Sein Land erholt sich wirtschaftlich nur langsam, das Ansehen Spaniens im Ausland wird nur mühsam zurückgewonnen. Der Antrittsbesuch in Berlin ist Mariano Rajoys bisher wichtigste Auslandsreise - hofft er doch wie viele seiner Landsleute auf die Hilfe von Kanzlerin Merkel.
Von Javier Cáceres, Madridmehr...
In der Korruptionsaffäre um den früheren Schatzmeister der spanischen Konservativen, Luis Bárcenas, hat jetzt auch die Schweiz Ermittlungen wegen des Verdachts der Geldwäsche eingeleitet.
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Sie wollen das Parlament bis zum Sturz der Regierung "belagern": Tausende Spanier haben in Madrid gegen den strikten Sparkurs der Regierung von Mariano Rajoy protestiert. Dutzende Menschen wurden verletzt.
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Gute Laune trotz zahlreicher Skandale: Mit einem schalkhaften Lächeln hat Spaniens umstrittener König Juan Carlos die Amtsgeschäfte wieder aufgenommen. Eine Bandscheiben-OP hatte ihn zuvor für Wochen außer Gefecht gesetzt. Die Rückkehr erfolgt nicht ohne Drohung - alles lustig gemeint, versteht sich.
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In Spanien hat mehr als die Hälfte aller jungen Leute keinen Job. Zumindest offiziell. Viele von ihnen arbeiten allerdings in nicht angemeldeten Aushilfsjobs: Sie kellnern, kochen oder räumen Regale in Supermärkten ein. Eine echte Alternative haben sie nicht.
Von Sibylle Haas und Thomas Urbanmehr...
"Atomwaffen sind kein Spielzeug": UN-Generalsekretär Ban Ki Moon warnt eindringlich davor, dass der Nordkorea-Konflikt außer Kontrolle geraten könnte. Während die Drohgebärden weitergehen, wollen die USA nun offenbar hinter den Kulissen auf Kim Jong Un Einfluss nehmen.
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Gesundheitliche, familiäre und politische Konflikte nagen an Spaniens König Juan Carlos. Die vergangenen Monate haben ihn stark altern lassen. Eine baldige Abdankung erscheint da naheliegend - das Land spekuliert, der Palast dementiert.
Von Thomas Urban, Madridmehr...
Jeden Tag werden in Spanien 500 Immobilien zwangsgeräumt, weil Hypotheken nicht mehr bezahlt werden können. Bisher gab es gegen die Räumungen keine juristische Handhabe - selbst wenn es Zweifel an den Verträgen gab. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs ändert das jetzt.
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Italiens scheidender Premier Monti warnt die Staats- und Regierungschefs Europas davor, Reformen zu schnell umsetzen zu wollen. Denn harte Sparpolitik sei den Bürgern kaum vermittelbar, die öffentliche Unterstützung für die Politik schwinde dramatisch - auch deshalb hätten die Euroskeptiker bei Italiens Wahlen enormen Zulauf erhalten.
Von Cerstin Gammelin und Javier Cáceres, Brüsselmehr...
Auf dem "Weg in eine bessere Zukunft": Bei der Debatte zur Lage der Nation gibt sich Mariano Rajoy betont optimistisch. Spaniens Regierungschef verspricht, gegen die Wirtschaftskrise vorzugehen - und gegen die Korruption. Dabei steht Rajoy selbst genau deswegen seit Wochen in der Kritik.
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Europa erholt sich langsamer als erwartet, die EU-Kommission muss ihre Vorhersage korrigieren: Statt endlich wieder zu wachsen, schrumpft die Wirtschaft in der Währungsunion weiter. Die Arbeitslosigkeit steigt und und auch im Kampf gegen die Schulden gibt es schlechte Nachrichten.
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Er gilt als Hoffnungsträger der spanischen Volkspartei, als möglicher Nachfolger von Ministerpräsident Rajoy. Doch nun bringen alte Fotos den galicischen Regierungschef Feijóo in Erklärungsnot. Darauf ist er an Bord einer Yacht zu sehen - mit einem inzwischen verurteilten Dealer.
Von Barbara Galaktionowmehr...
In Deutschland bröckelt der Widerstand der Union gegen die Homo-Ehe, in Schweden stimmten die Konservativen gar einem Adoptionsrecht für Lesben und Schwule zu. In anderen Ländern hingegen ist die Haltung konservativer Parteien zur Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften weit weniger progressiv. Ein Überblick.
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Eine Internetzeitung zeigt, welche Spenden die Volkspartei des spanischen Ministerpräsidenten Rajoy erhalten hat - und dass die meisten offenbar mit öffentlichen Aufträgen an die Spender zusammenfielen. Der frühere Schatzmeister der Partei, Luis Bárcenas, liefert derweil eine interessante Erklärung für seine Millionen in der Schweiz.
Von Thomas Urban, Madridmehr...
Von Beppe Grillo bis zu Occupy Madrid: Die Protestbewegungen gegen das Spardiktat in den Ländern Südeuropas könnten kaum unterschiedlicher sein. Gemeinsam haben sie, dass sie alles ablehnen, was nach Partei aussieht. Eine Chance in der Politik haben sie trotzdem verdient.
Von Sebastian Schoeppmehr...
Spanien lebte fast 40 Jahre unter der Franco-Diktatur. Nun macht sich die Diktatur der Märkte breit. Manche Spanier fragen sich, was schlimmer ist. Tatsächlich wurzelt die Ursache für die heutigen Probleme tief in der Vergangenheit.
Von Sebastian Schoeppmehr...
Die regierenden Nationalisten haben bei der vorgezogenen Regionalwahl in Katalonien Stimmen verloren, bleiben aber stärkste Partei. Separatistische Parteien erhalten den stärksten Zulauf. Regierungschef Mas kündigt an, an einem Unabhängigkeitsreferendum festzuhalen.
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Meinung
Mit seinem Ziel einer Loslösung von Madrid hat sich der katalanische Regierungschef Mas weit vorgewagt - und verloren. Doch auch der spanische Ministerpräsident Rajoy kann sich nicht uneingeschränkt über das Votum freuen. Er sollte nun mit Mas neu verhandeln.
Ein Kommentar von Thomas Urban, Madridmehr...
Schlüpft Spanien doch bald unter den Rettungsschirm? Regierungschef Rajoy hat in einem Zeitungsinterview eingeräumt, dass er das Erreichen der Sparvorgaben der EU für "sehr kompliziert" hält. Aufgeben will er jedoch noch nicht.
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Sein Start als spanischer Ministerpräsident war schlecht: Die Wirtschaft schrumpfte, Hunderttausende zogen gegen die Sparpolitik seiner Regierung auf die Straße. Doch nach zwölf Monaten im Amt steht der Konservative Mariano Rajoy in Madrid unangefochten da - und das nicht nur wegen der Schwäche seiner Gegner.
Von Thomas Urban, Madridmehr...
In Spanien hat sich ein Mann mit Benzin übergossen und angezündet - aus Verzweiflung über die Folgen der Krise. Es ist ein besonders aufsehenerregender Fall, aber nur einer von vielen Suiziden und Selbsttötungsversuchen, zu denen es derzeit in Spanien kommt. Immerhin häufen sich gleichzeitig Formen von ungewöhnlicher Solidarität.
Von Sebastian Schoeppmehr...
Sie schickten Nachrichten über Twitter oder waren bei Facebook aktiv - während der Arbeitszeit: Das britische Arbeitsministerium hat deshalb 116 Beamte mit Disziplinarmaßnahmen belegt, elf von ihnen wurden entlassen. Auch andere Beispiele zeigen, wie die Regierung von Premier Cameron mit neuen Medien fremdelt.
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Jede Woche geht die "weiße Flut" in Madrid auf die Straße, Ärzte und Krankenschwestern demonstrieren gegen die Kürzungen im Gesundheitssystem - und in der Tat sind die Gehälter niedrig. Handlungsbedarf gibt es eher an anderen Stellen. Manch älterer Patient ruft den Krankenwagen statt eines Taxis.
Von Thomas Urban, Madridmehr...
Es geht um etliche Millionen Schwarzgeld auf Schweizer Konten: Auch beim Besuch bei Kanzlerin Merkel in Berlin verfolgt Spaniens Premier Rajoy der heimische Korruptionsskandal - dabei wollten die beiden Staatschefs eigentlich über ganz andere Dinge sprechen.
Von Daniel Brössler und Javier Cáceres, Berlinmehr...
Die Korruptionsaffäre um Spaniens Volkspartei zieht immer weitere Kreise. Nur einer galt bislang als integer und unbestechlich: Parteichef und Ministerpräsident Rajoy. Doch nun berichtet eine Zeitung von Schwarzgeldzahlungen an den Regierungschef - und bringt ihn damit in Bedrängnis.
Von Barbara Galaktionowmehr...
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