Atomkraft - SZ.de

Atomkraft

Debatte um Kernenergie

SZ PlusAtomkraft
:Das Brennelement der Union

Mit einem Untersuchungsausschuss zu den „Habeck-Akten“ wollen CDU und CSU klären, ob grüne Ministerien längere Atom-Laufzeiten wider besseres Wissen vereiteln wollten. Kann das gelingen?

Von Michael Bauchmüller, Robert Roßmann

SZ PlusMeinungBundestag
:Na, dann viel Spaß mit den Aktenbergen

CDU und CSU möchten den Atomausstieg in einem Untersuchungsausschuss aufarbeiten. Das ist ihr gutes Recht, aber wohl kein Wahlkampfschlager.

Kommentar von Henrike Roßbach

Atomausstieg
:Union fordert Untersuchungsausschuss zur Rolle Habecks

Fraktionschef Friedrich Merz und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt werfen dem Wirtschaftsminister vor, er habe beim Atomausstieg nicht zum Wohle des Landes gehandelt, sondern "ausschließlich nach der Logik grüner Parteipolitik".

Von Henrike Roßbach und Robert Roßmann

SZ PlusExklusivAtomkraft
:Als die Sicherheitsexperten rebellierten

Atomkraft, ja bitte: 2010 wollten Union und FDP die Laufzeiten verlängern. Nun zeigen Vermerke aus dem Umweltministerium, wie dabei ein wichtiges Referat übergangen wurde.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusExklusivAtomlaufzeiten
:Habecks Flucht nach vorne

Im Streit um die AKW-Entscheidung 2022 wittern CDU und CSU einen Skandal. Jetzt kontert das Wirtschaftsministerium - mit entschwärzten Briefen des RWE-Konzerns und von Markus Söder.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusAtomkraft
:Der Weg zum Kanzler-Machtwort

Per Richtlinienkompetenz beendete Olaf Scholz im Oktober 2022 das Ringen um Atomlaufzeiten. Interne Dokumente zeigen nun, wie verfahren die Lage wirklich war - und erlauben einen seltenen Einblick in eine Regierung, die vor allem mit sich selbst kämpft.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusAtomkraft in Europa
:Lizenz zum Spalten

Im deutschen Lingen will ein französischer Konzern Brennelemente für russische Reaktortypen fertigen - mithilfe von Rosatom. Bürger und Ministerien rebellieren. Können sie es verhindern?

Von Michael Bauchmüller und Georg Mascolo

SZ PlusFDP-Parteitag
:Atomkraft als Ventil für den Ampel-Frust

Der FDP-Parteitag ist brav auf Lindner-Linie. Doch bei der Kernkraft droht plötzlich Gefahr.

Von Bastian Brinkmann und Paul-Anton Krüger

SZ PlusMeinungAtomkraft
:Ein bisschen was bleibt immer hängen

Wenige Tage nach Beginn des Ukraine-Kriegs entscheiden zwei grüne Minister, am Atomausstieg festzuhalten. Ein Skandal? Schon klar, wer den nun wittert.

Kommentar von Michael Bauchmüller

Atomausstieg
:"Wie der Minister es heute dargestellt hat, ist es völlig logisch"

Wollte Robert Habeck den Atomausstieg nach Beginn des Kriegs in der Ukraine gegen den Rat seines eigenen Hauses durchziehen? Eine Anhörung im Bundestag liefert dafür zunächst keine Belege - die FDP rudert zurück.

Von Claus Hulverscheidt

Atom-Laufzeiten
:Nukleare Nachsorge

Hat Robert Habeck 2022 voreilig auf Atomkraft verzichtet und grüne Interessen über die des Landes gestellt? Nach Berichten über interne Vermerke wähnt das selbst die FDP. Doch die Lage ist komplexer.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusProtest
:Erste Generation

Wenn es einen Geburtsort der deutschen Protestkultur gibt, dann das badische Wyhl. Hier demonstrierten sie vor fünfzig Jahren gegen ein AKW. Und heute? Fragen sie sich, was von ihrer Idee übrig geblieben ist, im Superprotestjahr 2024.

Von Roman Deininger und Max Ferstl

SZ PlusAtomausstieg
:Zahlen, bitte

Seit einem Jahr sind alle deutschen Atomkraftwerke vom Netz. Und das Land? Steht immer noch. Wie der Wissenschaftler Bruno Burger versucht, einen ewigen Streit zu versachlichen – und daran verzweifelt, wie sehr die Fakten verdreht werden.

Von Jan Schmidbauer

SZ PlusAtomkraft
:Tschechien will noch mehr Reaktoren bauen

Noch immer ist Braunkohle die wichtigste Energiequelle im Land, erneuerbare Energien lässt die Regierung quasi links liegen. Stattdessen setzt sie verstärkt auf Atomkraft. Die Reaktion der Bevölkerung ist bemerkenswert.

Von Viktoria Großmann

SZ PlusMeinungKernenergie
:Atomstrom ist teuer und dreckig

Vor einem Jahr ging das letzte Atomkraftwerk vom Netz. Die Union will nun den Rückbau stoppen, um in einer künftigen Regierung wieder auf Kernkraft setzen zu können. Sie ignoriert damit alle Fakten.

Kommentar von Nakissa Salavati

SZ PlusKernenergie
:Union will Rückbau von Atomkraftwerken stoppen

Vor einem Jahr wurden die letzten Meiler vom Netz genommen. Jetzt setzen sich CDU und CSU für deren Erhalt ein - damit die nächste Regierung die Kraftwerke wieder in Betrieb nehmen kann.

Von Henrike Roßbach

SZ PlusAtomkraft
:"In keinem der Länder ist ein Durchbruch abzusehen"

Kann eine neue Generation von Reaktoren die Probleme heutiger Atommeiler überwinden? Das Endlager-Bundesamt hat das untersuchen lassen. Sein Ergebnis ist ernüchternd.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusErde
:Leben wir nun im Anthropozän oder nicht?

Bereits zum zweiten Mal haben Geologen den Vorschlag abgelehnt, ein neues "Erdzeitalter des Menschen" auszurufen. Forscher machen einen ungewöhnlichen Vorschlag - und warnen vor einem verheerenden Signal.

Von Christoph von Eichhorn

Energiekonzern Uniper
:Krise, welche Krise?

Ende 2022 musste der Strom- und Gasanbieter noch vom Staat gerettet werden. Nun erzielt er einen Rekordgewinn - und nutzt das Geld, um sich neu zu erfinden.

Von Björn Finke

SZ PlusEnergiepolitik
:Führender CDU-Politiker will zurück zur Atomkraft

Auf einer von der SZ veranstalteten Energiekonferenz spricht sich Peter Liese für den Neubau von Reaktoren aus und bezeichnet den Ausstieg als Fehler. Doch weder Industrie noch Stromkonzerne stimmen ihm zu.

Von Michael Bauchmüller

Börse
:Warum der Atomfonds auf dreckige Investments setzt

Der Staatsfonds Kenfo soll die Entsorgung des Atommülls finanzieren. Jetzt beklagen sich Umweltschützer über zweifelhafte Investments - ausgerechnet in der Energiebranche.

Von Victor Gojdka

SZ PlusWeltklimakonferenz
:Kann nur Atomkraft das Klima retten?

22 Länder wollen die weltweite Atomenergieproduktion verdreifachen, Deutschland steht mit dem Ausstieg ziemlich alleine da. Was Experten dazu sagen.

Von Theresa Palm

SZ PlusJahresrückblick
:Was hat der Atomausstieg gebracht?

2023 sind die letzten drei deutschen Kernkraftwerke vom Netz gegangen. Doch die Atom-Sicherheitslage in Deutschland hängt auch von den Nachbarländern ab.

Von Theresa Palm

Klimagipfel COP 28
:Scholz fordert weltweiten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas

In Dubai verlangt der Kanzler eine globale Abwendung von fossilen Brennstoffen. Der Klimawandel bleibe "die große, weltumspannende Herausforderung unserer Zeit".

Energie
:Wieso RWE mehr in Ökostrom investiert

Der Dax-Konzern will in den kommenden Jahren 55 Milliarden Euro in grüne Projekte stecken - auch in Deutschland, aber nicht nur.

Von Björn Finke

SZ PlusExklusivMarie-Luise Wolff
:"Wir werden Verzicht üben müssen"

Marie-Luise Wolff ist eine der wichtigsten Energie-Managerinnen Deutschlands. Sie schreibt auch Bücher - und fordert in ihrem neuesten Werk, den Klimaschutz drastisch zu verschärfen. Was treibt sie an?

Von Björn Finke

SZ PlusNuklearkatastrophe von Fukushima
:Die Wälder sind noch immer verstrahlt

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima ließ die japanische Regierung aufwendig radioaktiv kontaminierte Erde abtragen. Forscher ziehen nun eine zwiespältige Bilanz.

Von Andreas Jäger

SZ PlusJan Peter Bremer: "Nachhausekommen"
:Sie verstehen nicht, wie wir hier leben

Künstler und Autoren ziehen seit den Siebzigern ins niedersächsische Wendland. Jan Peter Bremer erzählt von ihrem Milieu aus der Perspektive des Künstlerkindes, das er selbst dort war.

Von Hilmar Klute

Forschung
:100 Millionen Euro für die Kernfusion

Die "Mission Kernfusion" soll zu einem Forschungsreaktor in Bayern führen. Die Förderung geht an Start-ups, sechs neue Lehrstühle und an Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

Von Theresa Palm

SZ PlusMacrons Klimaschutzplan
:Ökologie nach französischer Art

Frankreichs Präsident legt seine grüne Agenda vor. Sie soll der nationalen Wirtschaft gegen die chinesische Konkurrenz helfen und die Bürger auf sanfte Weise mitnehmen. Was plant Macron?

Von Oliver Meiler

SZ PlusMeinungAtomkraft
:Wie ein Sprung in der Schallplatte

Union und FDP wollen zurück zur Atomkraft. Offensichtlich haben sie diese Position noch nicht bis zum Ende durchdacht. Sonst wüssten sie: Das kann nicht gutgehen.

Kommentar von Michael Bauchmüller

Energiepolitik
:"Das Thema Kernkraft ist in Deutschland ein totes Pferd"

Kanzler Scholz lehnt die Forderung seines Koalitionspartners FDP ab, den Rückbau der Atommeiler in Deutschland zu stoppen.

SZ PlusRückbau von Atomkraftwerken
:Koloss für die Ewigkeit

Seit 33 Jahren soll bei Greifswald das größte Kernkraftwerk der DDR verschwinden. Doch beim Rückbau jagt ein Problem das nächste, alle Zeitpläne sind längst gerissen. Für die restlichen Reaktoren verheißt das nichts Gutes.

Von Michael Bauchmüller

Atomkraftwerke
:Von wegen Schluss der Debatte

"Ich bin froh, dass wir die Diskussion über die Atomkraft beendet haben", sagt die grüne Umweltministerin Steffi Lemke. Da hat die FDP schon wieder damit angefangen.

Von Michael Bauchmüller und Paul-Anton Krüger

SZ PlusMeinungEnergie
:Schon hämmern sie wieder

Die FDP liebäugelt wieder einmal damit, künftig doch noch Atomkraft zu nutzen. Warum sie das tut, obwohl sie genau weiß, dass sie in der Ampel keine Chance für ihren Plan hat.

Kommentar von Paul-Anton Krüger

SZ PlusExklusivEnergiepolitik
:FDP stellt Atomausstieg infrage

Die Liberalen wollen den Rückbau der abgeschalteten Meiler stoppen. "Nur so bleiben wir in jeder Situation handlungsfähig", heißt es in einer Beschlussvorlage. Von der grünen Umweltministerin Lemke kommt umgehend Kritik.

Von Paul-Anton Krüger

SZ PlusRadioaktive Belastung
:Längst nicht nur Tschernobyl

Selbst 37 Jahre nach der Reaktorkatastrophe ist die Strahlenbelastung der Wildschweine in manchen Regionen kaum zurückgegangen. Nun haben Forscher den Grund dafür erkannt.

Von Jakob Wetzel

SZ-Podcast "Auf den Punkt"
:Fukushima: Schadet das Kühlwasser dem Meer?

Japan pumpt kontaminiertes Kühlwasser aus dem Atomkraftwerk Fukushima ins Meer. Jetzt gibt es Protest. Ist der gerechtfertigt?

Von Thomas Hahn und Ann-Marlen Hoolt

Atomruine Fukushima
:Die Fischer klagen, China zürnt

Betreiber Tepco ist froh, dass er behandeltes Kühlwasser aus seinem havarierten Atomkraftwerk Fukushima ins Meer leiten darf. Für das Ansehen der japanischen Regierung im In- und Ausland aber ist der Vorgang ein Desaster.

Von Thomas Hahn und Lea Sahay

SZ PlusAtomruine Fukushima Daiichi
:Wasser marsch!

Japans Regierung hat den Termin festgelegt, an dem Betreiber Tepco behandeltes Kühlwasser aus dem zerstörten Kernkraftwerk ins Meer leiten darf. Bedenken im In- und Ausland ändern nichts an Japans Entscheidung.

Von Thomas Hahn

SZ PlusMeinungStrahlung
:Die Dosis macht das Gift

Kühlwasser aus dem verunglückten Atomkraftwerk Fukushima-2 soll tatsächlich ins Meer geleitet werden. Das klingt gefährlich, ist aber unbedenklich.

Kommentar von Theresa Palm

Atomkraftwerk
:Japan beginnt Ableitung von Fukushima-Kühlwasser ins Meer

Die Behörden versichern, dass die radioaktiven Elemente aus dem Wasser gefiltert werden und die Ableitung unbedenklich ist. Nun startet am Donnerstag die Verklappung. Regionale Fischerverbände protestieren.

SZ PlusFukushima
:Wo Mütter die radioaktive Strahlung messen

Japan wird bald Kühlwasser aus dem zerstörten Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi ins Meer leiten. Die UN-Atomenergie-Agentur sieht darin kein Problem. Aber eine Bürgerinitiative misstraut den offiziellen Angaben.

Von Thomas Hahn

SZ PlusUkraine
:Grüne Energie als Sicherheitsfaktor

Nach den russischen Angriffen auf die ukrainische Infrastruktur ist klar: Stromnetze, die sich aus vielen kleinen Quellen wie Windrädern speisen, wären widerstandsfähiger. Kiew setzt aber vor allem auf Kernenergie.

Von Nicolas Freund

SZ Plus"Oppenheimer"
:Intellektuellengesicht mit Gangsteraura

Cillian Murphy spielt den weltberühmten Physiker im neuen Film von Christopher Nolan. Auf ihm lasten große Erwartungen.

Von Carolin Gasteiger

SZ PlusMeinungErde
:Das Experiment

Ein neues Zeitalter hat begonnen: Überall auf der Welt finden Geologen die Relikte dieses Anthropozäns: Mikroplastik, Plutonium, Düngemittel. Was daraus wird? Das liegt an den Menschen.

Kommentar von Christoph von Eichhorn

SZ PlusAKW Saporischschja
:Katastrophe in Sicht

Sie werden beschossen, ihr See ist leergelaufen und gegenüber im Atomkraftwerk Saporischschja droht ein Super-GAU. Doch während sich die Welt davor fürchtet, sagen die Menschen in Nikopol: Wir trauen der russischen Armee alles zu, aber wir haben gerade andere Sorgen.

Von Florian Hassel und Theresa Palm (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:Droht eine Katastrophe?

Moskau und Kiew werfen sich einander vor, die Sicherheit des Atomkraftwerks in Saporischschja zu gefährden. Jetzt erreichen die Anschuldigungen eine neue Dimension.

Von Sebastian Gierke und Theresa Palm

AKW Saporischschja
:Stabil kritisch

Moskau und Kiew beschuldigen sich gegenseitig, Angriffe auf Europas größtes Atomkraftwerk vorzubereiten. Belege für die Vorwürfe fehlen bisher.

Von Florian Hassel

SZ PlusAtomkraft
:Aus dem Kernkraftwerk in den Pazifik?

Japan will das Kühlwasser aus dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ins Meer entsorgen, die Internationale Atomenergiebehörde hat das nun abgesegnet. Warum Experten das für unbedenklich halten.

Von Theresa Palm

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