1. Papadimos legt Sparpaket vor  — Griechenlands Zukunft hängt an 50 Seiten Papier

    Wann gibt es endlich Fortschritte bei den Verhandlungen innerhalb der griechischen Regierung? Eine 50-seitige Streichliste liegt vor. Schon mehrfach hieß es, das Sparpaket von Premier Papadimos stehe kurz vor dem Abschluss, doch das Treffen der drei Parteichefs wird immer wieder verschoben. FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hält unterdessen die Pleite Griechenlands für verkraftbar.

  2. Kanzlerin unterstützt Sarkozy im Wahlkampf — Wenn sich Mut in Übermut verwandelt

    Meinung Die Kanzlerin setzt im französischen Wahlkampf allein auf Amtsinhaber Sarkozy. Nicht ganz selbstlos: Dessen Herausforderer Hollande könnte ihr europapolitisches Werk zerstören. Doch je offener Merkel den chancenreichen Sozialisten jetzt brüskiert, desto mehr kostbare Zeit braucht das Zusammenraufen nach einem Sieg Hollandes. Ein Kommentar von Daniel Brössler

  3. Erstes gemeinsames Fernsehinterview mit Sarkozy — Madame Merkel gibt die bescheidene Helferin

    "Aus historischer Verantwortung und persönlicher Zuneigung": In ihrem ersten gemeinsamen TV-Interview erklärt Angela Merkel ihre Verbundenheit mit Präsident Nicolas Sarkozy. Der braucht die Kanzlerin derzeit mehr denn je - als Partnerin in der europäischen Finanzkrise, vor allem aber im Präsidentschaftswahlkampf. Ob das den Franzosen gefällt? Von Stefan Ulrich, Paris

  4. Nach Scheitern der UN-Resolution — USA schließen Botschaft in Syrien

    Die USA ziehen nach dem Scheitern einer UN-Resolution gegen Syrien ihre Diplomaten aus dem Land ab, Großbritannien ruft seinen Botschafter "zu Konsultationen" zurück. Kanzlerin Merkel zeigt sich entsetzt über das Veto von China und Russland im Weltsicherheitsrat und fordert Präsident Assad zum Rücktritt auf. Das Regime zeigt sich unbeeindruckt - und verschärft die Gewalt gegen das eigene Volk.

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  6. Merkel und Sarkozy — Liebe in Zeiten des Wahlkampfs

    "Chère Angela" statt "la grosse", die Dicke: Nicolas Sarkozy preist die deutsche Kanzlerin und das politische "modèle allemand" derzeit so sehr, dass seine Landsleute schon über seine "Deutschland-Besoffenheit" spotten. Im Gegenzug unterstützt Angela Merkel den Wahlkampf des französischen Staatspräsidenten - und verprellt damit die Sozialisten und ihren Kandidaten François Hollande. Von Stefan Ulrich, Paris

  7. Kanzlerin Merkel in China — Reise an die Grenzen der Macht

    Wer wie Angela Merkel als Politiker nach China fährt, darf nicht immer selbst über Begleiter oder Gesprächspartner entscheiden. Viele lassen sich das gefallen, weil sie China als Rettungshelfer für den Euro oder als Verbündeten im Umgang mit Iran und Syrien brauchen. Trotzdem sollte ihre Kritik an Chinas Menschenrechtsverstößen über vorsichtige Floskeln hinausgehen. Ein Kommentar von Daniel Brössler

  8. Angela Merkel in China — Harmonie ist eine Strategie

    Die Gespräche von Kanzlerin Merkel in China verlaufen so vertrauensvoll wie noch nie. Doch diese Harmonie ist nur eine Seite der deutsch-chinesischen Partnerschaft. Denn Merkel darf nicht reden, mit wem sie will: Die chinesische Polizei verhindert ihr Treffen mit einem regimekritischen Menschenrechtsanwalt. Von Robert Roßmann, Kanton

  9. Affront bei Merkel-Besuch in China — Peking verhindert Treffen der Kanzlerin mit Regimekritikern

    Als "alte Freundin Chinas" wird Angela Merkel in Peking hofiert, doch im Hintergrund verhindert das Regime geplante Treffen mit Regierungsgegnern. Am Ende muss die Kanzlerin selbst Kritik einstecken.

  10. ARD-Deutschlandtrend — Wulff unbeliebter als Westerwelle

    Traumwert für die Kanzlerin, Umfrageabsturz für den Bundespräsidenten: Die Affären von Christian Wulff schaden seinem Ansehen massiv - aber nicht Angela Merkel. Auch die Regierungsparteien können sich laut ARD-Deutschlandtrend freuen.

  11. Chinareise der Kanzlerin — Peking hat nichts zu verschenken

    Europa sehnt sich nach chinesischen Devisenreserven, mit ihnen ließen sich die Euro-Rettungsschirme weiter aufspannen. Nun wirbt Kanzlerin Merkel in Peking für den Euro. Bei der Fragerunde dazu erntet sie freundlichen Applaus, mehr aber auch nicht: Ihre Gastgeber fordern von Europa "schmerzhafte Entscheidungen". Von Robert Roßmann, Peking

  12. Machtgefüge in der Eurokrise — Deutschland - europäische Macht wider Willen

    Meinung Deutschland war ein Großmeister der Kunst, sich kleinzumachen, doch in der Eurokrise geht das nicht mehr. Die Bundesrepublik steht nun als dominierende Macht in der Mitte Europas - und diese Macht verbreitet Furcht bei anderen Euro-Staaten. Die deutsche Regierung darf deshalb Festigkeit in Sachen Euro-Stabilität nicht mit Arroganz verwechseln. Denn eine Einigung ist lebenswichtig. Ein Kommentar von Joachim Käppner

  13. Angela Merkel — Werben um China

    Video Auf ihrem am Mittwoch beginnenden China-Besuch wird die Bundeskanzlerin von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet. Nur wenige Tage nach dem EU-Gipfel will Angela Merkel während der viertägigen Reise auch um Vertrauen in die europäische Währungsunion werben.

  14. China-Reise der Kanzlerin — Merkel buhlt um Pekings Billionen-Reserven

    Die Kanzlerin reist nach China und wird dort vor allem für Vertrauen in die Euro-Zone werben. Merkel will in Peking zwar "nicht als Investmentbankerin auftreten" doch das Ziel der Visite ist klar: Die Asiaten für Investitionen in den Euro-Rettungsfonds gewinnen. Von Robert Roßmann

  15. Einigung beim EU-Gipfel in Brüssel — Europa tritt auf die Schuldenbremse

    Die EU verpflichtet sich zu striktem Sparen: Mit Ausnahme der Tschechen und Briten verständigen sich alle Mitglieder auf einen Fiskalpakt, der eine Schuldenbremse und automatische Sanktionen gegen Defizitsünder vorschreibt. Bundeskanzlerin Merkel lobt das Ergebnis als wichtigen Schritt hin zur Stabilitätsunion. Bei den Themen Wachstum und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit bleibt der Gipfel jedoch hinter den Erwartungen zurück. Von Martin Winter, Brüssel

  16. Merkel beim EU-Gipfel — Die Frau, die in die Kälte kam

    Noch bevor der Gipfel anfängt, macht die Kanzlerin klar: Die europäischen Merkel-Festspiele der vergangenen beiden Jahre finden auch auf diesem Treffen ihre nahtlose Fortsetzung. Doch dann bekommt Merkel zu spüren, wie frostig die Stimmung ist. Von Cerstin Gammelin und Cornelius Pollmer, Brüssel

  17. TV-Auftritt von Präsident Sarkozy — Kapitän Todesmut segelt der Wahl entgegen

    Nicolas Sarkozy lässt die Franzosen schmoren: Auch in einem Fernsehinterview vermeidet er, sich zum Präsidentschaftskandidaten zu erklären. Dafür kündigt er äußerst unbequeme Maßnahmen à la Gerhard Schröder an. Ist das Verzweiflung oder eine besonders schlaue Taktik? Von Lilith Volkert

  18. Präsidentschaftswahl in Frankreich — Merkels Wahlkampfauftritte für Team Sarkozy

    Sie wird die prominenteste Wahlkampfhelferin des Präsidenten: Merkel will sich aktiv dafür einsetzen, dass Sarkozy weitere fünf Jahre im Elysée-Palast bleiben kann. Die Kanzlerin werde im Frühjahr auf mehreren Wahlkampfveranstaltungen der UMP auftreten, versprach CDU-Generalsekretär Gröhe zum Wahlkampfauftakt der Sarkozy-Partei in Paris.

  19. Bundespräsident Wulff in der Kritik — Steinmeier befürchtet Imageschaden für Deutschland

    SPD-Fraktionschef Steinmeier hat Bundespräsident Wulff vorgeworfen, dem Ansehen Deutschlands in der Welt zu schaden. Das Land verliere einiges von seinem Nimbus in puncto saubere Politik. Unterstützung erhielt Wulff indes von Kanzlerin Merkel.

  20. Führungstroika soll bis 2013 bestehen — SPD sucht Antwort auf Merkels Popularität

    Bei den Sozialdemokraten wächst die Verunsicherung über das gute Image von Kanzlerin Merkel. Die Führungsspitze der Partei wirkt ratlos, auf der Klausur am Wochenende soll es Lösungsvorschläge geben. Eines haben Steinmeier, Steinbrück und Gabriel offenbar schon besprochen: Sie wollen bis 2013 als Triumvirat beisammen bleiben. Von Susanne Höll

  21. Griechenland widersetzt sich Spardiktat der EU — Meuterei auf der Hellas

    Meinung In Griechenland sinkt die Bereitschaft, sich dem Spardiktat der Europäer zu unterwerfen. Wenn die Meuterei gegen Premier Papadimos so weitergeht, dürfte in der EU Panik ausbrechen. Niemand weiß, was passieren wird, sollte das Land die Euro-Zone verlassen - einen Notfallplan gibt es nicht. Was es aber geben müsste: Eine halbwegs ehrliche Bilanz, welche Fehler Griechenland und seinen Sanierern bislang unterlaufen sind. Ein Kommentar von Christiane Schlötzer

  22. Europäisches Konjunkturprogramm — Für Merkels Pläne fehlt das Geld

    Exklusiv "Ich fürchte, ich muss sie enttäuschen": EU-Kommissar Hahn hat das Vorhaben von Kanzlerin Merkel zurückgewiesen, Brüsseler Fördertöpfe zur Stützung von Euro-Krisenländern zu nutzen. Weil in den Fonds kaum Geld vorhanden sei, sei der von Merkel vorgeschlagene Wachstumsfonds "unrealistisch", so Hahn im SZ-Interview. Von Cerstin Gammelin und Cornelius Pollmer, Brüssel

  23. Angela Merkel über die Europäische Union — "Deutschlands Kraft ist nicht unendlich"

    Exklusiv Man nennt sie Eiserne Kanzlerin und Frau Bismarck: Bundeskanzlerin Merkel ist in der Schuldenkrise zur mächtigsten Politikerin Europas aufgestiegen. Erstmals reflektiert sie im Interview mit sechs europäischen Tageszeitungen über diese Macht, erklärt, was sie unter Solidarität versteht - und warnt die EU-Staaten vor einer Überforderung Deutschlands in der Schuldenkrise. Das Interview im Wortlaut.

  24. Britischer Premier in Davos — Cameron nennt Finanzsteuerpläne "Wahnsinn"

    Der britische Premier David Cameron war zuletzt etwas außen vor: Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy diskutierten munter ohne ihn über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Nun kontert Cameron - und bezeichnet die Pläne seiner Kollegen als "Wahnsinn".

  25. Machtpolitikerin Merkel — Wie Europa die Kanzlerin sieht

    Ihre Macht macht Angst, ihre Führung weckt Befürchtungen. Angela Merkel dirigiert Europa in der Eurokrise. Was denken die deutschen Nachbarn darüber? Im Porträt der italienischen Zeitung "La Stampa" wird die Bundeskanzlerin als Frau mit steiler Karriere beschrieben: vom "Augenstern" Helmut Kohls bis zur misstrauischen Stimme der Vernunft. Von Tonia Mastrobuoni ("La Stampa")

  26. Global betrachtet — Merkel - Frau Bismarck Europas

    Video Im Vorfeld des EU-Gipfels in der kommenden Woche versucht die Bundeskanzlerin, den Ton zu ändern: Weg von Krise, hin zu Wachstum. Doch - wie tickt Europa eigentlich? Was wollen die Bürger? Ein europäisches Zeitungsprojekt hat versucht, Antworten zu finden. Von Stefan Kornelius

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