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Der Internetriese Google ändert seinen Umgang mit Nutzerdaten. Ab Anfang März werden alle Informationen, die man bei den verschiedenen Diensten, wie Googlemail oder dem sozialen Netzwerk Google+, hinterlässt, gesammelt ausgewertet.
Bietet Google seinen Kartendienst "Maps" an, um Kunden zu ködern und diese später abzukassieren? Diese Behauptung stellte ein französischer Konkurrent auf - und erhielt recht.
Wer eine bestimmte Netzwerk-Kamera des Herstellers Trendnet besitzt, sollte möglichst schnell die Firmware seines Gerätes aktualisieren. Aufgrund einer Sicherheitslücke können andere Internetnutzer ohne Passworteingabe das Live-Video der Kamera mitverfolgen.
Korruption, Dreck, Armut: Charles Dickens hat wie kein anderer die Londoner Milieus geschildert. Sein einzigartiges Talent lag weder im Romaneschreiben noch im Journalismus, sondern in der brillanten Kombination von beidem. Damit wurde er vom amüsierten Beobachter zur moralischen Institution.
Von
Alexander Menden
Fünf Milliarden Dollar soll der Börsengang von Facebook in die Kasse des Unternehmens spülen. Das wäre dreimal so viel, wie Google 2004 erlösen konnte. Ein Überblick über die größten Börsengänge der Internetbranche.
Aus der Suchmaschine wird der Identitätsdienst: Unser Entsetzen, dass Google unsere Datenquellen zusammenführt und monetarisiert, zeugt von einer romantischen Verklärung des Internet-Konzerns. Zeit für pragmatische Lösungen.
Von
Johannes KuhnDigitalblog
Der Online-Wutausbruch des Ex-Guns-N'-Roses-Bassisten Duff McKagan zeigt: In der Debatte um ein zukunftstaugliches Urheberrecht geht es nicht nur um unterschiedliche Interessen, sondern auch darum, was eine Gesellschaft als gegeben betrachtet.
Von
Dirk von Gehlen
Er gilt als Mitbegründer der "Nouvelle Vague" und wirkte an mehr als 30 Filmen mit: Der französische Regisseur, Autor, Schauspieler und Oscargewinner François Truffaut wäre an diesem Montag 80 Jahre alt geworden. Der Ruhm war ihm nicht in die Wiege gelegt worden.
Von
Martina Pock
Virenschutz und Firewall genügen nicht: In seinen neuen Sicherheitsempfehlungen fordert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Computer-Nutzer zu größerer Sorgfalt auf, lobt Googles Browser Chrome - und gibt handfeste Tipps, wie sich Daten endgültig löschen lassen.
Im Zuge der Proteste gegen SOPA, ACTA und Co zeigt sich: Der Programmcode wird ein immer wichtigerer Teil der digitalen Protestkultur - vom Wordpress-Plugin bis zum Barcode-Scanner, der vermeintliche Unterstützer von Zensurmaßnahmen entlarvt.
Von
Michael Moorstedt
Die US-Internetkonzerne Google und Facebook schalten ganz auf Expansion. Der Datenschutz der Europäer zählt da nicht viel. Aber müssen sich Innovation und Datenschutz tatsächlich ausschließen?
Von
Varinia Bernau
Keine Arbeit? Obama kümmert sich! Bei einem Video-Chat mit Bürgern scheitert der US-Präsident mit Wahlkampf-Plattitüden an einer hartnäckigen Texanerin. Als die Frau darauf beharrt, ihr Mann finde in Obamas Amerika keinen Job, bietet er sich als persönlicher Berater an. Für die Republikaner im Wahlkampf eine willkommene Gelegenheit.
Von
Sebastian Gierke
Im Patentstreit mit Motorola nimmt Apple ältere Versionen des iPhones sowie iPads mit UMTS-Empfang in Deutschland zwischenzeitlich aus dem Online-Shop - um sie wenig später wieder anzubieten. Auslöser ist das Urteil eines Mannheimer Gerichts.
Im Börsenprospekt von Facebook stehen kalte Zahlen und warme Worte. Das soll die Anleger locken. Schwärmerisch spricht Mark Zuckerberg von seinem Baby. Doch der Prospekt zeigt auch Risiken auf - die Anzeigen auf Facebook funktionieren schlecht. Und es gibt bereits eine Ahnengalerie von einst erfolgreichen Netzwerken, die heute keiner mehr nutzt.
Von
Bastian Brinkmann
Ein neues Buch liefert tiefe Einblicke in die Apple-Unternehmenskultur - und zeigt, dass Kontrolle und Geheimhaltung nicht nur nach außen, sondern auch im Unternehmen selbst entscheidende Faktoren sind. Steve Jobs' Führungsphilosophie erinnert so mit Abstand betrachtet mehr an Alfred Krupp und Henry Ford, als an den Geist des Silicon Valley.
Von
Niklas HofmannDigitalblog
Mark Zuckerberg gibt sich bei seinen öffentlichen Auftritten betont bescheiden. Auch bei der Veröffentlichung des Börsenprospektes betont der Facebook-Gründer, ums Geld gehe es ihm nicht. Trotzdem zahlt er seinen wichtigsten Managern Millionengehälter. Auch der Chef selbst langt ordentlich zu - noch.
Da ist sie also, die nächste Aktie, die sich selbst für unglaublich cool hält und diese Coolness den potentiellen Anlegern verkaufen will. Der Börsengang von Facebook weckt Begehrlichkeiten - vor allem auf emotionaler Ebene.
Von
Jürgen Schmieder
Größer als Kraft, Goldman Sachs, Amazon und Ford? Der Börsengang von Facebook steht bevor. Und die Analysten überschlagen sich. Denn sollte es gelingen, die Daten des sozialen Netzwerks in bares Geld umzuwandeln, wird Facebook eins der wertvollsten Unternehmen der Welt. Doch einige Experten warnen vor hochfliegenden Erwartungen - und erinnern an die schon einmal geplatze Dotcom-Blase.
Google ist längst nicht mehr nur Suchmaschine, sondern auch soziales Netzwerk, Office-Anwendung, E-Mail-Service und mehr. Jetzt will die Firma, dass jeder Nutzer dieser Dienste nur noch einen Account benutzt. Mit den genaueren Daten will Google zum persönlichen Assistenten werden - und detailliertere Profile seiner Kunden erhalten.
Google will, dass jeder die Dienste des Unternehmens nur noch mit einem einzigen Konto nutzt. Das, was Google die Verbesserung seiner Dienste nennt, ist die Verbesserung seines Geschäfts. 20 Gedanken zu Googles Datenkollekte.
Von
Bernd GraffDigitalblog
Protest im Netz: Wikipedia hat seine englischsprachige Website für 24 Stunden vom Netz genommen - und auch andere Seiten setzten ein Zeichen, Google zensiert sein Logo. Der Protest richtet sich gegen die US-Gesetze SOPA und PIPA, die für viele den Urheberrechtsschutz zu weit treiben: "Es geht um die freie Meinungsäußerung", sagt Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales.
Von
Reymer Klüver
Das umstrittene Anti-Piraterie-Gesetz SOPA macht das Web mobil: Zahlreiche Webseiten drücken am 18. Januar ihren Widerstand gegen den Gesetzesentwurf aus. Hier eine Übersicht über die Protestaktionen
Ein Koalitionspolitiker pöbelt in selten gehörter Brachialität gegen das Netz - und niemand aus den eigenen Reihen protestiert: Die Posse um den CDU-Hinterbänkler Ansgar Heveling zeigt, wie miserabel es um die Internet-Politik in Deutschland steht. Was, bitte, hält die Regierung Merkel von der digitalen Revolution?
Von
Stefan PlöchingerDigitalblog
Meinung
Facebooks geplanter Börsengang weckt historische Erwartungen. Das Unternehmen hat daher mit der Timeline und neuen Sharing-Funktionen den Grundstein für die bessere Auswertung der Nutzerinformationen gelegt. Doch Facebook geht noch weiter: Um die Menschen zu noch mehr öffentlichen Daten zu bewegen, verklärt es das Konsumverhalten zur Ideologie.
Ein Kommentar von
Andrian Kreye
Einst ging es darum, Noten für die schönsten Mädchen auf dem Campus zu vergeben - mittlerweile nutzen 800 Millionen Menschen weltweit Facebook. Nun will das Unternehmen an den Aktienmarkt. Der angestrebte Börsenwert steht allerdings in einem geradezu bizarren Verhältnis zum Gewinn von Facebook.
Von
Varinia Bernau