Nach Fukushima kam der Kurswechsel: Vor einem halben Jahr trat das novellierte Gesetz zum Atomausstieg in Kraft, den die Regierung nach der Atomkatastrophe in Japan beschloss. Doch was ist bisher passiert? Gibt es genug Strom oder importiert Deutschland? Drohen Blackouts? Was kostet die Energiewende? Steigen die Preise? Fragen und Antworten.
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Hannah Beitzer
Der europaweite Frost lässt den Bedarf an Gas sprunghaft steigen und stellt den Energiekonzern Gazprom vor ernste Probleme. Ende vergangener Woche kam in Deutschland ein Drittel weniger Gas aus Russland an als gewöhnlich. Die Engpässe spüren die Deutschen nicht - noch nicht.
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Silvia Liebrich und Hans-Willy Bein
Die Gewerkschaften konnten sich durchsetzen: Der Energiekonzern Eon besiegelt zwar den Abbau von 11.000 Jobs weltweit. Auf betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland will das Unternehmen jedoch verzichten. Allerdings ist die Schließung einzelner deutscher Standorte wie München noch nicht vom Tisch.
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Markus Balser
Radikaler Sparkurs bei RWE: Um 1,5 Milliarden Euro will der Energiekonzern seine Kosten in den kommenden Jahren senken. Jetzt wird bekannt: Der künftige Konzernchef Peter Terium will noch eine weitere Milliarde einsparen. Welche Folgen das für die Arbeitsplätze hat, ist noch unklar.
In Deutschland nennt man sie "Energieriesen", doch im Weltmaßstab spielen sie nur in der Regionalliga: Um das Gewicht der deutschen Energiewirtschaft im internationalen Wettbewerb zu stärken, bringt EU-Kommissar Günther Oettinger deshalb eine Fusion zweier deutscher Konzerne ins Gespräch - Eon und RWE.
Das Landgericht München hat das Urteil gegen die vier Eon-Erpresser verkündet: Drei müssen in Haft, einer erhält eine Bewährungsstrafe.
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Christian Rost
Der Stellenabbau bei Eon übertrifft die schlimmsten Befürchtungen: Die Konzerntochter Eon Energie in München wird aufgelöst. Mindestens 1000 Jobs fallen weg. Die Mitarbeiter wollen sich wehren.
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Michael Tibudd
Eon ist Deutschlands größter Energiekonzern - doch der Atomausstieg und der Preisverfall bei Erdgas setzen ihm angeblich so stark zu, dass er massiv sparen muss. Nach SZ-Informationen will Eon alleine in Deutschland 6000 Mitarbeiter entlassen. Die Betriebsräte kündigen Streiks an.
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Markus Balser
Ist das Aus für den Hauptsitz von Eon Energie in München beschlossene Sache? Die Aussage eines ehemaligen Konzernvorstands ängstigt die Mitarbeiter. Doch ein Firmensprecher sagt, nichts sei entschieden.
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Michael Grill und Michael Tibudd
Neuer Rückschlag für Eon: Der größte deutsche Energiekonzern muss in diesem Jahr milliardenschwere Wertberichtigungen vornehmen. Hauptgrund sollen negativere Marktprognosen für Spanien und Italien sein.
Exklusiv
Eon steht vor einem Radikal-Umbau. Ein massiver Stellenabbau, teure Übernahmepläne. Um dafür das nötige Geld aufzutreiben, will der Energiekonzern offenbar Teile abspalten: Ein Geheimplan sieht nach SZ-Informationen vor, das Gas-Netz der Tochter Ruhrgas an den Allianz-Konzern zu verkaufen. Ein politisch riskanter Schritt.
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Markus Balser
Die großen Energiekonzerne planen den großen Stellenabbau: Bei RWE und Eon zusammen geht es um rund 14.000 Arbeitsplätze in Deutschland. Beim Düsseldorfer Konzern gibt es Medienberichten zufolge schon erste Überlegungen, in welcher Form die Stellen wegfallen sollen.
6000 Jobs will Eon allein in Deutschland streichen - selten musste sich ein Großkonzern einem so radikalen Umbau unterziehen. Das Management schiebt als Grund die Atomwende der Bundesregierung vor. Doch die harten Einschnitte sind auch Folgen von Fehlern der Vergangenheit.
Ein Kommentar von
Markus Balser
Gestiftete Professuren und Institute sind im Trend: Angesichts klammer Kassen an den Hochschulen sind private Geldgeber gerne gesehen. Doch die Freizügigkeit der Sponsoren kommt immer wieder ins Gerede. Der Vorwurf: Unter dem Deckmantel des Stiftens werde bloße Auftragsforschung betrieben.
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Kim-Björn Becker und Johann Osel
Eine neue Bürgerinitiative will regenerative Energieprojekte auf lokaler Ebene anschieben und verwirklichen - und fasst bereits ein konkretes Projekt ins Auge.
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Isabel Meixner
"Offenbar werden wir als Verwaltungsstandort angegriffen": Die Mitarbeiter des Energiekonzerns Eon kündigen harte Auseinandersetzungen um den Stellenabbau in München an.
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Michael Tibudd
Der befürchtete Kahlschlag bei Eon wird immer wahrscheinlicher: Deutschlands größter Energiekonzern hat angekündigt, den Abbau von bis zu 11.000 Jobs zu prüfen. Deutschland wäre wohl hart davon betroffen, die Gewerkschaften wehren sich gegen die Pläne.
400 Arbeitsplätze sind in Gefahr: Vorstandsmitglieder des Energiekonzerns Eon haben angekündigt, dass der Standort München geschlossen werden soll. Betriebsbedingte Kündigungen werden nicht ausgeschlossen. Die Mitarbeiter haben bereits Proteste angekündigt.
Im Streit mit der Bundesregierung um die Kosten des Atommausstiegs kündigt Eon-Vorstandschef Teyssen im Interview mit der SZ Milliardenforderungen an: "Wir müssen entschädigt werden. Dafür schaffen wir mit der Verfassungsklage die Grundlage."
Im niederbayerischen Atomkraftwerk Isar I hat es gebrannt. Knapp eine Woche später meldet der Betreiber Eon den Vorfall, innerhalb der gesetzlichen Frist. Sicherheitsbedenken habe es bei dem Schwelbrand nicht gegeben.
Fukushima brachte die Wende: Seit der Katastrophe in Japan hat sich für den Energiekonzern Eon die Welt dramatisch verändert: Das Ende der Atomkraft in Deutschland wird den Konzern Milliarden kosten. Jetzt plant der Konzern einen strikten Sparkurs: Hunderte Stellen sollen gestrichen, Standorte aufgelöst und Unternehmensteile verkauft werden. Schon hat der russische Energiegigant Gazprom Interesse angemeldet.
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Markus Balser
Eon reagiert auf den raschen Atomausstieg massiver als erwartet. Deutschlands größter Energiekonzern plant einen rabiaten Stellenabbau: Bis zu 10.000 Jobs könnten nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wegfallen. Die Gewerkschaften pochen auf bestehende Verträge.
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Markus Balser
Alles in einer Hand: Durch den Ankauf der Eon-Anteile gelangt die komplette Stromsparte in Besitz der Stadt. Erding will jetzt selber in die Stromproduktion investieren. Konkrete Konzepte fehlen bislang aber.
Von
Florian Tempel