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SZ Espresso:Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy auf einem Plakat - nach einem Misstrauensvotum 2018 wurde der Regierungschef vom spanischen Parlament abgewählt.

Spaniens abgewählter Ministerpräsident Mariano Rajoy auf einem Plakat

(Foto: AP)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat: Spaniens Regierungschef gestürzt, Populisten regieren Italien, Verwirrung um Zoo-Ausbruch.

Der Tag kompakt

Spanisches Parlament stürzt Ministerpräsident Rajoy. Wegen einer Korruptionsaffäre haben die Sozialisten einen Misstrauensantrag gestellt und dafür die Zustimmung von 180 der 350 Abgeordneten erhalten. Nach Italien rutscht damit ein zweites südliches EU-Mitglied in eine politische Krise. Zum Bericht von Benedikt Peters

Populisten regieren Italien. Im zweiten Anlauf haben Fünf Sterne und Lega eine Regierung gebildet. Der neue Ministerpräsident Conte und sein Kabinett legten am Nachmittag den Amtseid ab. Die Auswahl der Minister mindert die Sorge vor einem Radikalkurs, schreibt Rom-Korrespondent Oliver Meiler.

EXKLUSIV Auswärtiges Amt stellt fest: Afghanistan immer noch gefährlich. Aus einem neuen Bericht, der SZ, NDR und WDR vorliegt, geht hervor, dass die Sicherheitslage vor Ort desaströs bleibt. Das Papier dürfte die Debatte um Abschiebungen in das Land am Hindukusch erneut anheizen. Zum Bericht von Nico Fried und Bernd Kastner

Strafzölle überschatten G-7-Treffen. Bundesfinanzminister Scholz nutzte die Gelegenheit, um seinem US-Kollegen Mnuchin Europas Reaktion anzukündigen. Mehr dazu. Während die EU gereizt auf die Zölle reagiert, scheint China plötzlich einzuknicken. Warum, erklärt dieser Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten.

Nordkoreanischer Top-Spion im Weißen Haus. Ex-Geheimdienstchef Kim Yong-chol soll US-Präsident Donald Trump einen persönlichen Brief des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un übergeben. Zum Bericht von Christoph Neidhart

Löwen, Tiger und Jaguar zeitweise vermisst. Ein Großaufgebot suchte die Raubkatzen aus dem Eifel-Zoo in Lünebach, die Polizei warnte die Bevölkerung. Dann tauchten alle fünf wieder auf. Offenbar hatten sie ihre Gehege nie verlassen. Ausgebrochen ist hingegen ein Bär, der noch auf dem Zoogelände erschossen wurde. Die Einzelheiten

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Künstler schickt Ämtern Kruzifixe - mit der Aufhängung unten. Am Tag des Inkrafttretens der Kreuz-Verordnung hat der Brite Daren Cullen 40 bayerischen Behörden die satanistisch anmutenden Kruzifixe geschenkt. In der Verordnung steht ja nicht, wie genau man das Kreuz aufhängen soll. Zum Bericht auf jetzt.de

Trump hat kein Interesse an der Wahrheit. Niemand weiß, ob und wie lange der US-Präsident an den Strafzöllen festhalten wird. Seine Unverbindlichkeit und seine Lügen machen ihn aber nicht nur unberechenbar - sie spalten auch sein Land immer tiefer. Kommentar von Christian Zaschke

"Die Korruption im Umfeld von Rajoys Volkspartei war extrem." Wie es in Spanien weitergehen kann, erklärt Historiker Carlos Collado Seidel im Interview am Morgen mit Barbara Galaktionow.

SZ-Leser diskutieren​

Kreuz oder kein Kreuz: Welche Entscheidung sollten staatliche Einrichtungen treffen? "Kreuze haben in Behörden nichts verloren", schreibt autocrator. "Staat und Religion haben strikt getrennt zu sein. Die Aktion ist peinlicher Populismus, um Wählerstimmen zu fangen." Andere Leser reagieren mit Gleichgültigkeit: "Wir haben andere Probleme, die es zu lösen gibt", schreibt Felix S. Und Hv_el ist es "wurscht, ob irgendwo ein Kreuz hängt oder nicht. Man ist ja auch so aufgewachsen." Diskutieren Sie mit uns.