Spionage-Affäre Wenig Verständnis aus Washington

Den deutschen Zorn über die Spähaffäre haben die USA diesmal wahrgenommen. Doch auf Verständnis kann die Bundesregierung trotzdem nicht hoffen: Aus Washingtons Sicht ist Deutschland ein unzuverlässiger Partner - und selbst für das Debakel verantwortlich. Von Nicolas Richter mehr... Analyse

Filmfestival Karlovy Vary: Eva Josefikova, Judit Bartós und Anna Geislerova auf dem roten Teppich. 49. Internationales Filmfestival Karlovy Vary Von essenzieller Schönheit

Offenheit für Neues zahlt sich manchmal aus: In einem Jahr, in dem die Berlinale und Cannes über ein durchwachsenes Programm nicht hinauskommen, gelingt dem kleineren A-Festival in Karlovy Vary ein überraschend starker Wettbewerb - mit Filmen, die nicht nur relevant sind, sondern auch das Auge ansprechen. Von Paul Katzenberger mehr...

Doktortitel von Stasi-Hochschule Grüne wollen Hunderte Stasi-Promotionen prüfen lassen

Dissertationen über Verhörmethoden und "Menschenführung": Hunderte Stasi-Mitarbeiter haben in der DDR promoviert. Die brandenburgischen Grünen wollen die Doktortitel der ehemaligen Stasi-Kader nun prüfen - und womöglich aberkennen lassen. mehr...

Thüringen V-Mann "Ares" war doch nicht bei der Stasi

Das Schreiben des Bundesarchivs elektrisierte die Abgeordneten des Thüringer Landtags: Der Rechtsradikale Kai-Uwe Trinkaus alias "Ares" soll vor seiner V-Mann-Tätigkeit schon Spitzel der Stasi gewesen sein. Jetzt folgt das zerknirschte Dementi: In der zuständigen Behörde habe man sich "in der Zeile vertan". Von Tanjev Schultz mehr...

Thüringen Akte deutet auf mögliche Stasi-Vergangenheit von V-Mann hin

War Kai-Uwe Trinkaus, Deckname "Ares", bei der Stasi, bevor ihn der Thüringer Verfassungsschutz als V-Mann für die rechte Szene anheuerte? Eine alte Akte legt das nahe. Es wäre nicht die erste Absonderlichkeit in diesem Fall. Von Tanjev Schultz mehr...

Archiv der Stasi-Unterlagenbehörde, 2002 Stasi-Unterlagenbehörde Koalition will Ex-Stasi-Leute per Gesetz versetzen

47 ehemalige Stasi-Mitarbeiter arbeiten in der Stasi-Unterlagenbehörde - ein Hohn für die Opfer, findet Behörden-Chef Jahn. Er will die Bediensteten unbedingt loswerden, eine Kündigung aber würde gegen das Arbeitsrecht verstoßen. Jetzt erhält er Unterstützung aus der Koalition: Die will das Stasi-Akten-Gesetz ändern. Ärger ist programmiert. Von Constanze von Bullion, Berlin mehr...

Stasi-Unterlagengesetz Unterlagenbehörde wird Ex-Stasi-Mitarbeiter nicht los

Trotz eines gesetzlichen Verbots beschäftigt die Stasi-Unterlagenbehörde weiter mehr als 40 frühere Stasi-Mitarbeiter - aus Angst vor Klagen. mehr... Politicker

Schäuble, Reuters, Stasi Stasi Schäuble wollte Stasi-Akten unbesehen vernichten

Die Wiedervereinigung sollte reibungslos laufen: Der damalige Innenminister hat kurz erwägt, 1990 alle Stasi-Unterlagen unbesehen vernichten zu lassen. mehr...

Stasi-Dateien Tausenden Stasi-Mitarbeitern droht Enttarnung

Der US-Geheimdienst CIA hat der Bundesrepublik die Stasi-Agentenkartei "Rosenholz" zurückgegeben. Zehntausenden Deutschen droht nun eine Enttarnung als frühere Mitarbeiter des DDR-Geheimdiensts. mehr...

ZDF-Sommerinterview: Joachim Gauck Deutschland und USA Frust über die sturen Verbündeten

Innenminister und Außenminister sind empört über den Spionagefall im BND. Doch die deutlichsten Worte findet Bundespräsident Gauck. Die Kritik an den USA zeigt, dass Berlin den Fall nicht als Lappalie ansieht. Von Stefan Braun und Nico Fried mehr...

Filmfest München Luca Zamperoni Hilmar Eichhorn Für immer ein Mörder - Der Fall Ritter Filmfest München Shakespeare würde Krimis schreiben

Tabus, Brisanz und zarte Liebe: Auf dem Filmfest München flirten deutsche Fernsehkrimis mit der großen Leinwand. Sie wagen sich an wahre Begebenheiten heran - und lassen alte "Tatort"-Standards ziemlich angestaubt aussehen. Von Rainer Gansera mehr...

Mata Hari Geheimdienste Spione, Agenten, Verräter

Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes und des Verteidigungsministeriums haben offenbar für die USA spioniert. Was bewegt Menschen dazu, Spione oder Informanten zu werden? Ein Blick auf historische Fälle gibt Aufschluss - von Mata Hari bis zu Günter Guillaume. mehr...

Verena Becker, dpa Verena Becker und die Stasi Die Notizen des Stasi-Majors

Ein brisanter Aktenvermerk vom 2. Februar 1978 belegt das starke Interesse der DDR an der RAF. Stimmt der Inhalt, müsste die Geschichte der BRD umgeschrieben werden. Von Hans Leyendecker mehr...

Pfarrer Christian Führer ist tot Zum Tod von Christian Führer Friedlicher Revolutionär

Er öffnete die Nikolaikirche in Leipzig für Friedensgebete, wurde Anlaufstelle für Gegner des SED-Systems und hieß alle willkommen - selbst Stasi-Mitarbeiter: Der Pfarrer Christian Führer ist nach schwerer Krankheit im Alter von 71 Jahren gestorben. Ein Nachruf. Von Jens Schneider mehr...

Peer Steinbrück SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück veröffentlicht seine Stasi-Akte im Netz

Ein DDR-Zeitdokument, komplett im Internet einsehbar: Peer Steinbrück macht seine Stasi-Akte publik. Sie enhält nach seiner Ansicht keine brisanten Infos - aber Amüsantes, wie etwa den Verdacht, der heutige SPD-Kanzlerkandidat sei einst Marxist gewesen. mehr...

DDR-Vergangenheit Linken-Politikerin soll Stasi-Spionin gewesen sein

Die Linke träumt von einer rot-rot-grünen Regierungskoalition, doch jetzt beschäftigen Stasi-Vorwürfe die Partei: Fraktionsgeschäftsführerin Ruth Kampa soll einem Bericht der "Welt" zufolge eine Top-Spionin der Stasi gewesen sein - und nicht nur das. mehr...

Ikea Deutsch-deutsche Geschichte Wie West-Firmen von der DDR-Zwangsarbeit profitierten

Eine Studie leuchtet ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte aus: die Zwangsarbeit von politischen Häftlingen in den Gefängnissen der DDR. Von der haben auch westliche Unternehmen wie Ikea, Aldi, Quelle und Siemens profitiert. Von Karl-Heinz Büschemann mehr...

DDR Deutsch-deutsche Geschichte Deutsch-deutsche Geschichte Westwaren aus dem Ost-Knast

Tausende Häftlinge in der DDR produzierten Waren für westliche Unternehmen - teilweise unter haarsträubenden Bedingungen. Eine neue Studie zeigt, wie hinter der Mauer für den Klassenfeind geschuftet wurde. Von Steffen Uhlmann mehr...

Rente Post von der Rentenkasse Post von der Rentenkasse Schlimmer Brief

Unser Autor ärgert sich: Warum darf die Rentenkasse vom Bürger gnadenlos Exaktheit verlangen - während sie sich selbst beängstigend nebulös ausdrückt? Vom Träger der Versicherungsnummer 51 020671 S 040 mehr...

DDR-Staatssicherheit Stasi ließ mehr als 3000 Westdeutsche schnüffeln

Zur Wendezeit 1989/90 beschäftigte die Stasi fast 200.000 inoffizielle Mitarbeiter, erklärt die Bundesregierung auf Anfrage der Linken - und entscheidet damit einen Streit zwischen einem Forscher und der Stasi-Unterlagen-Behörde. mehr...

Stasi-Akten Bespitzelung von DDR-Bürgern Interesse an Stasi-Unterlagen gestiegen

Was steht in den Stasi-Akten? Das wollen die Deutschen auch mehr als 20 Jahre nach der Wende immer noch wissen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Interesse an den Dokumenten 2012 wieder gestiegen. Noch heute suchen viele Menschen Gewissheit. mehr...

Pressekonferenz Roland Jahn DDR-Geheimpolizei Zweieinhalb Jahre warten auf Einsicht in Stasi-Akten

"Es geht nicht allein um Akten, es geht um Menschen und ihre Schicksale": Immer mehr Menschen wollen einen Blick in die Papiere der DDR-Geheimpolizei werfen - doch müssen sie darauf oft mehrere Jahre warten. Vor allem Jüngere und Angehörige interessieren sich für die Stasi-Akten. mehr...

Daniel Ellsberg Whistleblower Daniel Ellsberg über Prism Vereinigte Stasi von Amerika

Meinung Wie zuletzt Edward Snowden verriet Daniel Ellsberg einst die USA. Mit seinen Enthüllungen über Vietnam galt er bisher als der wichtigste Whistleblower in der amerikanischen Geschichte. Nun äußert er sich über Snowden - und hofft, dass dieser nicht ermordet werde. Amerika sei ein anderes Land geworden, so der 82-Jährige. Ein Gastbeitrag von Daniel Ellsberg mehr...

Berlin - 'Birthler-Behörde' für Stasi-Unterlagen Bundestag beschließt Gesetzesänderung Ex-Stasi-Mitarbeiter müssen Jahn-Behörde verlassen

Zum Schutz der Opfer dürfen künftig keine früheren Mitarbeiter der Staatssicherheit mehr in der Stasi-Unterlagenbehörde arbeiten. Die dafür notwendige Gesetzesänderung ist umstritten: Die SPD warnt davor, latentes Misstrauen gegenüber Ostdeutschen festzuschreiben. mehr...