Nicolás Maduro

MeinungUSA und Kuba
:Trump klagt Castro für etwas an, das er selbst tut

SZ PlusKommentar von Peter Burghardt
Portrait US-Korrespondent Peter Burghardt

Leute
:Marco Rubio reist im Maduro-Trainingsanzug nach China

Der US-Außenminister verspottet den gestürzten venezolanischen Präsidenten an Bord der Air Force One. Die US-Regierung teilt das Foto bereitwillig auf allen Kanälen. Diese und weitere Leute-Meldungen des Tages.

Polymarket
:Wetten auf den Krieg

Ein US-Soldat soll auf Polymarket auf den Sturz von Venezuelas Ex-Machthaber Maduro gesetzt und so mehr als 400 000 Dollar Gewinn gemacht haben. Der Fall wirft ein neues, grelles Licht auf diese Plattformen.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Venezuela
:Hat María Machado noch eine Chance?

Die Oppositionsführerin kämpft verbissen darum, doch noch in Venezuela an die Macht zu gelangen. Bisher aber wagt sie sich nicht einmal in ihre Heimat zurück – aus guten Gründen.

SZ PlusVon Jan Heidtmann und Benedikt Peters

Venezuela
:Was aus Nicolás Maduro wurde

Zwei Monate sind seit der Entführung des venezolanischen Machthabers vergangen. US-Präsident Trump dürfte mit der Lage in Caracas äußerst zufrieden sein – anders als viele Venezolaner.

SZ PlusVon Benedikt Peters

USA
:Wie Trump die „Operation gewaltige Wut“ erklärt

In einer nächtlichen Ansprache äußert sich der US-Präsident zum Angriff auf Iran. Demnach will er dessen Atomprogramm zerstören. Um den Sturz des Regimes soll sich das iranische Volk allerdings selbst kümmern.

SZ PlusVon Peter Burghardt

Venezuela
:Freie Wahlen stehen nicht auf dem Plan des Regimes

Die Regierung in Caracas plant zwar ein Amnestiegesetz, aber die politische Öffnung hat klare Grenzen. Ein Weggefährte von Friedensnobelpreisträgerin Machado wird erst freigelassen – und dann gleich wieder eingesperrt.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

MeinungLateinamerika
:Die Linke ist gescheitert

Die US-Regierung wird zu Recht kritisiert für ihren Umgang mit dem Regime von Nicolás Maduro. Doch das verstellt den Blick auf dessen verbündete Regierungen, die nicht nur in Venezuela versagt haben.

SZ PlusKommentar von Jan Heidtmann

Neuer Vorstoß
:Iran sucht Gespräche mit den USA

Präsident Trump hat dem Mullah-Regime nach dem gewaltsamen Vorgehen gegen Demonstranten massiv gedroht. Nun will Teheran offenbar mit Washington verhandeln.

Von Peter Burghardt

Globale Rivalität
:Chinas Expansion frustriert die USA

In Lateinamerika zeigt sich, wie China seine wirtschaftliche Präsenz auf der Welt ausgebaut hat – und wie es vom Rückzug der USA profitiert. Donald Trumps Eingreifen in Venezuela ist laut einem Experten „der verzweifelte Versuch einer Rückkehr“.

Von Lea Sahay

Nach US-Intervention
:Wer bestimmt über das Schicksal Venezuelas?

Seit US-Spezialkräfte den Präsidenten Maduro entführten, ringen das alte Regime, eine Friedensnobelpreisträgerin und die Amerikaner um die Macht im Land. US-Außenminister Rubio skizziert nun, wie er sich die Zukunft vorstellt.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

MeinungVenezuela
:Was heißt hier frei?

Die Regierung in Caracas hat hundert politische Gefangene auf einen Schlag entlassen. Es soll als Zeichen der Öffnung gelten, tatsächlich folgt die Freilassung einem üblen Kalkül.

SZ PlusKommentar von Jan Heidtmann

Venezuela
:Die Frau, die mit Maduro ins Gefängnis ging

Cilia Flores war die First Lady Venezuelas, öffentlich gab sie meist die nette Begleiterin. Tatsächlich aber war sie die wohl mächtigste Politikerin des Landes und zog Strippen, um ihren Mann an der Macht zu halten.

SZ PlusVon Benedikt Peters

MeinungUSA und Venezuela
:Auf Nimmerwiedersehen, María Corina Machado

Wie sich die Friedensnobelpreisträgerin und wichtigste venezolanische Oppositionspolitikerin selbst ins Aus manövriert hat.

SZ PlusKommentar von Jan Heidtmann

MeinungMerz zur Entführung Maduros
:Was sachlich falsch ist, kann politisch trotzdem richtig sein

Der Kanzler bewertete die US-Militäraktion als „rechtlich komplex“ und verzichtete darauf, sie als Verstoß gegen das Völkerrecht zu brandmarken. Damit zeigt er auch: Deutschland stellt sich endlich wieder seiner Verantwortung in Europa.

SZ PlusKolumne von Peter Müller

Lateinamerika
:Trumps nächstes Ziel: Kuba

Der US-Präsident droht zum wiederholten Mal der sozialistisch regierten Insel und will die venezolanischen Öllieferungen auf null herunterfahren. Was das für die Menschen in Kuba bedeutet.

SZ PlusVon Benedikt Peters

US-Anwalt Barry Pollack
:Wer ist der Mann, der Maduro vertritt?

„Er muss nichts mehr tun, worauf er keine Lust hat“, heißt es über Barry Pollack. Er gilt als einer der besten Strafverteidiger der USA. Ein Porträt.

SZ PlusVon Matthias Kolb

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Ist Trump ein Hooligan, Herfried Münkler?

„Furchtbar offen, ob das alles in der Apokalypse endet.“ Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler im Gespräch über Trumps Außenpolitik.

Von Lars Langenau

MeinungWirtschaftswachstum
:Das deutsche Modell ist tot. Außer Deutschland erfindet es neu

Nach drei Jahren Flaute sollte die Bundesregierung alles tun, damit die Wirtschaft wieder wächst. Alles andere wäre ein Konjunkturprogramm für die AfD.

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken

USA
:Trump: Zweiter Angriff auf Venezuela abgesagt

Als Gründe nannte der US-Präsident etwa die Freilassung von politischen Gefangenen in dem südamerikanischen Land und die gute Zusammenarbeit beider Länder unter anderem bei der Öl- und Gasinfrastruktur.

US-Politik
:Medienbericht: USA erwägen Zahlungen an Grönländer für Übernahme – bis zu 100 000 Dollar

Mit dem Geld solle die Bevölkerung des autonomen dänischen Landesteils von einer Abspaltung von Dänemark und einem möglichen Anschluss an die USA überzeugt werden.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Politisches Chaos in Venezuela
:„Maduro ist nicht da. Der ist gerade in New York“

In Caracas werden politische Gefangene freigelassen, gleichzeitig wachen Schlägertrupps der Regierung über die Ruhe auf den Straßen. Die Lage in Venezuela ist undurchsichtig – nur eines ist sicher: der Aufenthaltsort des gestürzten Maduro.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Historie: Venezuela
:Du kannst nirgendwohin

Wie nun in Venezuela entthronten die USA vor 36 Jahren schon einmal einen lateinamerikanischen Machthaber: Manuel Noriega in Panama. Doch zwischen beiden Militäraktionen gibt es große Unterschiede.

SZ PlusVon Christian Schmidt-Häuer

Venezolaner in Spanien
:„Eine Mischung aus Glück, Angst und Sorge“

Die Verhaftung Maduros löst unter venezolanischen Auswanderern starke Emotionen aus. Viele träumen von einer Rückkehr. Stimmen aus der Exilgemeinde in Spanien, der größten Europas.

SZ PlusVon Patrick Illinger

US-Angriff
:„Alles ist besser, als in Venezuela zu leben“

Bemerkenswert fatalistisch begegnen die Menschen an der Simón-Bolívar-Brücke zwischen Venezuela und Kolumbien dem Sturz Maduros. Ihr Alltag zwischen Armut und Drogenbanden ist schon hart genug.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

Prozess gegen Maduro
:Ein eigenwilliger Richter mit starkem moralischen Kompass

Alvin Kenneth Hellerstein ist 92 Jahre alt und hat in seiner langen Karriere schon viele ungewöhnliche Urteile gefällt. Jetzt muss er sich in New York mit Venezuelas Ex-Machthaber Nicolás Maduro auseinandersetzen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Venezuela
:„Es ist der nackte imperiale Anspruch“

Die „Monroe-Doktrin“ sollte den US-Amerikanern einst das Recht auf die ganze westliche Hemisphäre sichern. Der Politikwissenschaftler Bernd Greiner erklärt, was der Angriff auf Venezuela damit zu tun hat und warum man von einer „Donroe-Doktrin“ Trumps sprechen kann.

SZ PlusInterview von Sonja Zekri

Festnahme von Nicolás Maduro
:Venezuela ist Testfall für Chinas Einfluss

Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ist für Peking eine Blamage. Auf das US-Vorgehen reagiert China harsch, kommt seinem engen südamerikanischen Partner jedoch nicht zu Hilfe. Profitieren dürfte die asiatische Macht trotzdem.

SZ PlusVon Lea Sahay

USA und Venezuela
:Klares 8:1 gegen Trump

Beim höchsten Gremium der Vereinten Nationen sind sich ganz unterschiedliche Länder einig: Das Vorgehen der USA in Venezuela ist zu verurteilen. Doch manchmal ist die Kritik schwer zu ertragen – beim Vortrag Russlands zum Beispiel.

SZ PlusVon Boris Herrmann

Venezuela
:Maduro plädiert auf „nicht schuldig“

Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro sagt bei seinem ersten Termin vor Gericht in New York, er sei entführt worden. Sein Anwalt will die Umstände der Gefangennahme thematisieren.

Von Charlotte Walser

SZ-Podcast „Auf den Punkt“
:Venezuela: Und für die Menschen ändert sich nichts?

Was wird nun in Venezuela passieren? Es scheint, als wisse das nicht einmal die Trump-Regierung.

Von Peter Burghardt, Ann-Marlen Hoolt und Benedikt Peters

Diplomatie
:Friedrich Merz in der Trump-Falle

Der Kanzler steckt im Dilemma. Mit Kritik am Venezuela-Einsatz könnte er seinen Draht zum US-Präsidenten gefährden. Doch zu offenkundige Leisetreterei lässt ihn schwach aussehen.

SZ PlusVon Daniel Brössler

Venezuela
:Der Diktator im Jogginganzug

Als ihn die Amerikaner gefangen nahmen und in die USA brachten, trug der venezolanische Diktator Nicolás Maduro einen Nike-Trainingsanzug. Kurze Zeit später ist das Kleidungsstück vielerorts ausverkauft. Warum nur?

Von Anna Lea Jakobs

Lateinamerika
:Auf diese beiden Frauen kommt es in Venezuela jetzt an

Nach dem US-Angriff und der Entführung Nicolás Maduros trifft nun die neue Staatschefin Delcy Rodríguez die wichtigen Entscheidungen. Die Friedensnobelpreisträgerin María Machado ist aus dem Spiel – aber wie lange?

SZ PlusVon Jan Heidtmann und Benedikt Peters

MeinungIran
:So hoch war der Druck auf Iran noch nie

Das Regime hat viele Proteste überstanden, ein Eingreifen aus dem Ausland allerdings musste es nie fürchten. Der Fall Venezuela zeigt, was Drohungen der USA bedeuten können – zumal nach den Bomben vom Juni.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

US-Intervention in Venezuela
:Der Coup von Caracas

Nach der amerikanischen Kommandoaktion und der Festnahme von Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro ist unklar, wie es nun in dem lateinamerikanischen Land weitergeht.

Von Reymer Klüver

US-Angriff auf Venezuela
:„Wir Venezolaner fühlen uns schon seit Jahren angegriffen – von unserem eigenen Regime“

Während vielerorts das völkerrechtswidrige Vorgehen der USA kritisiert wird, feiern zahlreiche Exil-Venezolaner den Sturz von Machthaber Nicolás Maduro. Wie blicken in Deutschland lebende Venezolaner auf die jüngsten Entwicklungen? Ein Gespräch mit Luisa Ramirez, Mitkoordinatorin der venezolanischen Diaspora.

SZ PlusInterview von Linus Freymark

Angriff auf Venezuela
:Das Imperium schreitet voran

Mit dem Angriff auf Venezuela will Donald Trump eine neue Weltordnung installieren. Die USA sollen im Wettstreit mit Russland und China das Sagen haben.

SZ PlusGastbeitrag von Herfried Münkler

Geschichtsbild
:Die US-Justiz wartet schon auf ihn

Der Ex-Präsident von Honduras wurde 2022 nicht von den Amerikanern entführt, sondern wegen seiner Beteiligung am Drogenschmuggel an sie ausgeliefert.

Von Detlef Esslinger

Venezuela
:Vergesst die Welt von gestern

Was war das in Venezuela, ein Coup, ein Staatsstreich? Sicher ist, dass die US-Militäraktion gegen Diktator Maduro ein Bruch mit der Weltordnung ist, ein Rückfall in Zeiten von Kolonialismus und Imperialismus. Und jetzt?

SZ PlusVon Peter Burghardt, Jan Heidtmann und Boris Herrmann

USA
:So wird Maduro in New York abgeführt

Nach der Gefangennahme des venezolanischen Machthabers zeigt ihn das Weiße Haus im Metropolitan Detention Center in Brooklyn – mit Mütze, Schlappen und Socken.

Venezuela
:Bomben, eine Gefangennahme und viele Fragen

Präsident Maduro ist gestürzt, wie aber geht es weiter in Venezuela? Ein denkwürdiger Auftritt Donald Trumps nährt den Verdacht, dass die USA dafür keinen konkreten Plan haben – auch wenn der US-Präsident ankündigt, man werde das Land nun selbst regieren.

SZ PlusVon Benedikt Peters

Angriff auf Venezuela
:Was über die Operation „Absolute Entschlossenheit“ bekannt ist

Donald Trump hat am Bildschirm verfolgt, wie Spezialeinheiten in Venezuela Türen aufbrechen und den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen nehmen.  Die US-Soldaten hatten den Einsatz an einem Modell von dessen Unterkunft geübt.

SZ PlusVon Charlotte Walser

Venezuela
:Was hinter der Gefangennahme Maduros steckt

Über Nacht starten die USA eine Militäraktion, die in die Geschichte Lateinamerikas eingehen wird. Welches Interesse hat Washington, was könnte nun in Venezuela passieren? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Benedikt Peters

MeinungNach der Entführung Maduros
:Trump hat für Venezuela keinen Plan

Die Clique um den bisherigen Herrscher regiert in Caracas seit mehr als einem Vierteljahrhundert, da wechselt man nicht mal im Handstreich die Strukturen aus. Ähnliche Interventionen der USA endeten stets desaströs. Und Russland und China werden nach Trumps Marschbefehl kaum zurückhaltender auftreten.

SZ PlusKommentar von Peter Burghardt

Explosionen in Caracas
:US-Präsident Trump: Haben Maduro in Venezuela festgenommen und ausgeflogen

Über der Hauptstadt Venezuelas sind in der Nacht auf Samstag Rauchwolken zu sehen. Die USA bestätigen einen Angriff auf das Land.

Lateinamerika
:Venezuela bietet USA Gespräche über Drogenschmuggel an

Das US-Militär setzt weiter Öltanker vor venezolanischen Häfen fest und schießt auf mutmaßliche Drogenkuriere. Präsident Maduro will trotzdem nicht auf sein Amt verzichten – sondern lieber Geschäfte machen.

SZ PlusVon Reymer Klüver

Venezuela
:USA sollen erstmals Ziel auf dem Festland angegriffen haben

Nach völkerrechtswidrigen Einsätzen des US-Militärs vor der Küste Venezuelas hat der Auslandsgeheimdienst CIA nun offenbar auch ein Hafendock attackiert. Es wäre eine schwerwiegende Eskalation. Doch die näheren Umstände sind nebulös.

SZ PlusVon Jan Heidtmann

MeinungVenezuela
:Trump geht es nicht um die Freiheit der Menschen

Die Motive und Methoden des US-Präsidenten sind verurteilenswert. Trotzdem wäre es ein Segen für das südamerikanische Land, wenn Maduro endlich abdankt.

SZ PlusKommentar von Benedikt Peters

MeinungSüdamerika
:Endlich ist klar, was Trump mit Venezuela vorhat

Während das US-Militär einen Öltanker in der Karibik kapert, reist Oppositionsführerin Machado nach Monaten im Untergrund heimlich nach Oslo. Die Lage im Land und in der Karibik wird Tag für Tag unübersichtlicher. Ein paar Gewissheiten gibt es dennoch.

SZ PlusKommentar von Jan Heidtmann

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