1. Bundespräsidentenwahl — Joachim Gauck sammelt Stimmen in Sachsen

    Die Mehrheit für Christian Wulff bei der Bundespräsidentenwahl schmilzt weiter. Drei FDP-Abgeordnete aus Sachsen wollen Joachim Gauck wählen. Von C. Kohl u. D. Brössler

  2. Präsidentschaftswahl — Joachim Gauck - der fremde Kandidat

    "Mann der Vergangenheit", "Brunnenvergifter": Die Linkspartei ist enttäuscht von Rot-Grün und der Nominierung von Joachim Gauck. Nun wartet man auf ein Signal der Versöhnung. Von Daniel Brössler, Berlin

  3. Joachim Gauck — Der linke Konservative

    Bilder Ein Mann jenseits aller politischen Lager: Der Pastor, Bürgerrechtler und Stasi-Aufklärer Joachim Gauck bewegte Deutschland. Zur Wahl des Bundespräsidenten reichte es trotzdem nicht.

  4. Altmaier fordert von Wulff Transparenz — "Wünsche mir, dass Christian seine Anwälte an die Leine legt"

    Der CDU-Politiker Peter Altmaier drängt Bundespräsident Wulff zu detaillierter Aufklärung über die Kredit- und Medienaffäre. Er solle "die Fragen/Antworten ins Netz" stellen. CSU-Chef Horst Seehofer will dagegen einen Schlussstrich unter die Debatte ziehen - ähnlich wie Wulff selbst.

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  6. Bundespräsident in der Kritik — CDU erhöht Druck auf Wulff

    In der Union wächst die Sorge, dass die Affäre des Bundespräsidenten auch der Regierung schaden könnte. Sowohl in der Bundestagsfraktion als auch bei der niedersächsischen CDU scheint der Rückhalt zu schwinden. Immer mehr Parteifreunde erhöhen den Druck auf Wulff, die versprochene Transparenz umzusetzen - der bisherige Unterstützer Peter Altmaier macht den Anfang.

  7. Kredit- und Medienaffäre des Bundespräsidenten  — Unionsabgeordneter fordert Wulff zum Rücktritt auf

    Rücktrittsforderungen von der Opposition und aus der FDP gab es bereits, jetzt fordern auch Unionspolitiker Christian Wulff zum Rückzug auf: "Mein persönlicher Rat an ihn wäre, dass er sich das nicht länger zumutet", sagt der CDU-Bundestagsabgeordnete Wellmann. Bundestagsvizepräsident Thierse appelliert an den Bundespräsidenten, seine Anwälte von ihrer Verschwiegenheitspflicht zu befreien.

  8. Enthüllung — Wulff drohte "Bild"-Journalisten mit Strafanzeige

    Exklusiv "Krieg führen", "Rubikon überschritten", "endgültiger Bruch": Mit drastischen Worten hat Bundespräsident Christian Wulff versucht, den Bericht der "Bild"-Zeitung über seinen umstrittenen Privatkredit zu stoppen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" drohte das Staatsoberhaupt sogar mit einer Anzeige. Wulffs Wut-Anruf ist bestens dokumentiert - auf dem Anrufbeantworter von "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann. Von Ralf Wiegand, Hamburg

  9. Kritik am Bundespräsidenten — Parteifreunde gehen auf Distanz zu Wulff

    "Viele äußerten sich negativ zu Wulffs Verhalten": Die Kritik am Bundespräsidenten wegen der versuchten Einflussnahme auf Journalisten in der Kredit-Affäre wächst - auch in der niedersächsischen CDU. FDP-Vize Holger Zastrow fordert, Christian Wulff müsse sich noch in dieser Woche erklären.

  10. Bundespräsident in der Kritik — Linke fordert Rücktritt von Wulff

    Lange hat die Opposition sich zurückgehalten, jetzt verschärft sie den Ton - und es gibt direkte Rücktrittsforderungen: Ulrich Maurer, der Fraktionsvize der Linken im Bundestag, verlangt von Christian Wulff, die Konsequenzen aus der Kredit- und Medienaffäre zu ziehen. Auch in der schwarz-gelben Koalition schwindet die Unterstützung. Nur CDU-Generalsekretär Gröhe verteidigt auf SZ-Anfrage den Bundespräsidenten. Doch wie lange noch?

  11. Affäre um Hauskredit und Drohanrufe — Rückhalt für Wulff in der Koalition schwindet

    Es wird einsam um den Bundespräsidenten: Einzig CDU-Generalsekretär Gröhe verteidigt Wulff noch. In der Koalition wird die Forderung nach Aufklärung laut. Die Opposition hält sich bislang auffallend zurück - in der Kandidatenfrage favorisiert zumindest die SPD erneut Joachim Gauck. Von Robert Roßmann, Susanne Höll und Michael Bauchmüller

  12. Wulff und die Springer-Presse — Erst gehätschelt, dann fallengelassen

    Lange war es die perfekte Symbiose: Wulff, der Strahlemann mit den blauen Augen - und die Springer-Presse, die großzügig mit Homestorys und Exklusivem aus dem Privatleben versorgt wurde. Doch plötzlich kühlte die Liebe ab. Von Silke Bigalke, Corinna Nohn und Jens Schneider

  13. Affäre um Bundespräsident Wulff — Warum die Geht-mich-nichts-an-Kanzlerin handeln muss

    Meinung Christian Wulff hat nicht nur sich selbst, sondern auch das ihm anvertraute Amt entwürdigt. Dafür trägt er die Verantwortung - aber er trägt sie nicht allein: Wulff ist Bundespräsident, weil Angela Merkel es so wollte. Die Kanzlerin muss nun endlich selbst den Schaden begrenzen, den sie angerichtet hat. Sonst wird aus der Affäre Wulff eine Causa Merkel. Ein Kommentar von Daniel Brössler

  14. Bundespräsident in Bedrängnis — CDU-Politikerin fordert Wulff zum Rücktritt auf

    "Es braucht keine neue Enthüllung": Nach Bekanntwerden von Christian Wulffs Drohanrufen überwindet die CDU-Politikerin Vera Lengsfeld die Beißhemmung des bürgerlichen Lagers: Die frühere DDR-Bürgerrechtlerin verlangt den Abgang des Präsidenten und schlägt einen Nachfolgekandidaten vor. FDP-Vorstandsmitglied Kubicki pocht auf eine Erklärung des Staatsoberhauptes - viel Zeit bleibe Wulff nicht mehr.

  15. Presse-Echo auf Wulff-Interview — "Das ist allzu glitschig, das ist aalglatt"

    Zum Fremdschämen, Bundespräsidenten-Azubi, Osnabrücker Puppentheater: Die Medienreaktionen auf Christian Wulffs Fernseh-Interview fallen katastrophal aus. Der Tenor lautet: Der Präsident mag im Amt bleiben, aber Wulff agiert würdelos.

  16. Zum Interview von Christian Wulff — Kleinstes Karo statt großes Kino

    Kann man sich auch nur eine Sekunde Rau, Herzog, von Weizsäcker in einer solch entwürdigenden Inszenierung vorstellen? Das Interview des Bundespräsidenten hinterlässt vor allem Fassungslosigkeit: Hier ist ein Amtsinhaber in aller Öffentlichkeit auf Westentaschenformat zusammengeschnurrt. Doch das ist nicht nur Christian Wulff vorzuwerfen, sondern auch der Kanzlerin, die den Provinzpolitiker auf diese Position gehievt hat. Ein Gastbeitrag von Ralf Fücks

  17. Netz-Spott über den Bundespräsidenten — "Es ist ein Wehr-Wulff, Frau Schausten!"

    Das Internet lacht Christian Wulff - diesen Eindruck bekommt, wer sich Meinungen zum Bundespräsidenten bei Twitter anschaut. Nach Westerwelle und Guttenberg trifft die Netz-Häme nun das Staatsoberhaupt. Von Kilian Haller

  18. Präsidentengattinnen — Deutschlands erste Damen

    Von der Charity-Lady bis zum "bescheidenen Nebenbei", von der Kolumnistin bis zum "echten Risiko" - die deutschen Präsidentengattinnen aus Vergangenheit und Gegenwart füllten ihre Rolle höchst unterschiedlich aus. Persönlichkeitsstudien über zehn Amtszeiten. Von Joachim Käppner

  19. Bundespräsident in Bedrängnis — Christian Wulff setzt aufs Vergessen

    Einer Umfrage zufolge misstraut mehr als die Hälfte der Bürger ihrem Staatsoberhaupt. Doch Bundespräsident Christian Wulff klebt am Amt. "In einem Jahr ist das alles vergessen", soll er vor Mitarbeitern gesagt haben. Nun fährt die Opposition schwerere Geschütze auf.

  20. Bundespräsident unter Druck — CDU schlägt gemeinsame Suche nach Wulff-Nachfolger aus

    Öffentlich wird ein schwarz-gelber Plan B für die Zeit nach Christian Wulff heftig dementiert. Tatsächlich scheint es so, als wolle der Bundespräsient die Kredit- und Medienaffäre aussitzen. Indirekte Unterstützung bekommt er dabei von seinem direkten Vorgänger Köhler. Doch die Opposition bringt einen gemeinsamen Kandidaten als Nachfolger für Wulff ins Spiel. Umgehend weist die CDU dies zurück.

  21. FDP sucht Weg aus der Krise — Ausgezehrt am Abgrund

    Das Ende der Jamaika-Koalition im Saarland, der Streit um die Finanzmarktsteuer, dazu die Zweifel an Führungspersonal und Programm: Keine deutsche Partei ist so verunsichert wie die FDP. Mancher Liberale argwöhnt, dass Kanzlerin Merkel bereits nach neuen Koalitionsoptionen sucht. Für Ex-Parteichef Westerwelle scheint jetzt die Zeit reif zu sein für eine Rückkehr auf die alte Bühne - er will sich wieder einmischen. Von Peter Blechschmidt und Daniel Brössler, Berlin

  22. Joachim Gauck: Kandidat der Opposition — Versöhner der Nation

    Auch SPD und Grüne haben sich auf einen Kandidaten für die Köhler-Nachfolge geeinigt: Mit Joachim Gauck nominieren sie einen Mann, in dessen Lebensweg sich die deutsche Nachkriegsgeschichte spiegelt. Von Constanze von Bullion

  23. Joachim Gauck und Angela Merkel — Ein Kandidat nach ihrem Herzen

    Pastor und Pastorentochter: Warum Kanzlerin Merkel, wenn die Umstände und Parteiinteressen anders wären, gerne Joachim Gauck zum Bundespräsidenten gemacht hätte. Von Heribert Prantl

  24. Interview mit Joachim Gauck (1) — "Mutige Politiker ziehe ich vor"

    Im Jahre 20 nach der Einheit diagnostiziert Joachim Gauck zu viel Furcht in der Politik und einen Hunger nach Sinn. Der frühere Präsidentschaftskandidat preist drei Sozialdemokraten - und geißelt den Erlösungsmythos der Linken. Interview: Thorsten Denkler und Oliver Das Gupta

  25. Joachim Gauck im TV-Kreuzverhör — Der Pastor lässt seinen Charme spielen

    Er weiß, dass er keine Chance hat - und tut alles, um sie zu nutzen: Zwei Tage nach Christian Wulff beweist Herausforderer Joachim Gauck im ARD-Talk, dass er der bessere Bundespräsident wäre. Eine kleine Nachtkritik von W. Jaschensky

  26. Interview mit Joachim Gauck (2) — "Warum überlassen wir den Stolz den Bekloppten?"

    Patriotismus, Sarrazin und der Umgang der Medien mit dem Präsidenten: Im zweiten Teil des Gesprächs äußert sich Joachim Gauck zur Integration - und plädiert für mehr Vaterlandsliebe. Interview: Th. Denkler und O. Das Gupta

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