Rot-Grün in NRW muss sparen und will deshalb aus der Finanzierung der Archäologie und der Denkmalpflege im Lande aussteigen. Fachleute aus ganz Deutschland sind entsetzt. Kulturstaatsminister Neumann spricht von einer "kulturpolitischen Bankrotterklärung".
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Es klingt erst einmal absurd: Britische Wissenschaftler vermuten, dass die Neandertaler ausgestorben sind, weil ihre Augen und Körper größer waren als die des modernen Menschen. Deshalb habe ihnen zu wenig Hirnkapazität für wichtige soziale Fähigkeiten zur Verfügung gestanden.
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Auf dem Schädel sitzt eine vollständig mit Grünspan überwucherte Krone, von der Brust abwärts ist das Skelett mit dunkelroten Textilien bedeckt. Wissenschaftler haben die Gebeine der letzten Medici exhumiert - und sind dabei, endlich ihre Todesursache zu klären.
Von Hans Holzhaidermehr...
"Der wichtigste Fund seit Jahrzehnten": Römische Archäologen sind schon vor Jahren auf das Grab von Marcus Nonius Macrinus gestoßen, von dessen Geschichte sich der Kinofilm "Gladiator" inspirieren ließ. Doch für die Bergung der Schätze fehlt das Geld. Nun greift die Stadt zu einer radikalen Methode.
Von Henning Klüvermehr...
Funde zeigen, dass vor mehr als 11 500 Jahren Menschen im heutigen Landkreis lebten. Der Archäologe Robert Graf plädiert dafür, die Gegend genauer zu erforschen.
Von Manfred Amannmehr...
Was aus einer Schulabbrecherin werden kann: Mary Leakey brauchte kein Abitur und keinen Uni-Abschluss, um die Paläoanthropologie aufzumischen. Berühmt wurde sie mit dem Fund des ersten Schädels eines "Nussknacker-Menschen" - und im Weltall findet sich noch heute ein Denkmal ihrer Familie.
Von Tobias Dorfermehr...
Jetzt sind sich die Wissenschaftler sicher: Das Skelett, das 2012 unter einem Parkplatz im britischen Leicester ausgegraben wurde, ist das des englischen Königs Richard III. Bekannt ist der Monarch, der 1485 in der Schlacht von Bosworth getötet wurde, vor allem als Bösewicht in einem Shakespeare-Drama.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Auf Täfelchen geritzte Beschwörungen und Bibelworte waren im Mittelalter als Schutz vor Krankheiten und Dämonen im Umlauf. Archäologen in Halle haben jetzt Texte in großem Umfang entziffert.
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"Wahrscheinlich die erste Erwähnung des Wortes Scheiße in hebräischer Sprache": Eine historische Toilettentafel in Köln überraschte Archäologen und war auf gutem Weg, die Attraktion des geplanten Jüdischen Museums für famose Funde in Köln werden. Doch nun gibt es Streit.
Von Bernd Dörriesmehr...
Anhand weniger fossiler Zähne oder Knochen versuchen Wissenschaftler, das Leben der Urmenschen zu ergründen. Wie schwierig das ist, zeigt sich etwa bei der Frage, wie sich unsere vor langer Zeit ausgestorbenen Verwandten ernährten.
Von Hubert Filsermehr...
Während der Französischen Revolution war der Leichnam des Königs Heinrich IV. geschändet worden, danach war sein Kopf verschwunden. Die Suche nach dem gekrönten Haupt entwickelte sich zum Historienkrimi. Nun ist er gelöst. Der Kopf soll in der Kathedrale von Saint-Denis wieder mit dem Körper vereint werden.
Von Stefan Ulrichmehr...
Bei der Stadt ist man sich nicht ganz sicher, wie bedeutend die in fast 200 Kisten verpackten Funde vom Marienhof sind. Archäologen jedoch sagen, noch nie sei man dem mittelalterlichen München und seinen Bewohnern so nahe gewesen.
Von Martin Bernsteinmehr...
Vor mehr als 7000 Jahren haben frühe Siedler bei Jena bereits Brunnen mit Holz ausgekleidet. Wurden die Leistungen der Steinzeitmenschen als Baumeister bislang unterschätzt?
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Fast 2000 Jahre konnte niemand die Qumran-Rollen betrachten - sie lagen verborgen in Höhlen am Toten Meer. Jetzt kann sich jeder einen großen Teil der ältesten bekannten Fragmente der Bibel im Internet anschauen - in bester Bildqualität.
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Ramses III. wurde ermordet. Das belegen CT-Aufnahmen der altägyptischen Mumie aus dem 12. Jahrhundert vor unserer Zeit. Wurde der Pharao Opfer einer "Haremsverschwörung"?
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Als bei Frankfurt ein 2000 Jahre altes Brot ausgegraben wurde, war das für Archäologen hochinteressant: Der versteinerte Laib war zwar nicht mehr genießbar, verriet aber eine Menge über das Leben unserer Vorfahren.
Von Gabriela Herpellmehr...SZ-Magazin
Funde in Südafrika deuten darauf hin, dass schon die Vorfahren des Neandertalers über Speere mit Steinspitzen verfügten. Solche Waffen sind demnach 200.000 Jahre älter als bislang angenommen.
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Buddhistische Mönche fordern, die Ruinenstadt Mes Aynak in Afghanistan auf die Liste des bedrohten Weltkulturerbes zu setzen. Viel Zeit ist nicht mehr: Bald werden chinesische Minenarbeiter beginnen, sie zu zerstören, um dort Kupfer abzubauen. Schon einmal wurde ein buddhistisches Heiligtum in Afghanistan zerstört: 2001 sprengten die Taliban die Buddha-Statuen von Bamiyan.
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Die Hochkultur der Maya brach vor etwa 1000 Jahren plötzlich zusammen. Bis heute ist unklar, warum. Jetzt bieten Klimaforscher eine Erklärung an.
Von Sebastian Herrmannmehr...
Eine buddhistische Statue, die Nazi-Wissenschaftler 1938 in Tibet entdeckten, wurde aus dem Fragment eines Meteoriten hergestellt. Deutsche Wissenschaftler identifizierten das Material des sogenannten Eisenmannes als Teil des Chinga-Meteoriten, der vor 15.000 Jahren auf der Erde einschlug.
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Bereits in der Jungsteinzeit übten sich unsere Vorfahren in Zahnmedizin. So schmierten sie sich offenbar Bienenwachs in Zahnlöcher, um die Schmerzen zu lindern. Das belegt ein 6500 Jahre alter Eckzahn.
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