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Festnahmen während G20

Taucherbrille, Pfefferspray und Bengalos im Rucksack

Stanislaw sitzt seit dem G-20-Gipfel in Untersuchungshaft. Aber wollte der junge Pole wirklich Krawall machen oder ist er nur ein Sündenbock?

Von Nadja Schlüter

G20-Gipfel - Medienzentrum für Journalisten
G-20-Gipfel

Journalisten klagen wegen Ausschluss vom G-20-Gipfel

Ihnen war beim Treffen der Staats- und Regierungschefs kurzzeitig die Akkreditierung entzogen worden.

Riot police uses water cannons against protesters during demonstrations at the G20 summit in Hamburg
Hamburg

Besuch bei einem G-20-Gegner in Untersuchungshaft

Was sind das für Leute, die von der Hamburger Justiz für die Gewalt bei G 20 verantwortlich gemacht werden? Ein 18-jähriger Italiener hat mit der SZ gesprochen.

Von Ronen Steinke

G-20-Randale

Mamma mia

Was sind das für Leute, die beim G-20-Gipfel marodierend durch Hamburg gezogen sind? Der 18-jährige Fabio V. und die 23-jährige Maria R. aus Norditalien sitzen seit vier Wochen in Untersuchungshaft. Ein Besuch.

Von Ronen Steinke

Im Mai 1968 kam es in München zu zahlreichen Protestmärschen
Politische Rhetorik

Der Begriff "Extremismus" wird als Etikett missbraucht

Was früher "radikal" war, heißt heute "extremistisch". Dabei findet selbst der Verfassungsschutz, dass zum Beispiel radikale Kapitalismuskritiker keine Extremisten sind.

Gastbeitrag von Wolfgang Kraushaar

Protesters set barricades on fire during anti-G20 protests on the first day of the G20 summit in Hamburg
G-20-Gipfel

Festgenommen wegen Pfefferspray im Rucksack

35 Verdächtige sind nach den Krawallen beim G-20-Gipfel noch in Untersuchungshaft, mehr als die Hälfte sind Ausländer. Doch die strafrechtlichen Vorwürfe gegen sie zerbröseln.

Von Ronen Steinke

G-20-Gipfel

Gestaltungskraft zurückgewinnen

Die friedlichen Demonstranten in Hamburg hatten Ideen - die Politikern leider oft fehlten, schreiben Leser.

G 20

Künstliche Härte

Von den harten Strafen gegen die Randalierer bleibt nicht viel übrig.

Von Thomas Hahn

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Leserdiskussion

Sollte die Rote Flora geschlossen werden?

Kanzleramtschef Peter Altmaier zieht Konsequenzen aus den G-20-Krawallen in Hamburg: Sollte sich die Beteiligung der Roten Flora an den Ausschreitungen bewahrheiten, müsste auch die Schließung in Betracht gezogen werden. Richtig so?

Nach G-20-Krawallen

Altmaier vergleicht Rote Flora mit Hassprediger-Moschee

"Treffpunkte von gewaltbereiten Linksextremen müssen geschlossen werden", fordert der Chef des Bundeskanzleramtes nach den gewalttätigen G-20-Protesten.

G20
Polizei beim G-20-Gipfel

Wer sind wir?

Mal wahllos zuschlagen, mal zuschauen: Beim G-20-Gipfel hat die Polizei das Vertrauen der Bürger strapaziert. Warum tut sie sich so schwer, ihre eigene Rolle zu hinterfragen? Begegnung mit einem Polizisten, der Antworten sucht.

Von Holger Gertz

G20-Gipfel - Razzia in linken Szene-Treffpunkt
jetzt
G-20 Gipfel

"Manche mussten sich nackt ausziehen"

Der sozialistische Jugendverband "Die Falken" verklagt die Stadt Hamburg, nachdem ihr Bus auf dem Weg zum G-20-Gipfel von der Polizei gestoppt wurde. Was war passiert?

Interview von Nadja Schlüter

Protesters March During The G20 Summit
Politische Rhetorik

Warum "links" und "rechts" längst verbrannte Begriffe sind

Nach den G-20-Krawallen in Hamburg bekommt das überholte Links-rechts-Mitte-Schema der Siebziger wieder Auftrieb - mit verheerenden und sehr realen Folgen.

Von Jens Bisky

Sonderausschuss zum Sicherheitskonzept beim G20-Gipfel
Gewalt beim G-20-Gipfel

Die G-20-Show der Hamburger Polizei

Achteinhalb Stunden schildern Beamte im Innenausschuss drastisch die Gewaltausbrüche während des Gipfels. Das Bild der Täter schärft sich - auch Bekenntnisse von Rechtsradikalen werden bekannt.

Von Thomas Hahn, Hamburg

Donald Trump Nafta Kanada USA Mexiko Abkommen Freihandel
SZ Espresso

Der Morgen kompakt - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und was wichtig wird.

Von Dorothea Grass

Nach Ausschreitungen

Opfer der G-20-Krawalle sollen mit 40 Millionen Euro entschädigt werden

Dazu soll ein Härtefallfonds eingerichtet werden. Kommen soll das Geld von der Bundesregierung und der Stadt Hamburg.

Sonderausschuss zum Sicherheitskonzept beim G20-Gipfel
G-20-Krawalle

Schlechter Start für die Aufklärung

Im Hamburger Innenausschuss soll aufgearbeitet werden, was während der Krawalle beim G-20-Gipfel geschah. Doch die Opposition verweigert die Debatte - und Innensenator Grote wirkt fast verzweifelt.

Von Thomas Hahn, Hamburg

G-20-Gipfel

Das "System" und die Gewalt

Die einen werfen Steine, die anderen protestieren friedlich und bunt gegen die Missstände der derzeitigen Gesellschaftsordnung. Leser bitten darum, diese beiden Gruppen in der Diskussion über die Krawalle beim G-20-Gipfel nicht zu vermischen.

G 20

Endlich etwas Offenheit

Man tut der Polizei nichts Gutes, wenn man sie nach dem Hamburger Einsatz für sakrosankt erklärt und wenn, wie geschehen, die Zahl der beim Einsatz verletzten Polizisten dramatisiert wird. Es war an der Zeit, dass wieder Offenheit im Bezug auf dieses Thema spürbar wird.

Von Jan Heidtmann

FILE PHOTO: Protesters March During The G20 Summit
G-20-Gipfel

Wartete ein "bewaffneter Hinterhalt" auf die Polizei?

Mit Molotowcocktails aus fünf Stockwerken Höhe sei die Polizei im Hamburger Schanzenviertel bedroht worden, hieß es. Belege dafür fehlen. Im Landesparlament beginnt jetzt eine Zeit der unangenehmen Fragen.

Von Georg Mascolo und Ronen Steinke

Linke Szene

In Hamburg wohnt die Wut schon länger

Wer die G-20-Krawalle verstehen will, muss zurückschauen in die siebziger Jahre: Wie sich Hamburgs linke Szene entwickelt hat.

Von Joachim Käppner

G-20-Gipfel

Hamburger Sichtweisen

Die CDU-Fraktion fordert nach der Gewalt während des G-20-Gipfels ein eigenes Versammlungsgesetz für die Hansestadt. Und natürlich die Schließung der Roten Flora, um "Linksextremismus konsequent den Nährboden zu entziehen".

Von Thomas Hahn, Hamburg

G 8 GIPFEL GENUA KRAWALLE
G-20-Gipfel

"Gewalt ist nicht einfach Gewalt"

Steinewerfer? Themensetzer! Die italienische Soziologin Donatella della Porta über Gipfelproteste und deren langfristige politische Wirkung, von Seattle über Genua bis Hamburg.

Interview von Anna Lea Berg

Horst Seehofer
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Juri Auel

Protesters March During The G20 Summit
Hamburg

Protokolle der Gewalt

Bei den G-20-Protesten beherrschte das Chaos die Straßen. Nicht nur die Polizei verlor den Überblick bei den zahlreichen Ausschreitungen. Eine Rekonstruktion anhand der Einsatzberichte.

Von Veronika Wulf (Text) und Benedict Witzenberger (Grafik)