Ein Rinnsal verwandelt sich 2016 in einen wilden Fluss, reißt Häuser, Autos und Menschen mit sich. Der größte Schaden ist weg, das Trauma ist geblieben. Ein Besuch.
Bevölkerungsschutz
:Worauf es im Notfall ankommt
Zum ersten Mal organisiert der Landkreis Ebersberg in Poing einen Bevölkerungsschutztag. Im Mittelpunkt stehen Aufklärung und Mitmachaktionen.
Pakt für Katastrophenschutz
:Die Deutschen sollen krisenfest werden
In der Bundeswehr hat die Zeitenwende längst begonnen, bei der Katastrophenvorsorge für die Bürger steht sie noch aus. Das will die Bundesregierung mit dem „Pakt für Bevölkerungsschutz“ ändern.
Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen
:Neue Schaltzentrale für den Katastrophenfall
Der Dachgeschoss-Ausbau im Landratsamt auf der Tölzer Flinthöhe ist fertig. Dort hat der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen für 2,3 Millionen Euro ein modernes Lagezentrum für die Koordination im Ernstfall errichtet.
Krisenvorsorge
:Was Deutschland beim Bevölkerungsschutz von anderen Ländern lernen kann
Neben den skandinavischen Ländern rücken auch andere Staaten den Ernstfall wieder stärker ins Zentrum ihrer Sicherheitsplanung. Ein Blick ins Ausland zeigt, wie unterschiedlich Krisenvorsorge organisiert ist – und was hierzulande fehlt.
Bevölkerungsschutz
:„Selbstvorsorge gehört nicht nur in den Keller“
Sandro Fallica vom Fachbereich Bevölkerungsschutz bei der Freiwilligen Feuerwehr Neubiberg erklärt im Interview, welche Vorräte man für den Krisenfall zu Hause haben sollte und welche Rolle die Psyche in Notsituationen spielt.
Kulturgutschutz
:Gibt es einen Plan zum Schutz von Bayerns Kunstschätzen im Ernstfall?
Im Zweiten Weltkrieg versteckten die Münchner Museen ihre Kunstschätze in Bergwerksstollen und an entlegenen Orten wie Schloss Neuschwanstein. Doch wo könnte man heute Kulturgüter in Sicherheit bringen? Und wer ist eigentlich dafür zuständig?
Landesweiter Probealarm
:Die Sirenen heulen probeweise
Am bayerischen Warntag werden am Donnerstag, 12. März, die Alarmsysteme getestet, um auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein. Neben Sirenen sollen auch alle Handys Alarm gegeben.
Katastrophenschutz
:Landkreis München startet Whatsapp-Warnkanal
Das Angebot informiert über Gefahrenlagen, Krisen- und Katastrophenfälle und gibt Tipps zum Thema Sicherheit.
The Big One
:Warten auf die Katastrophe
Geologen rechnen mit einem gewaltigen Erdbeben samt Tsunami vor der US-Nordwestküste. Das Unglück könnte viele Tausend Tote fordern. Nur eines weiß niemand: wann es passiert.
Interview zu Bildung in Krisenzeiten
:Was können Schulen tun, wenn ein Krieg ausbricht?
Kriege und Katastrophen wie Pandemien oder Hochwasser wirken sich massiv auf den schulischen Alltag aus. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat Anja Besand untersucht, worauf es dann ankommt – und konkrete Tipps für Lehrkräfte und Schüler erarbeitet.
Forderung von Hilfsorganisationen
:Bayerische Bevölkerung soll katastrophenfähig werden
Ob Stromausfall, Cyber-Attacke oder ein Anschlag: In Zeiten multipler Krisen müssten die Bürger besser auf den Ernstfall vorbereitet sein, fordern Hilfsorganisationen. Denn die Profis können nicht überall zugleich sein.
Infos für den Ernstfall
:Behörden warnen vor Katastrophen über Whatsapp
Bei Hochwasser oder starken Unwettern will der Landkreis Fürstenfeldbruck seine Bevölkerung künftig über den Messengerdienst mit Informationen versorgen. Reichen bestehende Warnapps wie Nina nicht aus?
Katastrophenschutz
:Stauraum für alle Notlagen
Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat ein neues zentrales Notfalllager: Im Mammendorfer Gewerbegebiet werden Fahrzeuge, Geräte, Vorräte und eine Einsatzzentrale für Katastrophen aller Art konzentriert.
Katastrophenschutz
:Bayern-SPD will „konkret einsatzbereite“ Menschen erfassen
Wie viele Helfer stehen tatsächlich zur Verfügung, wenn es zu Krisensituationen kommt? Die Landtags-SPD will sie zentral erfassen lassen – und stellt weitere Überlegungen für einen besseren Katastrophenschutz an.
Krisenpläne
:Wie Katastrophenschützer sich für den Ernstfall wappnen
Die Behörden im Landkreis München entwickeln Krisenpläne für Stromausfälle und Überflutungen. Organisationen wie das BRK und die Feuerwehren stellen sich auf diverse Herausforderungen ein. Selbst an einen Krieg wird gedacht. Aber ihre Möglichkeiten sind begrenzt.
MeinungSchweiz
:Der Respekt vor den Opfern gebietet eine bessere Aufklärung der Brandkatastrophe
Die Eidgenossenschaft gilt als einer der am besten organisierten Staaten der Welt. Die Versäumnisse und Fehler vor dem tödlichen Feuer von Crans-Montana legen einen Systemfehler nahe.
Stromausfall
:Packliste für den Blackout
Handy, Herd und Heizung – wenn der Strom mehrere Tage ausfällt, funktioniert auf einmal vieles nicht mehr, was sonst selbstverständlich ist. Wie man sich auf solch ein Szenario vorbereitet und was man dabei nicht vergessen sollte.
ExklusivPolitik in Bayern
:Steht Söders Katastrophenbehörde auf der Kippe?
Ein neues Landesamt soll den Bevölkerungsschutz koordinieren. Nur gibt es bisher kein Konzept und auch keine Stellen. Was wird nun aus den Plänen des Ministerpräsidenten?
Krisenvorsorge
:Katastrophen können jeden treffen
Die Münchner Johanniter wollen Teilnehmende mit einer neuen Kursreihe auf drohende Krisensituationen vorbereiten. Dabei können Bürger lernen, was im Notfall zu tun ist.
Katastrophenschutz
:Große Blackout-Übung in Moosburg
Was tun, wenn der Strom mehrere Tage lang großflächig ausfällt? Moosburg ist eine der ersten Kommunen, die sich darauf gezielt vorbereitet. Zur Übung eingeladen ist auch die Bevölkerung. Denn jeder sollte wissen, wohin er sich im Ernstfall wenden kann.
Bildungspolitik
:Müssen Schüler krisentüchtig werden?
Bundesinnenminister Dobrindt hat vorgeschlagen, mit Kindern über Bedrohungsszenarien zu diskutieren. Eine Schule im Saarland geht schon viel weiter: Dort werden Brände gelöscht, Fluchtrucksäcke gepackt und Rettungsringe ausgeworfen.
Vorbereitung auf Katastrophen
:Warum Wasser und Nudeln in den Keller gehören – und ein altmodisches Radio
Es muss nicht gleich ein Krieg sein: Auch für Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Stürme sollte man einen Notvorrat anlegen. Das empfiehlt Sven Müller, Experte für Bevölkerungsschutz bei den Johannitern.
Flutkatastrophe 2024
:Hilfsorganisationen warten auf Millionen für Hochwassereinsätze
Die Fluteinsätze im Sommer 2024 haben bei ehrenamtlichen Rettungsorganisationen erhebliche Kosten verursacht. Bei der Rückerstattung lässt sich das bayerische Innenministerium aber Zeit, wie eine Landtagsanfrage der Grünen zeigt.
Gesundheitspolitik
:Sind Bayerns Kliniken auf einen Krieg vorbereitet?
Cyberangriff oder Terror: Krankenhäuser in Bayern sollen sich für alle denkbaren Krisen wappnen. Gesundheitsministerin Gerlach verspricht Geld für gemeinsame Übungen von Kliniken und Gesundheitsämtern und sucht die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.
Sperrung des Oktoberfestgeländes in München
:„Extreme Gefahr“: Warnhinweise wegen Wiesn-Sperrung sorgen für Verunsicherung
Nach der Sperrung des Oktoberfestes wegen einer Bombendrohung ertönte auf Tausenden Smartphones in der Stadt ein Sirenenton. Nicht alles lief glatt, in Schulen und Kindergärten war die Verwirrung groß. Wie das Warnsystem „Cell Broadcast“ funktioniert.
Kein Geld für Erweiterung
:Bei der Münchner Feuerwehr brennt’s
Die Stadt wächst, auch die Zahl der Freiwilligen Feuerwehrleute müsste deshalb steigen – doch dafür fehlt das Geld. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist alarmiert und will das ändern.
Bergrettung
:„Carry kommt“, wenn es sonst keiner schafft
Für die Vermisstensuche nutzt die Bergwacht bereits ferngesteuerte Fluggeräte, jetzt testet die Organisation eine in Penzberg stationierte Transportdrohne für den Ernstfall – etwa bei Schlechtwetterlagen, wenn Hubschrauber nicht abheben können.
Katastrophenschutz
:Positives Fazit in Bayern nach Warntag
Sirenen, Apps, Werbetafeln: Beim bayerischen Warntag wurde alles getestet – doch nicht alles lief glatt.
Bundesweiter Warntag
:„Um elf Uhr sollte meine Nina-App oder mein Katwarn piepsen“
Gerhard Bieber vom Münchner Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe erklärt vor dem bundesweiten Warntag im Interview, warum sich die Blaulichtorganisationen wegen der geopolitischen Lage und des fortschreitenden Klimawandels auf zunehmende Notfälle einstellen müssen.
Trockenheit in Deutschland
:Waldbrände im Osten breiten sich aus
Mit der Trockenheit kommen Waldbrände, die sich teils schnell ausbreiten. Ein früheres Truppenübungsgelände brennt, zwei Feuerwehrkräfte werden schwer verletzt.
Rettungsdienst
:Rotes Kreuz baut neue Rettungswache in Trudering
Im Osten der Stadt entstehen moderne Bereitschaftsräume und ein Schulungszentrum des Münchner Kreisverbands. Damit will er die Notfallversorgung vor Ort stärken.
ExklusivBevölkerungsschutz
:„Uns treibt das Risiko eines großen Angriffskriegs in Europa um“
Eine Million Plätze für Schutzsuchende in U-Bahnhöfen oder Tiefgaragen, digitale Wegweiser für Bunker, Tausende zusätzliche Sirenen: Deutschlands Zivilschützer wollen die total veraltete Infrastruktur des Landes für den Fall eines Angriffs modernisieren.
Ahrtal
:Das Wasser, der Tod und ein Plan
Welche Lehren die Zivilschutzbehörden in Rheinland-Pfalz aus der Flutkatastrophe im Ahrtal ziehen wollen – und was sie schon umgesetzt haben.
Erlangen
:Retter simulieren Flugzeugabsturz
Hunderte von Helfern üben in Erlangen für einen großen Katastrophenfall – in der Hoffnung, dass der niemals eintritt.
Öffentliche Infrastruktur im Isartal
:Neubauten für die Feuerwehr
In Dorfen ist dies am aktuellen Standort möglich. Im Hauptort Icking braucht es ein Alternativgrundstück. Bis Mai soll die Kommune die Analyse vertiefen und eine Kostenschätzung vorlegen.
Sicherheit
:Deutschlands neuer Bunkerboom
Die Angst kriecht ins Land in Zeiten von Putin und Trump. Und der Bunker, lang Überbleibsel versunkener Zeiten, wird wieder zum interessanten Geschäftsfeld. Nur: Wo hört sinnvoller Selbstschutz auf und wo fängt Panikmache an?
Studienfach für Mediziner
:„Wir lehren nicht die Katastrophe, sondern die Werkzeuge, um sie zu bewältigen“
Terroranschlag, Messerangriff, Naturkatastrophe: Im Wahlfach „Katastrophenmedizin“ bereitet die Uniklinik Würzburg Studenten auf Einsätze in Ausnahmesituationen vor. Aber geht das überhaupt?
Feuerwehr
:Fortbildung für den Katastrophenfall
Der Katastrophenschutz im Landkreis ist das Thema bei einem Treffen der Feuerwehrkommandanten.
Katastrophenvorsorge
:Warntag in Bayern weitgehend problemlos – aber nicht überall
Inzwischen haben sich viele Menschen daran gewöhnt: Zwei Mal im Jahr schrillen in Bayern Handys, Sirenen heulen auf und Anzeigentafeln warnen. In Oberfranken gab es einen lautstarken Zwischenfall.
Katastrophenschutz
:Um 11 Uhr wird es laut: Bayern testet Sirenen und Warn-Apps
Die Sirenen heulen, Handys auch, wenn die Warn-Apps anschlagen: In Bayern wird am heutigen Donnerstag getestet, ob die Alarmsysteme funktionieren. Dieses Mal gibt es eine Neuerung.
Katastrophenschutz
:Oberbayern testet Sirenen und Warn-Apps
Heul- und Klingeltöne sollen die Bevölkerung am Donnerstag auf schwerwiegende Gefahren für die öffentliche Sicherheit hinweisen – ein Probelauf, der die Funktionsfähigkeit des Warnsystems prüft.
Ehrenamt
:Es fehlt an Geld und Wertschätzung
Grünen-Politiker und Ehrenamtliche diskutieren in Germering über den Zustand von Katastrophen- und Zivilschutz. Fazit: Die Helfer benötigen mehr Unterstützung.
Astronomie
:Dieser Asteroid nähert sich der Erde
In acht Jahren könnte der Asteroid 2024 YR4 auf dem Planeten einschlagen. Warum Astronomen trotzdem vergleichsweise gelassen bleiben.
Brände in Kalifornien
:„Wie sagen die Boxer: Man darf nicht liegen bleiben“
Auch der deutsche Schauspieler Ralf Moeller musste sein Penthouse verlassen und Hals über Kopf vor den Flammen in Kalifornien fliehen. Ein Gespräch darüber, wie es weitergeht.
Kalifornien
:Brände verursachen Rekordschaden
Die Brände in Kalifornien könnten zu einem der teuersten Feuer in der Geschichte des Bundesstaats werden. Schon 2024 haben Naturkatastrophen weltweit zu massiven Schäden geführt. Die Versicherungsbranche fordert Konsequenzen.
Tsunami-Forschung
:Gefährliche Schwingungen
Die Früherkennung von Tsunamis hat gewaltige Fortschritte gemacht. Warum die Warnungen trotzdem oft nicht ankommen.
Schutzräume in Ebersberg
:„Es schaut sehr mau aus bei uns“
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz plant angesichts der sich verschärfenden internationalen Bedrohungslage, mehr zivile Schutzbunker einzurichten. Im Landkreis Ebersberg wäre da noch einiges zu tun, sagt Klaus Schmid vom Katastrophenschutz des Landratsamtes Ebersberg.
MeinungZivilschutz
:Zeitenwende muss auch bedeuten, die Bevölkerung besser zu schützen
Der Plan der Innenminister, mehr Bunker und sichere Unterkünfte zu schaffen, ruft bei vielen Menschen Unbehagen hervor. Warum er dennoch richtig ist.
Ehrenamtliche in Bayern
:Grüne fordern mehr Katastrophenschutz und eine Helfergleichstellung
In Bayern werden Feuerwehrleute für Weiterbildungen freigestellt, andere Ehrenamtliche nicht. Für Fraktionsvorsitzende Schulze eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“.