Er wollte dieses Amt, doch es schien ihm so fern. Nun ist Joachim Gauck Bundespräsident - und er hat alle Chancen, ein besserer zu werden als seine beiden Vorgänger Christian Wulff und Horst Köhler. Das Wort, seine einzige Waffe, beherrscht Gauck wie kaum jemand sonst.
Ein Ende der Flut ist in Sicht, mancherorts können die Menschen bereits in ihre Häuser zurück. Doch noch immer stehen viele Quadratkilometer Land unter Wasser und nicht überall ist der Katastrophenalarm aufgehoben: Die Deiche sind bedroht.
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Joachim Gaucks Amtschef David Gill sitzt wenig am Schreibtisch. Anders als seine Vorgänger zeigt er sich viel und gibt den stets hilfreichen Präsidenten-Begleiter. Nun aber offenbart eine auf den ersten Blick harmlose Personalie, dass diese Art der Amtsführung auch Probleme birgt.
Von Stefan Braunmehr...
In São Paulo sind Brasiliens Staatschefin Dilma Rousseff und Bundespräsident Joachim Gauck zusammengetroffen. Beide eint ihre Erfahrung mit Diktaturen und deren Aufarbeitung. Daneben ging es vor allem um die traditionell engen Wirtschaftsbeziehungen der Länder. Beide versicherten, daran arbeiten zu wollen - und zu müssen.
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Erstmals seit 2011 ist wieder ein deutscher Soldat in Afghanistan gefallen, ein weiterer Deutscher wurde bei dem Gefecht verletzt, sieben US-Soldaten wurden getötet. Die Gewalt in Afghanistan hat wieder zugenommen, die Taliban riefen zur "Frühjahrsoffensive" auf - doch die Bundesregierung hält an ihren Abzugsplänen fest.
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Meinung
Bundespräsident Gauck hat recht, wenn er Steuerhinterzieher scharf kritisiert. Wenn es sich dabei um reine Egoisten handelt, darf er sie ruhig "asozial" nennen. Dieses finale Urteil passt aber nicht zu jenem Hoeneß, der viel hilft und stiftet. Und es passt nicht zu einem Gauck, der sonst den ganzen Menschen betrachtet.
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Meinung
Dass Bundespräsident Gauck Sponsoren aus der Wirtschaft nur noch in engen Grenzen für sein Sommerfest bezahlen lässt, darüber kann man sich freuen. Doch der Dank für diesen Wandel gebührt auch Gaucks Vorgänger Christian Wulff.
Ein Kommentar von Stefan Braun, Berlinmehr...
Der Bundespräsident wollte ein Bürgerfest, kein Sommerfest der Promis. Und er versuchte, auf Finanzsponsoring durch Unternehmen zu verzichten. Doch inzwischen merkt Gauck, dass das schwer wird. Er will einen neuen Umgang mit Geldgebern einführen. Aber die sind vorsichtig geworden.
Von Stefan Braun, Berlinmehr...
Binnen Stunden tötet die SS 1944 im italienischen Sant'Anna mehr als 400 Menschen. Juristisch ist der Fall nach fast 70 Jahren noch immer nicht geklärt. Jetzt hat Joachim Gauck als erster Bundespräsident den Ort besucht.
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Wider die "unheilige Tradition": Bundespräsident Gauck schaltet sich mit klaren Worten in die mitunter aggressive Debatte um eingewanderte Sinti und Roma ein.
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Seit einem Jahr ist Joachim Gauck Bundespräsident. Worüber hat er gesprochen, in welchen Ländern war er unterwegs? Ein Rückblick auf sein erstes Amtsjahr in Bildern.
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Er möchte nach wie vor der Bürger Gauck sein, deswegen erlebt er die Grenzen des Präsidenten Gauck manchmal als erhebliche Einschränkung. Dennoch hat er seinem Amt im ersten Jahr zu neuem Ansehen verholfen. Als Mahner der Politiker sieht er sich nicht - vielmehr als Verteidiger.
Von Stefan Braun, Berlinmehr...
Alles nur "Tugendfuror"? Bundespräsident Gauck brachte mit missverständlichen Aussagen zu Diskriminierung und Sexismus Feministinnen gegen sich auf. Nun antwortet Gauck.
Von Constanze von Bullion, Berlinmehr...
Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma beklagt eine "zunehmend aggressiv geführte Debatte" über die Zuwanderung von Menschen aus Bulgarien und Rumänien.
mehr...Politicker
Waffendeals, Politikerschelte und Sexismus-Debatte - Bundespräsident Joachim Gauck bezieht im "Spiegel"-Interview Position zu politischen Themen, die aktuell Deutschland bewegen - und kritisiert seinen Vorgänger Richard von Weizsäcker.
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Meinung
Muss ein Bundespräsident eine Betriebsanleitung für eine runderneuerte Europamaschine liefern? Natürlich nicht. Zwar waren Gaucks Worte vielleicht ein bisschen zu wenig euphorisch. Es ist keine "große" Rede geworden, die Rührung oder gar einen Ruck hätte bewirken können. Gut war sie trotzdem.
Von Daniel Brössler, Berlinmehr...
Selbstkritisch, emotional und hundertprozentig von Europa überzeugt: Bundespräsident Joachim Gauck erklärt in seiner Grundsatzrede, warum die Einigung des Kontinents noch lange nicht vollendet ist.
Die wichtigsten Punkte der Rede zusammengestellt von Oliver Das Gupta und Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Der Auftritt war mit Spannung erwartet worden, die Worte wählte der Bundespräsident ungewohnt deutlich: Trotz aller Probleme plädiert Joachim Gauck dafür, den Weg zu einem gemeinsamen Europa weiterzugehen - und versucht, die Angst vor einer deutschen Dominanz zu zerstreuen.
Rede und Reaktionen im Liveblog. Von Oliver Das Gupta und Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Innere Vereinheitlichung und Großbritannien soll bleiben: Bundespräsident Gauck skizziert in einer Grundsatzrede im Schloss Bellevue seine Vision von Europa.
Die Rede vom 22. Februar 2013 zum Nachlesen im Wortlaut.mehr...
Bei seinem Antrittsbesuch im Freistaat wird Joachim Gauck schnell deutlich gemacht, in welch besonderem Land er sich hier befindet. Einen Grund, nach dem Rechten zu sehen, den gäbe es für den Bundespräsidenten jedenfalls nicht, versichert der Ministerpräsident. Dafür muss Seehofer sich eine spitze Bemerkung gefallen lassen.
Von Mike Szymanski und Susi Wimmermehr...
Bundespräsident Joachim Gauck trifft diesen Montag Angehörige der Mordopfer der Terrorzelle NSU. Etwa 70 Betroffene werden erwartet. Doch einige lehnten die Einladung ab.
Von Tanjev Schultzmehr...
Gerade hat Bundespräsident Gauck das Gesetz zum Betreuungsgeld unterzeichnet, schon geht der Streit um die Prämie weiter. Nach SZ-Informationen will die SPD vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Bloß: Allein kann die SPD-Fraktion nicht klagen - und die Grünen verfolgen eine andere Strategie.
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Das Betreuungsgeld kommt: Bundespräsident Joachim Gauck hat das umstrittene Gesetz unterschrieben, wonach Eltern finanzielle Unterstützung erhalten wenn sie ihr Kind nicht in den Kindergarten geben. Doch es gibt weiterhin Widerstand.
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