Elf europäische und arabische Staaten sowie die USA drohen Syriens Präsident Assad. Sie wollen die oppositionellen Truppen stärken, sollte sich der Machthaber weiter einer diplomatischen Lösung verweigern. Die Reaktion der libanesischen Hisbollah-Miliz lässt nicht lange auf sich warten: Sie kündigt an, weitere Kämpfer in das Land zu schicken.
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Meinung
Syriens Machthaber Baschar al-Assad hat seine Strategie gefunden: Das Regime hält die großen Städte und Verbindungsstraßen, den Rebellen überlässt er die Provinz. Das ist die Garantie für die Fortsetzung des Gemetzels im Land - auf Jahre hinaus. Die Nachbarstaaten können und wollen dem nicht zusehen, doch sie verfolgen sehr unterschiedliche Eigeninteressen.
Ein Kommentar von Tomas Avenariusmehr...
Kostenlose Gesundheitsfürsorge und freie Fahrt an roten Ampeln: Türkische Abgeordnete haben einen Gesetzentwurf verfasst, der ihnen allerlei angenehme Privilegien beschert. Die Volksvertreter bekommen die Wut der Bevölkerung zu spüren - und werden zum Gespött der Journalisten.
Von Christiane Schlötzer, Istanbulmehr...
Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist zu Gast im Weißen Haus. Das bestimmende Thema beim Treffen mit US-Präsident Obama: der Bürgerkrieg in Syrien. Beide Staatschefs sind sich einig, dass Machthaber Assad zurücktreten soll. Doch zu konkreten Maßnahmen will Obama sich nicht äußern.
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Die Türkei hat erstmals ein Asylgesetz verabschiedet: Nach dem am Donnerstagabend vom Parlament in Ankara beschlossenen Entwurf erhalten Flüchtlinge und Asylbewerber in dem EU-Bewerberland erstmals einen Rechtsstatus, der über die bisher gewährte Duldung als "Gäste" hinausgeht.
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In der türkischen Hauptstadt Ankara sind zwei Sprengsätze detoniert. Vor dem Justizministerium und einem Gebäude der Regierungspartei AKP explodierten die Bomben. Der Anschlag erfolgt kurz vor der erwarteten Ausrufung eines Waffenstillstands durch die kurdische PKK.
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Zwei Bomben explodierten in der türkischen Stadt Reyhanli, 46 Menschen starben. Nun hat die türkische Polizei neun Verdächtige in Gewahrsam genommen. Die Beschuldigten sollen die Tat bereits teilweise gestanden haben. Ankara vermutet Syrien hinter den Anschlägen und droht indirekt mit Vergeltung.
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Das Attentat in Reyhanli als Wendepunkt: Die Türkei vermutet syrische Auftraggeber hinter dem Anschlag - und könnte nun selbst in den Konflikt im Nachbarland hineingezogen werden. Premier Erdogan erhöht den Druck auf Obama, in Syrien zu intervenieren.
Von Christiane Schlötzer, Istanbulmehr...
Vor zwanzig Jahren verlor Mevlüde Genç bei dem Brandanschlag in Solingen fünf Familienmitglieder. Was sie nicht verlor, war der Glaube an Recht und Gesetze. Im Interview spricht sie über Rassismus, ihre Heimat - und die rechtsextreme Terrorzelle NSU.
Von Ayten Hediamehr...
Die Drahtzieher der Anschläge in der türkischen Grenzstadt Reyhanli sollen identifiziert sein - die Regierung in Ankara betrachtet eine Verbindung zum Assad-Regime als erwiesen. Zwei Autobomben haben mehr als 40 Menschen getötet und 140 verletzt. Damit greift der syrische Bürgerkrieg auf türkisches Staatsgebiet über.
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Meinung
Anreize, Druck und Zwang: Viel mehr außenpolitische Instrumente setzt die internationale Diplomatie nur selten ein. Doch Hilfsgelder, Sanktionen und Militäraktionen haben nur begrenzte Wirkung: Wer den Frieden will, muss verstehen können, was den anderen umtreibt.
Ein Gastbeitrag von Volker Perthesmehr...
Die Gespräche zwischen Türkei und EU stocken seit Jahren. EU-Kommissar Günther Oettinger hat nun mit einer gewagten Aussage in Brüssel für Aufregung bei der EU und in Berlin gesorgt. Für Kanzlerin Merkel wird die geplante Türkei-Reise nun nicht einfacher. Denn die Reaktion aus Ankara folgte prompt.
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Exklusiv
Bei dem Bombenanschlag auf die US-Botschaft in Ankara am Freitag gibt es Verbindungen in die Bundesrepublik: Der türkische Selbstmordattentäter hatte nach Informationen aus Sicherheitskreisen länger in Deutschland gelebt. Es war bekannt, dass er sich für die linksextreme Gruppe Revolutionäre Volksbefreiungsfront engagierte.
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Die Türkei begrüßt die Entscheidung des Verfassungsgerichts: Das Münchner Gericht muss beim NSU-Prozess Plätze für türkische Medien reservieren. Doch nun drängt die Zeit - in vier Tagen soll der Prozess beginnen und viele Fragen sind noch offen.
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Nach der Diskussion um die Beteiligung ausländischer Medien beim NSU-Prozess sorgt nun eine andere Maßnahme des Gerichts für Aufregung. Die Anwälte von Beate Zschäpe sollen vor jedem Prozesstag durchsucht werden. Sie werfen dem Gericht eine "offene Diskriminierung" vor.
Von Tanjev Schultzmehr...
Er soll den ehemaligen türkischen Präsidenten Özal im Jahr 1993 vergiftet haben. 20 Jahren nach dem mysteriösen Todesfall ist ein Ex-General jetzt wegen Mordes angeklagt worden.
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Meinung
Der türkische Regierungschef Erdogan wütet gegen den Beschluss der franzöischen Senats, den Genozid an den Armeniern auch so zu nennen. Ankara betont, Geschichte sei nur etwas für Historiker, nicht für Parlamente. Wenn das so ist, dann sollten auch die Politiker in der Türkei Geschichte den Historikern überlassen und keine Staatsaffäre daraus machen. Die wahren Motive für den Furor aber werden von Ankara auch dabei gern verschwiegen.
Ein Kommentar von Christiane Schlötzermehr...
Paris will Leugnen von Völkermorden künftig mit einer Gefängnisstrafe ahnden. Das Vorhaben erzürnt die Türkei, die sich wegen des Armenier-Genozids an den Pranger gestellt sieht. Ankara droht nun, den Botschafter aus Paris zurückzurufen und französische Firmen von Aufträgen auszuschließen.
Von Stefan Ulrich, Parismehr...
Bei einem Selbstmordanschlag auf die US-Botschaft in Ankara sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Die Polizei sperrte das Gelände rund um den Anschlagsort ab. Medienberichten zufolge hatten US-Vertreter bereits mehrmals mit den türkischen Behörden über mögliche Sicherheitsrisiken für die Botschaft gesprochen.
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Im Zentrum Ankaras hat sich eine schwere Explosion ereignet. Nach Angaben des Innenministers sind dabei drei Menschen ums Leben gekommen, 15 wurden verletzt. Die türkische Regierung geht inzwischen von einem Anschlag aus. Eine verdächtige Frau wurde festgenommen.
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Bei einem Bombenanschlag vor der US-Botschaft in der türkischen Hauptstadt Ankara sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Es soll sich um den Attentäter und einen Sicherheitsmann handeln. Der Täter soll türkischer Staatsbürger gewesen sein und nach Einschätzung des Innenministers einer linksextremistischen Organisation angehört haben.
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