Bevölkerungszahl des Freistaats wird bis 2044 weiter steigen, um jährlich 14 000 Personen. Das Plus entsteht allerdings über Zuzug, nicht über Geburten. Und die Lage fällt regional höchst unterschiedlich aus.

Von Johann Osel

Kommunalwahlen in Bayern
:Wie die Behörden über Wahlergebnisse informieren

Digitales Durcheinander: Beim Aufbereiten und Dokumentieren der Ergebnisse der Kommunalwahlen ist Bayern nicht so zeitgemäß wie andere Bundesländer.

Von Markus Hametner und Oliver Schnuck

Auffällige Statistik
:Die AfD ist dort stark, wo die Menschen früh sterben

Statistische Daten belegen: In Regionen mit verhältnismäßig geringer Lebenserwartung machen die Leute bei Wahlen ihr Kreuzchen öfter rechts außen. Woran liegt das? Eine Spurensuche.

SZ PlusVon Marius Antonini und Lena Luisa Jaumann

Die Kommunalwahl in Zahlen
:Weniger Frauen, mehr AfD

Warum es sich lohnt, die 280 Seiten vom Bayerischen Landesamt für Statistik zu lesen. Eine Datenanalyse.

SZ PlusVon Marius Antonini

Kommunalwahlen in Bayern
:Thomas will Landrat werden

Sie wollen in Bayern am Sonntag zum Landrat gewählt werden? Dann haben Sie die besten Chancen, wenn Sie keine Frau, um das Jahr 1970 geboren und eventuell eh schon Landrat sind. Und Thomas müssten Sie halt zwingend heißen.

Glosse von Marius Antonini

Medizin
:Warum Ärzte lernen müssen, gute Nachrichten zu überbringen

Ein Patient von 100 stirbt! Klingt das beruhigend oder bedrohlich? Der Psychotherapeut Tobias Kube hat sich damit befasst, wie gute Kommunikation von Zahlen und Daten am Krankenbett gelingt.

SZ PlusInterview von Felix Hütten

Nahversorgung
:Wo hat man es in Bayern besonders weit zum Einkaufen?

Etwa zwei Kilometer weit ist es in Bayern bis zum nächsten Lebensmittelgeschäft. Regional gibt es jedoch große Unterschiede. Vor allem im Norden des Freistaats sind die Wege lang.

Von Marius Antonini

Kriminalität
:London, die Hölle auf Erden – also nur für Trump-Anhänger

Maga-Influencer zeichnen London als apokalyptische Kampfzone. Neue Zahlen zeigen: Die Verbrechensrate der Stadt ist statistisch so niedrig wie noch nie. Doch die Abneigung Donald Trumps fußt wohl ohnehin auf Persönlichem.

SZ PlusVon Alexander Menden

Mikrozensus startet
:130 000 Menschen in Bayern werden befragt

Einige Haushalte bekommen nun Post vom Statistikamt. Die Fragen des Mikrozensus müssen diese beantworten.

Kuriose Städte-Rankings
:Wo München nicht spitze ist

Sonnenstunden, Christbaumhöhen, Beautysalon-Dichte: Zu dem, was in Städten geboten ist, gibt es zahlreiche Studien. Wo München gut abschneidet – und wo es noch ziemlich viel Luft nach oben gibt.

Von René Hofmann

Statistisches Jahrbuch
:Die Vermessung der Bayern

Geburten, Zuwanderung, Wirtschaft – das sind die Klassiker eines Statistischen Jahrbuchs. Acht Dinge, die Sie vielleicht bisher nicht über die 13 Millionen Menschen in Bayern wussten, vom Übergewicht bis zur Kaffeemaschine.

Von Johann Osel

Anhaltende Wirtschaftskrise
:Die Superlative werden auch in Bayern weniger

Kriselnde Industrie, schrumpfende Exporte:  Das neue Statistik-Jahrbuch bietet nicht mehr so viele Jubelmeldungen wie früher. Da müssen schon mal die Lebkuchenbäckereien für Spitzenwerte herhalten.

Von Johann Osel

Kriminalität in Bayern
:Strafstatistik deutet auf wachsende Gewaltbereitschaft hin

Bayerns Justizminister Georg Eisenreich hat die neue Strafverfolgungsstatistik vorgestellt. Demnach hat es 2024 weniger Verurteilungen als im Vorjahr gegeben. Trotzdem deuten die Zahlen auf eine anhaltende Verrohung der Gesellschaft hin.

Bayern
:Löhne steigen deutlich schneller als Inflation

Die Reallöhne in Bayern waren im dritten Quartal um 3,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Doch nicht in allen Wirtschaftsbereichen profitierten die Menschen in gleichem Maß.

Landesamt für Statistik
:Der Flächenverbrauch in Bayern ist 2024 gesunken

Zum Rückgang trägt unter anderem die Schwäche von Wirtschaft und Wohnungsbau bei – aber auch Waldwege und Friedhöfe.

Bayern
:Haushalte bekommen öfter Wohngeld – im Schnitt aber weniger

In Berlin ringt die Politik um die Sozialleistung, in Bayern wurde sie vergangenes Jahr häufiger ausgezahlt. Das könnte eine verzögerte Wirkung der Reform unter der alten Regierung sein.

Politik in Bayern
:Wie die Nazis mit Statistik ihre Diktatur legitimiert haben

Die amtliche Erhebung von Zahlen bringt viele Menschen zum Gähnen, dabei ist das Thema hochpolitisch. Das Landesamt in Fürth hat seine NS-Vergangenheit und den Übergang zur Demokratie nun untersuchen lassen. Mit Lehren bis in die heutige Zeit.

SZ PlusVon Johann Osel

MeinungKriminalität
:Die CDU soll sagen, ob sie aufklären oder nur Vorurteile bedienen will

Nordrhein-Westfalens christdemokratischer Innenminister Herbert Reul führt eine neue Tätergruppe in die Statistik ein: Menschen mit Doppelpass. Der Nutzen dürfte gering, die Versuchung aber groß sein.

SZ PlusKommentar von Wolfgang Janisch

Hitzewelle
:Die Auszeit im Schwimmbad ist teurer geworden

Der Eintritt ins Schwimmbad kostet mehr, Bikinis sind auch teurer geworden, Badehosen jedoch günstiger. Statistiker haben allerhand Interessantes rund ums erfrischende Sommervergnügen zusammengetragen.

Gastronomie
:Bayerns Wirte machen weniger Umsatz – wohl auch, weil hohe Preise Gäste verprellen

Vor allem Restaurants beklagen Einbußen. Doch es gibt auch Wachstum im Gastgewerbe, getrieben von Campingplätzen und Hotels kann die Beherbergungsbranche zulegen. Die Beschäftigung sinkt.

Debatte
:„Alles kann schon in wenigen Jahren explodieren“

Der Meeresspiegel, die Wirtschaft, die Digitalisierung: Ständig heißt es, etwas wachse oder steige „exponentiell“ an. Aber was heißt das wirklich? Ein Gespräch mit dem Soziologen Emanuel Deutschmann.

SZ PlusInterview von Marie Gundlach

Leben und Gesellschaft
:Zahl der Ehescheidungen in Bayern 2024 leicht gestiegen

Der ursprünglich von zwei Menschen fürs ganze Leben geschlossene Bund endet bei manchen Paaren dann doch schon früher. Im Freistaat stiegen die Scheidungen 2024 leicht an. Auch gleichgeschlechtliche Ehen waren betroffen.

Gesellschaft
:Weniger Hochzeiten in Bayern

Im Freistaat zieht es immer weniger Paare vor das Standesamt. Wer kommt, ist im Schnitt schon älter – und hat in mehr als zwei von hundert Fällen das gleiche Geschlecht. Die Statistik zeigt noch mehr.

Leben und Gesellschaft
:Noch weniger Babys in Bayern

Im Freistaat sind 2024 so wenige Kinder geboren worden wie seit zehn Jahren nicht mehr. Auch bei den Todesfällen gab es einen Rückgang. In Summe lebten aber mehr Menschen in Bayern als im Vorjahr.

Fördergelder in Bayern
:Wo sind denn all die Einwohner?

In etlichen Gemeinden in Bayern leben nach dem Zensus plötzlich deutlich weniger Menschen als davor. Im kleinen Schleching im Chiemgau fehlt zum Beispiel fast ein Siebtel der Einwohner. Wie kann das sein?

Von Matthias Köpf

Quiz
:Ist die Welt so schlimm, wie Sie denken?

Menschen haben Angst vor Terror, das Sicherheitsempfinden im Alltag sinkt. Und es macht sich das Gefühl breit: Die Welt wird immer schlimmer. Geht es Ihnen auch so? Und wie sieht es wirklich aus? Machen Sie das Quiz.

Von David Kulessa und Joscha F. Westerkamp

Wirtschaft
:Trendwende im bayerischen Außenhandel – schon vor Trump

Die Weltwirtschaft wartet auf die Folgen der US-Zölle. In Bayern zeigt sich aber schon im Januar und Februar ein Schwenk nach unten. Gerade in den wichtigsten Branchen sind die Unterschiede groß.

Statistik
:Immer weniger Kirchenmitglieder in Bayern

Der Rückgang bei den Mitgliedszahlen der Kirchen im Freistaat hält weiter an. Innenminister Herrmann weist auf deren wichtiges Engagement für die Gesellschaft hin.

Migration
:Wie die Statistik die Realität verzerrt

Mehr Gewaltkriminalität von Ausländern, so steht es in der Polizeilichen Kriminalstatistik. Warum Experten dennoch keinen Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Kriminalität sehen.

SZ PlusVon Francesco Schneider-Eicke

ExklusivMedizin
:50 Prozent mehr Fehltage wegen Depressionen? Warum das nicht stimmt

Verbreitet hat diese Zahl die DAK. Doch bei der Auswertung der Daten ist ein Fehler passiert.

SZ PlusVon Christina Berndt

150 Jahre Statistik-Amt
:Wie München sich gewandelt hat

Wann hießen Babys oft Petra und Thomas? Wie oft nutzten Städter die Pferdetram?  Und was hat es mit dem „Münchner Bierherz“ auf sich? Die Antworten liefern die Daten, die das Statistische Amt seit 1875 sammelt.

Von Patrik Stäbler

Wirtschaft in Bayern
:Die Industrie im Freistaat schrumpft

Die Industrie ist Bayerns wichtigster Wirtschaftszweig, doch viele Unternehmen verlieren Aufträge und Kunden.

Statistik
:Woran Menschen sterben

In jedem Alter bedrohen andere Gefahren das Leben. Wann welche Todesursache am wahrscheinlichsten ist – und wie man sich besser schützen kann.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Statistische Erhebung
:Mikrozensus 2025 startet

Auch dieses Jahr werden wieder einige Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, über ihre Arbeits- und Lebensbedingungen Auskunft zu geben.

Von Fiona Fuchs

Wirtschaft in Bayern
:Bayerns Baufirmen bauen Personal ab

Der Wohnungsbau liegt darnieder, vielen Unternehmen der Branche fehlen die Aufträge. Die Folgen werden allmählich sichtbar.

Jugendamt
:Kindeswohlgefährdungen gehen zurück

Im Vergleich zum Vorjahr treten im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen weniger Fälle auf.

Von Antonio-Gabriel Matošević

Wirtschaft in Bayern
:Bürger und Firmen sparen – Umsatzminus im Gastgewerbe

Die Wirtschaftskrise hat nahezu alle Zweige der deutschen Wirtschaft erfasst. Die Gastronomen leiden ebenso wie die Hotels.

Mathematik
:Affen werden in diesem Universum keinen  Hamlet schreiben

Es gilt als statistische Binsenweisheit: Wenn Schimpansen nur lange genug wild auf einer Schreibmaschine herumtippen, wird irgendwann Literatur dabei herauskommen. Doch das stimmt nicht.

Von Christian Weber

Landesamt für Statistik
:Immer mehr Frauen in Bayern sind finanziell unabhängig

Erwerbsarbeit wird für das eigene Einkommen immer wichtiger, bei Frauen noch mehr als bei Männern. Und für beide Geschlechter auch im Rentenalter.

Grenzkontrollen
:Bundespolizei: Illegale Einreisen nach Bayern rückläufig

Im Vergleich zum Vorjahr haben die Beamten rund ein Viertel weniger unerlaubte Einreisen festgestellt. Etwas mehr als 5000 Menschen seien bereits direkt an der Grenze abgewiesen worden.

Konjunkturkrise
:Bayerns Wirtschaft schrumpft überdurchschnittlich

Der Freistaat stand jahrelang in der Spitzengruppe der Bundesländer mit dem höchsten Wirtschaftswachstum. Derzeit ist es umgekehrt, jedenfalls nach einer ersten vorläufigen Berechnung.

Korrekturen
:Singlehaushalte und Liebesleben

Jeder Fünfte lebt in Deutschlands häufigstem Haushaltstyp. Und warum „Vor der Morgenröte“ nicht Maria Schraders Debütfilm war.

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