Jugendschutz

Sachbuch
:Ständig connectet und doch einsam

Nein, es gibt nichts zu beschönigen: Smartphones und Social Media verändern Kinder. Nina Kolleck schafft es in ihrem Buch „Der Kampf in den Köpfen“ trotzdem, ohne Panik nach Lösungen zu suchen.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

Social-Media-Verbot
:Wir sind nicht machtlos

Instagram und Tiktok tun Kindern nicht gut. Aber die Forderung nach einem Verbot offenbart vor allem den Nachholbedarf im Umgang mit sozialen Medien bei Erwachsenen.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Jugendschutz
:Merz für Social-Media-Altersgrenze – Söder bleibt skeptisch

CDU und CSU sind sich bei den meisten Themen einig wie lange nicht. Doch beim Streit über eine Social-Media-Altersgrenze für Kinder haben sie sich voneinander entfernt. Markus Söder möchte vor allem eines nicht: eine Verbotsdebatte.

SZ PlusVon Valerie Höhne

Podcast „Auf den Punkt“
:Social Media: Begleitetes Scrollen ab 16?

Apps wie Tiktok und Instagram sind so gestaltet, dass sie süchtig machen. Doch ist ein Verbot der richtige Ansatz?

Von Justin Patchett und Anahí Martina Sánchez

MeinungSocial Media
:Ein Verbot ist immer leichter, als sich Gedanken zu machen, was Jugendliche tatsächlich brauchen

Soll man Kinder bis 14 Jahre wirklich per Gesetz von Tiktok und Instagram fernhalten, wie es die SPD vorschlägt? Der Gedanke mag verlockend sein – geht aber an der Realität vorbei.

SZ PlusKommentar von Ulrike Nimz

Debatte um Verbot
:Social Media ab 14 – oder erst ab 16?

Die SPD will Tiktok, Instagram und ähnliche Plattformen für Kinder verbieten. Für 14- bis 16-Jährige soll es eine „Jugendversion“ geben. Die Union hadert mit ihrer Haltung – zumindest bis zum Parteitag am Wochenende.

SZ PlusVon Valerie Höhne und Vivien Timmler

Gaming
:Im Metaverse für Kinder

Jugendschützer warnen davor, Kinder lieben es: „Roblox“. Aber was geht wirklich ab auf dieser Spieleplattform? Eine Entdeckungsreise.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Internet
:Was bringt ein Social-Media-Verbot für Jugendliche?

Frankreichs Plan, Kindern den Zugang zu sozialen Medien zu versperren, wird auch die Diskussion in Deutschland befeuern. Experten warnen davor, auf einfache Lösungen zu setzen.

SZ PlusVon Lilith Volkert

Frankreich
:Warum Macron Kindern das Handy wegnehmen will

Frankreich führt wohl bald ein Handyverbot an Schulen ein – und unter 15 -Jährige sollen gar keine sozialen Medien mehr nutzen dürfen. Der Präsident hat es eilig damit, doch das Vorhaben ist schwer umzusetzen.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Jugendarbeit in Dachau
:Jugendschutz-Kampagne zeitigt Erfolg

Die Jugendschutz-Kontrollen in Dachau und Karlsfeld zahlen sich offenbar aus: Bei erneuten Testkäufen hielten sich deutlich mehr Händler an das Jugendschutzgesetz als Anfang 2025. Vier Geschäfte kassieren jedoch Bußgelder.

Von Kerstin Vogel

Obdachlose Jugendliche
:Weihnachten schläfst du hier oder auf der Straße

Sie wurden von den Eltern rausgeworfen, sind heroinabhängig oder abgehauen, weil sie daheim geschlagen wurden. Eine Nacht in der Notschlafstelle, die zeigt, wie schnell ein noch junges Leben ins Rutschen geraten kann.

SZ PlusVon Kathrin Aldenhoff (Text) und Stephan Rumpf (Fotos)

Australien
:„Lernt doch ein Instrument oder lest mal ein Buch“

Ein onkelhaftes Video vom Premierminister, nicht gesperrte Instagram-Konten und eine Klage der Plattform Reddit: So liefen die ersten Tage des australischen Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige.

SZ PlusVon Thomas Hahn

Videospiele
:Warum Russland Roblox verbietet

Grund für das Verbot seien LGBT-Inhalte auf der Spieleplattform, erklärt die russische Medienaufsichtsbehörde. International steht Roblox aus anderen Gründen in der Kritik.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Social Media ab 16
:Jugendliche schützen – aber wie?

Sollten Jugendliche erst ab 16 Social Media nutzen dürfen? 85 Prozent der Erwachsenen finden: Ja. Nun hat sich auch Friedrich Merz erstmals dazu geäußert. Die Frage ist nur: Warum tut sich nichts?

SZ PlusVon Simon Berlin, Valerie Höhne und Vivien Timmler

Streit um Inobhutnahme
:Und dann holten sie Julia ab

Ständig gibt es Ärger, das Mädchen ist labil, die Eltern wissen nicht mehr weiter. Die Zwölfjährige vertraut sich der Schulpsychologin an – und die lässt den Fall eskalieren.

SZ PlusVon Francesca Polistina

Psychische Belastungen
:Die Wirtschaft fordert: Helft den Jungen!

Viele Kinder und Jugendliche sind einsam, leiden unter Ängsten und psychischen Problemen. Unterstützt von Ökonomen hat die Bundesschülerkonferenz nun zehn Wünsche an die Politik.

SZ PlusVon Valerie Höhne

Familien in Bayern
:Wer hilft beim Streit mit dem Jugendamt?

Ombudsstellen in der Kinder- und Jugendhilfe klären belastete Jugendliche und ihre Familien über ihre Rechte auf. Drei Modellprojekte in Augsburg, dem Landkreis München und Rosenheim gelten als erfolgreich. Die Staatsregierung will sie trotzdem so nicht fortsetzen.

Von Nina von Hardenberg

Internet
:Haben soziale Netzwerke ihren Zenit überschritten?

In Kalifornien outet sich KI als Nicht-Mensch, Instagram fährt seinen Jugendschutz hoch und weltweit geht die Nutzung von Social Media zurück. Aber was bleibt von der sozialen Idee des Internets übrig?

SZ PlusVon Marie Gundlach

Vapen
:Schnuller für Erwachsene

Vapen ist nicht gesünder als Zigarettenrauchen, das weiß jetzt jeder Teenager. Aber die kleinen Geräte spenden auch Geborgenheit. Eine verständnisvolle Stilkritik.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

Überraschende Wendung
:Oberlandesgericht gibt Befangenheitsantrag des Landkreises Freising statt

Ein 17-Jähriger hatte den Landkreis Freising auf Schmerzensgeld verklagt. Eine Richterin am Landshuter Landgericht stellte zunächst ein Fehlverhalten des Jugendamts fest, sie ist jetzt abgelehnt. Nun ist der Ausgang des Prozesses wieder offen.

Von Andreas Müller

MeinungSuizide
:KI ist noch gefährlicher als Social Media

Chatbots bestärken labile Menschen in Wahnvorstellungen oder geben Anleitungen zum Suizid. Mindestens vier Menschen haben sich das Leben genommen. Dafür tragen Unternehmen wie Open AI eine Mitverantwortung.

SZ PlusKommentar von Simon Berlin

Netzsicherheit
:Wie gewöhnen wir Kindern das Scrollen ab?

So manch ein Wahlkämpfer fordert in diesem Sommer, Minderjährige aus dem Internet auszusperren. Der Blick in Länder, in denen das schon versucht wird, mahnt: In der Praxis hat man die Folgen für die Meinungsfreiheit nicht im Griff.

SZ PlusVon Michael Moorstedt

Kinder und Jugendliche
:Jugendämter nehmen weniger Kinder in Obhut

Es sind im Jahr 2024 weniger unbegleitete Minderjährige eingereist als zuvor, deshalb wurden insgesamt weniger Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Die Fälle von dringender Kindeswohlgefährdung haben jedoch zugenommen.

Familien-Newsletter
:Wo bleibt die Altersgrenze für Soziale Medien?

Unsere Autorin hat als Spanien-Korrespondentin die Auswüchse digitaler Medien bei Kleinkindern erlebt. Dort gibt es inzwischen eine Gegenbewegung. Und in Deutschland?

Ein Familien-Newsletter von Karin Janker

MeinungSmartphones
:Wer zu jung für Wodka ist, der ist auch zu jung für Tiktok

Soziale Medien sollen ihre Nutzer süchtig machen, genau dafür wurden sie konstruiert. Kinder und Jugendliche sind noch viel anfälliger als Erwachsene. Sie liefern sich Porno-, Gewalt- und Hass-Videos aus. Eine gesetzliche Altersgrenze muss her.

SZ PlusKommentar von Karin Janker

MeinungAlkoholkonsum
:„Der Bub soll doch noch ka Bier trinken!“

Ausgerechnet die CSU prescht beim Verbot des „begleiteten Trinkens“ im Jugendalter vor. Dafür gibt es gesundheitliche Gründe. Aber auch politische.

SZ PlusKommentar von Johann Osel

MeinungPro und Contra
:Sollte begleitetes Trinken abgeschafft werden?

Ein Feierabendbier mit Papa, ein Glas Wein mit Mama: Die Gesundheitsminister der Länder wollen das begleitete Trinken für Jugendliche ab 14 Jahren verbieten.

SZ PlusKommentare von Michaela Schwinn und Rainer Stadler

MeinungAltersgrenze für Social Media
:Kein Bier, kein Tiktok, ganz einfach

Eine Altersbeschränkung für soziale Medien ist unumgänglich. Die Risiken für Kinder und Jugendliche sind einfach zu groß. Und das häufigste Argument der Gegner ist im Grunde eine Bankrotterklärung.

SZ PlusKommentar von Karin Janker

Social Media
:Sollte Tiktok unter 16 Jahren verboten werden?

Eine Petition mit fast Hunderttausend Unterzeichnern fordert eine strikte Altersgrenze für soziale Medien – wie schon für Alkohol und manche Filme. Andere Länder versuchen sich bereits an solchen Gesetzen. Was zeigen ihre Erfahrungen?

SZ PlusVon Jan Bielicki, Karin Janker, Oliver Meiler und Alex Rühle

Polizeistatistik in München
:Warum immer mehr Kinder Straftaten verüben

In München nimmt die Gewaltkriminalität von Jugendlichen zu. So wurde im vergangenen Jahr gegen 344 Unter-14-Jährige wegen schwerer oder gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Experten haben dafür mehrere Erklärungsansätze.

SZ PlusVon Stephan Handel

Jugendschutz
:Wenn Minderjährige plötzlich nackt im Internet zu sehen sind

Das Kompetenzzentrum „Jugendschutz.net“ registriert immer mehr Fälle sexualisierter Gewalt im Internet. Besorgniserregend sind vor allem KI-generierte Nacktbilder, vor denen selbst Minderjährige nicht geschützt sind.

Von Lisa Nguyen

Jugendschutz
:Kontrollen? Nicht jedermanns Bier

Viele Geschäfte im Landkreis Dachau nehmen den Jugendschutz beim Verkauf von Alkohol und Zigaretten nicht ernst. Das haben Überprüfungen ergeben. Das Landratsamt sieht dringenden Handlungsbedarf und droht mit harten Konsequenzen.

Von David Ammon

Jugendschutz
:Japans saubere Lösung für Pornos

In weißen Briefkästen ließen sich jahrzehntelang Pornos diskret entsorgen, damit sie nicht in falsche Hände gerieten. Eine einst gute Idee aus der Stadt Amagasaki, die nicht mehr zieht.

Von Thomas Hahn

ExklusivPflegschaft
:Falsche Familie

Die Zahl von Kindern, die in Pflegefamilien aufwachsen, ist zuletzt wieder gestiegen. Immer häufiger schalten überlastete Jugendämter private Unternehmen ein, um Kinder und Pflegepersonen zusammenzubringen.  Doch das System birgt Risiken – für die Kinder und für die Menschen, die sie in Pflege nehmen.

SZ PlusVon Michel Krasenbrink und Kristiana Ludwig; Illustrationen: Lisa Seitz

Disney-Film „Mufasa“ und ein „Löwenkönig“-Trauma
:Mama, wo warst du?

Ein neuer Disney-Film erzählt vom Aufwachsen des kleinen Mufasa, der zum großen„König der Löwen“ wird. Damit schließt sich ein wahrhaft dramatischer Kreis – auch im Leben unserer Rezensentin.

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic

Teen-Konten
:Wie Instagram Jugendliche schützen will

Eltern sollen künftig besser kontrollieren können, was ihre Kinder auf Instagram machen. Damit will die Plattform den Jugendschutz stärken, aber auch einen Teil der Verantwortung abgeben.

SZ PlusVon Simon Hurtz

MeinungUSA
:Ein Tiktok-Verbot löst das Problem mit den sozialen Medien nicht

Ja, die chinesische App treibt Teenager in die Magersucht und sammelt zu viele Daten über ihre Nutzer. Trotzdem ist der amerikanische Weg der falsche. Wie’s richtig geht, zeigt die EU.

SZ PlusKommentar von Ann-Kathrin Nezik

Jugendschutz
:Behörden nehmen immer mehr Kinder in Obhut

Die Zahl minderjähriger Migranten, die unbegleitet nach Deutschland kommen, steigt. Das treibt auch die Zahl der Inobhutnahmen in die Höhe.

MeinungInternet
:Soziale Medien zu verbieten, schützt die Jugend nicht

Australien sperrt Plattformen wie Tiktok oder Instagram für unter 16-Jährige. Das ist keine Lösung, weil es junge Leute vom digitalen Leben ausschließt.

SZ PlusVon Anna Lea Jakobs

Social-Media-Nutzung
:Wer schützt die Kinder?

In Australien sind soziale Medien per Gesetz erst ab 16 Jahren erlaubt. Ist das die richtige Antwort auf die weltweite Debatte um Jugendschutz im Netz?

SZ PlusVon Andrian Kreye

Kinderschutz
:Wenn schon Neugeborene in Gefahr geraten

In der München Klinik haben sich verschiedene Fachbereiche zusammengeschlossen, um Kindeswohlgefährdung besser zu erkennen. Worauf sie achten und wie sie helfen.

SZ PlusVon Nicole Graner

Soziale Medien
:Instagram und Tiktok erst ab 16

„Das hier ist für die Mamis und Papis“: Australien führt eine strikte Altersgrenze für soziale Medien ein. Solche Vorhaben gibt es auch anderswo – aber kann digitaler Jugendschutz so wirklich funktionieren?

SZ PlusVon Jan Bielicki

Kreistag Ebersberg
:Politik lässt Budgetentwurf für Jugendhilfe platzen

Der zuständige Ausschuss hält die geplanten Ausgaben für zu gering und die Einsparungen für zu hoch. Kommen werden diese aber wohl trotzdem.

Von Wieland Bögel

MeinungKommentar zu Jugendhilfe-Budget
:Planen mit Placebo

Dass der Jugendhilfeausschuss nun den Haushaltsentwurf hat durchfallen lassen, ist nachvollziehbar. Schließlich hält es die Verwaltung selbst für unwahrscheinlich, mit dem Budget auszukommen.

SZ PlusKommentar von Wieland Bögel

„Schulhofpornografie“
:Tatwaffe Handy: Wie schnell Jugendliche zu Straftätern werden können

Wer Mitglied eines Klassenchats ist, in dem illegale Bilder geteilt werden, macht sich strafbar. Wie Kinder in solchen Fällen richtig handeln – und wie es den Opfern ergeht.

Von Max Weinhold

Gesundheit
:Mehr als 20 000 Fälle von möglichen Kindeswohlgefährdungen

Ist das Wohl eines Kindes in Gefahr? Mehr als 20 000 Verdachtsfälle prüften die bayerischen Jugendämter im Vorjahr – oft gab es Handlungsbedarf.

Jugendschutz
:Spanien probt die Porno-Bremse

Mit einem digitalen Altersnachweis will die Regierung verhindern, dass Jugendliche im Netz Pornos sehen. Der sehr spezielle „Pass“ könnte auch nach Deutschland kommen.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Kinder- und Jugendschutz
:„Material, was Gott braucht, um sein Reich zu bauen“

Im Haus Seenest im Allgäu sollen schutzbedürftige und traumatisierte Kinder und Jugendliche Hilfe finden. Doch der Gründerverein steht unter Verdacht, ein christlich-fundamentalistisches Weltbild zu haben und zu verbreiten. Die Staatsregierung sieht unterdes kein Problem.

SZ PlusVon Florian Fuchs

Jugendpsychologie
:„Wir überbehüten unsere Kinder in der realen Welt. Im Internet lassen wir sie allein“

Geht an Social Media gerade eine ganze Generation psychisch kaputt? Ein Gespräch mit dem US-Psychologen Jonathan Haidt über Smartphones in Kinderhänden und das Versagen der Erwachsenen.

SZ PlusInterview von Sebastian Herrmann, Barbara Vorsamer

ExklusivInterview
:"Viele haben im Internet schlechte Erfahrungen gemacht"

Die Bundesnetzagentur hat eine neue Aufgabe: Sie kümmert sich um Beschwerden gegen Internetkonzerne. Behördenchef Klaus Müller erklärt, wie er gegen Hetze und Verleumdung, gegen betrügerische Onlineshops und skrupellose Pornoseiten vorgehen wird.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Björn Finke

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