Der aggressive Erreger Ehec kann lebensbedrohliche Darmentzündungen zur Folge haben. Aktuelle Entwicklungen und Hintergründe zu dem gefährlichen Bakterium.
Vor zehn Tagen starb in Hamburg ein Mädchen an den Folgen einer Ehec-Infektion. Nun melden die Behörden zwei weitere Fälle der Durchfallkrankheit. Ob sie untereinander und mit dem dritten Fall in Zusammenhang stehen, ist unklar.
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53 Menschen waren im vergangenen Jahr an einem aggressiven Ehec-Keim gestorben. Der aktuelle Todesfall in Hamburg geht jedoch nicht auf den gleichen Erregertyp zurück. Die Gesundheitsbehörde in der Hansestadt nennt dies ein "sehr beruhigendes" Ergebnis.
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Ein Kind ist in Hamburg an einer Ehec-Infektion gestorben. Die Behörden suchen noch nach der Ursache. Auch wenn dieser Fall schlimme Erinnerungen an die Epidemie des vergangenen Jahres weckt; momentan scheint die Lage eine andere zu sein.
Von Katrin Blawatmehr...
Nachdem sie mit Bakterien verseuchte Melonen verzehrt haben, sind in den USA mindestens 13 Menschen gestorben, 72 sind erkrankt. Die Behörden rechnen mit weiteren Opfern der Listerien.
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Vor zwei Monaten erkrankte der vorerst letzte Patient an Ehec - dann war die Epidemie vorbei. 3050 Fälle wurden registriert, 52 Menschen starben. Bei etlichen Patienten war die Infektion auf das Gehirn geschlagen. Wie geht es den Überlebenden heute?
Von Christina Berndtmehr...
Todesfälle, rätselhafte Krankheitsverläufe, verunsicherte Verbraucher: Knapp drei Monate nach Ausbruch der Ehec-Epidemie in Norddeutschland erklärt sie der schleswig-holsteinische Gesundheitsminister für beendet - und stellt Kliniken Zusatzzahlungen in Aussicht.
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Einnahmeausfälle in Millionenhöhe: Während der Ehec-Krise vergammelten Salate, Gurken und Tomaten. Jetzt will die EU den Gemüsebauern einen Teil der Ausfälle zahlen. Den Betroffenen reicht das nicht.
Von Christian Sebaldmehr...
Fast 50 Menschen starben bisher am Ehec-Erreger. Nach langer Zeit des Rätselns gehen die Behörden davon aus, dass der gefährliche Darmkeim aus Ägypten stammt. Nun verhängte die EU ein Importverbot für bestimmte ägyptische Samensorten.
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Langsam schließt sich die Indizienkette: Der Hof in Niedersachsen, von dem aus kontaminierte Sprossen verbreitet wurden, hatte mit Ehec-Bakterien verseuchte Bockshornkleesamen aus Ägypten eingekauft. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen weiter gestiegen.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Wissenschaftler der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit haben eine Verbindung zwischen den Ehec-Ausbrüchen in Deutschland und Frankreich entdeckt: In beiden Ländern spielten offenbar Bockshornkleesamen aus Ägypten eine Rolle. Möglicherweise wurden die Erreger aus Nordafrika eingeschleppt.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Das Umweltbundesamt schließt eine Gefahr für das Trinkwasser durch den aggressiven Ehec-Keim aus und warnt vor Panikmache. Doch einige Experten empfehlen, dass zumindest kleine Wasserversorger häufiger auf die Bakterien testen sollten.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Französische Behörden haben erstmals auch im Nachbarland Ehec-Sprossen entdeckt - doch offenbar stammen diese nicht aus Deutschland. Hierzulande überträgt sich der Keim offenbar kaum mehr über die Nahrung. Entwarnung können die Experten jedoch nocht nicht geben.
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Ein erschreckender Befund in Küchen trägt in Zeiten von Ehec nicht zur Beruhigung bei: Jede zweite Geschirrspülmaschine ist mit Schimmelpilzen besiedelt. Das Problem lässt sich jedoch leicht beheben.
Von Christina Berndtmehr...
Wegen der Ehec-Krise waren Gurken, Salat und Tomaten fast unverkäuflich. Deshalb versprach Brüssel den Bauern eine Entschädigung. Und was ist die Folge? Jetzt schreien auch die Gurken-Verkäufer nach Geld. Man kann nur sagen: Selbst schuld, liebe Politik - das hat sie nun davon, dass sie einmal "ja" gesagt hat.
Ein Kommentar von Marc Beisemehr...
Nach dem Fund des Ehec-Erregers in einem Bach bei Frankfurt stellen sich neue Fragen rund um den gefährlichen Darmkeim. Wie schützt man sich am besten, sind Sprossen nun für immer tabu - und besteht beim Baden Ansteckungsrisiko? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Von Christina Berndt, Katrin Blawat und Thomas Körbelmehr...
In einem Bach in Frankfurt am Main ist die aggressive Variante des Ehec-Keims nachgewiesen worden. Der Erlenbach liegt nahe einem Hof, auf dem vor kurzem kontaminierter Salat entdeckt worden war - allerdings mit einem harmloseren Ehec-Typ. Es gibt einen ersten Verdacht, wie die Bakterien in das Gewässer kamen.
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Eine mit Ehec infizierte Mitarbeiterin einer hessischen Cateringfirma hat die Bakterien auf das Essen für eine Familienfeier übertragen. Daraufhin sind 20 Gäste erkrankt. Demnach ist der Mensch selbst ein wichtiger Überträger der aggressiven Keime.
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Die Ehec-Epidemie demonstriert, wie gefährliche Keime über verunreinigte Lebensmittel oder infizierte Reisende an vielen Orten gleichzeitig lokale Ausbrüche auslösen können. Um das ganze Ausmaß zu erfassen, müssten alle Informationen schnell zusammenlaufen. Doch ausgerechnet das Infektionsschutzgesetz bremst die Kommunikation zwischen Ämtern und Behörden.
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Das Robert-Koch-Institut nährt Hoffnungen auf ein Ende der Ehec-Krise. Immer weniger Menschen stecken sich mit dem gefährlichen Darmkeim an. Die Kritik am Krisenmanagement der Regierung dagegen bleibt.
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Deutschlands Gemüsebauern beklagen seit Beginn der Ehec-Epidemie Umsatzeinbußen von etwa 60 Millionen Euro. Agrarministerin Aigner verspricht schnelle Hilfe. Brüssel verkündet, dass Europas Landwirte insgesamt 210 Millionen Euro Entschädigung bekommen sollen.
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Ehec-Alarm in Fürth: Kontrolleure haben auf einem Lolo-Rosso-Salat Ehec-Keime gefunden. Ob es sich dabei um den gefährlichen Typ handelt, ist allerdings noch unklar.
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Mehr als 30 Menschen hat der Ehec-Erreger bereits getötet - nun ist auch ein Kind gestorben. Ein zweijähriger Junge in Niedersachsen erlag den Folgen der gefährlichen Infektion. Die Behörden raten weiterhin davon ab, rohe Sprossen zu verzehren - doch noch immer ist unklar, wie der Erreger in die Sprossen kam.
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Fotos von Touristen, Kochrezepte und Tierärzte führten zu den Sprossen: Für die Fahndung nach der Quelle der Ehec-Epidemie haben die Experten kriminalistisches Gespür gebraucht. Nun wurden in Nordrhein-Westfalen auf Sprossen tatsächlich Keime vom gefährlichen Typ O104 nachgewiesen. Aber hätte man den Infektionsherd nicht schon viel früher finden können?
Von Markus C. Schulte von Drachmehr...
Auch selbstgezüchtete Sprossen und Keimlinge könnten eine Ehec-Erkrankung auslösen, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung - denn möglicherweise lauert der Erreger im Saatgut. Diesen Schluss zieht das Institut aus der Erkrankung einer Familie in Niedersachsen.
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Die Ehec-Quelle ist gefunden, doch viele Patienten, die von dem Erreger befallen sind, werden ihr Leben lang unter den Folgen der Erkrankung leiden, befürchtet der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er warnt vor künftigen Ehec-Ausbrüchen: Der gefährliche Keim breite sich aus - auf der ganzen Welt.
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