Null Acht Neun

Sommer, Sonne, Stillstand
:München zeigt den Stau-Preußen, wo der Bremsklotz hängt

Auf den Straßen, auf den Schienen, selbst am Flughafen: Wer sich durch die Stadt bewegt, wird ständig von Baustellen gestoppt. Aber bald soll es einen „Beauftragten für den fließenden Verkehr“ geben. Ernsthaft.

SZ PlusGlosse von Andreas Schubert

Zeugnisse
:Erlaubnis zum Vorrücken

Grundschulzeugnisse sind so wunderschön bürokratisch formuliert. Es ist eine Freude, die Botschaften zu entschlüsseln. Beispiele gefällig?

SZ PlusGlosse von Nadeschda Scharfenberg

Technik
:Wenn die KI als Konkurrenz zu Hause einzieht

Ob in der Münchner Stadtpolitik oder zu Hause: Missverständnisse lassen sich kaum vermeiden. Ob neue Technik hilft?

SZ PlusGlosse von Christiane Lutz

Kulturpolitik
:Warum gerade die AfD die Kammerspiele braucht

Nichts kann die Partei so gut, wie sich über Dinge aufregen, die ihr nicht völkisch genug erscheinen. Die Münchner Kammerspiele würde sie am liebsten schließen. Dabei bietet sich doch gerade dort so viel Aufregungspotenzial.

SZ PlusGlosse von Wolfgang Görl

Oper mal anders
:Wagner ist ganz schön – solange sie nicht singen

Vom Zauber der Opernbar Rheingold: Sie bietet eine lebensnahe Lösung für alle, die nach dem ersten Akt „Parsifal“ genug gesehen haben.

SZ PlusGlosse von Joachim Käppner

Sommermärchen-Nostalgie
:Ach, wär’ doch wieder 2006!

Die Sommermärchen-WM ließ München vibrieren. Wildfremde fielen sich in die Arme, ständig drückte jemand einem ein lauwarmes Bier in die Hand – und dann war da noch dieses überklebte Straßenschild.

SZ PlusGlosse von Nadeschda Scharfenberg

Lesen in der Freizeit
:Wie sich das Buch in München wieder seinen Platz erkämpft

Ob in der U-Bahn oder für Instagram perfekt positioniert neben dem Espresso: Die Münchnerinnen und Münchner wollen mit Buch gesehen werden. Aber was lesen sie? Und was sagt das über sie aus?

Glosse von Christiane Lutz

Sehnsuchtsort
:Der Münchner Traum vom Wilden Westen

Die legendäre Cowboy-Szene mit Günther Maria Halmer als „Tscharlie“ hat sich eingegraben ins kollektive Gedächtnis der Stadt. Wohnt in den tiefsten Schichten der Münchner Seele ein Cowboy? Auszuschließen ist das nicht.

SZ PlusVon Wolfgang Görl

Politische und kulinarische Vorlieben
:Alles Mango, oder was?

Der Westpark steht auf Kopfsalat, Trudering auf Brombeeren, Neuhausen-Nymphenburg auf Bananen. Was virtuelle Warenkörbe über einzelne Münchner Stadtviertel aussagen und wo die Politik noch reifen muss.

SZ PlusGlosse von Ulrike Heidenreich

Verkehr in der Münchner City
:An Parken, Bruder, brauchst du gar nicht zu denken

Mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren, ist ein Akt der schieren Unvernunft. Wer es trotzdem wagt, sollte einen vollen Tank haben – und am besten Bundeswehr-Erfahrung.

SZ PlusGlosse von Joachim Käppner

Oktoberfest-Regeln
:Die Strahlkraft der Schampus-Dusche

München stellt sich seine Bierfete anders vor als in Champagner gebadet. Aber passt nicht zum Oktoberfest ohnehin besser ein ähnlicher Brauch, der auch dieses Jahr wieder die Fußball-Bundesliga fröhlich abrunden dürfte?

SZ PlusGlosse von Andreas Schubert

Thomas Müller und der FC Bayern
:Der Posten des Möhren-Managers wäre noch frei

Karl-Heinz Rummenigge sagt über Thomas Müller: „Es nützt nichts, ihn jetzt mit der Karotte zu locken.“ Warum eigentlich nicht? Ein bisschen mehr Gemüse auf dem Fußballfeld würde nicht schaden.

SZ PlusGlosse von Nadeschda Scharfenberg

Verkehr
:Über die Münchner im Stau würde sich Karl Valentin sehr wundern

Eingeklemmt selbst in den hintersten Seitengassen, hupend und schimpfend: Wenn sich nichts mehr bewegt in München, braucht man das Gemüt eines großen Humoristen.

SZ PlusGlosse von Christian Mayer

Gebärdensprache
:Dominik Krause bekommt einen neuen Namen

Aus der Stadt verschwinden auch die letzten Spuren des Wahlkampfs – und der Gehörlosenverband findet für den künftigen Oberbürgermeister eine neue Gebärde.

Glosse von Anna Hoben

Passende Abschiedsworte
:Wie man sich mit Anstand aus dem Staub macht

König Ludwig hat bei der Trennung von Lola Montez noch selbst gedichtet, Thomas Müller beim Weggang vom FC Bayern ein Video veröffentlicht. Und auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hinterlässt bleibende Sätze.

SZ PlusGlosse von Wolfgang Görl

Lebensgefühl
:Was ist mit dem Münchner Grant passiert?

Die Kassiererin lächelt, der Kranführer plaudert mit den Nachbarn: Schon lange hat der Autor keine Erfahrungen mehr mit der stadttypischen Übellaunigkeit gemacht. Das war doch früher anders.

SZ PlusGlosse von Joachim Käppner

Flughafen München
:Das ist die milliardste Passagierin – doch wo bleibt der rote Teppich?

Der Airport München empfängt den Jubiläumsgast in einer unscheinbaren Ecke. Früher gab es zu solchen Anlässen Blasmusik, Gratis-Flugtickets und Auftritte angehender Wurst-Influencer.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Gesundheit im Alter
:Wer sich täglich quält, will dafür auch noch gelobt werden

In der zweiten Lebenshälfte drehen sich Gespräche zunehmend um „Planking“ oder „Stretching“ – alles im Dienste der „Longevity“. Da kann einem schon mal übel werden.

Glosse von Andreas Schubert

Verkehrswende absurd
:Zwölf Parkschilder auf wenigen Metern? Da geht noch mehr!

Die Münchner Behörden weisen jeder Fahrzeuggattung einen eigenen Platz zu. Vorwerfen kann man ihnen dabei nur eines: Sie sind längst nicht konsequent genug.

SZ PlusGlosse von Joachim Käppner

Hochhäuser in München
:Jetzt kommen die Vorboten der New-Yorkisierung

Bereits Karl Valentin soll einst gegen hohe Häuser geätzt haben - damals noch wegen 45 Metern. Da ist München mittlerweile bedeutend weiter.

Glosse von Andreas Schubert

Neues Autokennzeichen MU
:Wer kein Großstadt-Auto fährt, ist automatisch ein Landei

Großstädtische und somit großspurige Autoinsassen erkennen ihre Gegner aus der Provinz bereits am Nummernschild. FFB steht etwa für „Fahrer fährt blöd“. Für das neue MU-Kennzeichen werden noch Ideen gesucht.

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Null Acht Neun
:Wenn im Januar schlagartige Ernüchterung einsetzt

Die Hoffnung, mit dem Jahreswechsel ändere sich irgendwas, hält sich erstaunlich hartnäckig. Mal sehen, was 2026 in München so bringt – und wann das dicke Ende wirklich kommt.

Kolumne von Christiane Lutz

Ungewöhnlicher Geruch
:Lidl bringt Croissant-Parfüm auf den Markt – für München muss „Eau Batzter“ her

Aus einem hörnchenförmigen Flakon können sich Leute nun mit „Eau de Croissant“ einsprühen. Für Münchnerinnen und Münchner gäbe es deutlich passendere Alternativen.

SZ PlusGlosse von Nadeschda Scharfenberg

Null Acht Neun
:Ein OB-Kandidat, der nicht zu den randlosen Existenzen gehören will

Der CSU-Bewerber will mit einer blauen Brille die Wahl gewinnen. Aber ob sein Gestell mal so berühmt wird wie das von Karl Valentin und Franz Beckenbauer?

SZ PlusGlosse von Christian Mayer

Null Acht Neun
:Münchner Ampel-Sprint

Der Durchschnittsgeher scheitert in München daran, eine Straße in der regulären Grünphase zu queren. Warum eigentlich? Wer sich genauer damit beschäftigt, landet unweigerlich bei der höheren Lichtzeichen-Mathematik.

SZ PlusGlosse von Anna Hoben

Verschwundene Attraktion im Eisbach
:Wenn Münchens OB-Kandidaten die Welle reiten

Einer doziert über Strömungsdynamik, einer verteilt Brezn in Surfbrettform und einer schlüpft gleich selbst in den Neoprenanzug: So könnte ein Traum von einem Wahlkampf aussehen – während die halbe Welt ins Weißwasser starrt.

SZ PlusGlosse von Ulrike Heidenreich

Erkältungssaison in München
:Wenn Münchner Nasen wie Zapfhähne laufen

Das Oktoberfest ist kaum vorbei, schon schnieft die ganze Stadt. Und das geht jetzt fröhlich so weiter. Szenen aus der Weltstadt mit Rotz.

SZ PlusGlosse von Andreas Schubert

Kommunikation mit Spielern
:Der geheime Da-Vincent-Code beim FC Bayern München

Ein Bericht enthüllt die Kennwörter, die Trainer Vincent Kompany seinen Spielern von der Seitenlinie aus zuruft. Was sie bedeuten? Da wäre man nie drauf gekommen.

SZ PlusGlosse von Nadeschda Scharfenberg

Herbstwetter
:Golden ist hier oben gar nichts

Warmes Licht im Oktober, reife Früchte und herrliche Berge? In diesem Jahr sieht es überall ziemlich grau aus – da hilft nicht mal eine Tour auf den nächsten Gipfel.

SZ PlusGlosse von Christiane Lutz

Oktoberfest
:Das dunkle Geheimnis der Wiesn-Verweigerer

Die Angst, als Oktoberfest-Muffel enttarnt zu werden, ist groß in München. Manche täuschen einen Besuch deshalb lieber vor. Nur obskure Mitbürger bekennen sich offen als Verächter der Wiesn.

SZ PlusGlosse von Wolfgang Görl

Architektur
:Münchens neuer Hauptbahnhof – ein unnötiges Ungeheuer aus Glas

Die Bahn baut noch jahrelang an ihrem sündteuren Palast. Dabei hätte es eine viel charmantere Lösung gegeben.

SZ PlusGlosse von Joachim Käppner

Musik auf langen Autofahrten
:„Ich kenne keinen Song namens Uschi“

Wenn die Kinder im Auto nerven, wird es Zeit für ein Wunschkonzert. Blöd bloß, wenn die Handy-Sprachassistentin ständig die Songtitel falsch versteht.

SZ PlusGlosse von Nadeschda Scharfenberg

Ferienzeit in München
:Wozu eigentlich noch verreisen?

Blasen an den Füßen, Ballermann und Tropenklima gibt’s in diesem Sommer für die Münchner auch direkt vor der Haustür. Und auch um in Touristenfallen zu tappen, muss man gar nicht weit reisen.

SZ PlusGlosse von Andreas Schubert

Trinkkultur in München
:Bier vor vier? Sicher! Aber nicht nach zehn im Späti

München gilt als Weltstadt des Bieres, aber an manchem Kiosk kann man es nach 22 Uhr nicht mehr kaufen. Ein Etikettenschwindel der übelsten Sorte könnte helfen.

SZ PlusGlosse von Anna Hoben

Medaillen und Ehrenzeichen
:Söders wundersamer Ordensregen

Nach turbulenten Wochen mit Sommerregen und Ordensschauern erholt sich die Münchner Gesellschaft von Gehörtem, Gesehenem und Gerauntem. Eine kleine Exkursion in die Welt der glanzvollen Ehrungen.

SZ PlusGlosse von Ulrike Heidenreich

Influencing leicht gemacht
:Wie man zum Insta-Profi wird

Der Landesvater hat es vorgemacht, der Oberbürgermeister erfolgreich kopiert. Nur der Herausforderer muss vor der Kommunalwahl bei den Internet-Posts noch ein wenig zulegen.

SZ PlusGlosse von Andreas Schubert

Spendenläufe an Schulen
:Wehe, wenn das Kind vom Ehrgeiz gepackt wird

Zum Schuljahresende werden Eltern ständig für Spendenläufe angepumpt. Und wenn man den Nachwuchs falsch einschätzt: zack, sind 100 Euro weg. Ein paar praktische Tricks, um Gefahren zu umgehen.

SZ PlusGlosse von Nadeschda Scharfenberg

Thomas Mann
:1-A-Zitate für München-Verächter und München-Verehrer

Wer die Stadt schlechtreden will, bedient sich bei Thomas Mann. Wer es gut meint mit ihr, findet jedoch auch wunderbare Sätze des Schriftstellers. Was denn nun?

SZ PlusGlosse von Wolfgang Görl

Preise für Konzerte
:Bei Guns N’ Roses gibt’s die „Ultimate VIP Experience“ für schlappe 1177,50 Euro

Im Paket bekommt man dafür immerhin ein Gruppenfoto – aber nur mit den Instrumenten. Doch selbst normale Konzerttickets werden immer teurer. Wer kann sich das noch leisten?

SZ PlusGlosse von Anna Hoben

Noble Sommerempfänge in München
:Häppchen und Champagner in heimlichen Machtzentralen

Wenn der Sommer nicht mehr weit ist, zelebrieren betuchte Menschen in verschwiegenen Parks und opulenten Gärten ihre Empfänge. Wer trifft da wen und wie oft? Ein kleiner Überblick.

SZ PlusGlosse von Ulrike Heidenreich

Gastronomie
:Wie die Halbe aus München verschwindet

Was bisher vor allem beim Weinausschank zu beobachten war, schwappt nun auch aufs Bier über: Die Menge wird reduziert, der Preis bleibt gleich.

SZ PlusGlosse von Joachim Käppner

Umfrage unter Expats
:Ist München wirklich die unfreundlichste Stadt der Welt?

So grantig sind die Münchnerinnen und Münchner doch gar nicht – ihr Herz schlägt schließlich italienisch. Wie konnte es also zu diesem desaströsen Umfrage-Ergebnis kommen, wenn in „Monaco“ sogar Wiesn-Bierpreise inzwischen gelassen hingenommen werden?

SZ PlusGlosse von Andreas Schubert

Brezenbrösel im Biergarten
:Immer Geschiss mit den Tauben am Viktualienmarkt

Die listigen Vögel lauern im Biergarten in ganz bestimmten Bäumen auf ganz bestimmten Ästen. Warum deswegen Stammgäste immer wieder über Touristen schmunzeln müssen.

SZ PlusGlosse von Andreas Schubert

Ostern
:Feiert die Eier!

Ostereiersuche mal anders: Diese Zeitungszeilen enthalten mehr als 200-mal den Laut „ei“. Wie fein!

Glosse von Nadeschda Scharfenberg

Wohnen in München
:Schluss mit der Altbau-Verklärung

In einem Münchner Altbau zu wohnen, klingt schön, hat aber massive Nachteile. Umso wichtiger, dass man die richtigen Leute kennt.

SZ PlusGlosse von Christiane Lutz

Starkbier-Saison 2025
:Spott bleibt nie unbeantwortet

Das Derblecken mag wie ein Spiel wirken. Doch kein Spiel, das vor einem Millionenpublikum aufgeführt wird, bleibt harmlos. Das muss auch Maxi Schafroth gerade erfahren, im Gegensatz zu Django Asül.

SZ PlusGlosse von René Hofmann

Null Acht Neun
:Willkommen im Intriganten-Stadel

Wie sich die Sozis von Münchens größtem Wohnungsunternehmen ein Beispiel an privaten Baukonzernen nehmen können: Bei denen herrscht beste Stimmung und maximale Fantasie.

SZ PlusGlosse von Ulrike Heidenreich

Starkbieranstich
:Make Nockherberg Great Again

Was wird im diesjährigen Singspiel wohl vorkommen? Ein paar Ideen von Söder und Merz in Badehose an der bayerischen Riviera und einem im Geldscheinregen stehenden Dieter Reiter.

SZ PlusGlosse von Nadeschda Scharfenberg

Lebensmittel-Verpackungen
:Ach du grüne Gurke

Schon mal gezählt, wie viele Sorten Gewürzgurken es im Supermarkt gibt? Burger-Gurken, Sandwich-Gurken, Brotzeit-Gurken, Wurstsalat-Gurken. Aber da geht noch mehr.

SZ PlusGlosse von Nadeschda Scharfenberg

Kolumne Null Acht Neun
:Endlich länger am Handy!

Wem nutzen gute Vorsätze, wenn man auch realistische zum neuen Jahr haben kann?

SZ PlusVon Christiane Lutz

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