bedeckt München 25°

Leute des Tages:Ein "wahrer Freund" mit "großartigem Haar"

Obamas' dog Bo, a star of the White house, dies
(Foto: Martin H. Simon/AFP)

Familie Obama trauert um ihren Portugiesischen Wasserhund, Bully Herbig wollte nie vor die Kamera, und Boris Johnson gratuliert David Attenborough zum 95. Geburtstag.

Barack Obama, 59, ehemaliger US-Präsident, trauert gemeinsam mit seiner Familie um seinen Portugiesischen Wasserhund. "First Dog" Bo sei am Samstag gestorben, teilte Obama über einen Nachrichtendienst mit. Der Hund habe all den Wirbel ertragen, der mit dem Leben im Weißen Haus einhergegangen sei, habe gebellt, aber nicht gebissen, und habe es geliebt, im Sommer in den Pool zu springen. Zudem habe er die Herausgabe von Essensresten vom Tisch seiner Besitzer geschätzt und "großartiges Haar" gehabt, erklärte Obama. Die Familie habe mit Bo einen "wahren Freund und loyalen Begleiter" verloren. Laut Obamas Frau Michelle, 57, starb Bo infolge eines Krebsleidens. Die Familie besitzt noch einen weiteren Wasserhund.

ESC-Kandidat Jendrik Sigwart
(Foto: Christian Charisius/dpa)

Jendrik Sigwart, 26, diesjähriger deutscher Teilnehmer beim Eurovision Song Contest (ESC), freut sich auf das Ende seiner sechstägigen Quarantäne. An diesem Mittwoch darf der Musical-Darsteller aus Osnabrück endlich nach Rotterdam, wo am 22. Mai das ESC-Finale über die Bühne gehen soll. "Wir dürfen nur vom Hotel zu den Messehallen und zurück", sagte Sigwart der Deutschen Presseagentur. Er hoffe allerdings, dass der Wettbewerb vor echtem Publikum stattfinden könne. Als Alternative stehe das Abspielen eines zuvor in Litauen produzierten Videos im Raum. Mit seinem auf einer Ukulele komponierten Song "I Don't Feel Hate" wirbt der Sänger dafür, Respektlosigkeiten nicht auf dem gleichen niedrigen Niveau, sondern freundlich zu kontern.

Michael 'Bully' Herbig mit ´Last One Laughing" auf Amazon Prime
(Foto: Tobias Hase/dpa)

Michael Bully Herbig, 53, Regisseur und Schauspieler ("Der Schuh des Manitu", "Bullyparade"), mochte eigentlich nie im Rampenlicht stehen. "Ich wollte einen sicheren Platz hinter der Kamera", sagte Herbig dem Redaktions-Netzwerk Deutschland (RND). "Davor bin ich nur gelandet, weil schließlich irgendwer sagte: Den Typen müssen wir doch auch mal zeigen. Aber ich habe mich unwohl dabei gefühlt." Er habe nicht daran geglaubt, gut genug dafür zu sein, "Leute zu unterhalten", sagte Herbig. In dem wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschobenen Kinofilm "Der Boandlkramer und die ewige Liebe" spielt Herbig neben Hape Kerkeling und Hannah Herzsprung. Der letzte Film des im Februar 2020 gestorbenen Regisseurs Joseph Vilsmaier ist ab 14. Mai kostenpflichtig über einen Internet-Streaming-Dienst abrufbar.

FILE PHOTO: Broadcaster and film maker David Attenborough attends the premiere of Blue Planet II at the British Film Institute in London
(Foto: Hannah McKay/REUTERS)

David Attenborough, 95, britischer Dokumentarfilmer, hat zu seinem Geburtstag auch Glückwünsche von Premierminister Boris Johnson erhalten. Johnson würdigte den Einsatz des Dokumentarfilmers. "Sein Eintreten für die Notwendigkeit, unseren Planeten zu schützen, hat Millionen inspiriert", schrieb der Regierungschef in einer Nachricht. Attenborough ist in Großbritannien sehr beliebt. In einer Umfrage wünschten ihn sich kürzlich viele Bürger als Staatsoberhaupt - er belegte Platz zwei, hinter Prinz William und vor Queen Elizabeth II. Seit Jahrzehnten reist Attenborough für seine Filme um die Erde. In seinen Dokumentationen, die weltweit ausgestrahlt werden, stellt er die Klimakrise und ihre Folgen visuell eindrucksvoll und gleichzeitig verständlich dar.

© SZ/dpa/zip
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB