Ägyptisches Museum:Impressionen aus Kairo

Ägyptisches Museum: Ein Blick in die Sammlung des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst.

Ein Blick in die Sammlung des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst.

(Foto: Claus Rammel)

Was das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst in München für dieses Jahr geplant hat.

Von Jürgen Moises, München

Als Dirk Altenkirch 1983 als Fotograf archäologische Ausgrabungen im ägyptischen Qantir begleitete, war "Mumkin Sura?" für ihn ein wichtiger Satz. Auf Deutsch heißt er: "Darf ich ein Foto von dir machen?" Der Architekturfotograf stellte diese Frage Menschen in Kairo sowie in den Oasen der Westwüste, wo er in der freien Zeit neben den Ausgrabungen unterwegs war.

Die Schwarz-Weiß-Fotos, die dabei entstanden, sind vom 14. Mai an unter dem Titel "Mumkin Sura?" im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München zu sehen. Parallel dazu kann man sich noch bis zum 4. August "Operation Finale: Die Ergreifung und der Prozess von Adolf Eichmann" anschauen. Denn die im November gestartete Ausstellung wird wegen ihres Erfolgs verlängert.

Mit nahezu 140000 Besuchenden verlief, wie Direktor Arnulf Schlüter bei der Jahrespressekonferenz 2024 erzählte, auch das vergangene Jahr für das Museum höchst erfolgreich. Das digitale Angebot kam ebenfalls gut an. Dieses wolle man deshalb weiter ausbauen, indem man etwa das digitale Sammlungsarchiv erweitert und dafür auch fragmentarisch erhaltene Objekte digital rekonstruiert. Zum analogen Programm gehört ansonsten ein Kindertheatermarathon im März. Und im Oktober werden Studierende der August-Everding-Akademie mit einem Musiktheater-Projekt im Sonderausstellungsraum zu Gast sein. Weitere Ausstellungen sind dagegen erst wieder für 2025 geplant.

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