Barack Obama, Friedensnobelpreisträger und erster schwarzer Präsident, hat viel Vertrauen bei den Wählern verspielt: Nicht gehaltene Versprechen, die Wirtschaftskrise und der teils extreme Widerstand der Republikaner haben Obama in Umfragen tief fallen lassen. Wird es ihm gelingen, die Stimmung noch einmal zu drehen, um ein zweites Mal ins Weiße Haus gewählt zu werden?
Die US-Regierung muss sich hartnäckige Nachfragen zu den jüngsten Affären gefallen lassen: So sollen hochrangige Obama-Berater bereits früher als bekannt vom Steuerskandal gewusst haben. Und Ermittler sollen neben AP-Reportern auch einen von Fox News ausgeforscht haben.
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Eric Holder hat ein paar entspannte Monate hinter sich. Ausnahmsweise forderte niemand seinen Rücktritt oder kritisierte ihn. Das ist jetzt vorbei. Im Skandal um die Bespitzelung von Reportern rückt der amerikanische Justizminister erneut ins Zentrum einer politischen Kontroverse.
Von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Der US-Präsident hält seinen Kurs bei: Für die Bespitzelung von Reportern der Associated Press will er sich nicht entschuldigen. Auch im Steuerbehörden-Skandal versucht Obama die Flucht nach vorn.
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US-Präsident Obama bleibt hart. Für die Bespitzelung von Reportern der Associated Press will er sich nicht entschuldigen. Auch im Steuerbehörden-Skandal versucht Obama die Flucht nach vorn.
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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ist zu Gast im Weißen Haus. Das bestimmende Thema beim Treffen mit US-Präsident Obama: der Bürgerkrieg in Syrien. Beide Staatschefs sind sich einig, dass Machthaber Assad zurücktreten soll. Doch zu konkreten Maßnahmen will Obama sich nicht äußern.
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Meinung
Seine Amtszeit dauert noch 44 Monate, doch die Steueraffäre um die Tea Party, die Bengasi-Kontroverse und die Bespitzelung von Journalisten fesseln US-Präsident Obama. Trotz seiner jüngsten Gegenoffensive werden ihn die Republikaner gnadenlos jagen. Viel schlimmer aber ist: Der US-Präsident hat die Glaubwürdigkeit verspielt, mit der er das Volk hinter sich versammeln wollte.
Ein Kommentar von Christian Wernicke, Washingtonmehr...
US-Präsident Obama versucht zu retten, was zu retten ist: Nach dem Skandal um die gezielte steuerliche Überprüfung von konservativen Gruppen muss der zuständige Behördenchef seinen Posten räumen. Im Streit um den Anschlag auf das US-Konsulat in Bengasi veröffentlicht Obama vertrauliche E-Mails.
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US-Präsident Barack Obama tritt in der Affäre um die Steuerbehörde IRS die Flucht nach vorne an: Die gezielte Überprüfung regierungskritischer Gruppen wie der Tea Party nennt er "inakzeptabel und unentschuldbar". Die Schuldigen müssten zur Verantwortung gezogen werden.
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Es habe ein "ernsthaftes Informationsleck" gegeben - deshalb hält US-Justizminister Holder die Überwachung von Telefondaten der Nachrichtenagentur AP für gerechtfertigt. Zeitgleich beschäftigt die Obama-Regierung ein weiterer Skandal - in den hat sich jetzt das FBI eingeschaltet.
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Meinung
Es passt ins Bild, dass das US-Justizministerium heimlich Verbindungsdaten von Journalisten auswertet. Der einstige liberale Hoffnungsträger Obama hat längst jedes Gefühl dafür verloren, wie eine Regierung ihre Macht einsetzen darf - und wie nicht.
Ein Kommentar von Johannes Kuhnmehr...
Barack Obama schlittert von Krise zu Krise: Der nationalen Steuerbehörde wird nachgewiesen, dass sie konservative Gruppen besonders intensiv kontrolliert. AP wirft der Regierung vor, Telefonate überwacht zu haben. Und auch der Anschlag auf die Botschaft in Bengasi holt den US-Präsidenten wieder ein.
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Das Attentat in Reyhanli als Wendepunkt: Die Türkei vermutet syrische Auftraggeber hinter dem Anschlag - und könnte nun selbst in den Konflikt im Nachbarland hineingezogen werden. Premier Erdogan erhöht den Druck auf Obama, in Syrien zu intervenieren.
Von Christiane Schlötzer, Istanbulmehr...
Ist Bengasi ein Skandal wie Watergate oder die Folge individueller Fehler? Das konservative Amerika ist besessen von der Frage, wieso im September 2012 vier Amerikaner in Libyen starben. Die jüngste Anhörung war geprägt von Angriffen auf Hillary Clinton, die aussichtsreichste Präsidentschaftskandidatin 2016. Die Republikaner treibt eine Mischung aus Wut und Kalkül.
Von Matthias Kolbmehr...
Tausende Zuschauer lauschten seiner Wahlkampf-Rede vor der Siegessäule. Doch auf einen Besuch der Bundeshauptstadt als amtierender US-Präsident ließ Obama lange warten. Nun steht ein Termin fest.
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Prinz Harry startete am Donnerstag seinen einwöchigen Besuch in den USA. Er kam zu einer Fotoausstellung in Washington D.C. zu dem Thema "Landminen-Vernichtung".
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Er bezeichnete sich als "einen der gesündesten Dicken". Doch nun hat sich New Jerseys Gouverneur Chris Christie einer Operation unterzogen, um abzunehmen. Im Interesse seiner Familie, wie er sagt. Das politische Amerika sieht dies als Schritt des Republikaners in Richtung Präsidentschaftskandidatur.
Von Sebastian Krassmehr...US-Blog
Die Zahl der offiziell gemeldeten sexuellen Übergriffe bei den US-Streitkräften ist Angaben des Pentagon zufolge im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent gestiegen. Präsident Obama ruft eine Null-Toleranz-Politik aus, sein Verteidigungsminister verspricht gar einen Kulturwandel in der Armee.
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Einigkeit sieht anders aus: Während Obama zögert und bessere Belege für den Giftgas-Einsatz des Assad-Regimes fordert, drängen Briten und Franzosen darauf, die Aufständischen in Syrien zu bewaffnen. Deutschland hat sich ebenso festgelegt wie Russland und China. Am Ende fällt die wichtigste Entscheidung an einem einzigen Ort.
Von Matthias Kolbmehr...
Die Sorge vor einer Ausweitung des Syrien-Konflikts wächst: Nach den israelischen Bombardements will sich US-Präsident Obama nicht zum Handeln zwingen lassen. Verwirrung herrscht über die Aussage der UN-Ermittlerin Carla del Ponte, wonach die Rebellen das Nervengift Sarin eingesetzt haben sollen.
Von Matthias Kolbmehr...
Meinung
Hinter den Drahtzäunen, wo die Verzweiflung beginnt, endet der Rechtsstaat. Die Gefangenen in Guantanamo Bay befinden sich im Hungerstreik: Sie haben nichts zu verlieren. Präsident Obama muss endlich sein Wahlversprechen einlösen und das Lager schließen. Möglichkeiten gäbe es genügend.
Ein Kommentar von Nicolas Richter, Washingtonmehr...
Vor dem ersten Wahlsieg Barack Obamas sammelte Penny Pritzker fleißig Geld. Dafür sollte die Wahlkämpferin und Erbin der Hotelkette Hyatt Wirtschaftsministerin werden. Doch dann wurde ihr eine Massenentlassung in einem Bostoner Hotel zum Verhängnis. Fünf Jahre später holt sie der US-Präsident nun doch ins Kabinett.
Von Nikolaus Piper, New Yorkmehr...
Der US-Präsident hat die Erwartungen auf ein machtvolles Eingreifen der USA in Syrien selbst geschürt. Beim Einsatz von Chemie-Waffen sei "eine rote Linie" überschritten. Jetzt mahnt Obama zu behutsamem Vorgehen. Statt direkt einzugreifen, denkt er über eine Unterstützung der syrischen Opposition nach.
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