Fred Goodwin wurde einst von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen. Dann verspielte er als Chef der Royal Bank of Scotland Milliarden, kassierte selbst Millionen und wurde zum Gesicht einer verantwortungslosen Finanzbranche. Jetzt ist er seinen Ehrentitel los.
Von
Jannis Brühl
Seit 1980 regiert Robert Mugabe Simbabwe mit harter Hand. Ende März wollte sich der 84-Jährige erneut zum Präsidenten wählen lassen, doch die Opposition ist so stark wie nie. sueddeutsche.de dokumentiert sein Leben in Bildern.
Robert Mugabe hat es mal wieder geschafft: Die Opposition hat sich zurückgezogen, der Westen protestiert nur mit Worten und die afrikanischen Nachbarn fast gar nicht. Doch ausländische Soldaten nach Simbabwe zu schicken würde den Diktator stärken, nicht schwächen.
Von
Arne Perras
Willkommen ist er nicht, aber er kommt trotzdem. So wollen es Afrikas Staatschefs, und er selbst sowieso: Robert Mugabe nimmt am EU-Afrika-Gipfel in Lissabon teil.
Von
Arne Perras
Mit äußerster Gewalt geht der 83-jährige Despot gegen Kritiker vor. Dabei zeigt er der Welt aufs Neue, dass ein ruiniertes Land noch tiefer fallen kann.
Von
Arne Perras
Bei einer feierlichen Messe spricht Papst Benedikt XVI. seinen Vorgänger Johannes Paul II. selig. Mehr als eine Million Gläubige verfolgen das Ereignis - unter ihnen zahlreiche Prominente.
Laurent Gbagbo harrt in seinem letzten Refugium aus. Bei dem geächteten Herrscher der Elfenbeinküste zeigt sich, wie entscheidend der Einfluss von Beratern und Günstlingen auf Despoten sein kann - und dass ihre Ehefrauen viel zu oft unterschätzt werden.
Von
Arne Perras
Mubarak, Ben Ali und Kim Jong Il sind verhaftet, vertrieben oder tot. Aber noch immer gibt es Despoten, die ihr Volk brutal unterdrücken. Indes: Auch ihre Herrschaft wackelt. Eine Auswahl in Bildern.
Bilder
Gläubige übernachten unter Brücken und quetschen sich auf den überfüllten Petersplatz: Wenn Papst Benedikt XVI. seinen Vorgänger Johannes Paul II. seligspricht, wird Religion zum Massenereignis. Eine Million Menschen wollen dabei sein.
Impressionen aus Rom
Trotz weltweiter Kritik tritt Robert Mugabe allein zur Stichwahl um das Präsidentenamt in Simbabwe an. "Keiner kann uns diesen Sieg nehmen", gibt sich der 84-Jährige siegesgewiss. Nach wochenlangem Terror gegenüber Anhängern der Opposition boykottiert deren Präsidentschaftskandidat Tsvangirai die Wahl. Er sagt: "Das ist keine Wahl, dies ist eine Schmach."
Noch steht das offizielle Ergebnis der umstrittenen Wahl in Simbabwe nicht fest. Doch der bisherige Machthaber Robert Mugabe ist sich sicher: "Wir haben überwältigend gewonnen." Auf Oppositionelle wird weiter Jagd gemacht.
Der Chaos-Staat Simbabwe hat einen neuen Ministerpräsidenten: Der umstrittene Präsident Robert Mugabe vereidigte seinen Erzrivalen, Oppositionsführer Morgan Tsvangirai.
Hochrechnungen von Regierungspartei und Opposition zufolge scheint der Amtsinhaber Robert Mugabe die Präsidentenwahl in Simbabwe verloren zu haben. Die Entscheidung könnte in der Stichwahl fallen - wenn Mugabe nicht vorher zurücktritt.
Deutschland und die EU könnten helfen, Simbabwes Staatschef Robert Mugabe zur Räson zu bringen: unter anderem, indem sie Druck auf Südafrika ausüben.
Eine Außenansicht von
John Makumbe
Auch zehn Tage nach der Präsidentschaftswahl in Simbabwe gibt es immer noch kein offizielles Wahlergebnis. Für Aufregung sorgen Meldungen über Mitarbeiter der Wahlkommission, die das Ergebnis zu Ungunsten des bisherigen Präsidenten Robert Mugabe gefälscht haben sollen.
Die Empörung westlicher Staaten über die Vorgänge in Simbabwe ist groß - Robert Mugabe scheint es nicht weiter zu stören. Inzwischen ließ der despotische Präsident die Zentrale der Oppositionspartei MDC durchsuchen. Deren Parteichef Tsvangirai rettete sich in die Botschaft der Niederlande.
Zum ersten Mal seit zehn Jahren reden sie miteinander: Robert Mugabe und sein Gegenspieler Morgan Tsvangirai haben die Aufnahme von Verhandlungen über eine Machtverteilung vereinbart.
Die Gewalt in Simbabwe eskaliert weiter. Jetzt machen die afrikanischen Nachbarländer Front gegen Robert Mugabe. Sein Herausforderer um die Präsidentschaft erwägt indes einen Wahlboykott.
In zehn Jahren hat Staatschef Gbagbo die "Perle Westafrikas" ruiniert. Jetzt klammert er sich an die Macht, bringt mit seinem Starrsinn die Elfenbeinküste an den Rand eines Krieges - und gefährdet so den gesamten Kontinent.
Ein Kommentar von
Michael Bitala
Die Presse spekuliert über die Rückkehr von Kapitän Michael Ballack und sorgt sich um Thomas Müller. In China zeigt die WM indes ungewohnt kosmopolitische Wirkung.