Konzerte an der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien"Juan ist gekommen! Juan ist gekommen!"

Bei Richards Bransons Hilfskonzert für Venezuela wird Oppositionsführer Guaidó frenetischer gefeiert als jeder Popstar. Sein Gegner Maduro hält mit einer eigenen Veranstaltung dagegen.

Aus der Vogelperspektive zeigt sich die Absurdität des Schauspiels, das am Freitagabend an der Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien stattfindet. Im Vordergrund ist die Bühne des "Venezuela Aid Live"-Konzertes im kolumbianischen Grenzort Cúcuta zu sehen, das der Milliardär Richard Branson veranstaltet, um Geld für das Krisenland zu sammeln. Im Hintergrund, auf venezolanischer Seite, ist die Bühne der Konkurrenzveranstaltung zu erkennen, die unter dem Motto "Hände weg von Venezuela" steht. Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro hatte nach der Ankündigung Bransons ein eigenes Konzert organisiert. Hilfslieferungen in sein Land hält er für einen Vorwand, um militärisch zu intervenieren.

Bild: AFP 23. Februar 2019, 02:402019-02-23 02:40:05 © SZ.de/dpa/csi/jobr/cku