Seine Website hätte ihn fast das Leben gekostet: Weil der ägyptische Blogger Maikel Nabil Sanad die Armee kritisierte, verhängte der Militärrat eine drakonische Strafe über ihn. Kurz vor der Präsidentschaftswahl will sich Sanad aus der Schusslinie nehmen - und verlässt sein Land.
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Sarah Ehrmann, Frankfurt am Mainmehr...
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat einen Beamten suspendiert, weil er den Salafisten nahestehen soll. Der Mann stellt angeblich Pflichten und Gebote, die der Koran vorschreibt, über die Verfassung, so die Behörden. Das widerspreche seinen Dienstpflichten. Beim Zentralrat der Muslime in Deutschland wundert man sich sehr über den Fall.
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Markus C. Schulte von Drachmehr...
"Religionsfreiheit ist ein hohes Gut": Innenminister Friedrich ächtet die Aktivitäten der radikalen Salafisten, beurteilt ihre Ansichten innerhalb der muslimischen Gemeinde aber als nicht mehrheitsfähig. Während Friedrich die Fortschritte der Islamkonferenz würdigt, betont Unionsfraktionschef Kauder, der Islam gehöre "nicht zu Deutschland".
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Meinung
Der Islam gehört zu Deutschland, der Salafismus auch. Doch die Freiheit der Religion endet, wo die Gewalt beginnt. Niemand darf aus vermeintlich religiösen Gründen Steine werfen, Polizisten attackieren und zur Gewalt gegen Andersgläubige aufrufen. Ein verbrecherischer Salafismus gehört daher nicht zu Deutschland - der radikale Anti-Islamismus aber auch nicht. Die beiden Strömungen sind sich ähnlicher, als sie wahrhaben wollen.
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Heribert Prantlmehr...
Multikulti? Nein, danke. Kurz vor der Islamkonferenz hat Unionsfraktionschef Kauder der Aussage des früheren Bundespräsidenten Wulff widersprochen, der Islam sei ein Teil Deutschlands. Die Religion sei "nicht Teil unserer Tradition und Identität". Die Türkische Gemeinde in Deutschland kritisierte, dass Innenminister Friedrich die Ergebnisse der Konferenz allein und nicht gemeinsam mit muslimischen Verbänden vorstellen will.
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Ein Gymnasiast scheitert im Streit um muslimische Gebete: Der 18 Jahre alte Yunus M. darf nicht an seiner Schule in Berlin beten. Eine Einzelfallentscheidung, betonen die Bundesverwaltungsrichter. Nun bleibt dem Schüler nur noch der Weg ans Bundesverfassungsgericht - wenn er ihn denn gehen mag.
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Matthias Drobinskimehr...
Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat entschieden: Eine muslimische Schülerin muss weiter am Schwimmunterricht teilnehmen. Die Familie wird das Urteil kaum akzeptieren.
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Johannes Nitschmann, Düsseldorfmehr...
Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat entschieden: Eine muslimische Schülerin muss weiter am Schwimmunterricht teilnehmen. Die Familie wird das Urteil kaum akzeptieren.
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Johannes Nitschmann , Düsseldorfmehr...
Feinde der Meinungsfreiheit und Frauenunterdrücker, so werden Muslime in der Radikalkritik dargestellt. Falsch. Ein Plädoyer gegen die Einschränkung der Religionsfreiheit.
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Lothar Müllermehr...
Schüler können ihre Identität und ihren Glauben nicht einfach an der Pforte abgeben. Deshalb müssen andere Eltern es ertragen, wenn sich ein Kind in der Schule gen Mekka wendet.
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Tanjev Schultzmehr...
Bilder
Hunderttausende Gläubige haben Papst Benedikt XVI bei seinem ersten Besuch in Mexiko einen triumphalen Empfang bereitet. Sie erhoffen sich Beistand im Drogenkrieg - und dürften erhöhrt werden: Noch im Anflug forderte Benedikt "moralische Verantwortung" und verurteilte die "Anbetung des Geldes, die den Menschen versklavt".
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Eine Berliner Schule darf einem muslimischen Gymnasiasten das Gebet in der Pause verbieten. Das entschied jetzt ein Gericht - und hob damit ein früheres Urteil auf.
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Was kann Deutschland tun, um Religionsfreiheit in Afghanistan einzufordern - und dem vom Islam zum Christentum übergetretenen Abdul Rahman das Leben zu retten? Mit Gernot Erler, Staatsminister im Auswärtigen Amt, sprach Oliver Das Gupta.
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"Die Hoffnung muss in dieser Welt mit der Härte des Bösen rechnen": Der Papst mahnt in seiner Osterbotschaft eindringlich Frieden und Versöhnung in der Welt an - und geht dabei besonders auf Syrien und Nigeria ein, wo wieder Blut fließt.
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Kurz vor dem Rückflug nach Rom findet Benedikt XVI. doch noch deutliche Worte - sowohl für Kubas kommunistische Führung als auch die USA. Der Papst ermahnt Havanna, grundlegende Freiheitsrechte zu respektieren und verurteilt zugleich das US-Wirtschaftsembargo.
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Einsatz für die Integration? Hilfe für die in Deutschland lebenden Muslime? Joachim Herrmann sieht von muslimischen Verbänden keine dieser Aufgaben erfüllt. Der bayerische Innenminister wirft den Organisationen vor, die deutsche Rechts- und Werteordnung nicht zu achten - und pocht auf die Wichtigkeit von Kruzifixen in deutschen Klassenzimmern.
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"Der Koran wird für extremistische Umtriebe missbraucht": Die Empörung gegen die bundesweite Verteilungsaktion von 25 Millionen Gratis-Koranen wächst. Mittlerweile hat die von den radikalislamistischen Salafisten beauftragte Druckerei reagiert und prüft einen Auftragsabbruch.
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Im Norden Nigerias sind vor einer Kirche zwei mit Sprengstoff präparierte Autos explodiert, zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Hinter dem Attentat wird die islamistische Sekte Boko Haram vermutet.
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Das bosnische Parlament hat den Kroaten Vjekoslav Bevanda zum neuen Ministerpräsidenten gewählt und damit die Regierungskrise beendet. Der Wirtschaftswissenschaftler bezeichnete den EU-Beitritt als "einzigen Weg für die Zukunft".
Kurzmeldungen
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Folter, Drangsalierung von Journalisten, Missachtung der Religionsfreiheit: Dem Regime Kasachstans werden zahlreiche Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen. Selbst das Auswärtige Amt stellt dem Präsidenten Nasarbajew ein mieses Zeugnis aus. Warum ihn Merkel dennoch mit großer Geste empfängt? Es geht um Rohstoffe.
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Michael Königmehr...
Ist Barack Obama ein verkappter Muslim? Der Republikaner Rick Santorum unterstellt dem US-Präsidenten einen Glauben, der "nicht auf der Bibel gründet". Obamas Lager reagiert empört und spricht vom "letzten Tiefpunkt" der republikanischen Vorwahl-Kampagne. Den gottesfürchtigen Kirchgänger Santorum ficht das nur bedingt an.
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Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Mit heftigen persönlichen Attacken kämpfen Rick Santorum und Mitt Romney um die Gunst der republikanischen Wähler. Eine Niederlage in Michigan wäre für den Favoriten Romney eine Katastrophe. Doch Santorums erzkonservative Sprüche gegen Abtreibung, Klimawandel und die "Bedrohung der Religion" erfreuen die Basis - und wohl auch den amtierenden Präsidenten.
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Matthias Kolb, Washingtonmehr...
Scharfe Attacken gegen den Gegner, Loblieder auf die Familie, Buhrufe aus dem Publikum: Rick Santorum kämpft mit der ungewohnten Rolle des Favoriten. Mitt Romney treibt den Erzkonservativen mehrmals in die Enge und wird dabei von Newt Gingrich und Ron Paul unterstützt. Doch den entscheidenden Stich kann der Multimillionär nicht machen.
Von
Matthias Kolb, Washingtonmehr...US-Wahlblog
"Wir haben sie totgemacht": Ein vielsagender Monolog führte zur Verurteilung eines mutmaßlich mörderischen Trios. Das aufgezeichnete Selbstgespräch hätte im Prozess jedoch nicht verwertet werden dürfen, das hat nun der Bundesgerichtshof entschieden. Denn Selbstgespräche gehören zum absolut geschützten Bereich der Privatsphäre.
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Wolfgang Janischmehr...
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