Atomkraft

Thema folgen lädt

Debatte um Kernenergie

SZ Plus"Oppenheimer"
:Intellektuellengesicht mit Gangsteraura

Cillian Murphy spielt den weltberühmten Physiker im neuen Film von Christopher Nolan. Auf ihm lasten große Erwartungen.

Von Carolin Gasteiger

SZ PlusMeinungErde
:Das Experiment

Ein neues Zeitalter hat begonnen: Überall auf der Welt finden Geologen die Relikte dieses Anthropozäns: Mikroplastik, Plutonium, Düngemittel. Was daraus wird? Das liegt an den Menschen.

Kommentar von Christoph von Eichhorn

SZ PlusAKW Saporischschja
:Katastrophe in Sicht

Sie werden beschossen, ihr See ist leergelaufen und gegenüber im Atomkraftwerk Saporischschja droht ein Super-GAU. Doch während sich die Welt davor fürchtet, sagen die Menschen in Nikopol: Wir trauen der russischen Armee alles zu, aber wir haben gerade andere Sorgen.

Von Florian Hassel und Theresa Palm (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

SZ PlusKrieg in der Ukraine
:Droht eine Katastrophe?

Moskau und Kiew werfen sich einander vor, die Sicherheit des Atomkraftwerks in Saporischschja zu gefährden. Jetzt erreichen die Anschuldigungen eine neue Dimension.

Von Sebastian Gierke und Theresa Palm

SZ PlusAtomkraft
:Aus dem Kernkraftwerk in den Pazifik?

Japan will das Kühlwasser aus dem havarierten Kernkraftwerk Fukushima Daiichi ins Meer entsorgen, die Internationale Atomenergiebehörde hat das nun abgesegnet. Warum Experten das für unbedenklich halten.

Von Theresa Palm

AKW Saporischschja
:Stabil kritisch

Moskau und Kiew beschuldigen sich gegenseitig, Angriffe auf Europas größtes Atomkraftwerk vorzubereiten. Belege für die Vorwürfe fehlen bisher.

Von Florian Hassel

Atommüll
:Bayern pocht auf Einfluss

Sachlich und fair sollte es zugehen bei der neuen Endlagersuche für Atommüll. Doch nun streiten die Länder über die Besetzung des Nationalen Begleitgremiums.

Von Michael Bauchmüller

Atomruine
:Atombehörde segnet Japans Plan zur Entsorgung von Kühlwasser ab

Die Internationale Atomenergie-Organisation hat entschieden, dass die Entsorgung von gefiltertem Kühlwasser aus der Atomanlage Fukushima I den internationalen Standards entspricht.

Reaktorsicherheit
:Warum das Atomkraftwerk Saporischschja vorerst sicher ist

Nach der Sprengung des Kachowka-Staudammes verliert das größte Kernkraftwerk der Ukraine seinen Zufluss von Kühlwasser. Doch das bereits vorhandene Wasser reicht wohl noch für einige Monate - und es gibt Alternativen.

Von Theresa Palm

SZ PlusKernenergie
:Vom Kraftwerk zur grünen Wiese

Die Reaktoren sollen weg und das am besten schnell. Wenn das nur so einfach wäre - denn jetzt fängt die Arbeit erst an. Ein Rundgang durchs AKW Neckarwestheim.

Von Michael Bauchmüller, Paulina Würminghausen

SZ PlusMusiker Graham Nash
:"Man macht es sich zu leicht, wenn man nur verzweifelt"

Woodstock-Veteran Graham Nash über Putins Krieg, die Klimakrise und seinen Rat an zornige, junge Menschen.

Interview von Andrian Kreye

Energie
:Strahlende Beteiligung

Beim Aktionärstreffen von Eon wird über Urangeschäfte und den hohen Schuldenstand des Stromkonzerns diskutiert. Gute Nachrichten für das Management kommen derweil aus Luxemburg.

Von Björn Finke

SZ PlusEndlager
:Wohin soll der deutsche Atommüll?

Die letzten Atomkraftwerke sind abgeschaltet, die letzten Brennelemente in den Abklingbecken. Doch was passiert jetzt mit dem hochradioaktiven Müll? Warum die Suche nach einem Endlager hierzulande so lange dauert - und weshalb das ein Problem ist.

Von Michael Bauchmüller und Marlene Weiß

SZ PlusExklusivInvestitionen
:Der deutsche Atomfonds steckt in Russland fest

Ein Milliarden-Vermögen soll den Umgang mit den Altlasten der deutschen Kernkraft finanzieren. Dafür wurde in einen russischen Ölkonzern investiert. Das Geld ist nun aber wegen der Sanktionen blockiert.

Von Michael Bauchmüller und Boris Herrmann

SZ PlusUkraine
:Ein Atomkraftwerk auf dem Schlachtfeld

Vom russisch besetzten Nuklearmeiler Saporischschja ist die Front nur wenige Kilometer entfernt. Nun bereiten sich beide Seiten auf eine Offensive der Ukrainer vor. Doch was passiert, wenn das Gelände selbst zum Schauplatz von Kämpfen wird?

Von Florian Hassel

Energie
:Krisenkonzern Uniper macht wieder Gewinn

Der Gasimporteur verbuchte nach Russlands Lieferstopp hohe Verluste und musste verstaatlicht werden. Doch Gas ist nun billiger - und die Firma profitiert.

Von Björn Finke

SZ PlusMeinungEnergie
:Wie war das noch mal mit dem Sparen?

Gebäude dürfen wieder beleuchtet werden. Exakt seit dem Tag, an dem die Kernkraftwerke abgeschaltet wurden. Letzteres wurde viel kritisiert - nicht aber das Ende der Energiesparmaßnahmen. Welch verpasste Chance, wirklich etwas zu ändern.

Kommentar von Johanna Pfund

SZ PlusKernkraft
:Wie man einen Kernreaktor zerlegt

Das letzte Kapitel der Atomkraft ist eines der kompliziertesten: der Rückbau der Reaktoren. Erfahrung damit haben nur wenige Firmen. Wie sie die Kraftwerke zerlegen - und wie teuer das wird.

Von Michael Bauchmüller, Berlin, und Björn Finke, Düsseldorf

SZ PlusEnergiepolitik und Rhetorik
:Wir sind da ganz offen

In der Debatte um Atomkraftwerke, Gasthermen und Verbrenner wird der Begriff "Technologieoffenheit" zur Chiffre. Was das wirklich heißt? Weiter so!

Von Gerhard Matzig

SZ PlusAtomkraft-Dokumentation
:Der Dampf ist weg

Eine Doku auf Arte erzählt von Aufstieg und Ende der Atomkraft in Deutschland am Beispiel des Dorfes Gundremmingen. Es ist auch ein bayerisch-schwäbischer Heimatfilm.

Von Christine Dössel

SZ PlusAtomkraft in Japan
:Jetzt schmeißen hier Achtzigjährige Molotowcocktails

Im japanischen Suttsu gibt es fast nur noch Alte, alles dämmerte so vor sich hin. Bis der Bürgermeister das Dorf als Endlagerstandort für Atommüll vorschlug.

Von Thomas Hahn

Klimapolitik
:Umweltverbände klagen gegen grünes EU-Label für Atomkraft und Gas

Greenpeace und andere Gruppen wollen das umstrittene Taxonomie-Gesetz der EU-Kommission stoppen.

SZ PlusMeinungEnergie
:Finnland setzt auf noch mehr Kernkraft

Während in Deutschland der letzte Meiler abgeschaltet wird, setzt Helsinki auf die CO₂-freie Energieform. Und ignoriert Kosten ebenso wie langfristige Risiken.

Kommentar von Alex Rühle

Neuer Atomreaktor in Finnland
:Spät, teuer, aber willkommen

Am Reaktorblock Olkiluoto 3 wurde 18 Jahre gebaut, die Kosten sollen viermal so hoch sein wie geplant, die Brennstäbe kommen aus Russland. Trotzdem stehen die Finnen weiter auf Atomkraft.

Von Alex Rühle
01:03

Atomkraftwerke
:Bundesumweltministerin wirft Söder Verantwortungslosigkeit vor

Der Ausstieg aus der Kernenergie ist vollzogen. Ministerpräsident Söder will in Bayern einen Reaktor in Eigenverantwortung weiterbetreiben - und stößt auf Widerstand.

Von Constanze von Bullion und Claus Hulverscheidt

SZ Plus"Anne Will"
:Der nächste Atomstreit

Die Kernkraft in Deutschland ist Vergangenheit. Oder doch nicht? Anne Wills Gäste diskutieren die Frage, ob man den Rückbau noch etwas hinausschieben kann. Und das, ohne dass ein absurder Söder-Vorschlag eine Rolle spielt.

Von Peter Fahrenholz

SZ PlusMeinungEnde der Kernenergie
:Söders Atomschmerz

Am Wochenende präsentierte Ministerpräsident Markus Söder die Idee, das Atomkraftwerk Isar 2 in Landesregie weiterzubetreiben. Was für ein abstruser Vorschlag.

Kommentar von Sebastian Beck

Historisches Ende der Atomkraft
:Die drei letzten Kernkraftwerke sind abgeschaltet

Nach mehr als 60 Jahren ist Deutschland aus der Kernenergie raus. Politisch bleibt der Atomausstieg umstritten. Bayerns Ministerpräsident Söder will nach eigenen Angaben den abgeschalteten Meiler Isar 2 in Landesverantwortung weiter betreiben.

Landeshauptstadt
:So feiert München das Ende der Atomkraft

Rund 1500 Menschen zeigen bei der Abschalt-Party ihre Freude über den Ausstieg aus der Nuklearenergie. Mit dabei sind Veteranen der Anti-Atomkraft-Bewegung, skurril Verkleidete und so manches Paar, das sich einst bei Protesten kennenlernte.

Von Tom Soyer

SZ PlusIsar 2
:Mein Freund, der Reaktor

Das Kernkraftwerk Isar 2 in Essenbach wird nun endgültig abgeschaltet. Unser Autor ist nebenan aufgewachsen, für ihn war das KKI immer auch ein Symbol für Verlässlichkeit und Idylle. Erinnerungen an eine nukleare Jugend.

Von Martin Wittmann

SZ PlusWohin mit dem Müll?
:Für immer und ewig

Wenn die Atomkraftwerke abgebaut sind, bleiben nur zwei Prozent an mäßig radioaktivem Material zurück. Aber die verbrauchten Brennelemente werden selbst in 200 000 Jahren nicht ungefährlich sein.

Von Elisa von Grafenstein, Julia Kraus, Isabel Kronenberger, Olivia von Pilgrim und Marlene Weiß

SZ-Podcast "Auf den Punkt" - am Wochenende
:Atomausstieg: Wie baut man ein AKW ab?

Am Samstag werden die letzten drei deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet. Wie baut man ein AKW ab, mit all dem verstrahltem Material?

Von Nadja Schlüter

SZ PlusAtomausstieg
:Am Ende steht: Nein danke!

Diesen Samstag sollen die letzten drei AKWs für immer ihren Dienst einstellen. Es ist der Schlusspunkt in einem bemerkenswerten Kapitel deutscher Geschichte.

Von Michael Bauchmüller

SZ PlusAtomenergie
:Wie es nach dem Ausstieg weitergeht

Steigende Emissionen, steigende Strompreise, Nachteile im Wettbewerb: Was ist dran an den Sorgen rund um das Ende der Atomkraft? Wichtige Fragen und Antworten.

Von Michael Bauchmüller und Thomas Hummel

SZ PlusMeinungAtomkraft
:Das Zeitalter der Kernkraft in Deutschland ist zu Ende

Aber wo und wie soll künftig erneuerbare Energie produziert werden? Da besteht Einigkeit im Land: Nicht hier bei mir.

Kommentar von Detlef Esslinger

MeinungKlimafreitag
:Wie steht die Klimabewegung zur Atomkraft?

Ohne fossile und atomare Brennstoffe in eine klimaneutrale Zukunft - das geht. Aber der Plan ist kühn.

Von Thomas Hummel

SZ PlusEnergieversorgung
:Was der Atomausstieg für München bedeutet

25 Prozent der Strommenge aus Isar 2 standen den Stadtwerken bislang zu. Mit der Abschaltung verabschieden auch sie sich von der Kernkraft. Und nun?

Von Berthold Neff

Energieversorgung
:Mehrheit der Deutschen sieht Atomausstieg kritisch

Am Samstag sollen die drei verbleibenden deutschen Kernkraftwerke vom Netz gehen. Laut Umfragen hält nur etwa ein Drittel der Deutschen diesen Schritt für richtig.

SZ PlusAtomkraft
:Aber den Atommüll will niemand

Am Samstag werden die letzten drei deutschen Atomkraftwerke runtergefahren. Auch in Isar 2 wird der rote Knopf gedrückt. Aber dann geht es eigentlich erst wirklich los.

Von Andreas Glas, Lisa Schnell und Marlene Weiß

SZ PlusNeckarwestheim
:Was macht die Anti-Atomkraft-Bewegung ohne Atomkraftwerke?

Jahrzehntelang haben sie gekämpft, jetzt werden die AKW abgeschaltet. Und nun? Unterwegs mit Menschen, die ihr Glück noch nicht richtig fassen können.

Von Max Ferstl

SZ PlusMeinungAtomkraft
:Der Ausstieg ist erst der Anfang

Das Ende der Kernkraftwerke ist eine historische Zäsur und ein Sieg für die Anti-AKW-Bewegung. Aber bis zur echten Energiewende bleibt noch einiges zu tun.

Kommentar von Constanze von Bullion

Abschalttermin 15. April
:Habeck verteidigt Abschalten der letzten AKWs

Die Energieversorgung sei auch ohne die drei Atomkraftwerke gewährleistet, versichert der grüne Wirtschaftsminister. Die FDP wirbt für den Weiterbetrieb.

Von Georg Ismar und Mike Szymanski

Energieversorgung
:"Wir werden bis 2030 zu 80 Prozent erneuerbare Energien haben"

Wirtschaftsminister Habeck sieht die Energieversorgung in Deutschland gesichert - und hält den Atomausstieg für unumkehrbar.

Energie
:EU setzt sich hohe Ziele bei Erneuerbarer Energie

Es ist beschlossen: Bis 2030 sollen 42,5 Prozent des Energieverbrauchs aus Wind-, Solar- und Wasserkraft stammen. Kritik ruft aber die Rolle der Kernenergie hervor.

Von Josef Kelnberger

Energie
:Raus aus der Kohle, Aus für Atommeiler

Aufbruch in ein neues Zeitalter: Der Versorger EnBW will bis 2028 weg von dem fossilen Brennstoff. Mitte April gehen die letzten Kernkraftwerke endgültig vom Netz.

SZ-Podcast "Das Thema"
:Neckarwestheim: Wie der Atomausstieg einen Ort verändert

Ein Atomkraftwerk hat Neckarwestheim in Baden-Württemberg reich gemacht. Am 15. April soll es endgültig abgeschaltet werden. Was macht das mit dem Ort?

Von Michael Bauchmüller, Max Ferstl und Laura Terberl

SZ PlusAusstieg aus der Atomkraft
:Als wir einmal reich waren

Die Neckarwestheimer haben lange mit und von ihrem Atomkraftwerk gelebt. So gut, dass sie sich ein Schloss gekauft haben. Und jetzt? Bleibt ihnen bald nur noch der Müll.

Von Max Ferstl

Iran
:"Sehr schwerwiegende Entwicklung"

Internationale Inspektoren haben in dem Land hoch angereichertes Uran entdeckt. Westliche Diplomaten zeigen sich alarmiert, Teheran dementiert.

Von Paul-Anton Krüger

Wasserstoff
:Im Labyrinth der Moleküle

Die EU-Kommission stellt Regeln für grünen Wasserstoff auf - und verankert einen Vorteil für Länder, die viel Atomstrom erzeugen. Manche halten das für Etikettenschwindel.

Von Michael Bauchmüller und Björn Finke

Atomkraft
:Wann Wasserstoff grün ist

Die Europäische Kommission will auch mit Atomkraft erzeugten Wasserstoff unter bestimmten Bedingungen als "grün" einstufen. Wenn Strom für die nötige Elektrolyse aus einem Netz mit hohem Atomenergie-Anteil und damit niedrigen CO₂-Emissionen genutzt ...

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