Barack Obama, Friedensnobelpreisträger und erster schwarzer Präsident, hat viel Vertrauen bei den Wählern verspielt: Nicht gehaltene Versprechen, die Wirtschaftskrise und der teils extreme Widerstand der Republikaner haben Obama in Umfragen tief fallen lassen. Wird es ihm gelingen, die Stimmung noch einmal zu drehen, um ein zweites Mal ins Weiße Haus gewählt zu werden?
Einigkeit sieht anders aus: Während Obama zögert und bessere Belege für den Giftgas-Einsatz des Assad-Regimes fordert, drängen Briten und Franzosen darauf, die Aufständischen in Syrien zu bewaffnen. Deutschland hat sich ebenso festgelegt wie Russland und China. Am Ende fällt die wichtigste Entscheidung an einem einzigen Ort.
Von Matthias Kolbmehr...
Die Sorge vor einer Ausweitung des Syrien-Konflikts wächst: Nach den israelischen Bombardements will sich US-Präsident Obama nicht zum Handeln zwingen lassen. Verwirrung herrscht über die Aussage der UN-Ermittlerin Carla del Ponte, wonach die Rebellen das Nervengift Sarin eingesetzt haben sollen.
Von Matthias Kolbmehr...
Meinung
Hinter den Drahtzäunen, wo die Verzweiflung beginnt, endet der Rechtsstaat. Die Gefangenen in Guantanamo Bay befinden sich im Hungerstreik: Sie haben nichts zu verlieren. Präsident Obama muss endlich sein Wahlversprechen einlösen und das Lager schließen. Möglichkeiten gäbe es genügend.
Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Vor dem ersten Wahlsieg Barack Obamas sammelte Penny Pritzker fleißig Geld. Dafür sollte die Wahlkämpferin und Erbin der Hotelkette Hyatt Wirtschaftsministerin werden. Doch dann wurde ihr eine Massenentlassung in einem Bostoner Hotel zum Verhängnis. Fünf Jahre später holt sie der US-Präsident nun doch ins Kabinett.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Der US-Präsident hat die Erwartungen auf ein machtvolles Eingreifen der USA in Syrien selbst geschürt. Beim Einsatz von Chemie-Waffen sei "eine rote Linie" überschritten. Jetzt mahnt Obama zu behutsamem Vorgehen. Statt direkt einzugreifen, denkt er über eine Unterstützung der syrischen Opposition nach.
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Teuer, ineffektiv, ein Rekrutierungspool für Extremisten - so spricht US-Präsident Obama über das umstrittene Gefangenlager Guantánamo. Schon vor seiner ersten Amtszeit beteuerte er, das Lager auf Kuba zu schließen. Jetzt will er das Vorhaben endlich auf den Weg bringen.
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"Besorgt" über den möglichen Einsatz von Chemiewaffen: US-Präsident Obama dringt im Syrien-Konflikt auf eine engere Zusammenarbeit mit Russland, dem wichtigsten Verbündeten der Regierung Assad. Bei einem Telefonat mit Präsident Putin gelingt immerhin eine Vereinbarung.
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Kulturkampf in Amerika: Kyle Coplen hat eine Organisation gegründet, die Schrotflinten an Bürger verteilt. So will der Student Kriminelle abschrecken und der Politik eine Botschaft senden. Selbstzweifel sind ihm fremd. Eine Begegnung.
Von Matthias Kolb, Houstonmehr...US-Blog
Schafft Daniel Day-Lewis es, in einem Biopic Barack Obama darzustellen, so wie Steven Spielberg sich das vorstellt? Beim traditionellen Presse-Gala-Dinner im Weißen Haus gelingt dem US-Präsidenten ein guter Witz.
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Hat Syriens Machthaber Baschar al-Assad tatsächlich Chemiewaffen gegen sein eigenes Volk eingesetzt? Das wäre ein Tabubruch, der eigentlich Amerika und die Weltgemeinschaft auf den Plan rufen sollte. Doch US-Präsident Obama hat in Syrien nichts zu gewinnen - und wird deshalb wohl stillhalten.
Von Johannes Kuhnmehr...
Der amerikanischen Präsident und seine Frau Michelle haben in Waco an einer Zeremonie in Gedenken an die Opfer in West teilgenommen. Bei der Explosion einer Düngemittelfabrik gab es mindestens 14 Tote, darunter viele Feuerwehrmänner.
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George W. Bush war einst der unbeliebteste US-Präsident - nun ehrt ihn Amerika mit einer großen Gedenkbibliothek und blickt milde auf sein Erbe. Zumal Obama den Krieg gegen den Terror mit den Mitteln fortführt, die ihm sein Vorgänger hinterließ.
Von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
Deutliche Worte aus Washington: US-Präsident Obama will Syriens Machthaber Baschar al-Assad entmachten und das "Abschlachten" in dem Land beenden. Um den möglichen Einsatz von Chemiewaffen herrscht indes Verwirrung.
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Der mutmaßliche Absender der Giftbriefe an US-Präsident Barack Obama und einen Senator ist gegen Kaution freigelassen worden. Auf einer US-Luftwaffenbasis in der Nähe der Hauptstadt Washington wurde nun ein weiterer verdächtiger Brief entdeckt.
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Obama verletzt? Bomben in Washington hochgegangen? Diese Falschmeldung verbreitete der Twitter-Account der Nachrichtenagentur AP - und löste Schockwellen aus.
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Es ist eines der großen Vorhaben in Barack Obamas zweiter Amtszeit: die Reform des Einwanderungsrechts. Nach dem Anschlag von Boston droht der Widerstand gegen eine Liberalisierung aber zu wachsen. Obama-Anhänger wollen das verhindern.
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Auf die Festnahme folgt politischer Streit: Weil die mutmaßlichen Attentäter von Boston als Einwanderer in die USA kamen, fordern erzkonservative Kommentatoren und Politiker sofort schärfere Gesetze. Die Reform des Einwanderungsrechts, die Präsident Obama und eine überparteiliche Senatorengruppe vorantreiben, gerät in Gefahr.
Von Matthias Kolbmehr...
Das FBI hat einen Verdächtigen festgenommen, der die Rizin-verseuchten Briefe an US-Präsident Obama und einen Senator verschickt haben soll. Laut Justizministerium wurde er bereits angeklagt. Der Mann ist offenbar polizeibekannt.
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Ob mit den Füßen auf dem Tisch, beim Familienausflug oder mit Gewehr im Anschlag: Welches Bild sich Amerika und die Welt von Barack Obama machen, bestimmen nicht zuletzt die Aufnahmen von Pete Souza. Er ist der offizielle Fotograf des US-Präsidenten - und zählt zu den unbekannten Mächtigen in Washington.
Von Hubert Wetzelmehr...
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