Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat den als Hardliner geltenden, früheren Verteidigungsminister Kim Kyok Sik als neuen Generalstabschef der Streitkräfte eingesetzt.
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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat seinen Verteidigungsminister entlassen. Auf den als Hardliner geltenden Kim Kyok Sik folgt ein weitgehend unbekannter Armeekommandeur. Südkorea kommentiert den Wechsel zurückhaltend.
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Zuletzt ist die Kriegsrhetorik etwas schwächer geworden, doch jetzt hat das nordkoreanische Militär wieder drei Kurzstreckenraketen abgefeuert. Sie landeten im Japanischen Meer. Der Süden der Halbinsel ist in Alarmbereitschaft.
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Kim Jong Uns militärische Kraftmeiereien sind gar nicht so irrational, sagen Nordkorea-Experten. Denn Pjöngjang wolle gar nicht, dass sein Militär auf die Probe gestellt werde. Stattdessen versuche sich Nordkoreas Machthaber im Konflikt mit den USA und Südkorea als großer Stratege - und halte sich dabei an die Rezepte seines Vaters.
Von Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Der Ton aus Pjöngjang wird wieder schärfer: Kurz nach den Gedenkfeiern für Nordkoreas Staatsgründer verkündet sein Enkel Kim Jong Un, fortan ohne Vorwarnung auf "Provokationen" aus Südkorea und den USA zu reagieren.
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Bei seinem Südkorea-Besuch richtet US-Außenminister Kerry deutliche Worte in Richtung Pjöngjang: Ein Raketenstart provoziere die gesamte internationale Gemeinschaft. Das bizarr-kommunistische Regime legt nach. Diesmal in Richtung Japan.
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Wie es war, oder auch nicht. 500 Chinesen animieren in Taipeh Nachrichten. Vom untreuen Golfprofi Tiger Woods über den fummelnden Dominique Strauss-Kahn bis hin zum furzenden Kim Jong Un ist alles dabei. Aber ist das wirklich Journalismus?
Von Kai Strittmatter, Taipehmehr...
Nordkoreas Machthaber fordert die USA heraus. Ist das Irrsinn? Nein, das Land folgt vielmehr seiner eigenen Logik. Kim Jong Un erwirbt sich gerade den Respekt seines Volkes und der Elite. Fehlen nur noch: ein Ende der Spannungen, ein Friedensvertrag mit den USA - und Geduld.
Ein Gastbeitrag von Nordkorea-Experte Rüdiger Frankmehr...
Eigentlich galten die Nordkorea-Dokumente als geheim: Bei einer Anhörung im US-Kongress hat ein Abgeordneter aus Geheimdienstpapieren zitiert. Die behaupten, Pjöngjang sei in der Lage, seine Raketen mit Atomsprengköpfen zu bestücken. Das Pentagon warnt vor voreiligen Schlüssen, US-Präsident Obama spricht eine deutliche Warnung aus.
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Das verbale Säbelrasseln wird lauter: Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye droht Nordkorea mit einem massiven militärischen Gegenschlag - auch direkte Angriffe auf Nordkoreas Machthaber schließt Seoul nicht aus. Kim Jong Un baut derweil die Regierung seines Landes um.
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Meinung
Das Schauspiel hat schon fast Tradition: Südkorea und die USA ziehen ins Manöver, Nordkorea reagiert mit wüsten Drohungen. Diesmal klingt das Säbelrasseln jedoch besonders gefährlich, weil das Motiv des Diktators Kim Jong Un rätselhaft ist. Will er die Anerkennung als Atommacht? Oder wird er ein Opfer der eigenen Propaganda?
Ein Kommentar von Stefan Korneliusmehr...
Es ist die Antwort auf scharfe Sanktionen durch den UN-Sicherheitsrat: Erst droht Nordkorea mit einem präventiven Atomschlag gegen die USA. Dann kündigt Machthaber Kim Jong Un alle Entspannungsabkommen - und kappt sogar den "Heißen Draht" zum Süden.
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Schluss mit den UN-Sanktionen und den Militärmanövern - vor möglichen Verhandlungen mit den "Feinden" in den USA und Südkorea will das Regime in Pjöngjang bestimmte Forderungen erfüllt sehen. Nordkorea reagiert damit offenbar auf ein Gesprächsangebot von US-Außenminister Kerry.
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Zuletzt schien sich die Lage in Korea wieder leicht zu entspannen - doch jetzt haben Nordkoreas Streitkräfte erneut eine Rakete von der Ostküste abgefeuert. Erst am Vortag hatte das Regime um Kim Yong Un drei Kurzstreckenraketen ins Japanische Meer geschossen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert Nordkorea auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
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Kim Jong Un droht, beleidigt und hat in seiner kurzen Zeit als neuer Diktator Nordkoreas bereits einen erfolgreichen Raketen- und einen Atomtest absolviert. Er treibt damit die konfrontative Politik seines Vaters und Vorgängers Kim Jong Il auf die Spitze. Dennoch glauben Experten nicht an einen Krieg.
Eine Chronologie von Martin Anetzbergermehr...
Vom Schweizer Schulbuben zum Diktator einer Atommacht: Als Kim Jong Un 2011 die Macht in Nordkorea übernahm, erhoffte sich der Westen eine Öffnung des bettelarmen, aber hochgerüsteten Landes. Doch stattdessen provoziert Kim die internationale Gemeinschaft mit Kriegsdrohungen und Raketentests.
Ein Porträt in Bildernmehr...
Diktator Kim Jong Un lässt Krieg üben, sein Regime droht Südkorea und den USA. Seoul beibt trotzdem gelassen, denn Kims Armee soll zwar groß, aber nicht kampfbereit sein. Sogar von massiv unterernährten Soldaten ist die Rede.
Von Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Meinung
Nordkoreas Diktator Kim Jong Un ist der große Unbekannte: Blufft er nach außen, um im Inneren reformieren zu können? Hat er die Lage unter Kontrolle? Wer weiß das schon. Fest steht: Sein Regime kann nur in der durch die Atombombe abgesicherten Isolation überleben.
Ein Kommentar von Stefan Korneliusmehr...
Überraschende Töne aus Nordkorea: Kim Jong Un hat sich in der ersten Fernsehansprache eines Machthabers seit fast 20 Jahren für eine Aussöhnung mit dem Süden ausgesprochen. Auch darüber hinaus kündigt der Staatschef des kommunistischen Landes eine "radikale Wende" an.
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"Galaxie-3" heißt die Rakete, die Nordkorea ins All geschossen hat. Für das kommunistische Land und seinen jungen Führer Kim Jong Un ein Erfolg mit Symbolcharakter. Der Diktator festigt seine Macht im Inneren und zeigt dem Ausland, dass seine Atomwaffen die USA treffen könnten. Zumindest theoretisch.
Von Michael Königmehr...
Der "Große Nachfolger" sammelt weiter Ämter und Ehrentitel: Nach dem Tod seines Vaters wird Kim Jong Un in Nordkorea als "Oberbefehlshaber" und Generalsekretär der regierenden Arbeiterpartei geführt. Sein Onkel, ein einflussreicher Strippenzieher, präsentiert sich als General. Unterdessen sind zwei südkoreanische Delegationen in dem isolierten Land eingetroffen - und wurden von Kim Jong Un empfangen.
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