Atomausstieg

Atomausstieg

Deutschland steigt aus: aktuelle Entwicklungen, Hintergründe und Analysen zur Energiewende der Bunderegierung.

KI-Zentrum und Batteriespeicher
:Neue Pläne für früheren AKW-Standort Niederaichbach

Die Gemeinde Niederaichbach stellt sich neu auf: Die nach dem Abschalten des AKW Isar 2 entstandene Lücke soll unter anderem ein Batteriegroßspeicher füllen.

MeinungEnergie
:Auch die Atomkraft ist anfällig für die Launen des Wetters

Kernenergie ist unbegrenzt verfügbar, sagen deren Anhänger gerne. Doch allen, die das behaupten, sei ein Blick nach Frankreich empfohlen. Dort mussten diesen Sommer viele Meiler abgeschaltet werden.

SZ PlusKommentar von Alexandra Föderl-Schmid

MeinungEnergiewende
:Deutschlands Abhängigkeit von der Kohle ist ein Desaster

Nordrhein-Westfalen will die klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke abschalten, doch der Plan ist in Gefahr. Das liegt auch am Atomausstieg.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

Grafenrheinfeld nach der Sprengung
:Der Abzug nach dem großen Knall

Vor zwei Jahren endete das Kernkraftzeitalter in Grafenrheinfeld endgültig. Jetzt läuft der Rückbau der Anlage. Doch die Frage nach einem atomaren Endlager ist noch immer unbeantwortet.

SZ PlusVon Max Weinhold Hernandez (Text) und Johannes Simon (Fotos)

Japan
:Atomkraft? Jein danke

Im Januar wurde ein Teil von Japans größtem Atomreaktor wieder hochgefahren. Betreiber ist ausgerechnet Tepco, die Firma, die Fukushima betrieben hat. Viele Japaner finden das richtig. Andere fragen sich, ob das Land gar nichts gelernt hat.

SZ PlusVon David Pfeifer

MeinungEnergie
:Zum Glück bleibt der Staat an Uniper beteiligt

Die Regierung hat Deutschlands größten Gasimporteur vor der Pleite gerettet, will den Konzern aber nun privatisieren. Allerdings nicht komplett, und das ist auch gut so. Ärger droht nur bei einem Thema: der Kernkraft.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

MeinungEnergiepolitik
:Billiger ist an der Atomkraft nix. Ganz im Gegenteil

Warum hält sich diese Mär eigentlich so lange? Hier ein paar Fakten aus Tschernobyl, Flamanville, Greifswald und der Asse. Vor Solarpaneelen hingegen muss niemand Angst haben. Nicht einmal ihr Monteur!

SZ PlusKolumne von Hans Well

40 Jahre Tschernobyl
:German Angsthasen

Die Reaktorkatastrophe vor 40 Jahren aktivierte ein deutsches Urgefühl. Seitdem hat sich die Lust an der Apokalypse nicht nur gehalten und ausgebreitet. Sie ist sogar eine Art Weltkulturerbe.

SZ PlusVon Willi Winkler

Tschernobyl: 26. April 1986
:„Da war auf einmal diese Angst vor der Natur“

Die einen sind geflüchtet, die anderen haben ihre Kinder nicht mehr nach draußen geschickt. Sechs Menschen aus Bayern erinnern sich an dramatische Tage.

SZ PlusProtokolle von Andreas Glas und Christian Sebald

Atomkraft
:Stoff für Albträume

Mit „Die Wolke“ hat Gudrun Pausewang ein Jahr nach der Katastrophe von Tschernobyl einen echten Horrorroman für Jugendliche geschaffen – und den Deutschen die Kernkraft erfolgreich ausgetrieben. Oder?

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic

MeinungEnergiepolitik
:Katherina Reiche macht es richtig

Die Wirtschaftsministerin hat umstrittene Gesetzentwürfe vorgelegt. Kritiker werfen ihr vor, damit die Energiewende abzuwürgen. Doch das ist unfair.

SZ PlusKommentar von Björn Finke

MeinungEnergieversorgung
:Atomkraft ist teuer, wenn man ehrlich rechnet

Frankreich setzt auf eine Renaissance der Atomkraft, dabei gibt es bei den Reaktor-Projekten ein Milliardenfiasko nach dem anderen – und erhebliche Zweifel an der Machbarkeit.

SZ PlusKommentar von Alexandra Föderl-Schmid

Energie
:IEA-Chef fürchtet schlimmere Energiekrise als in den 1970ern

Fatih Birol sieht die Energiesicherheit durch den Iran-Krieg massiv bedroht. Zudem übt er Kritik an Deutschlands Energiepolitik.

Debatte über Atomenergie
:Söder bringt Bayern für Mini-AKW ins Spiel

Markus Söder will mit einem Kleinreaktor im Freistaat ein Zeichen für die Kernenergie setzen. Dabei wird er selbst in seiner eigenen Partei nicht alle auf seiner Seite haben.

Bayerischer Landtag
:„Rückwärtsgewandte Symbolpolitik“ – CSU-Mann nennt Atomkraft-Pläne unrealistisch

CSU-Chef Markus Söder kämpft seit Jahren für die Kernenergie. Ausgerechnet der Energiepolitiker Steffen Vogel widerspricht nun im Landtag deutlich: „Es wird in Deutschland kein Atomkraftwerk mehr gebaut werden.“

Von Thomas Balbierer

ExklusivInterview mit RWE-Chef Krebber
:„Energie wird teuer bleiben“

RWE-Chef Markus Krebber fordert mehr Hilfen für die energieintensive Industrie und mehr Tempo beim Bau von Gaskraftwerken. In den USA läuft es gerade gut für den Konzern, trotz Donald Trump.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Björn Finke

Kernkraft
:Atommüll? Nein, danke

Deutschland ist raus aus der Kernkraft, aber der Atommüll ist noch da. Wohin mit dem Zeug? Aus Jülich sollen jetzt 152 Castorbehälter über marode Straßen und Brücken in ein Zwischenlager gebracht werden. Ein Monsterprojekt.

SZ PlusVon Christoph Koopmann

Kühltürme des AKW Gundremmingen
:„Eine Sprengung ist kein Volksfest“

In Gundremmingen werden am Samstag die Kühltürme des AKW gesprengt. Bürgermeister Tobias Bühler wurde mit Anfragen für Würstlbuden, Bier- und Burgerstände überhäuft. Warum er das ablehnt und wie das trotzdem mit seiner Idee zur „Sprengwurst“ zusammengeht.

SZ PlusInterview von Carolin Helmker

Nordrhein-Westfalen und Bayern
:Bundesamt genehmigt Atommülltransporte

Von Jülich nach Ahaus sollen bald 152 Castor-Behälter mit Atommüll transportiert werden. Die Strecke geht einmal quer durch NRW. Eine sehr viel kleinere Menge kommt aus Garching.

Strommarkt
:„Die Energiewende ist mittlerweile unumkehrbar“

Kein Energiekonzern hat sich in kurzer Zeit so gewandelt wie Vattenfall. Einst Herr über die ostdeutsche Braunkohle, macht das Unternehmen nun ganz auf „fossilfrei“. Eine Alternative gebe es nicht, sagt Deutschland-Chef Robert Zurawski.

SZ PlusInterview von Michael Bauchmüller und Nakissa Salavati

Energiepolitik
:Belgien verabschiedet sich vom Atomausstieg

Ein historischer Sieg für den „Atomic Boy“: Der belgische Energieminister prophezeit der Kernenergie ein goldenes Zeitalter. Ein Vorbild für Deutschland?

Von Josef Kelnberger

Dok-Fest-Filmtipp
:Unser gespaltenes Verhältnis zur Atomkraft

Atomkraft? Nein Danke! Längst nicht alle Menschen sind dieser Meinung. Ein neuer Dokumentarfilm lässt Gegner und Befürworter zu Wort kommen. Einer von ihnen sagt: „Ich weiß nicht mehr, wo der Wind herkommt, seitdem das Ding nicht mehr dampft.“

Von Josef Grübl

ExklusivEnergiewende
:„Deutschland wird noch in 20 Jahren Erdgas brauchen“

Uniper ist größter Gasimporteur des Landes. Nach Russlands Lieferstopp musste der Konzern mit Milliarden gerettet werden. Firmenchef Lewis spricht über die Zukunft des klimaschädlichen Erdgases – und über die von Unipers Atomkraftwerken.

SZ PlusInterview von Björn Finke

Zwischenlager für Atommüll
:Castor-Zug trifft in der Nähe von Landshut ein

Bei dem Atommüll handelt es sich um Überreste von Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken, die in England aufbereitet wurden. Am Nachmittag traf der Transport in Wörth an der Isar ein. Die Grünen mahnen die Endlager-Findung an.

Atomkraft
:Endlager ohne Atommüll

In wenigen Jahren wird das erste Atommüll-Endlager Deutschlands fertig. Doch ständig neue Grundwasser-Auflagen machen es derzeit unmöglich, es zu nutzen. Die Folgen könnten gravierend sein.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Energieversorgung
:Teurer Atomausstieg und unsichere Erneuerbare – was ist dran?

Wenn es um die Stromversorgung geht, halten sich Gerüchte und Halbwahrheiten hartnäckig. Fünf Mythen im Faktencheck.

SZ PlusVon Nakissa Salavati

Strom- und Gaskonzern
:Was die Verbraucher freut, ist schlecht für Uniper

Die Bundesregierung will den Strom- und Gaskonzern privatisieren. Das Management erwartet schrumpfende Gewinne – und fürchtet, dass seine klimaschädlichen Kohlekraftwerke länger laufen müssen.

SZ PlusVon Björn Finke

Atomausstieg
:Ein Bericht, fünf Wahrheiten

Nach 40 Vernehmungen legt der Untersuchungsausschuss zum Atomausstieg seinen Abschlussbericht vor. Jede Fraktion findet darin genau das, was sie gesucht hatte.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

Söders Atom- und Kernfusionspläne
:„Man hätte auch Lehrstühle für  Warp-Antrieb ausschreiben können“

Bayern investiert 100 Millionen Euro in die „Mission Kernfusion“.  Söder spricht von der nächsten „Raketenstufe“ der Energietechnologie. Reicht nur zum Staubsaugen, sagt dagegen ein Experte. Und sei für die Energiewende absolut irrelevant.

SZ PlusInterview von Anna Günther

Atomausstieg
:AKW-Betreiber dringt auf Schadenersatz nach Störaktion

Die Sprengung der Kühltürme des stillgelegten AKW Grafenrheinfeld war spektakulär. Allerdings verzögerte sie sich wegen einer Störaktion um fast eineinhalb Stunden. Das hat nun Folgen.

Energiepolitik
:Bayern investiert 100 Millionen Euro in Forschung zur Kernfusion

Mit neuen Lehrstühlen, speziellen Studiengängen und auf lange Sicht einem Demonstrations-Reaktor soll der Freistaat „die Fusions-Chance“ nutzen, sagt Ministerpräsident Söder. Die Grünen sprechen von Träumereien.

Von Anna Günther und Johann Osel

MeinungBundestag
:Dieser Untersuchungsausschuss war Energieverschwendung

Die Union mutet dem Politikbetrieb dieses Gremium zu, um die Grünen  dafür zu verteufeln, dass sie eine Entscheidung der Union durchgesetzt haben.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Atomausstieg
:Die drei mit der Kernspaltung

Die Ampelmänner Olaf Scholz, Robert Habeck und Christian Lindner müssen vor dem Untersuchungsausschuss zum Atomausstieg aussagen. Was bringt das außer Kabbeleien?

Von Michael Bauchmüller und Bastian Brinkmann

Radioaktive Abfälle
:Castor-Transport nach Niederbayern kommt im ersten Halbjahr

Sieben Behälter mit Atommüll sollen in Niederaichbach zwischengelagert werden. Nun ist auch der Transport genehmigt.

MeinungAtomkraft
:Aus Gorleben kann Deutschland bis heute lernen

Das geplante Endlager im Wendland wird seit einer Woche zugeschüttet. Politik und Gesellschaft prallten hier über Jahrzehnte aufeinander. Eine Lektion.

SZ PlusKolumne von Heribert Prantl

Bundestag
:Ampelspitze muss noch zum Atomausstieg aussagen

Auch für den Untersuchungsausschuss wird die Zeit durch die Neuwahl knapp. Den krönenden Abschluss will er sich aber nicht nehmen lassen.

Von Michael Bauchmüller, Paul-Anton Krüger

Energiepolitik
:Die Union will zurück zum Atom

In einem Fünf-Punkte-Papier dekliniert die Bundestagsfraktion ihre Energiepolitik neu – und liebäugelt damit, abgeschaltete Kernkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen.

Von Michael Bauchmüller

Google plant Minireaktoren
:Löst künstliche Intelligenz eine Renaissance der Kernenergie aus?

Die Ankündigung von Techgiganten, Rechenzentren mit neuartigen kleinen Kernreaktoren betreiben zu wollen, lässt aufhorchen.

SZ PlusVon Joachim Laukenmann

Pläne des Finanzministers
:Wenn ein deutscher Staatsfonds in die saudische Ölindustrie investiert

Die Bundesregierung will Milliarden an der Börse investieren, um das Rentenniveau zu sichern. Vorbild ist ein Fonds für die Altlasten der Atomindustrie. Doch an dem gibt es bereits harte Kritik.

SZ PlusVon Roland Preuß

Atomkraft
:Stochern im Laufzeitnebel

Wollten Ministerien aus politischen Gründen vereiteln, dass Atomkraftwerke noch länger am Netz bleiben? Ein Untersuchungsausschuss soll das klären, und schon die erste Befragung zeigt: Das wird eine zähe Angelegenheit.

Von Michael Bauchmüller

Atommüllager Asse II
:Wenn alles wieder hochkommt

Während konservative Politiker gerade wieder munter die Vorzüge von Atomstrom loben, kämpfen die Menschen in der Asse-Region mit dem Atommüll, der schon da ist. Sie sehen es hier so: Nehmt ihr den Dreck doch.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Ulrike Nimz und Jana Stegemann

Sprengung in Grafenrheinfeld
:Ermittlungen gegen Störer, der auf Strommast kletterte

Der Kernkraftbefürworter hat die Sprengung der Kühltürme des AKW Grafenrheinfeld verzögert. Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks beginnen derweil die Aufräumarbeiten.

Sprengung in Grafenrheinfeld
:Drei, zwei, eins … Da sitzt jemand auf dem Strommast

Eigentlich sollten die Kühltürme des früheren Atomkraftwerks Grafenrheinfeld in Bayern am Freitag, Punkt 18.30 Uhr, in sich zusammenfallen. Es klappt erst 85 Minuten später. Eine Reportage über den emotionalen Abschied von den „Zwillingen“.

SZ PlusVon Max Weinhold

Grafenrheinfeld
:AKW-Kühltürme gesprengt

143 Meter waren die beiden Kühltürme des früheren Atomkraftwerks in Bayern hoch. Am Freitagabend fielen sie binnen weniger Sekunden in sich zusammen – mit mehr als einer Stunde Verzögerung nach einer Protestaktion.

Kernkraftwerk Grafenrheinfeld
:Sprengung der Kühltürme: Ende mit Knall

Mehr als 40 Jahre prägten die Türme des Kernkraftwerks die Landschaft in Unterfranken, bald werden sie gesprengt. Warum sich Atomkraftgegner darüber ärgern – und Befürworter damit weniger Probleme haben.

SZ PlusVon Max Weinhold

Unterfranken
:Feuer im ehemaligen Atomkraftwerk Grafenrheinfeld

Die Kühltürme des stillgelegten AKW bei Schweinfurt sollen demnächst gesprengt werden und verschwinden. Nun kam es kurz vor der Sprengung zu einem Zwischenfall.

Endlager Asse II
:Dachschaden im Atomklo

Im Endlager Asse scheint Wasser zu versickern – bloß wohin? Die Sorge wächst, dass das Bergwerk absaufen könnte, bevor der Atommüll geborgen ist. Umweltministerin Steffi Lemke spricht beim Besuch von einer „Riesensauerei“.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller

MeinungKernenergie
:Auf in den Kulturkampf, immer wieder

Die Nachteile der Atomkraft überwiegen, zumindest in Deutschland. Doch wen überzeugen schon Argumente, wenn es stets um mehr geht als um die Sache selbst? Schluss mit der Scheindebatte.

SZ PlusKommentar von Nakissa Salavati

Atomkraft
:Das Brennelement der Union

Mit einem Untersuchungsausschuss zu den „Habeck-Akten“ wollen CDU und CSU klären, ob grüne Ministerien längere Atom-Laufzeiten wider besseres Wissen vereiteln wollten. Kann das gelingen?

SZ PlusVon Michael Bauchmüller, Robert Roßmann

MeinungBundestag
:Na, dann viel Spaß mit den Aktenbergen

CDU und CSU möchten den Atomausstieg in einem Untersuchungsausschuss aufarbeiten. Das ist ihr gutes Recht, aber wohl kein Wahlkampfschlager.

SZ PlusKommentar von Henrike Roßbach

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