Sterbehilfe

Die Würde des Menschen

Nach Artikeln zur Sterbehilfe erreichen die SZ regelmäßig viele Zuschriften vor allem älterer Leserinnen und Leser. So auch nach dem Artikel "Mein Tod gehört mir".

Süddeutsche Zeitung
Sterbehilfe in Deutschland

Mein Tod gehört mir

Das weitgehende Verbot von Sterbehilfe hat viel Unsicherheit erzeugt. Darunter leiden Schwerkranke wie Horst L., die selbstbestimmt sterben wollen, aber auch Ärzte. Von der Frage, wer über das Ende entscheidet.

Von Michaela Schwinn

Sterbehilfe - Schweiz
Recht

Wie andere Staaten die Sterbehilfe regeln

Wer darf über das eigene Lebensende bestimmen? Von Land zu Land unterscheiden sich die Gesetze - und mit ihnen die Sorgen der Gesellschaft. Drei Beispiele.

Von Berit Uhlmann

Sterbehilfe: Medikamente eines Euthanasie-Sets in Belgien
Sterbehilfe

Keine Chance auf tödliche Medikamente

Die Anträge schwerkranker Menschen auf Medizin in tödlicher Dosierung sollen abgelehnt werden, heißt es aus dem Bundesgesundheitsministerium. Die Order widerspricht allerdings aktueller Rechtsprechung.

Von Kristiana Ludwig und Felix Hütten

jetzt Jobkolumne sterbebgl
jetzt
Job-Kolumne

3550 Euro brutto für die Sterbebegleiterin

Anna Maria arbeitet bei einem ambulanten Hospizdienst. Sie erlebt bei ihrer Arbeit schwere und berührende Momente. In ihrem Team gibt es feste Rituale, die helfen, mit dem Tod umzugehen.

Protokoll von Katja Neitemeier

Sterbehilfe

Befangener Karlsruher Richter

Der Verfassungsrichter Peter Müller hat sich in seiner Zeit als saarländischer Minsterpräsident gegen Sterbehilfe engagiert. Deswegen darf er nicht an einem Verfahren über ein Verbot teilnehmen.

Von Wolfgang Janisch, Karlsruhe

Prozess um Sterbehilfe

Applaus für den Arzt

Weil eine Patientin ihr Leben beenden wollte, besorgte ihr Arzt ein Medikament und empfahl den Angehörigen keine Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Strafbar machte er sich damit aber nicht.

Von Hans Holzhaider, Berlin

Sterbehilfe

Einfach lebensmüde

Eine Frau sieht keinen Ausweg mehr, ein Arzt hilft ihr beim Sterben und wird angeklagt. Was meinen die Leser dazu?

Fall Anja D.

Unerträglich

Eine Frau ist so krank, dass sie nicht mehr leben will. Der Arzt verschreibt ihr tödliche Tabletten. Sie schluckt sie, aber ihr Sterben dauert Tage. Jetzt steht der Mediziner vor Gericht: Hätte er sie retten müssen?

Von Hans Holzhaider

Gesundheitsminister fordert bessere Sterbebegleitung zu Hause
Sterbehilfe

Straftat oder Akt der Menschlichkeit

Ein Gutachten des Ex-Verfassungsrichters Udo Di Fabio erneuert den Streit über die Frage, ob der Staat unheilbar Kranken beim Sterben helfen darf.

Von Wolfgang Janisch und Kristiana Ludwig, Berlin/Karlsruhe

Sterbehilfe

Du musst leben

Kommerzielle Sterbehilfe ist verboten, Schwerstkranke aber sollen tödliche Medikamente erhalten dürfen. Horst Lanz bekommt sie trotzdem nicht.

Von Ralf Wiegand

Wohnen in Städten
Ärztetag

Das Wohl der Ärzte

Mediziner beklagen eine "Gerechtigkeitslücke" in Deutschland. Sie sehen allerdings nicht nur Patienten unfair behandelt - sondern auch sich selbst.

Von Kim Björn Becker, Freiburg

Sterbehilfe - Schweiz
Bundesverwaltungsgericht

Der Tod als letzte Therapie

Sterbenskranke können in Ausnahmefällen vom Staat Gift für die Selbsttötung erhalten, hat das Bundesverwaltungsgericht vor einigen Wochen entschieden. Nun liegt die schriftliche Begründung vor, aber Kritiker halten die Regeln der Richter immer noch für zu vage.

Wolfgang Janisch, Karlsruhe

Sterbehilfe

Graubereich am Lebensende

Viele Mediziner und Pflegekräfte sind unsicher, welche Beihilfe zum Suizid schwerst kranker Patienten erlaubt ist. Womöglich muss sich der Gesetzgeber nochmals an das heikle Thema wagen.

Von Kim Björn Becker

Sterbehilfe

"Die Büchse der Pandora geöffnet"

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, katholische Bischöfe und die Ärztekammer kritisieren das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Suizidbeihilfe als Tabubruch. Gröhe kündigt bereits Widerstand an.

SZ Espresso

Der Morgen kompakt - die Übersicht für Eilige

Was heute wichtig ist und wird.

Von Leila Al-Serori

Justiz

Richter stärken Sterbehilfe

Unheilbar Kranke haben im Ausnahmefall Recht auf Zugang zu todbringender Arznei, urteilt das Bundesverwaltungsgericht.

Von Christina Berndt

Sterbehilfe

Schwerkranke können Anspruch auf tödliche Dosis Betäubungsmittel für Suizid haben

In Extremfällen sollen Menschen bestimmen dürfen, wie und wann sie sterben wollen. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

SZ Espresso

Das Wochenende kompakt - die Übersicht für Eilige

Was am Wochenende wichtig war - und was Sie auf SZ.de besonders interessiert hat.

Von Esther Widmann

Sterbehilfe Belgien
Belgien

Vatikan kritisiert ersten Fall von Sterbehilfe für Minderjährige

Kirchenvertreter sehen ein "Signal des Todes", die Deutsche Stiftung Patientenschutz wirft Belgien vor, die menschenrechtlichen Standards der EU zu verletzen.

Umstrittene Entscheidung

Erste minderjährige Person erhält Sterbehilfe in Belgien

Seit 2014 dürfen in dem EU-Staat unheilbar kranke Kinder und Jugendliche sterben, wenn die Eltern zustimmen.

Palliativstation der Charité
Medizin am Lebensende

Braucht die Palliativmedizin einen neuen Namen?

Die Palliativmedizin kann die Lebensqualität unheilbar Kranker steigern, doch manche Patienten empfinden sie als stigmatisierend. Nun fordern kanadische Ärzte ein neues "Branding".

Von Werner Bartens

SZ-Magazin
SZ-Magazin
Geplanter Selbstmord der Eltern

Die Exit-Strategie

Ein Elternpaar beschließt zu sterben: Wie SZ-Magazin-Autor Stephan Hille auf die Geschichte von Edith und Peter Stäheli aufmerksam wurde - und ihr tragisches Ende erlebte.

Von Marc Schürmann

SZ-Magazin
Geplanter Suizid

Die Eltern gehen weg

Weil er unheilbar krank ist, beschließt ein Mann zu sterben. Ohne ihn will auch seine Frau nicht leben. Unser Autor hat die letzten Monate des Paares dokumentiert - er ist ein guter Freund des Sohnes.

Von Stephan Hille, SZ-Magazin

Sterbehilfe

Zuflucht im Ausland

Immer noch erreichen uns Leserbriefe zur restriktiven Entscheidung des Bundestages die Sterbehilfe betreffend. Ein Leser betont, wie zynisch er diese Entscheidung findet und prophezeit ein Anwachsen des "Sterbehilfe-Tourismus".