Barack Obama, Friedensnobelpreisträger und erster schwarzer Präsident, hat viel Vertrauen bei den Wählern verspielt: Nicht gehaltene Versprechen, die Wirtschaftskrise und der teils extreme Widerstand der Republikaner haben Obama in Umfragen tief fallen lassen. Wird es ihm gelingen, die Stimmung noch einmal zu drehen, um ein zweites Mal ins Weiße Haus gewählt zu werden?
In einer emotionalen Rede kritisiert Barack Obama den demokratisch beherrschten Senat und die Waffenlobby. Der US-Präsident scheiterte zuvor mit seinem Kompromiss zur Verschärfung der Waffengesetze. Zugleich versicherte er, dass er den Kampf nicht aufgeben werde.
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Zahl der Verletzten steigt auf mehr als 150 +++ Polizei dementiert Berichte über weitere Sprengsätze +++ Bislang nur Spekulationen über Hintergründe des Bombenanschlags +++ FBI bittet Bevölkerung um Unterstützung +++ Sicherheitskräfte riegeln Straßen ab
Der Newsblog zum Nachlesen. Von Felicitas Kock, Sarah K. Schmidt und Michael Königmehr...
27.000 Menschen treten beim Boston-Marathon an, es ist ein friedliches Sportfest - bis zwei Bomben explodieren. Die Teilnehmer, die mit dem Leben davonkommen, können ihr Entsetzen nur schwer in Worte fassen.
Ein Feature von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Seit Wochen verweigern Dutzende Häftlinge im umstrittenen US-Gefangenenlager Guantánamo die Nahrungsaufnahme. In einem Bericht für die "New York Times" schildert ein Mann aus dem Jemen nun, mit welcher Brutalität er im Lager zwangsernährt wird.
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Angehörige der Opfer des Massenmords von Newtown haben skeptische US-Senatoren überzeugt, über strengere Kontrollen für Waffenkäufer zumindest zu beraten. Doch dieser Lobby-Erfolg ist keine Garantie, dass die Politiker etwas beschließen werden. Denn vielen ist vor allem eins wichtig: die eigene Wiederwahl.
Von Matthias Kolbmehr...US-Blog
Dutzende Häftlinge sind seit Monaten im Hungerstreik, elf müssen mittlerweile zwangsernährt werden: 25 Menschenrechtsorganisationen haben US-Präsident Obama dazu aufgefordert, im Fall des umstrittenen Lagers Guantanamo einzuschreiten.
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Hadiya Pendleton trat bei der Amtseinführung des Präsidenten auf. Eine Woche später wurde sie erschossen. Michelle Obama findet sich in der 15-Jährigen wieder: Geboren in Chicago, Musterschülerin, hart arbeitende Eltern. Tief bewegt fordert die First Lady Amerika auf, zu erkennen, dass der Tod auf der Straße in manchen Städten traurige Realität ist.
Von Matthias Kolbmehr...US-Blog
Meinung
US-Präsident Obama hat ein neues Budget vorgelegt. Und schon geht das altbekannte Ritual los. Die Republikaner protestieren, die Linken zetern, dazwischen der Präsident. Doch diesmal könnte er von von seinem Platz zwischen den Stühlen profitieren.
Ein Kommentar von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Wer auf Messen oder über das Internet Waffen kauft, soll sich in Zukunft ausweisen. Das schlagen ein demokratischer US-Senator und sein republikanischer Kollege vor. Die strengere Überprüfung von Waffenkäufern könnte allerdings im Senat scheitern.
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Steuererhöhungen für Reiche, Kürzungen der Sozialleistungen für Arme: US-Präsident Barack Obama schlägt einen neuen Kompromiss im Streit um den US-Etat vor - und muss mit Widerstand von Republikanern und Demokraten rechnen.
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"Sexistisch und dumm": US-Präsident Obama ist scharf kritisiert worden, weil er das Aussehen einer Staatsanwältin lobte. Die reuige Bitte um Verzeihung folgte prompt. Auch der First Lady unterlief ein Fauxpas.
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400.000 Dollar verdient der US-Präsident pro Jahr - doch jetzt will er freiwillig auf einen Teil davon verzichten. Um sich mit den Staatsangestellten zu solidarisieren, die wegen der Haushaltseinsparungen Einbußen hinnehmen müssen, hat er angekündigt, fünf Prozent der Summe an das Finanzamt zurückzugeben.
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"Stapelweise Briefe von stolzen Waffenbesitzern", die auf seiner Seite stehen, hat der US-Präsident erhalten. Politisch allerdings verliert Obama mit einer Verschärfung des Waffenrechts mehr und mehr an Boden. Immerhin hat nun Connecticut knapp vier Monate nach dem Amoklauf von Newtown das schärfste Waffengesetz der USA verabschiedet.
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"Das nächste große amerikanische Projekt": Amerikas Präsident Obama will die Funktionsweise des menschlichen Gehirns entschlüsseln lassen. In die Forschungsinitiative "Brain" werden die USA im kommenden Jahr 100 Millionen Dollar investieren - und erwarten hohe Renditen.
Von Moritz Koch, New Yorkmehr...
Was wäre Ostern ohne Eierrollen? In den USA undenkbar. Deshalb hat auch US-Präsident Obama wieder Zehntausende Kinder und Erwachsene in seinen Garten geladen. Es ging aber nicht nur um Spiel und Spaß. Obama gab seinen Besuchern auch einen Ratschlag fürs Leben mit auf den Weg.
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Die Spezialagenten des amerikanischen Secret Service haben erstmals in der Geschichte eine Frau als Chef: US-Präsident Obama hat Julia Pierson zur Direktorin seiner Leibgarde ernannt. Der Ruf der Behörde hatte zuletzt gelitten.
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"Das ist ziemlich spektakulär": Mit einem Besuch der in den Fels gehauenen Monumente von Petra in Jordanien beendet Barack Obama seine Nahostreise. Der US-Präsident wandelte zwei Stunden auf den Spuren von Harrison Ford in Spielbergs Abenteuer "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug".
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Abschluss der Reise an symbolischem Ort: In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem hat sich US-Präsident Obama gegen Antisemitismus ausgesprochen. Am Nachmittag reist er nach Jordanien weiter - seinen Außenminister schickt Obama zurück.
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In der arabischen Welt hat Obama wenig zu gewinnen. In den USA ist man auch gar nicht interessiert an einem aktivistischen Präsidenten, der sein Land in neue Problemzonen zieht. Die labile Situation lässt Washington ratlos zurück: Worte von Liberalität und Demokratie sind nutzlos. Es bleibt eine Politik von der Resterampe.
Von Stefan Korneliusmehr...
"Frieden ist besser als Krieg" - mit dieser Botschaft begeistert US-Präsident Obama junge Israelis an einer Jerusalemer Universität. Seine Grundsatzrede war mit Spannung erwartet worden und wird nicht nur für Freude in der israelischen Regierung sorgen.
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