Darmkeim Ehec:Stadt, krank, Fluss

Lesezeit: 3 min

Nach dem Fund des Ehec-Erregers in einem Bach bei Frankfurt stellen sich neue Fragen rund um den gefährlichen Darmkeim. Wie schützt man sich am besten, sind Sprossen nun für immer tabu - und besteht beim Baden Ansteckungsrisiko? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Katrin Blawat und Thomas Körbel

Seit der für die Ehec-Epidemie verantwortliche Erreger Husec041 in einem Bach bei Frankfurt entdeckt wurde, ist sicher: Der Keim findet sich auch in der Umwelt. Welche Gefahr wird künftig von diesem Bakterium ausgehen? Die SZ beantwortet die wichtigsten Fragen.

Gefährliche EHEC-Variante in Bach gefunden

Experten hatten im Wasser des Erlenbaches bei Frankfurt am Main die gefährliche Ehec-Variante Husec041 nachgewiesen.

(Foto: dpa)

Kann Ehec im Trinkwasser auftauchen?

Bislang wurde in keiner Trinkwasserprobe der Erreger Husec041 nachgewiesen. Wenn Keime im Trinkwasser gefunden werden, werden diese laut Umweltbundesamt (Uba) durch Desinfektion abgetötet. Im Vergleich zu Lebensmitteln oder Tieren sei Trinkwasser allerdings selten Überträger von Krankheitserregern. Gülle und Abwässer kommen normalerweise nicht mit Trinkwasser in Kontakt. "Das bedeutet, dass Trinkwasser aus größeren öffentlichen Versorgungen sehr sicher vor Ehec ist", so das Uba.

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