Mohnfeld vor Kernkraftwerk
Atomausstieg

Lang lebe Isar 2

In Bayern verzögert sich der Aufbau von Leitungen für Ökostrom aus dem Norden. Die Regierung will das Atomkraftwerk bei Landshut daher möglichst spät abschalten.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama auf einer Konferenz 2017 in Berlin.
Reaktionen auf Trumps Iran-Entscheidung

Obama: US-Ausstieg aus dem Atomdeal ist ein "ernster Fehler"

Der frühere US-Präsident äußert sich selten zu aktueller Politik. Umso schärfer wirkt seine Reaktion. Kritiker aus aller Welt bezeichnen Trumps Entscheidung als "zerstörerisch", "kurzsichtig" und "verheerend".

Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich
Atomausstieg

Nukleares Nachspiel

Mit einer Gesetzesänderung will das Umweltministerium millionenschwere Entschädigungen für deutsche Stromkonzerne ermöglichen. Es wäre der letzte Akt im deutschen Atomausstieg.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Atomausstieg

Ende mit Aufpreis

Der Bund zahlt Schadenersatz an Energiekonzerne - der Preis für den politischen Eiertanz beim Ausstieg aus der Atomkraft.

Von Michael Bauchmüller

Kernkraftwerk Krümmel
Vattenfall

Atomausstieg bringt weiteres Milliardenrisiko

Vor dem Schiedsgericht in Washington klagt der Atomkonzern Vattenfall auf Schadenersatz. Für einen Kompromiss scheint es zu spät.

Von Michael Bauchmüller und Claus Hulverscheidt, Berlin/New York

Atomausstieg

Wirtschaft kritisiert Energiewende

VBW-Chef moniert hohe Preise wegen Öko-Strom, Grüne werfen ihm Propaganda vor

Symbolischer Start Abrissarbeiten am Atomkraftwerk Neckarwestheim
Atomausstieg

Wieder Widerstand

Jetzt werden nach und nach die Atomkraftwerke abgebaut, und die Kernkraftgegner sind immer noch nicht zufrieden. Warum das so ist, zeigt das Beispiel Neckarwestheim, wo am Montag der Abriss begann.

Von Josef Kelnberger, Stuttgart

Anschlag in Teheran - Parlament
SZ Espresso

Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Viktoria Bolmer

Kernkraftwerk Grohnde
Atomausstieg

Der Kampf um die Atomkraft hat gerade erst begonnen

Der Streit um den Atomausstieg ist beigelegt, schön und gut. Aber das Gift wirkt weiterhin und ein Endlager ist noch immer nicht gefunden. Jetzt erst beginnt der eigentliche Kraftakt.

Kommentar von Michael Bauchmüller

Kernkraftwerk Isar II
Gerichtsurteil

Verfassungsgericht: AKW-Betreibern steht Entschädigung für Atomausstieg zu

Der deutsche Ausstieg aus der Atomenergie ist rechtens, entschieden die Richter. Die Betreiber können sich nun allerdings Hoffnungen auf Entschädigungen machen.

CSU peilt Atomausstieg 2022 an
Bundesverfassungsgericht

Atomausstieg - rechtmäßig oder nicht?

Eon, RWE und Vattenfall sehen sich durch die Abschaltung ihrer Kernkraftwerke enteignet. Sie fordern eine Entschädigung in Milliardenhöhe.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

Schweiz

Schweiz stimmt über Atomausstieg ab

In der Schweiz dauern politische Prozesse meist etwas länger: Jahre nach der Atom-Katastrophe in Fukushima gibt es heute ein Referendum zur Kernkraft.

Von Charlotte Theile, Zürich

Nuclear Power Plant Brunsbuettel
Atomausstieg

Vattenfall und Deutschland streiten sich vor Schiedsgericht

Unternehmen gegen Staat: Der Energieversorger Vattenfall will wegen des Atomausstiegs fast fünf Milliarden Euro Schadenersatz. Über den Fall entscheidet ein umstrittenes Schiedsgericht in den USA.

Von Michael Bauchmüller und Claus Hulverscheidt

Atomkraftwerk Gundremmingen
Rückbau von Atomkraftwerken

Angst vor den Ruinen des Atomzeitalters

Bürger, die früher gegen AKW protestiert haben, kämpfen nun gegen deren Abriss. Sie fürchten auch solche Strahlung, die die Behörden für vernachlässigbar halten.

Von Michael Bauchmüller und Thomas Hahn

Atomkraftwerk Ohu bei Landshut Bayern Deutschland Nuclear power plant
Energiewende

Atomkonzerne sollen 23 Milliarden Euro für Atomausstieg bezahlen

Wenn die Konzerne die Milliarden in den Fonds überwiesen haben, übernimmt der Staat die Verantwortung - und damit auch alle Risiken.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Atomausstieg

Mehr Geld

Konzerne erhöhen Mittel für Atom-Altlast auf 40 Milliarden Euro.

Von Michael Bauchmüller

Atomausstieg

"Das ist Panikmache"

CSU gegen vorzeitige Abschaltung der Meiler in Gundremmingen

Vor Atom-Gipfel in Washington
Nuklear-Terror

Der größte Schrecken

2009 rief Barack Obama eine Initiative für eine Welt ohne Atomwaffen aus. Sieben Jahre später ist man davon weiter entfernt denn je. Auch die Gefahr eines nuklearen Terroranschlags ist nicht gebannt.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

Rückbau Atomkraftwerk Stade
Atomausstieg

Enteignung light

Karlsruhe prüft die Frage, ob das öffentliche Interesse nach Fukushima wichtiger ist als Eigentumsrechte der Stromkonzerne. Zu hohen Milliarden-Entschädigungen wird es wohl nicht kommen.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

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Ihr Forum

Atomausstieg: Wer muss die Kosten tragen?

Durch den Atomausstieg 2011 seien den AKW-Betreibern Eon, RWE und Vattenfall Umsätze in Höhe von 120 Milliarden Euro entgangen. Nun verlangen sie Entschädigungen. Über das "Restrisiko" entscheidet allein der Staat - muss er dennoch für die wirtschaftlichen Einbußen aufkommen?

Atomausstieg
Atomausstieg

Beim Atomausstieg geht es ums Geld, aber vor allem um die Demokratie

Das Bundesverfassungsgericht prüft, ob der Ausstieg das Eigentum der Konzerne verletzt hat. Es steht aber viel mehr auf dem Spiel.

Kommentar von Wolfgang Janisch

Atomausstieg

Milliarden vor Gericht

Was ist eine Zusage der Bundesregierung eigentlich wert? Karlsruhe prüft, ob der Atomausstieg das Eigentum der Energiekonzerne verletzte. Das Urteil könnte milliardenschwere Folgen haben.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

Kernkraftwerk Grohnde
Energiekonzerne

War der Atomausstieg verfassungswidrig?

Darüber verhandeln nun die Verfassungsrichter. Die Stromkonzerne Eon, RWE und Vattenfall fordern Milliarden-Entschädigungen.

Von Michael Bauchmüller und Wolfgang Janisch, Karlsruhe

Energiewende

Atomausstieg: Die Rechnung, bitte

Energiekonzerne haben mit der Atomkraft Milliarden verdient. Jetzt sollen die Bürger für die Aufräumarbeit zahlen.

Gastbeitrag von Claudia Kemfert

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Ihr Forum

Wie sollte die Entsorgung von Atommüll finanziert werden?

Seit dem 2011 beschlossenen Atomausstieg sind neun der 17 AKWs abgeschaltet, die übrigen folgen bis 2022. Für das Entsorgungsprogramm müssen die Konzerne zahlen. Was aber, wenn sie pleitegehen? Wie kann die Finanzierung gesichert werden?