Entwicklungshilfe

MeinungKampagnen von Hilfsorganisationen
:Von der KI gezeichnetes Leid ist keine gute Idee

SZ PlusKommentar von Berit Uhlmann

Ludwig Prinz von Bayern und sein Engagement in Kenia
:„Ich glaube sehr daran, dass Filme die Welt verändern können“

Seit vielen Jahren betreibt Ludwig Prinz von Bayern Entwicklungshilfe in Kenia. Wenn nun der Spielfilm „Nawi“ in die Kinos kommt, erfüllt sich sein Herzenswunsch: Zeichen setzen für Bildung und gegen Kinderehen. Seine Ziele gehen weit über den Film hinaus.

SZ PlusVon Bernhard Blöchl

SZ-Serie: Die machen Mut
:Wie ein Grünwalder Verein Schulkinder in Sri Lanka versorgt

Claudia Luft und Grit Graßberger haben bei einer Ayurveda-Kur in der Region Bedulla mitbekommen, dass viele Kinder wegen der Wirtschaftskrise nicht mehr zum Unterricht kommen. Jetzt sorgen sie mit ihrem Verein Juniti dafür, dass in Schulen eine kostenlose Mahlzeit angeboten wird.

Von Annette Jäger

Solidarität mit dem globalen Süden
:Olchinger gründen Stiftung für ihre Entwicklungshilfe-Projekte

Seit Jahren unterstützen Initiativen aus der Stadt Menschen in Afrika, Lateinamerika und Südostasien. Die Treuhandstiftung „Olching für die eine, unsere Welt“ soll diese Arbeit nun fördern.

Von Ingrid Hügenell und Stefan Salger

SZ-Serie: Die machen Mut
:Prothesen und Operationen für die, denen sonst niemand hilft

Auf sie warten Menschen mit Knochenbrüchen monatelang voll Hoffnung: Die Ärzte im Verein „Orthopedics for the Developing World“ rund um den Ebersberger Arzt Wolfgang Haller sind mehrmals jährlich in Sierra Leone im Einsatz.

Von Barbara Mooser

Bundesentwicklungsministerium
:Wie Entwicklungshilfe künftig der deutschen Wirtschaft nützen soll

Weil sie mit weniger Geld auskommen muss, sortiert Reem Alabali Radovan die Arbeit ihres Ministeriums neu. Die Hilfen sollen stärker „wertegeleitet und interessengeleitet“ vergeben werden.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Eine Million Brillen für die Welt
:Das Ein-Dollar-Wunder von Erlangen

Der Familienvater Martin Aufmuth war verbeamteter Lehrer, für eine Idee hat er das aufgegeben. Er sorgt dafür, dass Menschen in ärmeren Ländern günstige Brillen bekommen. Eine Weltgeschichte.

SZ PlusInterview von Olaf Przybilla

UN-Entwicklungsprogramm
:„Krieg ist immer Entwicklung rückwärts“

Belgiens Ex-Premier Alexander De Croo beginnt den Job als oberster Entwicklungshelfer der Vereinten Nationen in Zeiten massiver Umbrüche. Für Deutschland liege darin eine Chance, findet er.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Sina-Maria Schweikle

Thilo Bodes Plädoyer
:Mehr Krawall, bitte!

Ex-Greenpeace-Chef und Foodwatch-Gründer Thilo Bode, 78, hat seine Autobiografie geschrieben. Er gibt ein paar Fehler zu und übt scharfe Kritik an der westlichen Entwicklungshilfe. Für die heutige Umweltbewegung hat er Tipps.

SZ PlusRezension von Thomas Hummel

Globale Gesundheit
:„Das könnte 1,1 Millionen Todesfälle bedeuten“

Der Impfallianz Gavi fehlen Milliarden. Ein Gespräch mit Gavi-Chefin Sania Nishtar über Fehlinformationen, Finanzprobleme und Erfolge, die doch Hoffnung geben.

SZ PlusInterview von Berit Uhlmann

MeinungEntwicklungshilfe
:Die Krise der globalen Gesundheit bietet auch eine Chance

Die US-Regierung und viele andere Geberländer streichen ihre Mittel. Das schafft ein Momentum für eine längst überfällige Justierung der Gesundheitsversorgung. Sie ist jetzt nötiger denn je.

SZ PlusKommentar von Berit Uhlmann

Entwicklungshilfe
:Wie sich die Entwicklungshilfe ändern muss

Die USA haben angefangen, andere folgen, auch Deutschland: Überall werden Entwicklungshilfe-Programme gekürzt. Wie soll es weitergehen? Die Ökonomin Rachel Glennerster fordert vor allem eines.

SZ PlusInterview von Nils Althaus

Das zweite Leben einer Kochbuch-Verlegerin
:Wie eine Münchnerin den Amazonas-Wald schützt

Eine Paddeltour im Regenwald Ecuadors bringt Mascha Kauka 1980 in Kontakt mit Ureinwohnern. Seitdem kehrt sie regelmäßig dorthin zurück, bringt zahllose Projekte auf den Weg. Und hat sogar eine Urwald-Akademie aufgebaut. Was die 80-Jährige antreibt.

SZ PlusVon Sonja Niesmann

Humanitäre Hilfe
:„Wenn Gaza die Zukunft des Krieges ist, dann habe ich Angst um die Zukunft der Menschheit“

Wo gekämpft und gestorben wird, sind die Helfer vom Internationalen Roten Kreuz nicht fern. Doch nun fühlen sich die Helfer in der Klemme: Die Krisen nehmen weltweit zu, das Geld aber wird überall gestrichen. Und es droht ein Dammbruch.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Sina-Maria Schweikle

Weniger Entwicklungshilfe
:„Das ist ein Flächenbrand. Und Deutschland macht mit“

Weltweite Notlagen nehmen zu – und die Hilfsgelder ab. Auch im geplanten Bundeshaushalt drohen hier die schärfsten Kürzungen. Die Leidtragenden sind die Ärmsten, warnen Hilfsorganisationen.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Puchheimer Verein
:Entwicklungshelfer stellen Arbeit ein

50 Jahre lang hat Campo Limpo Hilfsprojekte in Brasilien unterstützt und sich für eine gerechtere Weltwirtschaft eingesetzt. Nun löst sich der christlich geprägte Verein aus Puchheim auf, weil niemand die Arbeit des gealterten Vorstands fortsetzen will.

Von Peter Bierl

Chirurg Heinrich Schoeneich
:„In das Gesicht von Eltern zu blicken, die über das Ergebnis einer Operation staunen, tut einfach gut“

Der Münchner Chirurg Heinrich Schoeneich operiert seit Jahrzehnten in Ländern im globalen Süden, vor allem Kinder. Er hat schlimmste Verletzungen gesehen. Was macht das mit ihm?

SZ PlusVon David Scheidler

Entwicklungshilfe
:Gates’ Milliarden, Trumps Kürzungen und Afrikas Zukunft

Der Microsoft-Gründer will den Großteil seines Vermögens spenden, um Afrika zu helfen. Das reicht nicht, um den Sparkurs der US-Regierung auszugleichen. Doch viele Experten sehen das Ende der amerikanischen Hilfsbereitschaft auch als Chance für den Kontinent.

SZ PlusVon Paul Munzinger

Jugendgesundheit
:Eine Generation verliert den Halt

Mentale Probleme nehmen bei Jugendlichen weltweit zu, zugleich werden deren Sorgen nicht ernst genommen, legt ein Bericht zur Jugendgesundheit nahe. Doch es gibt auch Verbesserungen.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

Krise der Entwicklungshilfe
:„Die Welt schaut auf Deutschland“

Ziehen sich die USA dauerhaft aus der Entwicklungshilfe zurück, könnte Deutschland zum größten Geldgeber der Welt werden. Die Erwartungen sind hoch, doch Deutschland spart.

Von Berit Uhlmann

Kürzungen in der Entwicklungshilfe
:„Der ganze Sektor wird sich brutal verändern“

Aids, Tuberkulose, Impfungen: Die USA streichen Zuschüsse für Tausende lebensrettende Projekte weltweit. Was das für die Menschen bedeutet.

SZ PlusVon Berit Uhlmann

MeinungAsien
:Myanmar ist ohnehin ein Land im Krieg. Und jetzt bringt das Beben noch mehr Leid über die Menschen

Der Vielvölkerstaat ist kaputt, nicht erst seit dieser Naturkatastrophe. Doch was kümmert’s die Junta, sie bombardiert  ihre Gegner. Und verweigert wohl Rebellengebieten dringend benötigte Hilfe.

SZ PlusKommentar von Arne Perras

Armutsbekämpfung
:Eine neue Heimat für Straßenkinder

Der Tölzer Förderverein „Suneko“ plant den Bau eines Schul- und Kulturhauses in der Großstadt Adama in Äthiopien. Zirkusartist und Initiator Solomon Solgit schätzt die Kosten auf rund 25 000Euro.

Von Arnold Zimprich

Entwicklungshilfe
:Was Donald Trumps Politik in Afrika anrichtet

Die US-Regierung streicht fast alle Hilfen, diese Milliarden fehlen jetzt, zum Beispiel in Afrika. Im Ostkongo liegt die Wirtschaft ohnehin am Boden. Jetzt verlieren die Leute auch noch die letzten Jobs.

SZ PlusText und Fotos: Constantin Leclerc

Entwicklungspolitik
:Ärzte für Syrien

Nicht nur wegen Donald Trump ist die Entwicklungshilfe in der Defensive – auch im deutschen Wahlkampf spielt sie kaum eine Rolle. Wie wichtig sie ist, zeigt eine deutsch-syrische Klinikpartnerschaft.

Von Michael Bauchmüller

Aktuelles Lexikon
:Entwicklungshilfe

Einst ein gebräuchlicher Begriff, der allerdings nur in eine Richtung weist – vom großzügigen Geber zum bedürftigen Nehmer – und deshalb einem anderen weichen musste.

Von Andrea Bachstein

USAID
:Richter stoppt Trumps Abbau der Entwicklungsbehörde USAID

Das Namensschild ist schon entfernt, doch ein Richter hat nun die Beurlaubung des Personals gestoppt. Welche Vorwürfe macht Donald Trump der Behörde USAID, die einst von John F. Kennedy eingerichtet wurde, und wie wichtig ist diese tatsächlich?

SZ PlusVon Peter Burghardt

MeinungEntwicklungshilfe
:Hier hat Donald Trump einen Punkt, wieder einmal

Wenn der amerikanische Präsident die Behörde USAID quasi schließt, dann ist das schlimm für Millionen arme Menschen in der Welt. Und zugleich ist die Frage erlaubt: Was passierte eigentlich mit dem Geld?

SZ PlusKommentar von David Pfeifer

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Schließung von USAID: Ganz Reiche gegen ganz Arme

US-Präsident Donald Trump schafft die Behörde für Entwicklungshilfe ab. Welche Auswirkungen hat das in den USA und weltweit?

Von Fabian Fellmann und Lars Langenau

USA
:Einfach ausgeknipst

Elon Musk pflügt im Auftrag Donald Trumps durch die amerikanischen Behörden. Nach der Auslandshilfe USAID scheint er das Bildungsministerium ins Visier zu nehmen.

SZ PlusVon Peter Burghardt

USA
:Überlebenshilfe, die sich in Luft auflöst

Donald Trump hat über Nacht die Entwicklungsagentur USAID geschlossen, die mit jährlich 40 Milliarden Dollar 130 Staaten unterstützt hat. Im Sudan schließen Suppenküchen, in Uganda gehen Medikamente aus, weltweit sind Zehntausende Menschen betroffen.

SZ PlusVon Peter Burghardt, Bernd Dörries und David Pfeifer

Bildung für Afrika
:Der adelige Missionar von Kenia

Franz Joseph Prinz von Bayern legte einst seinen weltlichen Namen ab, um Benediktinermönch zu werden. Der Urenkel des letzten bayerischen Königs zog nach Ostafrika, wo er bis zu seinem Tod 2022 lebte.

Von Jennifer Battaglia

Aids-Hilfe
:„Der Stopp der Aids-Projekte ist ein brutaler Rückschritt“

Die Trump-Regierung hat auch ihre Ausgaben im Kampf gegen die Ausbreitung von HIV in ärmeren Ländern gestoppt. Nicht einmal bereits vorrätige Medikamente sollen noch ausgegeben werden dürfen. Experten sprechen von einer Katastrophe.

Von Christina Berndt

MeinungMigration
:Wahre Hilfe kennt keine Bedingungen

Der FDP-Chef möchte Entwicklungshilfe an die Bereitschaft zu Rückführungsabkommen knüpfen. Das träfe garantiert die Falschen – und würde das Problem nicht lösen, sondern nur vergrößern.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Nach Assads Sturz
:Geld her!

Baschar al-Assad hat seinem Land Milliarden gestohlen – Mittel, die Syrien jetzt dringend zum Wiederaufbau bräuchte. Europa darf nicht länger Tresor für das Diebesgut von Diktatoren sein.

SZ PlusGastbeitrag von Rafik Schami

MeinungEntwicklungszusammenarbeit
:Die Hilfe für Länder wie Syrien ist alles andere als rausgeworfenes Geld

Populisten haben sich in diesem Jahr nach Kräften über das deutsche Engagement im Ausland lustig gemacht. Dabei zeigt sich gerade jetzt in Nahost, wie sinnvoll das sein kann. Auch wenn sich der Sinn erst nach Jahren offenbart.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Kenia-Reise
:Was Robert Habeck in Afrika lernen kann

Die letzte große Dienstreise als Minister führt Habeck nach Kenia. Die Nilpferde tauchen ab, doch einiges, was er dort sieht und hört, ist auch für den grünen Spitzenkandidaten spannend.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

US-Wahlen
:„Trump wird die öffentliche Gesundheit ruinieren“

Die USA spielen seit jeher eine herausragende Rolle in der globalen Gesundheit. Was folgt aus der Wahl von Donald Trump? Experten befürchten, dass seine wissenschaftsfeindliche Regierung wichtigste Gesundheitsbehörden schwächen wird.

Von Berit Uhlmann

ExklusivEntwicklungshilfe
:Mehr Exporte, mehr Arbeitsplätze

Wenn Deutschland andere Länder unterstützt, stärkt das auch die heimische Wirtschaft, zeigt eine Studie. Doch die Deutsche Entwicklungshilfe steht vor einem Einschnitt.

SZ PlusVon Ann-Marlen Hoolt

ExklusivEntwicklungshilfe
:Fördergeld gegen die Gleichstellung

In vielen Ländern Afrikas wendet sich die katholische Kirche offensiv gegen Schwangerschaftsabbrüche, Aufklärungsunterricht an Schulen und Homosexuelle. Finanzielle Unterstützung für ihre Lobbyarbeit kommt auch von der Bundesregierung. Die steht vor einem Dilemma.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg

Luxemburg
:61 Millionen Euro weg. Einfach so

In Luxemburg entfaltet sich ein Finanzskandal historischen Ausmaßes. Die mutmaßlichen Betrüger haben bei der Caritas mehr Geld entwendet, als die Hilfsorganisation überhaupt besaß.

SZ PlusVon Léonardo Kahn

Haushalt
:Koalition wendet vorzeitiges Aus noch einmal ab

Nach insgesamt 80-stündigen Beratungen einigen sich die Führungsspitzen der Ampel auf den Bundeshaushalt für 2025. Der interne Streit ist nicht beendet.

Von Claus Hulverscheidt

Afghanistan
:Wie weiter mit den Taliban?

SPD-Außenpolitiker fordern, diplomatische Kontakte mit den Islamisten aufzunehmen – und Entwicklungshilfe zu leisten. Die Grünen sind strikt dagegen.

Von Markus Balser, Paul-Anton Krüger

MeinungDeutschland
:Wer hier spart, spart an der eigenen Sicherheit

Na klar, bei der Entwicklungshilfe könnte vieles besser laufen - zu viele Zuständige, zu wenig Koordination, dafür ohne langfristigen Plan. Alles verzichtbar also in Zeiten leerer Kassen? Ganz im Gegenteil.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Melinda French Gates
:Die zweite Trennung

Bill Gates und Melinda French Gates hatten sich 2021 scheiden lassen. Jetzt steigt die 59-Jährige aus der gemeinsamen Stiftung aus - und bekommt 12,5 Milliarden Dollar.

Von Kathrin Werner

MeinungEntwicklungshilfe
:Germany First - das ist keine kluge Politik

Der knappen Mittel wegen stellt der Finanzminister die deutsche Hilfe für das Ausland infrage. Damit bedient er eine gefährliche Stimmung. Aber über die Ziele des Engagements nachzudenken, schadet trotzdem nicht.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Entwicklungshilfe
:"Man kann den Menschen den Weg bereiten, wenn man sich im Hintergrund hält"

Prinz Ludwig von Bayern hat 2015 "Learning Lions" gegründet. Das Ziel: Jungen Menschen in Kenia "reelle Berufschancen in der Wüste" zu eröffnen. Wie das funktioniert, erklärt der künftige Chef des Hauses Wittelsbach in Heilig Kreuz.

SZ PlusVon Dorothea Friedrich

Geopolitik im Pazifik
:Der nettere Freund Chinas

Der Westen ist froh, dass der unberechenbare Manasseh Sogavare nicht mehr die Salomonen regiert. Was vom neuen Premier Jeremiah Manele in der strategisch wichtigen Region zu erwarten ist.

Von Thomas Hahn

Benefizaktion im Münchner Werksviertel
:Wenn die Gondeln Räder tragen

Im Riesenrad "Umadum" tritt auch Bürgermeister Dominik Krause in die Pedale - es dreht sich dennoch nicht schneller. Der Initiator des Weltrekordversuchs, Frank Noe, sinnt schon über neue Aktionen: Strampeln unter Wasser vielleicht?

Von Patrik Stäbler

Soziales Engagement
:Leben retten mit Limonade

Jacob von Perger ist der Sohn eines bekannten Saftherstellers. Nun produziert er selbst Limonade - um verwaisten Kindern und Jugendlichen im südlichen Afrika zu helfen.

SZ PlusVon Astrid Becker und Arlet Ulfers

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