Null Acht Neun

SZ PlusNull Acht Neun
:Der erste Kita-Winter? Ein Kinderspiel!

Jetzt, wo der Frühling da ist, sonnen sich Kleinkind-Eltern in dem Gefühl, den schlimmsten Viren-Kampf hinter sich zu haben. Aber wartet nur, bis der erste Pubertätswinter kommt.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

SZ PlusGebrauchte Literatur
:Wer bitte hortet heutzutage noch Bücher?

An Straßenecken gammeln sie traurig in "Zu verschenken"-Kartons vor sich hin - das Interesse an gebrauchter Literatur scheint in München gegen null zu gehen. Wie konnte es so weit kommen?

Glosse von Wolfgang Görl

SZ PlusCannabis-Freigabe
:Weißer Rauch über der Wiesn

Alles, was München wirklich bewegt, lässt sich irgendwie mit dem Oktoberfest in Verbindung bringen - jetzt auch die neue Cannabis-Freiheit.

Glosse von René Hofmann

Null Acht Neun
:Charmant in der Grantigkeit

Deutsche und Münchner seien nicht wahnsinnig lustig, besagt ein Klischee - und das scheint ansteckend zu sein.

Glosse von Christiane Lutz

SZ PlusNull Acht Neun
:Kein Zug, kein Flug, kein Problem

Wenn man nicht aus München wegkommt, muss man sein überschüssiges Kleingeld eben hier ausgeben. So schwer ist das nun auch wieder nicht.

Glosse von Andreas Schubert

Bildung
:Praktikum für Gedöns

An vielen Münchner Schulen gibt es das Berufs- und das Sozialpraktikum. Ist Arbeit im Kindergarten, im Pflegeheim oder in der Behindertenwerkstatt etwa kein Beruf?

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

SZ PlusReservierungen in der Gastronomie
:Der ungemütliche Zwei-Stunden-Slot

Freundlich begrüßt, hurtig hinausbefördert: Viele Wirte räumen ihren Gästen nur noch zwei Stunden ein, bevor sie für die nächsten Platz machen müssen. Da bleibt eigentlich nur eine Strategie.

Glosse von Christian Mayer

SZ PlusNull Acht Neun
:Wo es in München am schönsten ist

Alle schimpfen über Blockaden, Streiks, die Bürokratie. Wohlige Zuflucht in einer dysfunktionalen Welt gibt es an einem Ort, an dem man es so gar nicht erwartet.

Glosse von Ulrike Heidenreich

SZ PlusBatic und Leitmayr - und dann?
:Unnachahmlich

Oh Schreck, die Münchner Tatort-Kommissare hören auf. Wer kann ihnen jemals nachfolgen?

Glosse von Christiane Lutz

SZ PlusTiere
:Ein Nusshörnchen, bitte

Der Bund Naturschutz lässt jetzt auch tote Eichhörnchen zählen - dabei sind die Münchner Exemplare voller Lebensfreude, kulinarische Ausflüge inklusive.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Null Acht Neun
:Traumberuf Müllmann

Das Wirken der Männer und Frauen in Orange wird unterschätzt - ihre Arbeit ist viel wichtiger als die von Parfüm-Influencern oder Börsenspekulanten.

Glosse von Wolfgang Görl

SZ PlusMünchens Partnerstädte
:Wünsche an den Münchner Friedensengel

Acht Partnerstädte hat München. Zwei davon befinden sich im Krieg. Wie unterschiedlich das Leben am Weihnachtswochenende sein kann.

Kolumne von Ulrike Heidenreich

SZ PlusChristkindlmärkte
:Glühwein mit Hexenschuss

Winterzauber, Weihnachtszauber, Hüttenzauber: Im Advent kann man in München kaum einen Fuß vor die Tür setzen, ohne in irgendeinen Hokuspokus hineinzustolpern. Gibt es keine kreativeren Namen?

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

SZ PlusPartyreihe für Mütter
:Ein paar Stunden mit anderen Mamis feiern - und am nächsten Morgen wieder zuständig sein

Eine frühe Partynacht verspricht Münchner Müttern eine Auszeit vom Familienstress. Das kann man kritisieren, oder man erkennt das Problem woanders.

Glosse von Laura Kaufmann

SZ PlusNull Acht Neun
:Je oller, je doller

Aus dem Kulturleben und von den Sportplätzen sind die jungen Alten nicht mehr wegzudenken. Selbst auf den Fahrradwegen muss man sich ob ihres Tempos neuerdings in Acht nehmen.

Glosse von Christian Mayer

SZ PlusMeinungJüdisches Leben in München
:Wie fühlen sich Holocaust-Überlebende, wenn sie das lesen?

Die jüdische Gemeinde Münchens wird aufgerufen, bestimmte Plätze in der Stadt zu meiden. Die Sicherheitsabteilung der Israelitischen Kultusgemeinde hat sie gewarnt.

Kolumne von Ulrike Heidenreich

Null Acht Neun
:Nur nicht vor meiner Haustür!

Was sind das für Menschen, die in München sofort mit Petitionsformularen wedeln, wenn sich ihr Umfeld verändert? Sie haben einen Namen.

Glosse von Andreas Schubert

SZ PlusNull Acht Neun
:Eine Mass Florida Boy, bitte!

Günther Jauch räumt einen Frevel ein: Er habe im Augustiner-Biergarten einst immer mit Limo angestoßen. Aber das ist noch lange nicht das Schlimmste, was einem Masskrug zustoßen kann.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

SZ PlusLandtagwahl in Bayern
:Ein Wahlkampf, der niemanden geistig überfordert

Wochenlang konnte man in München kaum auf die Straße gehen, ohne hinterlistig blickenden Männern zu begegnen oder Verfolgungsängste zu bekommen. Dennoch gibt es einen Lichtblick in diesen düsteren Zeiten.

Glosse von Wolfgang Görl

Oktoberfest
:Tote Tiere auf der Wiesn - bloß nicht nachzählen!

Wie viele Hendl, Enten oder Ochsen auf dem Oktoberfest gegessen werden, wird offiziell nicht mehr erfasst. Ist das jetzt einfach nur sehr fortschrittlich? Oder steckt da vielleicht etwas ganz anderes dahinter?

Glosse von Laura Kaufmann

Unterricht
:Vier Tage Schule - und schon ist die erste Brotzeitbox verschwunden

Irgendwo in München muss sich ein Schwarzes Loch befinden, das gierig Schulsachen verschluckt - und manchmal in grauenerregenden Fundkisten wieder ausspuckt. Aufs Wühlen darin sollten Eltern sich gut vorbereiten.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Null Acht Neun
:Wenn die orange Warnweste zum roten Tuch wird

Den ersten Imageschaden erlitt die Warnweste wegen der Gelbwestenbewegung. Und heute? Rufen manche Verkehrsteilnehmer panisch den Notruf, wenn sie eine leuchten sehen.

Glosse von Andreas Schubert

Obst und Gemüse
:Wo die Früchte himmlisch schmecken

Pfirsiche, so saftig, dass man sie nur am Strand in der Badehose essen kann. Runzlige Tomaten, die aber göttlich schmecken. Solche Köstlichkeiten findet unser Autor nicht etwa auf dem Münchner Viktualienmarkt. Dafür muss er schon weiter reisen.

Glosse von Wolfgang Görl

SZ PlusNull Acht Neun
:War es das mit den ofenwarmen Sommerabenden?

Nie fühlen sich heiße Tage so sehr nach Endlichkeit an wie Ende August. In München, der schönsten Stadt der Welt, hilft da nur ein letzter Sprung in den Eisbach.

Glosse von Laura Kaufmann

SZ PlusNull Acht Neun
:Das Märchen vom kleinen Parkplatz, der die Welt nicht mehr versteht

BMWs, Audis, Mercedes: Der kleine Parkplatz empfing sie alle gern und war stolz darauf. Aber plötzlich wollen auch andere Raum in der Stadt. Über ein kleines Stück Asphalt, über das die Zeit hinwegzugehen scheint.

Glosse von Christiane Lutz

Verkehr
:Achtung vor Münchens Radwegen!

Der eine wird zur Buckelpiste und haut einen alle zwei Meter aus dem Sattel - und der andere, der grüne am Lenbachplatz, ergraut über Nacht. Wer war da mit dem Farbeimer unterwegs?

Glosse von Ulrike Heidenreich

Null Acht Neun
:Ein Loblied auf die Badehose

Im Freibad nicht die Nerven zu verlieren, ist gar nicht so leicht. Zum Glück aber gibt es ein paar tröstliche Regeln.

Glosse von Christiane Lutz

Null Acht Neun
:Die Entdeckung der Langsamkeit

Wer derzeit in München mit der U-Bahn unterwegs ist, fühlt sich an den Weltbestseller von Sten Nadolny erinnert. Über die Widrigkeiten des Nahverkehrs in der Stadt.

Glosse von Andreas Schubert

Null Acht Neun
:Schienenersatzverkehr? Daumen hoch, Konfetti!

Genervt von den ständigen S-Bahn-Pannen? Nicht doch! Der Streckenagent auf Twitter hat auch im größten Chaos ein paar Späßchen im Angebot.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Null Acht Neun
:Es gibt keinen Grund zur Sorge

Fast könnte man meinen, die Klimakatastrophe gäbe es wirklich. Aber das müssen alles Fake News sein, sagt der Elektriker. Und selbst wenn - die FDP kann der Verwüstung des Planeten auch Positives abgewinnen.

Glosse von Wolfgang Görl

Null Acht Neun
:Münchner Flower Power

Die Stadt feiert ein Festival, das nicht lärmt, keinen Dosenbier-Kater provoziert und Groß wie Klein fröhlich stimmt - zumindest bis ein Mähroboter ums Eck biegt.

Glosse von Laura Kaufmann

SZ PlusNull Acht Neun
:Ein Hoch auf die Münchner Väter

Vater der Wimmelbücher, Vater der Waldreinigung, Vater des Fertigknödels - eine etwas andere Aufzählung zum Bier-und-Bollerwagen-Tag.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Null Acht Neun
:Der Wonnemonat Mai und seine Rituale

Junggesellenabschiede, Baumaufstellen, Wiesn-Vergabe: Im Mai wird wichtige Tradition gelebt. Doch um eine machen sich die Brauchtumspfleger heuer ernsthafte Sorgen.

Glosse von Andreas Schubert

SZ PlusWolf und Bär im Landtagswahlkampf
:Immer diese Münchner Schnösel, die uns reinreden wollen

Hubert Aiwanger will den Abschuss von Wölfen ermöglichen und schimpft über die "Großstadt-Ökologen", die "uns in Ruhe lassen sollen". Sein Bashing ist alles andere als originell.

Glosse von Wolfgang Görl

Britisches Königshaus
:Auf ein Bier royal ins Hofbräuhaus

Wie schade, dass Charles und Camilla bei ihrem Staatsbesuch diesmal nicht nach München gekommen sind - wo die Stadt doch so viel Königliches zu bieten hat.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Hallenbäder
:Das wohltemperierte Revier

Die Zeit des Bibberns ist vorbei, die Münchner Bäder erhöhen ihre Temperaturen wieder auf Willy-Brandt-Niveau. Höchste Zeit, mit dem Klischee des verweichlichten Warmduschers aufzuräumen.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Null Acht Neun
:"Seids iatz Vegetarier worn?"

Fleischesser sind böse, alle anderen moralinsaure Spaßverderber: Am Esstisch ist ein Kampf entbrannt, wüste Tiraden ergießen sich über den jeweiligen Feind. Auf Messer und Gabel sollte man da besser verzichten.

Glosse von Wolfgang Görl

Mode und Fußball
:Elegant wie Serge Gnabry

Dem FC Bayern gefällt es gar nicht, wenn seine Stars sich zu weit von ihren Trainingsanzügen entfernen. Dabei ließe sich doch gerade auf Laufstegen so einiges lernen, was dem ganzen Klub weiterhelfen könnte.

Glosse von Christian Mayer

Finanzen
:Anruf aus Mainz: Wohin mit dem Geld?

Durch den Erfolg von Biontech ist die Stadt am Rhein auf einen Schlag reich geworden. Die vielen Millionen wieder loszuwerden, ist gar nicht so einfach. Hilfesuchend fragte man also bei einer Stadt nach, die sich damit auskennt: München.

Glosse von Anna Hoben

Neujahrsfeierlichkeiten
:Ein Prosit kommt selten allein

Hurra, die Neujahrsempfänge sind zurück! Eine Anleitung zum Party-Hopping - vom Schäferhundeverein bis zur FDP München Süd.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

SZ-Kolumne: Null Acht Neun
:München ist ein Dorf

Im Schlachthofviertel duftet es nach Kuhstall, im Gegensatz zu den Autos steigt die Zahl der Traktoren, auf der Wiesn herrscht Trachtenzwang. Über die Verländlichung der Isar-Metropole - und wo sie zu beobachten ist.

Kolumne von Andreas Schubert

Null Acht Neun
:Weihnachten am Vogel-Buffet

Feiern Tiere eigentlich auch? Zumindest sollen sie es festlich haben. Nur müssten sie dann das dargereichte Schlemmermahl annehmen - und nicht bloß beim Nachbarn Brotkrumen aufpicken.

Glosse von Wolfgang Görl

Null Acht Neun
:Arme Sünder, reich zugleich

München liebt seine Originale - die Stadt verzeiht ihnen auch manchen Fehltritt, weil sie die Lebensart so perfekt verkörpern und die Menschen vor der Langeweile retten.

Von Christian Mayer

Null Acht Neun
:Wenn Essiggurken leuchten

In München strahlt der Weihnachtsbaum und macht Hoffnung in düsteren Zeiten. Illumination braucht aber Mut - nicht überall sind Lichterketten derzeit gern gesehen.

Null Acht Neun
:Mia san Bier

In den WM-Stadien von Katar herrscht Alkoholverbot. Aber was wird dann aus der guten, alten Weißbierdusche? Eine kleine Geschichte der überschäumenden Siegesfreude.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Slow-Bike-Bewegung
:Rasend radeln verdirbt den Charakter

Regelmäßiges Fahrradfahren verlängert das Leben um viele Kilometer. Dabei sollte man sich aber bloß nicht hetzen.

Glosse von Wolfgang Görl

Preisverleihungen
:Markus Söder und die Stars

Er scheut das Rampenlicht, Personenkult ist ihm fremd. Für einen bescheidenen Mann wie Bayerns Ministerpräsident Söder müssen die vielen Preisverleihungen an Promis wie Markus Lanz und Thomas Müller fast schon eine Qual sein.

Glosse von Christian Mayer

Null Acht Neun
:Weißwurst auf Ex

Dem Zoll am Flughafen geht so manch exotischer Fang ins Netz. Aber auch Münchner im Ausland erleben manchmal ihr blaues Wunder, wenn sie mit hiesigen Spezialitäten einzureisen versuchen.

Von Andreas Schubert

Null Acht Neun
:Die Leere nach der Wiesn und wie man damit fertig wird

Nach der Wiesn stellt sich in München ein Gefühl der inneren Leere ein. Wohin mit den lustigen Kostümen, mit dem unbedingten Willen zum Kollektivrausch? Was man jetzt am besten mit der frei gewordenen Energie anstellt.

Glosse von Christiane Lutz

MeinungNull Acht Neun
:München ist Crash-Hauptstadt: Mia ham Vorfahrt!

Der Münchner ist der beste Autofahrer der Welt. Woran liegt es, dass der einst unbestrittene Herrscher der Straße so häufig Unfälle baut?

Glosse von Wolfgang Görl

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