Katastrophenschutz

Zehn Jahre nach der Flut
:Der Ort Simbach muss sich neu erfinden

Ein Rinnsal verwandelt sich 2016 in einen wilden Fluss, reißt Häuser, Autos und Menschen mit sich. Der größte Schaden ist weg, das Trauma ist geblieben. Ein Besuch.

SZ PlusVon Andreas Glas

Bevölkerungsschutz
:Worauf es im Notfall ankommt

Zum ersten Mal organisiert der Landkreis Ebersberg in Poing einen Bevölkerungsschutztag. Im Mittelpunkt stehen Aufklärung und Mitmachaktionen.

Von Barbara Mooser

Pakt für Katastrophenschutz
:Die Deutschen sollen krisenfest werden

In der Bundeswehr hat die Zeitenwende längst begonnen, bei der Katastrophenvorsorge für die Bürger steht sie noch aus. Das will die Bundesregierung mit dem „Pakt für Bevölkerungsschutz“ ändern.

Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen
:Neue Schaltzentrale für den Katastrophenfall

Der Dachgeschoss-Ausbau im Landratsamt auf der Tölzer Flinthöhe ist fertig. Dort hat der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen für 2,3 Millionen Euro ein modernes Lagezentrum für die Koordination im Ernstfall errichtet.

Von Alexandra Vecchiato

Krisenvorsorge
:Was Deutschland beim Bevölkerungsschutz von anderen Ländern lernen kann

Neben den skandinavischen Ländern rücken auch andere Staaten den Ernstfall wieder stärker ins Zentrum ihrer Sicherheitsplanung. Ein Blick ins Ausland zeigt, wie unterschiedlich Krisenvorsorge organisiert ist – und was hierzulande fehlt.

SZ PlusVon Sebastian Strauß

Bevölkerungsschutz
:„Selbstvorsorge gehört nicht nur in den Keller“

Sandro Fallica vom Fachbereich Bevölkerungsschutz bei der Freiwilligen Feuerwehr Neubiberg erklärt im Interview, welche Vorräte man für den Krisenfall zu Hause haben sollte und welche Rolle die Psyche in Notsituationen spielt.

SZ PlusInterview von Daniela Bode

Kulturgutschutz
:Gibt es einen Plan zum Schutz von Bayerns Kunstschätzen im Ernstfall?

Im Zweiten Weltkrieg versteckten die Münchner Museen ihre Kunstschätze in Bergwerksstollen und an entlegenen Orten wie Schloss Neuschwanstein. Doch wo könnte man heute Kulturgüter in Sicherheit bringen? Und wer ist eigentlich dafür zuständig?

SZ PlusVon Susanne Hermanski

Landesweiter Probealarm
:Die Sirenen heulen probeweise

Am bayerischen Warntag werden am Donnerstag, 12. März, die Alarmsysteme getestet, um auf einen Ernstfall vorbereitet zu sein. Neben Sirenen sollen auch alle Handys Alarm gegeben.

Katastrophenschutz
:Landkreis München startet Whatsapp-Warnkanal

Das Angebot informiert über Gefahrenlagen, Krisen- und Katastrophenfälle und gibt Tipps zum Thema Sicherheit.

The Big One
:Warten auf die Katastrophe

Geologen rechnen mit einem gewaltigen Erdbeben samt Tsunami vor der US-Nordwestküste. Das Unglück könnte viele Tausend Tote fordern. Nur eines weiß niemand: wann es passiert.

SZ PlusVon Benjamin von Brackel und Viktoria Spinrad

Interview zu Bildung in Krisenzeiten
:Was können Schulen tun, wenn ein Krieg ausbricht?

Kriege und Katastrophen wie Pandemien oder Hochwasser wirken sich massiv auf den schulischen Alltag aus. Seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat Anja Besand untersucht, worauf es dann ankommt – und konkrete Tipps für Lehrkräfte und Schüler erarbeitet.

SZ PlusInterview von Vinzent-Vitus Leitgeb

Forderung von Hilfsorganisationen
:Bayerische Bevölkerung soll katastrophenfähig werden

Ob Stromausfall, Cyber-Attacke oder ein Anschlag: In Zeiten multipler Krisen müssten die Bürger besser auf den Ernstfall vorbereitet sein, fordern Hilfsorganisationen. Denn die Profis können nicht überall zugleich sein.

Infos für den Ernstfall
:Behörden warnen vor Katastrophen über Whatsapp

Bei Hochwasser oder starken Unwettern will der Landkreis Fürstenfeldbruck seine Bevölkerung künftig über den Messengerdienst mit Informationen versorgen. Reichen bestehende Warnapps wie Nina nicht aus?

Von Heike A. Batzer

Katastrophenschutz
:Stauraum für alle Notlagen

Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat ein neues zentrales Notfalllager: Im Mammendorfer Gewerbegebiet werden Fahrzeuge, Geräte, Vorräte und eine Einsatzzentrale für Katastrophen aller Art konzentriert.

Von Manfred Amann

Katastrophenschutz
:Bayern-SPD will „konkret einsatzbereite“ Menschen erfassen

Wie viele Helfer stehen tatsächlich zur Verfügung, wenn es zu Krisensituationen kommt? Die Landtags-SPD will sie zentral erfassen lassen – und stellt weitere Überlegungen für einen besseren Katastrophenschutz an.

Krisenpläne
:Wie Katastrophenschützer sich für den Ernstfall wappnen

Die Behörden im Landkreis München entwickeln Krisenpläne für Stromausfälle und Überflutungen. Organisationen wie das BRK und die Feuerwehren stellen sich auf diverse Herausforderungen ein. Selbst an einen Krieg wird gedacht. Aber ihre Möglichkeiten sind begrenzt.

Von Bernhard Lohr

MeinungSchweiz
:Der Respekt vor den Opfern gebietet eine bessere Aufklärung der Brandkatastrophe

Die Eidgenossenschaft gilt als einer der am besten organisierten Staaten der Welt. Die Versäumnisse und Fehler vor dem tödlichen Feuer von Crans-Montana legen einen Systemfehler nahe.

Kommentar von Nicolas Freund

Stromausfall
:Packliste für den Blackout

Handy, Herd und Heizung – wenn der Strom mehrere Tage ausfällt, funktioniert auf einmal vieles nicht mehr, was sonst selbstverständlich ist. Wie man sich auf solch ein Szenario vorbereitet und was man dabei nicht vergessen sollte.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

ExklusivPolitik in Bayern
:Steht Söders Katastrophenbehörde auf der Kippe?

Ein neues Landesamt soll den Bevölkerungsschutz koordinieren. Nur gibt es bisher kein Konzept und auch keine Stellen.  Was wird nun aus den Plänen des Ministerpräsidenten?

SZ PlusVon Johann Osel

Krisenvorsorge
:Katastrophen können jeden treffen

Die Münchner Johanniter wollen Teilnehmende mit einer neuen Kursreihe auf drohende Krisensituationen vorbereiten. Dabei können Bürger lernen, was im Notfall zu tun ist.

Von Martin Mühlfenzl

Katastrophenschutz
:Große Blackout-Übung in Moosburg

Was tun, wenn der Strom mehrere Tage lang großflächig ausfällt? Moosburg ist eine der ersten Kommunen, die sich darauf gezielt vorbereitet. Zur Übung eingeladen ist auch die Bevölkerung. Denn jeder sollte wissen, wohin er sich im Ernstfall wenden kann.

Von Petra Schnirch

Bildungspolitik
:Müssen Schüler krisentüchtig werden?

Bundesinnenminister Dobrindt hat vorgeschlagen, mit Kindern über Bedrohungsszenarien zu diskutieren. Eine Schule im Saarland geht schon viel weiter: Dort werden Brände gelöscht, Fluchtrucksäcke gepackt und Rettungsringe ausgeworfen.

SZ PlusVon Vinzent-Vitus Leitgeb

Vorbereitung auf Katastrophen
:Warum Wasser und Nudeln in den Keller gehören – und ein altmodisches Radio

Es muss nicht gleich ein Krieg sein: Auch für Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Stürme sollte man einen Notvorrat anlegen. Das empfiehlt Sven Müller, Experte für Bevölkerungsschutz bei den Johannitern.

Interview von Stefan Salger

Flutkatastrophe 2024
:Hilfsorganisationen warten auf Millionen für Hochwassereinsätze

Die Fluteinsätze im Sommer 2024 haben bei ehrenamtlichen Rettungsorganisationen erhebliche Kosten verursacht. Bei der Rückerstattung lässt sich das bayerische Innenministerium aber Zeit, wie eine Landtagsanfrage der Grünen zeigt.

Von Thomas Balbierer

Gesundheitspolitik
:Sind Bayerns Kliniken auf einen Krieg vorbereitet?

Cyberangriff oder Terror: Krankenhäuser in Bayern sollen sich für alle denkbaren Krisen wappnen. Gesundheitsministerin Gerlach verspricht Geld für gemeinsame Übungen von Kliniken und Gesundheitsämtern und sucht die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.

Von Nina von Hardenberg

Sperrung des Oktoberfestgeländes in München
:„Extreme Gefahr“: Warnhinweise wegen Wiesn-Sperrung sorgen für Verunsicherung

Nach der Sperrung des Oktoberfestes wegen einer Bombendrohung ertönte auf Tausenden Smartphones  in der Stadt ein Sirenenton. Nicht alles lief glatt, in Schulen und Kindergärten war die Verwirrung groß. Wie das Warnsystem „Cell Broadcast“ funktioniert.

Von Joachim Mölter und Max Muth

Kein Geld für Erweiterung
:Bei der Münchner Feuerwehr brennt’s

Die Stadt wächst, auch die Zahl der Freiwilligen Feuerwehrleute müsste deshalb steigen – doch dafür fehlt das Geld. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) ist alarmiert und will das ändern.

Von Joachim Mölter

Bergrettung
:„Carry kommt“, wenn es sonst keiner schafft

Für die Vermisstensuche nutzt die Bergwacht bereits ferngesteuerte Fluggeräte, jetzt testet die Organisation eine in Penzberg stationierte Transportdrohne für den Ernstfall – etwa bei Schlechtwetterlagen, wenn Hubschrauber nicht abheben können.

Von Benjamin Engel

Katastrophenschutz
:Positives Fazit in Bayern nach Warntag

Sirenen, Apps, Werbetafeln: Beim bayerischen Warntag wurde alles getestet – doch nicht alles lief glatt.

Bundesweiter Warntag
:„Um elf Uhr sollte meine Nina-App oder mein Katwarn piepsen“

Gerhard Bieber vom Münchner Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe erklärt vor dem bundesweiten Warntag im Interview, warum sich die Blaulichtorganisationen wegen der geopolitischen Lage und des fortschreitenden Klimawandels auf zunehmende Notfälle einstellen müssen.

Interview von Sabine Wejsada

Trockenheit in Deutschland
:Waldbrände im Osten breiten sich aus

Mit der Trockenheit kommen Waldbrände, die sich teils schnell ausbreiten. Ein früheres Truppenübungsgelände brennt, zwei Feuerwehrkräfte werden schwer verletzt.

Rettungsdienst
:Rotes Kreuz baut neue Rettungswache in Trudering

Im Osten der Stadt entstehen moderne Bereitschaftsräume und ein Schulungszentrum des Münchner Kreisverbands. Damit will er die Notfallversorgung vor Ort stärken.

ExklusivBevölkerungsschutz
:„Uns treibt das Risiko eines großen Angriffskriegs in Europa um“

Eine Million Plätze für Schutzsuchende in U-Bahnhöfen oder Tiefgaragen, digitale Wegweiser für Bunker, Tausende zusätzliche Sirenen: Deutschlands Zivilschützer wollen die total veraltete Infrastruktur des Landes für den Fall eines Angriffs modernisieren.

SZ PlusVon Markus Balser

Ahrtal
:Das Wasser, der Tod und ein Plan

Welche Lehren die Zivilschutzbehörden in Rheinland-Pfalz aus der Flutkatastrophe im Ahrtal ziehen wollen – und was sie  schon umgesetzt haben.

Von Kathrin Müller-Lancé

Erlangen
:Retter simulieren Flugzeugabsturz

Hunderte von Helfern üben in Erlangen für einen großen Katastrophenfall – in der Hoffnung, dass der niemals eintritt.

Öffentliche Infrastruktur im Isartal
:Neubauten für die Feuerwehr

In Dorfen ist dies am aktuellen Standort möglich. Im Hauptort Icking braucht es ein Alternativgrundstück. Bis Mai soll die Kommune die Analyse vertiefen und eine Kostenschätzung vorlegen.

Von Benjamin Engel

Sicherheit
:Deutschlands neuer Bunkerboom

Die Angst kriecht ins Land in Zeiten von Putin und Trump. Und der Bunker, lang Überbleibsel versunkener Zeiten, wird wieder zum interessanten Geschäftsfeld. Nur: Wo hört sinnvoller Selbstschutz auf und wo fängt Panikmache an?

SZ PlusVon Constanze von Bullion

Studienfach für Mediziner
:„Wir lehren nicht die Katastrophe, sondern die Werkzeuge, um sie zu bewältigen“

Terroranschlag, Messerangriff, Naturkatastrophe: Im Wahlfach  „Katastrophenmedizin“ bereitet die Uniklinik Würzburg Studenten auf Einsätze in  Ausnahmesituationen vor. Aber geht das überhaupt?

SZ PlusInterview von Jonas Strehl

Feuerwehr
:Fortbildung für den Katastrophenfall

Der Katastrophenschutz im Landkreis ist das Thema bei einem Treffen der Feuerwehrkommandanten.

Von Andreas Ostermeier

Katastrophenvorsorge
:Warntag in Bayern weitgehend problemlos – aber nicht überall

Inzwischen haben sich viele Menschen daran gewöhnt: Zwei Mal im Jahr schrillen in Bayern Handys, Sirenen heulen auf und Anzeigentafeln warnen. In Oberfranken gab es einen lautstarken Zwischenfall.

Katastrophenschutz
:Um 11 Uhr wird es laut: Bayern testet Sirenen und Warn-Apps

Die Sirenen heulen, Handys auch, wenn die Warn-Apps anschlagen: In Bayern wird am heutigen Donnerstag getestet, ob die Alarmsysteme funktionieren. Dieses Mal gibt es eine Neuerung.

Katastrophenschutz
:Oberbayern testet Sirenen und Warn-Apps

Heul- und Klingeltöne sollen die Bevölkerung am Donnerstag auf schwerwiegende Gefahren für die öffentliche Sicherheit hinweisen – ein Probelauf, der die Funktionsfähigkeit des Warnsystems prüft.

Ehrenamt
:Es fehlt an Geld und Wertschätzung

Grünen-Politiker und Ehrenamtliche diskutieren in Germering über den Zustand von Katastrophen- und Zivilschutz. Fazit: Die Helfer benötigen mehr Unterstützung.

Von Katarina Bergmann

Astronomie
:Dieser Asteroid nähert sich der Erde

In acht Jahren könnte der Asteroid 2024 YR4  auf dem Planeten einschlagen. Warum Astronomen trotzdem vergleichsweise gelassen bleiben.

Von Christian Weber

Brände in Kalifornien
:„Wie sagen die Boxer: Man darf nicht liegen bleiben“

Auch der deutsche Schauspieler Ralf Moeller musste sein Penthouse verlassen und Hals über Kopf vor den Flammen in Kalifornien fliehen. Ein Gespräch darüber, wie es weitergeht.

SZ PlusInterview von Claudia Karmann

Kalifornien
:Brände verursachen Rekordschaden

Die Brände in Kalifornien könnten zu einem der teuersten Feuer in der Geschichte des Bundesstaats werden. Schon 2024 haben Naturkatastrophen weltweit zu massiven Schäden geführt. Die Versicherungsbranche fordert Konsequenzen.

SZ PlusVon Jonas Tauber und Friederike Krieger

Tsunami-Forschung
:Gefährliche Schwingungen

Die Früherkennung von Tsunamis hat gewaltige Fortschritte gemacht. Warum die Warnungen trotzdem oft nicht ankommen.

SZ PlusVon Christoph von Eichhorn

Schutzräume in Ebersberg
:„Es schaut sehr mau aus bei uns“

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz plant angesichts der sich verschärfenden internationalen Bedrohungslage, mehr zivile Schutzbunker einzurichten. Im Landkreis Ebersberg wäre da noch einiges zu tun, sagt Klaus Schmid vom Katastrophenschutz des Landratsamtes Ebersberg.

SZ PlusInterview von Franka Bals

MeinungZivilschutz
:Zeitenwende muss auch bedeuten, die Bevölkerung besser zu schützen

Der Plan der Innenminister, mehr Bunker und sichere Unterkünfte zu schaffen, ruft bei vielen Menschen Unbehagen hervor. Warum er dennoch richtig ist.

SZ PlusKommentar von Christoph Koopmann

Ehrenamtliche in Bayern
:Grüne fordern mehr Katastrophenschutz und eine Helfergleichstellung

In Bayern werden Feuerwehrleute für Weiterbildungen freigestellt, andere Ehrenamtliche nicht. Für Fraktionsvorsitzende Schulze eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“.

Von Jonas Christmann

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