:Macron kann zwar Investoren begeistern, aber als Reformer ist er gescheitert
MeinungKlimaproteste
:Gaskraftwerke sind nicht das Problem, sondern Teil der Lösung
Im Ruhrgebiet demonstrieren Tausende gegen die geplanten fossilen Kraftwerke. Dabei sind die Anlagen wichtig für die Energiewende.
Energieversorgung
:Atomkraft und erneuerbare Energien werden weltweit ausgebaut
Weltweit wachsen Atomkraft und erneuerbare Energien – im Ölsektor fließt weniger Geld. Die Internationale Energieagentur erwartet, dass die Energiekrise den Umbau weiter beschleunigt.
Energiepolitik in Frankreich
:Macron will weg von Öl und Gas
Frankreich soll die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren und auf Strom setzen. Wie das gelingen kann, sollen die Unternehmen überlegen – der Élysée-Palast wurde dafür zur Messehalle.
Bilanz von Präsident Macron
:Als Reformer gestartet, letztlich gescheitert
Die wirtschaftspolitische Bilanz von Macron nach neun Jahren Präsidentschaft fällt mehr als mager aus: Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Rentenreform gescheitert, die Staatsverschuldung immens.
MeinungEnergie
:Zum Glück bleibt der Staat an Uniper beteiligt
Die Regierung hat Deutschlands größten Gasimporteur vor der Pleite gerettet, will den Konzern aber nun privatisieren. Allerdings nicht komplett, und das ist auch gut so. Ärger droht nur bei einem Thema: der Kernkraft.
MeinungPrantls Blick
:So funktioniert eine Gewaltspirale
Vor vierzig Jahren wurde aus den Protesten gegen die atomare Wiederaufarbeitungsanlage die Pfingstschlacht von Wackersdorf.
Energiekrise
:Belgien soll Atomstaat werden
Ausstieg war gestern: Die belgische Regierung will die sieben heimischen Reaktoren kaufen, um der Atomenergie zu neuer Blüte zu verhelfen. Die Risiken sind enorm.
MeinungEnergiepolitik
:Billiger ist an der Atomkraft nix. Ganz im Gegenteil
Warum hält sich diese Mär eigentlich so lange? Hier ein paar Fakten aus Tschernobyl, Flamanville, Greifswald und der Asse. Vor Solarpaneelen hingegen muss niemand Angst haben. Nicht einmal ihr Monteur!
40 Jahre Tschernobyl
:German Angsthasen
Die Reaktorkatastrophe vor 40 Jahren aktivierte ein deutsches Urgefühl. Seitdem hat sich die Lust an der Apokalypse nicht nur gehalten und ausgebreitet. Sie ist sogar eine Art Weltkulturerbe.
40 Jahre nach Tschernobyl
:Die Katastrophe strahlt noch immer aus
Am 26. April 1986 passierte das größte Atomunglück der Geschichte. Folgen sind bis heute spürbar: im repressiven Belarus, im Ukraine-Krieg, bei Hilfsorganisationen in Deutschland. Auch Wladimir Gudow kann nicht vergessen – er musste damals aufräumen.
40 Jahre Katastrophe von Tschernobyl
:Eine schwarze Begebenheit
Erst keine Informationen vom Staat, später eine Flasche Rotwein als Medizin gegen die Strahlenkrankheit: Ukrainische Erinnerungen an Tschernobyl, das in der ganzen Region das Vertrauen in den Staat zerstörte.
Atomkraft
:Stoff für Albträume
Mit „Die Wolke“ hat Gudrun Pausewang ein Jahr nach der Katastrophe von Tschernobyl einen echten Horrorroman für Jugendliche geschaffen – und den Deutschen die Kernkraft erfolgreich ausgetrieben. Oder?
MeinungEnergiepolitik
:Katherina Reiche macht es richtig
Die Wirtschaftsministerin hat umstrittene Gesetzentwürfe vorgelegt. Kritiker werfen ihr vor, damit die Energiewende abzuwürgen. Doch das ist unfair.
Japan
:Starkes Erdbeben vor Nordostküste Japans
Die Warnung vor einem Tsunami ist aber inzwischen wieder aufgehoben. Japanische Behörden mahnen weiter zu Vorsicht.
MeinungEnergieversorgung
:Atomkraft ist teuer, wenn man ehrlich rechnet
Frankreich setzt auf eine Renaissance der Atomkraft, dabei gibt es bei den Reaktor-Projekten ein Milliardenfiasko nach dem anderen – und erhebliche Zweifel an der Machbarkeit.
Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Castor?
Transport- und Lagerungsfass für radioaktives Material. Derzeit werden Castoren von Jülich nach Ahaus transportiert. Einer nach dem anderen.
Castor-Transporte
:Rollt ein 130-Tonner mit Atommüll durchs Ruhrgebiet
100 Fahrzeuge, 2400 Beamte – und mobile Toiletten an Bord: Unter Protesten rollt in der Nacht zum Mittwoch der erste von 152 Castor-Behältern durch NRW zum Zwischenlager. Und das ist nur der Anfang.
„K-278 Komsomolez“
:Sowjetisches U-Boot-Wrack vor Norwegen strahlt radioaktiv
37 Jahre nach dem Untergang wurde nachgemessen: Die Messwerte liegen bis zu 800 000 Mal höher als normal – und das in einer der fischreichsten Regionen der Welt. Warum Forscher dennoch Entwarnung geben.
Energie
:IEA-Chef fürchtet schlimmere Energiekrise als in den 1970ern
Fatih Birol sieht die Energiesicherheit durch den Iran-Krieg massiv bedroht. Zudem übt er Kritik an Deutschlands Energiepolitik.
Frankreichs Energiestrategie
:„Es lebe die Atomkraft!“
Präsident Emmanuel Macron forciert den Ausbau der Kernkraft in Frankreich. Besuch auf der Baustelle im AKW Penly in der Normandie, wo die Atomreaktoren der neuesten Generation entstehen.
Atomenergie
:„Es ist höchst unwahrscheinlich, dass innerhalb von fünf Jahren ein Reaktor steht“
Die EU-Kommission will bis Anfang der 2030er-Jahre Mini-AKWs in Europa einsetzen. Doch Experten sagen: Die Technologie ist teuer, unerprobt und teilweise unausgereift. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
MeinungEU
:Viel Geld für kleine Atomreaktoren? Wie reaktionär
Ja, Deutschland hat einen Fehler gemacht in der Energiepolitik. Aber EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen liegt falsch: Der Atomausstieg war es nicht.
Gipfeltreffen zur Zukunft der Kernenergie
:Von der Leyen sieht Abkehr von Atomkraft als „strategischen Fehler“
Die EU-Kommissionspräsidentin setzt sich massiv für Atomkraft ein. Von der Leyen kündigt 200 Millionen Euro EU-Garantien an, um Investoren gegen Verluste abzusichern. In Berlin löste ihr Auftritt heftige Kritik bei der SPD aus, auch Kanzler Merz reagiert.
Podcast: „Auf den Punkt“
:Diesen Krieg gegen Iran haben Netanjahu und Trump gewollt
Israel und die USA haben Iran angegriffen und den Obersten Führer Chamenei getötet. Droht nun ein Flächenbrand in der Region?
Kernfusion
:Wird in alten Atomkraftwerken bald wieder Strom erzeugt – nur anders?
Zwei Start-ups planen Fusionskraftwerke in Hessen und Bayern, die Landesregierungen haben viel Geld versprochen. Doch bislang ist die Technik Science-Fiction.
Kernkraft
:Atomfabrik Lingen: heikler Partner, heikler Deal
Im Niedersachsen soll ein Joint Venture Brennelemente für russische Reaktoren fertigen – unter Beteiligung des Staatskonzerns Rosatom. Macht sich Deutschland damit noch abhängiger von Russland?
MeinungHauck & Bauer
:Heute vor 20 Jahren
Am 27. Februar 2006 ging in Grafenrheinfeld das erste bayerische Zwischenlager für Atommüll in Betrieb.
Energiestrategie
:Frankreichs Atom-Plan
Frankreich will das Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien drosseln, Atomreaktoren bauen und Laufzeiten verlängern. Falls die rechtsextreme Marine Le Pen die Wahl gewinnt, könnte es zu noch weitreichenderen Änderungen kommen.
MeinungPrantls Blick
:Was auf dem Spiel steht? Wir!
Der Aschermittwoch, die Münchner Sicherheitskonferenz und die Atombombe: Vom Ernstfall und vom Ende der Dinge.
MeinungAtomenergie
:Diese CSU-Pläne führen garantiert ins Nirwana
Die Christsozialen träumen auf einmal von Mini-Kernkraftwerken für Deutschland. Besser, sie erwachen schnell, denn wirtschaftlich wird das nie funktionieren.
Winterklausur in Kloster Seeon
:CSU will Deutschland zum Vorreiter der Kernenergie machen
Die CSU-Landesgruppe im Bundestag will zahlreiche Forderungen zur Energiepolitik beschließen. Der klare Fokus der Abgeordneten liegt dabei auf der Rückkehr zur Atomenergie.
ExklusivInterview mit RWE-Chef Krebber
:„Energie wird teuer bleiben“
RWE-Chef Markus Krebber fordert mehr Hilfen für die energieintensive Industrie und mehr Tempo beim Bau von Gaskraftwerken. In den USA läuft es gerade gut für den Konzern, trotz Donald Trump.
Ukraine
:Skandal um Korruptionsring erschüttert Selenskijs Apparat
Die Enthüllungen von massiver Bestechungskriminalität beim nationalen Atomkonzern sind ein Sieg für die Ermittler – und ein Desaster für die Staatsführung. Verdächtige sind geflohen, Minister verlieren ihre Ämter.
MeinungKernkraft
:Die Suche nach dem Atommüll-Endlager testet aus, wie weit Vernunft und Wissenschaft tragen
Nach rein geologischen Kriterien soll der bestmögliche Ort für den radioaktiven Müll gefunden werden. Ob die Politik es sich dauerhaft verkneifen kann, Einfluss auf das Verfahren zu nehmen, ist offen.
Atommüll
:Noch 25 Prozent der deutschen Landesfläche kommen für Endlager infrage
Experten grenzen die möglichen Regionen bei der Suche nach einem Endlager ein. Bis spätestens 2050 soll ein Platz für etwa 27 000 Kubikmeter hoch radioaktiven Atommüll gefunden werden.
Kernkraft
:Atommüll? Nein, danke
Deutschland ist raus aus der Kernkraft, aber der Atommüll ist noch da. Wohin mit dem Zeug? Aus Jülich sollen jetzt 152 Castorbehälter über marode Straßen und Brücken in ein Zwischenlager gebracht werden. Ein Monsterprojekt.
Diplomatie
:Wie Rafael Grossi eine Atomkatastrophe verhindern will
Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde warnt, die Gefahr eines Nuklearkriegs sei so groß wie nie. Dabei ist der Argentinier einer der wenigen, der noch Zugang zu den heikelsten Regimen der Welt hat. Wie schafft er das? Eine Begegnung in Wien.
Atommüll
:Gorleben lebt
Nach 40 Jahren laufen die Genehmigungen für Deutschlands Atom-Zwischenlager aus und müssen neu erteilt werden. Den Anfang macht ausgerechnet Gorleben. Da bleiben Proteste nicht aus.
Klimapolitik
:Wie China jetzt seine Emissionen senken will
Präsident Xi Jinping gibt erstmals ein Klimaziel aus, für das sein Land den Ausstoß von Treibhausgasen vermindern muss. Die Vorgabe ist bescheiden, dennoch lässt sie die Europäer alt aussehen.
Energiepolitik
:Atomkraft schafft kein Comeback
China baut zu Hause Reaktoren, Russland will seine Technik exportieren und Länder damit abhängig machen. Ansonsten aber geht die Nutzung der Kernkraft zurück, die Anlagenflotte wird vielerorts immer älter. Das birgt Risiken.
Iran
:Sicherheitsrat billigt neue Atominspektionen
Irans Sicherheitsrat hat die Übereinkunft mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) für eine Wiederaufnahme von Inspektionen gebilligt. In einer von iranischen Medien veröffentlichten Erklärung des Gremiums hieß es, der in Kairo ...
Energie aus den USA
:Buy, Baby, buy
Der amerikanische Energieminister Chris Wright tourt durch Europa und hat nur ein Ziel: Öl, Gas und Atomkraft verkaufen. Der Zoll-Deal mit der EU macht ihm die Sache scheinbar leicht.
Energiepolitik
:Grünes Label für Gas und Atomstrom zulässig
Österreich ist mit seiner Klage gegen die Einstufung von Gas- und Atomkraft als klimafreundlich gescheitert. Das Gericht der Europäischen Union wies die Klage ab.
MeinungHauck & Bauer
:Heute vor 8 Jahren
Am 5. September 2017 startete die offizielle Suche nach einem Atommüll-Endlager in Deutschland.
Nordrhein-Westfalen und Bayern
:Bundesamt genehmigt Atommülltransporte
Von Jülich nach Ahaus sollen bald 152 Castor-Behälter mit Atommüll transportiert werden. Die Strecke geht einmal quer durch NRW. Eine sehr viel kleinere Menge kommt aus Garching.
MeinungRaumfahrt
:Ein Atomkraftwerk auf dem Mond? So wird Forschung zur Karikatur
Warum der Plan der Nasa nicht nur überflüssig, sondern auch gefährlich ist.
Strommarkt
:„Die Energiewende ist mittlerweile unumkehrbar“
Kein Energiekonzern hat sich in kurzer Zeit so gewandelt wie Vattenfall. Einst Herr über die ostdeutsche Braunkohle, macht das Unternehmen nun ganz auf „fossilfrei“. Eine Alternative gebe es nicht, sagt Deutschland-Chef Robert Zurawski.
Streit mit IAEA
:Iran signalisiert Bereitschaft zur Diplomatie
Irans Regierung signalisiert vor dem Hintergrund anhaltender militärischer Spannungen mit dem Westen Bereitschaft zur Diplomatie. „Diplomatie steht nicht im Gegensatz zum Kampf, Widerstand und Verteidigung“, schrieb Mohammed-Dschafar Ghaempanah ...
Irans Nuklearprogramm
:Er wacht über die Gefahr, die von den Atomanlagen dieser Welt ausgeht
Rafael Grossi hat als IAEA-Chef einen technischen Job. Doch der Argentinier nimmt immer öfter die Rolle eines politischen Vermittlers ein. Er will sich damit für ein höheres Amt empfehlen.