Etwa 20 Prozent ihres Einkommens müssen Bundesbürger im Schnitt für die Miete ausgeben. Vor allem in den Großstädten ist der Wohnraum knapp und die Wohnungssuche oft langwierig und teuer, weil Courtage für den Immobilienmakler zu bezahlen ist und eine Mietkaution fällig wird. Wer eine bezahlbare Mietwohnung gefunden hat, darf außerdem die Nebenkosten nicht außer Acht lassen und sollte gut über die Rechte von Mieter und Vermieter Bescheid wissen.
Wohnhaus in Darmstadt Ein Mietshaus in Darmstadt, aufgenommen am 11.01.2013. Ein Run auf Immobilien und kräftig steigende Mieten: Der Wohnungsmarkt im Rhein-Main-Gebiet ist äußerst angespannt. Eine Lösung ist nicht so schnell in Sicht. Foto: Boris Roessler/dpa (zu lhe-BLICKPUNKT vom 11.01.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++
In Großstädten werden die Zimmer knapp, die Preise steigen und steigen: Der Mieterbund erklärt, was aus seiner Sicht auf dem Wohnungmarkt schief läuft.
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Gagfah ist einer der größten Wohnungskonzerne Deutschlands - und galt lange als klischeehaft skrupellos. Der neue Chef Thomas Zinnöcker soll beides aufpolieren: die Zahlen und das Image. Das könnte ihm gelingen.
Von Angelika Slavik, Frankfurtmehr...
Dachaus Hauseigentümer dürfen die Mieten nur noch um maximal 15 Prozent in drei Jahren erhöhen. Für viele Menschen ist der Wohnraum aber schon jetzt zu teuer.
Von Petra Schafflikmehr...
Die Mieten in München dürfen künftig innerhalb von drei Jahren nur noch um 15 Prozent steigen. Die Regelung gilt aber nur für bestehende Mietverhältnisse - nicht bei Neuvermietungen.
Von Dominik Huttermehr...
"Reich baut für Reich": In den Städten entstehen zwar neue Wohnungen, doch die hohen Preise können sich selbst Durchschnittsverdiener kaum noch leisten. Mieterbund und Baubranche verlangen nun gemeinsam mehr Förderung vom Staat, um "soziale Segregation" zu verhindern.
Von Thomas Öchsner, Berlinmehr...
Hohe Mietkosten und gesteigerter Konsum: Acht Prozent der Münchner sind so verschuldet, dass sie ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen können. Das sind 2000 Überschuldete mehr als vergangenes Jahr. Eine Untersuchung zeigt jetzt, in welchen Stadtteilen das Problem besonders akut ist.
Von Michael Tibuddmehr...
In der Stadt der Wohnungsnot stand eine 70-Quadratmeter-Wohnung jahrelang leer. Trotzdem machte der Vermieter Ausgaben beim Finanzamt als Werbungskosten geltend. So geht es nicht, entschieden nun Richter des Bundesfinanzhofes: Vermieter müssen vermieten wollen.
Von Malte Conradi, Münchenmehr...
Eine Wohnung für 18.000 Euro pro Quadratmeter? Mit einer historisierenden, edlen Badewanne? Kein Problem. Der Immobilienmarkt in München schlägt inzwischen aberwitzige Kapriolen. Vor allem in der Innenstadt.
Von Katja Riedelmehr...
Berlin, München, Hamburg: Wohnen wird immer teurer. SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will Preissteigerungen beim Einzug gesetzlich begrenzen. Fachleute streiten darüber, ob seine Ideen den Wohnungsmarkt entspannen.
Von Angelika Slavikmehr...
Immer mehr Menschen ziehen in die Großstädte, doch dort werden nicht genug Wohnungen gebaut. Nach Angaben des Mieterbundes stehen auf dem deutschen Markt insgesamt 250.000 Wohnungen zu wenig zur Verfügung.
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Münchens neue Luxusquartiere liegen in Altbogenhausen, Nymphenburg-Neuhausen, Gern und im Lehel - die Preise erreichen europäisches Spitzenniveau. In seinem Buch über den Immobilienmarkt übt Autor und Immobilienexperte Rolf Rossius scharfe Kritik am sozialen Wohnungsbau der Stadt.
Von Ekkehard Müller-Jentschmehr...
"Niemand sollte die soziale Sprengkraft unterschätzen": Der Präsident des Deutschen Mieterbunds warnt angesichts steigender Mietpreise vor "unruhigen Zeiten". In mehreren Städten demonstrierten Tausende gegen hohe Wohnkosten.
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Schlechte Nachrichten für Wohnungssuchende in München: In der Stadt steigen die Mieten weiter an. In die Randgebiete ausweichen - das hilft nur noch wenig.
Von Katja Riedelmehr...
Meinung
Die Bundesregierung lockert das Mietrecht, um Wohnungssanierungen für Vermieter attraktiver zu machen. Mieter müssen Bauarbeiten zukünftig ohne Entschädigung aushalten. Unsozial ist das noch nicht, weniger sozial aber schon.
Ein Kommentar von Heribert Prantlmehr...
Weil Häuser weniger Energie verbrauchen sollen, können sie künftig auch gegen den Willen der Mieter saniert werden. Eine entsprechende Regelung hat die Bundesregierung beschlossen. Auch den von Vermietern gefürchteten "Mietnomaden" soll das Leben deutlich schwerer gemacht werden.
Von Michael Bauchmüller und Peter Blechschmidtmehr...
Gute Nachrichten für Mieter: Die Heizkostenabrechnungen für das Jahr 2011 könnten trotz steigender Energiepreise geringer ausfallen als im Vorjahr - dank des milden Wetters. Saftige Nachzahlungen drohen allerdings jenen, die mit Öl heizen.
Von Andreas Jalsovecmehr...
Mieter müssen nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs nur noch den Betrag bezahlen, für den sie tatsächlich heizen. Pauschale Abrechnungen gelten als unzulässig. Für das Portemonnaie bedeutet dies in den meisten Fällen keine Verbilligung, aber mehr Gerechtigkeit. Positiv könnte sich die Entscheidung außerdem aus ökologischer Sicht auswirken.
Ein Kommentar von Wolfgang Janischmehr...
Absurde Änderung im Mietspiegel: Wegen eines 40 Jahre alten Müllschluckers in einem dämmrigen Kellerraum verlangt die Stadtsparkasse jetzt mehr Miete.
Von Kristiana Ludwigmehr...
Um nichts streiten Mieter und Vermieter mehr als um Betriebskosten. Doch für Erstere gibt es eine Checkliste, mit der sie die Abrechnung der sogenannten zweiten Miete genau prüfen können. Die wichigsten Fakten im Überblick.
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Dieses Rechenmodul vergleicht Ihre persönliche Mietsituation mit der einer gekauften Immobilie über den gesamten Finanzierungszeitraum. In vielen Städten ist kaufen nicht viel teuer als mieten und in manchen Fällen sogar billiger!
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