Atomausstieg

Atomausstieg

Deutschland steigt aus: aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Analysen zur Energiewende der Bunderegierung.

Bayerischer Landtag
:„Rückwärtsgewandte Symbolpolitik“ – CSU-Mann nennt Atomkraft-Pläne unrealistisch

CSU-Chef Markus Söder kämpft seit Jahren für die Kernenergie. Ausgerechnet der Energiepolitiker Steffen Vogel widerspricht nun im Landtag deutlich: „Es wird in Deutschland kein Atomkraftwerk mehr gebaut werden.“

Von Thomas Balbierer

ExklusivInterview mit RWE-Chef Krebber
:„Energie wird teuer bleiben“

RWE-Chef Markus Krebber fordert mehr Hilfen für die energieintensive Industrie und mehr Tempo beim Bau von Gaskraftwerken. In den USA läuft es gerade gut für den Konzern, trotz Donald Trump.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Björn Finke

Kernkraft
:Atommüll? Nein, danke

Deutschland ist raus aus der Kernkraft, aber der Atommüll ist noch da. Wohin mit dem Zeug? Aus Jülich sollen jetzt 152 Castorbehälter über marode Straßen und Brücken in ein Zwischenlager gebracht werden. Ein Monsterprojekt.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Kühltürme des AKW Gundremmingen
:„Eine Sprengung ist kein Volksfest“

In Gundremmingen werden am Samstag die Kühltürme des AKW gesprengt. Bürgermeister Tobias Bühler wurde mit Anfragen für Würstlbuden, Bier- und Burgerstände überhäuft. Warum er das ablehnt und wie das trotzdem mit seiner Idee zur „Sprengwurst“ zusammengeht.

SZ PlusInterview von Carolin Helmker

Nordrhein-Westfalen und Bayern
:Bundesamt genehmigt Atommülltransporte

Von Jülich nach Ahaus sollen bald 152 Castor-Behälter mit Atommüll transportiert werden. Die Strecke geht einmal quer durch NRW. Eine sehr viel kleinere Menge kommt aus Garching.

Strommarkt
:„Die Energiewende ist mittlerweile unumkehrbar“

Kein Energiekonzern hat sich in kurzer Zeit so gewandelt wie Vattenfall. Einst Herr über die ostdeutsche Braunkohle, macht das Unternehmen nun ganz auf „fossilfrei“. Eine Alternative gebe es nicht, sagt Deutschland-Chef Robert Zurawski.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Nakissa Salavati

Energiepolitik
:Belgien verabschiedet sich vom Atomausstieg

Ein historischer Sieg für den „Atomic Boy“: Der belgische Energieminister prophezeit der Kernenergie ein goldenes Zeitalter. Ein Vorbild für Deutschland?

Von Josef Kelnberger

Dok-Fest-Filmtipp
:Unser gespaltenes Verhältnis zur Atomkraft

Atomkraft? Nein Danke! Längst nicht alle Menschen sind dieser Meinung. Ein neuer Dokumentarfilm lässt Gegner und Befürworter zu Wort kommen. Einer von ihnen sagt: „Ich weiß nicht mehr, wo der Wind herkommt, seitdem das Ding nicht mehr dampft.“

Von Josef Grübl

ExklusivEnergiewende
:„Deutschland wird noch in 20 Jahren Erdgas brauchen“

Uniper ist größter Gasimporteur des Landes. Nach Russlands Lieferstopp musste der Konzern mit Milliarden gerettet werden. Firmenchef Lewis spricht über die Zukunft des klimaschädlichen Erdgases – und über die von Unipers Atomkraftwerken.

SZ PlusInterview von Björn Finke

Zwischenlager für Atommüll
:Castor-Zug trifft in der Nähe von Landshut ein

Bei dem Atommüll handelt es sich um Überreste von Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken, die in England aufbereitet wurden. Am Nachmittag traf der Transport in Wörth an der Isar ein. Die Grünen mahnen die Endlager-Findung an.

Atomkraft
:Endlager ohne Atommüll

In wenigen Jahren wird das erste Atommüll-Endlager Deutschlands fertig. Doch ständig neue Grundwasser-Auflagen machen es derzeit unmöglich, es zu nutzen. Die Folgen könnten gravierend sein.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Energieversorgung
:Teurer Atomausstieg und unsichere Erneuerbare – was ist dran?

Wenn es um die Stromversorgung geht, halten sich Gerüchte und Halbwahrheiten hartnäckig. Fünf Mythen im Faktencheck.

SZ PlusVon Nakissa Salavati

Strom- und Gaskonzern
:Was die Verbraucher freut, ist schlecht für Uniper

Die Bundesregierung will den Strom- und Gaskonzern privatisieren. Das Management erwartet schrumpfende Gewinne – und fürchtet, dass seine klimaschädlichen Kohlekraftwerke länger laufen müssen.

SZ PlusVon Björn Finke

Atomausstieg
:Ein Bericht, fünf Wahrheiten

Nach 40 Vernehmungen legt der Untersuchungsausschuss zum Atomausstieg seinen Abschlussbericht vor. Jede Fraktion findet darin genau das, was sie gesucht hatte.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Söders Atom- und Kernfusionspläne
:„Man hätte auch Lehrstühle für  Warp-Antrieb ausschreiben können“

Bayern investiert 100 Millionen Euro in die „Mission Kernfusion“.  Söder spricht von der nächsten „Raketenstufe“ der Energietechnologie. Reicht nur zum Staubsaugen, sagt dagegen ein Experte. Und sei für die Energiewende absolut irrelevant.

SZ PlusInterview von Anna Günther

Atomausstieg
:AKW-Betreiber dringt auf Schadenersatz nach Störaktion

Die Sprengung der Kühltürme des stillgelegten AKW Grafenrheinfeld war spektakulär. Allerdings verzögerte sie sich wegen einer Störaktion um fast eineinhalb Stunden. Das hat nun Folgen.

Energiepolitik
:Bayern investiert 100 Millionen Euro in Forschung zur Kernfusion

Mit neuen Lehrstühlen, speziellen Studiengängen und auf lange Sicht einem Demonstrations-Reaktor soll der Freistaat „die Fusions-Chance“ nutzen, sagt Ministerpräsident Söder. Die Grünen sprechen von Träumereien.

Von Anna Günther und Johann Osel

MeinungBundestag
:Dieser Untersuchungsausschuss war Energieverschwendung

Die Union mutet dem Politikbetrieb dieses Gremium zu, um die Grünen  dafür zu verteufeln, dass sie eine Entscheidung der Union durchgesetzt haben.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Atomausstieg
:Die drei mit der Kernspaltung

Die Ampelmänner Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner müssen vor dem Untersuchungsausschuss zum Atomausstieg aussagen. Was bringt das außer Kabbeleien?

Von Michael Bauchmüller und Bastian Brinkmann

Radioaktive Abfälle
:Castor-Transport nach Niederbayern kommt im ersten Halbjahr

Sieben Behälter mit Atommüll sollen in Niederaichbach zwischengelagert werden. Nun ist auch der Transport genehmigt.

MeinungAtomkraft
:Aus Gorleben kann Deutschland bis heute lernen

Das geplante Endlager im Wendland wird seit einer Woche zugeschüttet. Politik und Gesellschaft prallten hier über Jahrzehnte aufeinander. Eine Lektion.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Bundestag
:Ampelspitze muss noch zum Atomausstieg aussagen

Auch für den Untersuchungsausschuss wird die Zeit durch die Neuwahl knapp. Den krönenden Abschluss will er sich aber nicht nehmen lassen.

Von Michael Bauchmüller, Paul-Anton Krüger

Energiepolitik
:Die Union will zurück zum Atom

In einem Fünf-Punkte-Papier dekliniert die Bundestagsfraktion ihre Energiepolitik neu – und liebäugelt damit, abgeschaltete Kernkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen.

Von Michael Bauchmüller

Google plant Minireaktoren
:Löst künstliche Intelligenz eine Renaissance der Kernenergie aus?

Die Ankündigung von Techgiganten, Rechenzentren mit neuartigen kleinen Kernreaktoren betreiben zu wollen, lässt aufhorchen.

SZ PlusVon Joachim Laukenmann

Pläne des Finanzministers
:Wenn ein deutscher Staatsfonds in die saudische Ölindustrie investiert

Die Bundesregierung will Milliarden an der Börse investieren, um das Rentenniveau zu sichern. Vorbild ist ein Fonds für die Altlasten der Atomindustrie. Doch an dem gibt es bereits harte Kritik.

SZ PlusVon Roland Preuß

Atomkraft
:Stochern im Laufzeitnebel

Wollten Ministerien aus politischen Gründen vereiteln, dass Atomkraftwerke noch länger am Netz bleiben? Ein Untersuchungsausschuss soll das klären, und schon die erste Befragung zeigt: Das wird eine zähe Angelegenheit.

Von Michael Bauchmüller

Atommüllager Asse II
:Wenn alles wieder hochkommt

Während konservative Politiker gerade wieder munter die Vorzüge von Atomstrom loben, kämpfen die Menschen in der Asse-Region mit dem Atommüll, der schon da ist. Sie sehen es hier so: Nehmt ihr den Dreck doch.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Ulrike Nimz und Jana Stegemann

Sprengung in Grafenrheinfeld
:Ermittlungen gegen Störer, der auf Strommast kletterte

Der Kernkraftbefürworter hat die Sprengung der Kühltürme des AKW Grafenrheinfeld verzögert. Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks beginnen derweil die Aufräumarbeiten.

Sprengung in Grafenrheinfeld
:Drei, zwei, eins … Da sitzt jemand auf dem Strommast

Eigentlich sollten die Kühltürme des früheren Atomkraftwerks Grafenrheinfeld in Bayern am Freitag, Punkt 18.30 Uhr, in sich zusammenfallen. Es klappt erst 85 Minuten später. Eine Reportage über den emotionalen Abschied von den „Zwillingen“.

SZ PlusVon Max Weinhold

Grafenrheinfeld
:AKW-Kühltürme gesprengt

143 Meter waren die beiden Kühltürme des früheren Atomkraftwerks in Bayern hoch. Am Freitagabend fielen sie binnen weniger Sekunden in sich zusammen – mit mehr als einer Stunde Verzögerung nach einer Protestaktion.

Kernkraftwerk Grafenrheinfeld
:Sprengung der Kühltürme: Ende mit Knall

Mehr als 40 Jahre prägten die Türme des Kernkraftwerks die Landschaft in Unterfranken, bald werden sie gesprengt. Warum sich Atomkraftgegner darüber ärgern – und Befürworter damit weniger Probleme haben.

SZ PlusVon Max Weinhold

Unterfranken
:Feuer im ehemaligen Atomkraftwerk Grafenrheinfeld

Die Kühltürme des stillgelegten AKW bei Schweinfurt sollen demnächst gesprengt werden und verschwinden. Nun kam es kurz vor der Sprengung zu einem Zwischenfall.

Endlager Asse II
:Dachschaden im Atomklo

Im Endlager Asse scheint Wasser zu versickern – bloß wohin? Die Sorge wächst, dass das Bergwerk absaufen könnte, bevor der Atommüll geborgen ist. Umweltministerin Steffi Lemke spricht beim Besuch von einer „Riesensauerei“.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

MeinungKernenergie
:Auf in den Kulturkampf, immer wieder

Die Nachteile der Atomkraft überwiegen, zumindest in Deutschland. Doch wen überzeugen schon Argumente, wenn es stets um mehr geht als um die Sache selbst? Schluss mit der Scheindebatte.

SZ PlusKommentar von Nakissa Salavati

Atomkraft
:Das Brennelement der Union

Mit einem Untersuchungsausschuss zu den „Habeck-Akten“ wollen CDU und CSU klären, ob grüne Ministerien längere Atom-Laufzeiten wider besseres Wissen vereiteln wollten. Kann das gelingen?

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Robert Roßmann

MeinungBundestag
:Na, dann viel Spaß mit den Aktenbergen

CDU und CSU möchten den Atomausstieg in einem Untersuchungsausschuss aufarbeiten. Das ist ihr gutes Recht, aber wohl kein Wahlkampfschlager.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

Atomausstieg
:Union fordert Untersuchungsausschuss zur Rolle Habecks

Fraktionschef Friedrich Merz und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt werfen dem Wirtschaftsminister vor, er habe beim Atomausstieg nicht zum Wohle des Landes gehandelt, sondern "ausschließlich nach der Logik grüner Parteipolitik".

Von Henrike Roßbach und Robert Roßmann

Atomkraft in Europa
:Lizenz zum Spalten

Im deutschen Lingen will ein französischer Konzern Brennelemente für russische Reaktortypen fertigen - mithilfe von Rosatom. Bürger und Ministerien rebellieren. Können sie es verhindern?

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Georg Mascolo

Atomausstieg
:Volle Kraft zurück

Vor einem Jahr gingen die letzten deutschen Atommeiler vom Netz - und plötzlich erlebt das Land eine Debatte, ob die Kernkraft nicht doch die Energie der Zukunft sei. Leserinnen und Leser der SZ halten dagegen.

MeinungAtomkraft
:Ein bisschen was bleibt immer hängen

Wenige Tage nach Beginn des Ukraine-Kriegs entscheiden zwei grüne Minister, am Atomausstieg festzuhalten. Ein Skandal? Schon klar, wer den nun wittert.

SZ PlusKommentar von Michael Bauchmüller

Atomausstieg
:"Wie der Minister es heute dargestellt hat, ist es völlig logisch"

Wollte Robert Habeck den Atomausstieg nach Beginn des Kriegs in der Ukraine gegen den Rat seines eigenen Hauses durchziehen? Eine Anhörung im Bundestag liefert dafür zunächst keine Belege - die FDP rudert zurück.

Von Claus Hulverscheidt

Atom-Ausstieg
:Kühltürme von AKW Grafenrheinfeld sollen im August gesprengt werden

Seit 2018 wird das Kraftwerk in der Nähe von Schweinfurt zurückgebaut. Nun sind die 140 Meter hohen Kühltürme dran.

Atom-Laufzeiten
:Nukleare Nachsorge

Hat Robert Habeck 2022 voreilig auf Atomkraft verzichtet und grüne Interessen über die des Landes gestellt? Nach Berichten über interne Vermerke wähnt das selbst die FDP. Doch die Lage ist komplexer.

Von Michael Bauchmüller

Atomausstieg
:Zahlen, bitte

Seit einem Jahr sind alle deutschen Atomkraftwerke vom Netz. Und das Land? Steht immer noch. Wie der Wissenschaftler Bruno Burger versucht, einen ewigen Streit zu versachlichen – und daran verzweifelt, wie sehr die Fakten verdreht werden.

SZ PlusVon Jan Schmidbauer

Atomkraft
:Tschechien will noch mehr Reaktoren bauen

Noch immer ist Braunkohle die wichtigste Energiequelle im Land, erneuerbare Energien lässt die Regierung quasi links liegen. Stattdessen setzt sie verstärkt auf Atomkraft. Die Reaktion der Bevölkerung ist bemerkenswert.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

MeinungKernenergie
:Atomstrom ist teuer und dreckig

Vor einem Jahr ging das letzte Atomkraftwerk vom Netz. Die Union will nun den Rückbau stoppen, um in einer künftigen Regierung wieder auf Kernkraft setzen zu können. Sie ignoriert damit alle Fakten.

SZ PlusKommentar von Nakissa Salavati

Kernenergie
:Union will Rückbau von Atomkraftwerken stoppen

Vor einem Jahr wurden die letzten Meiler vom Netz genommen. Jetzt setzen sich CDU und CSU für deren Erhalt ein - damit die nächste Regierung die Kraftwerke wieder in Betrieb nehmen kann.

SZ PlusVon Henrike Roßbach

Isar 2 bei Landshut
:Rückbau des letzten bayerischen Atomkraftwerks kann starten

Für das im vergangenen April abgeschaltete AKW Isar 2 liegt die Rückbaugenehmigung vor. Umweltminister Glauber spricht von einem "energiepolitischen Irrweg des Bundes".

Atomkraft
:"In keinem der Länder ist ein Durchbruch abzusehen"

Kann eine neue Generation von Reaktoren die Probleme heutiger Atommeiler überwinden? Das Endlager-Bundesamt hat das untersuchen lassen. Sein Ergebnis ist ernüchternd.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Nuklearenergie
:Experten: Atomausstieg hat nichts mit hohen Stromkosten zu tun

Freunde der Kernkraft betonen gerne, wie klimafreundlich, sauber und günstig Atomstrom ist. Die Mehrzahl der Experten sieht das bei ihrem Auftritt im Umweltausschuss des Landtags völlig anders.

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