Barack Obama - Hoffnungsträger einer Nation
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Barack Obama, Friedensnobelpreisträger und erster schwarzer Präsident, hat viel Vertrauen bei den Wählern verspielt: Nicht gehaltene Versprechen, die Wirtschaftskrise und der teils extreme Widerstand der Republikaner haben Obama in Umfragen tief fallen lassen. Wird es ihm gelingen, die Stimmung noch einmal zu drehen, um ein zweites Mal ins Weiße Haus gewählt zu werden?
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Auf einer Tüftler-Ausstellung beim US-Präsidenten durften mehr als 100 Jungforscher ihre Erfindungen präsentieren, darunter auch eine Kanone, die Süßigkeiten abfeuert.
Bisher hatte US-Präsident Obama das Mittel der Super-Pacs zur Spendensammlung vehement abgelehnt. Die Begründung: Über die Wahlhilfe-Vereine könnten Vermögende ihre Interessen besser durchsetzen als weniger Wohlhabende. Die Veröffentlichung der republikanischen Einnahmen durch Super-Pacs im vergangenen Jahr scheint dem Demokraten nun jedoch die Augen geöffnet zu haben.
Von
Reymer Klüver
Ägypten ist seit 1979 einer der größten Empfänger amerikanischer Auslandshilfe. Weil das Land 19 amerikanische Stiftungsarbeiter vor Gericht stellen will, droht Washington nun mit dem Ende der Militärhilfe. Ägyptens Machthaber wiederum werfen den USA vor, die Unruhen im Land zu schüren.
Von
Reymer Klüver, Washington
US-Präsident Obama verschärft die Sanktionen gegen Iran. Damit setzt er in dem exkalierenden Streit um Teherans Atomprogramm vorerst auf eine diplomatische statt eine militärische Lösung. Trotzdem hält er sich alle Optionen offen.
Meinung
In Europa hätte der Urkapitalist Mitt Romney nicht den Hauch einer Chance. Und auch nur wenige Republikaner verspüren wahre Liebe für den Laumann. Doch allmählich vereinen sie sich hinter ihm, weil er seinen Zweck erfüllt: Romney soll Barack Obama aus dem Weißen Haus vertreiben - und er kann dem Präsidenten sehr gefährlich werden.
Ein Kommentar von
Christian Wernicke
Keine Arbeit? Obama kümmert sich! Bei einem Video-Chat mit Bürgern scheitert der US-Präsident mit Wahlkampf-Plattitüden an einer hartnäckigen Texanerin. Als die Frau darauf beharrt, ihr Mann finde in Obamas Amerika keinen Job, bietet er sich als persönlicher Berater an. Für die Republikaner im Wahlkampf eine willkommene Gelegenheit.
Von
Sebastian Gierke
Unablässig touren Mitt Romney und Newt Gingrich durch Florida und werben um die Stimmen der republikanischen Wähler. Der "Sunshine State" unterscheidet sich nicht nur in seiner Größe von Staaten wie Iowa oder New Hampshire - es ist Amerika im Mini-Format. Romney und Gingrich wissen: Wer die anstehende Vorwahl in Florida gewinnt, dem ist die Nominierung kaum mehr zu nehmen.
Von
Matthias Kolb, Miami
"Un presidente excelente": Mit einem spanischsprechenden Sohn und einem lockeren Auftritt beeindruckt Mitt Romney die republikanischen Hispanics. Nicht nur vor der Vorwahl in Florida buhlen die Kandidaten um die Latinos - schließlich wächst in Amerika keine Wählergruppe schneller. Die Strategen der Republikaner wissen: Um Obama zu schlagen, müssen sie dessen Popularität bei den Latinos untergraben.
Von
Matthias Kolb, Miami
Bei der Präsidentenwahl 2012 tritt ein anderer Barack Obama an als vor vier Jahren: Gefragt ist nicht mehr der Versöhner, sondern der Klassenkämpfer, der für soziale Gerechtigkeit eintritt. Das ist eigentlich unamerikanisch, aber trotzdem nötig. Denn angesichts eines extrem ungerechten Steuersystems, das schamlos die Reichen bevorzugt, haben viele US-Bürger das Grundvertrauen verloren: dass jeder die Chance habe, sein Glück zu machen.
Ein Kommentar von
Reymer Klüver
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US-Präsident Barack Obama hat sich in seiner alljährlichen Rede zur Lage der Nation den Wählern als ein Kämpfer für ein gerechteres Amerika empfohlen.
Chancengleichheit für ein starkes Amerika: US-Präsident Obama fordert die Reichen auf, ebenso viel Steuern zu zahlen wie die Arbeiter. Auch die Wall Street müsse sich künftig an Regeln halten. In seiner Rede zur Lage der Nation zeigt sich Obama als Staatsmann und teilt auch gegen die Republikaner aus.
Von
Matthias Kolb, Washington
Bislang hielt Mitt Romney sich mit verbalen Tiefschlägen zurück. Doch nachdem sein schärftster Konkurrent Newt Gingrich bei der Vorwahl der Republikaner in South Carolina einen Überraschungssieg einfuhr, stehen auch bei ihm die Zeichen auf Angriff. In einer TV-Debatte warf Romney dem früheren Sprecher des Repräsentantenhauses vor, er habe sein Amt "in Schande" aufgeben müssen. Gingrichs Konter ließ nicht lange auf sich warten.
US-Präsident Obama lobt das geplante Ölembargo der EU gegen Iran als "starken Schritt" - und legt mit weiteren Sanktionen gegen das Land nach: Washington verbietet es amerikanischen Unternehmen, Geschäfte mit dem drittgrößten iranischen Finanzinstitut, der Bank Tejarat, zu machen. Die Maßnahme soll eine der letzten Zugangsmöglichkeiten Irans zum internationalen Finanzsystem versperren.
"Ich muss weiter für meine Genesung arbeiten": Die demokratische US-Abgeordnete Gabrielle Giffords, die bei einem Attentat lebensgefährlich verletzt worden war, will ihr Mandat im Kongress niederlegen. Präsident Obama bedauert den Rückzug der 41-Jährigen aus der Politik.
Wie ein Jojo: Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner galt Newt Gingrich bereits als abgeschrieben, doch nun siegt er überlegen bei der Vorwahl in South Carolina. Kaum ein Politiker feierte so viele Comebacks wie der Rechtsaußen - doch immer wieder wurde er zum Opfer seines übergroßen Egos.
Von
Reymer Klüver und Christian Wernicke, Washington
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Es wahr wohl eine verlorene Wette, die Barack Obama dazu brachte, bei einer Spendenveranstaltung einfach mal loszusingen. "I'm so in love with you" trällerte der US-Präsident und begeisterte damit das Publikum.
Zurück nach Texas: Gouverneur Rick Perry steigt vor der TV-Debatte in South Carolina frustriert aus dem Vorwahlkampf der Republikaner aus. Er hat seinen Traum vom Einzug ins Weiße Haus selbst zerstört - in weniger als einer Minute.
Von
Matthias Kolb, Washington
Triumph für die Umweltschützer: US-Präsident Obama hat sich vorerst gegen eine heftig umstrittene Ölpipeline quer durch die USA entschieden. Die Republikaner im Kongress hätten der Regierung nicht genügend Zeit gegeben, mögliche Umweltauswirkungen zu prüfen.
Meinung
Was ist sozial gerecht? Wie lässt sich Wohlstand verteilen? Wer trägt die Lasten? Das alles sind sehr unamerikanische Fragen, aber im gerade anlaufenden Präsidentschaftswahlkampf werden sie plötzlich gestellt. Barack Obama testet bereits, ob das Thema für die große Schlacht ums Amt taugt. Doch er muss behutsam vorgehen.
Ein Kommentar von
Stefan Kornelius
Die USA reagieren mit kaum verhüllten Drohungen auf Irans Provokationen. Es sind diplomatische Signale, die nahelegen, dass Washington ernsthaft mit militärischen Störfeuern des Landes rechnet. Zu einer neuen Kraftprobe dürfte es bald kommen: Für Februar hat Iran ein Manöver im Golf avisiert.
Von
Paul-Anton Krüger
Die Unterstützung für den Wahlkampf ihres Mannes leistet Michelle Obama nicht nur real, sondern auch virtuell: Die First Lady hat jetzt einen eigenen Twitter-Account. Bereits kurz nach Bekanntgabe des Kanals verfolgen mehr als 200.000 Fans die Statusmeldungen der Präsidentengattin. Ob diese allerdings wirklich von ihr persönlich kommen, ist fraglich.
Von
Jasmin Off
War Johnny Depp zur Halloween-Party bei den Obamas? Wenn ja, warum haben sie das verheimlicht? Und welche Rolle spielt die beliebte First Lady tatsächlich im Weißen Haus? Antworten auf solche Fragen findet ein Enthüllungsbuch über die Präsidentenfamilie - das in den USA für viel Aufregung sorgt.
Von
Reymer Klüver, Washington
Ein Job wie ein Schleudersitz: Binnen kurzer Zeit gibt schon der zweite Stabschef im Weißen Haus seinen Job auf. William Daley verlässt US-Präsident Barack Obama, offiziell seiner Familie zuliebe. Doch in Washington sprießen die Gerüchte, gut gedüngt auch durch ein neues Buch über die Obamas. Spielte die First Lady eine Rolle? Oder war Daley einfach zu sehr Außenseiter?
Von
Kathrin Haimerl
Es ist ein unrühmliches Jubiläum: Noch immer sitzen 171 Häftlinge in dem US-Internierungslager, viele von ihnen wurden als ungefährlich eingestuft. Doch ihre Hoffnung auf Freiheit ist aussichtslos - auch die Regierung Obamas wird das Lager nicht schließen.
Von
Reymer Klüver
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Weltenretter, Pop-Star, Präsident: Barack Obama wird 50. Vor allem die vergangenen zweieinhalb Jahre, als mächtigster Mann der Welt, haben ihm viel abverlangt - und Obama rasant altern lassen.
In Bildern. Von
Lena Jakat
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Auf ihrer Reise tanzte Michelle Obama barfuß mit Kindern, teilte Essen an US-Soldaten aus und traf sich mit ihrer deutschen Kollegin Bettina Wulff. Ein Rückblick.
in Bildern.
Von Kathrin Hollmer