Polizei in München:Etwa 2000 Abtreibungsgegner demonstrieren am Königsplatz

Polizei in München: Viele Teilnehmer hielten Schilder mit der Aufschrift "Abtreibung? Nein Danke!" oder "Väter werden durch Liebe zu Helden!" in die Höhe.

Viele Teilnehmer hielten Schilder mit der Aufschrift "Abtreibung? Nein Danke!" oder "Väter werden durch Liebe zu Helden!" in die Höhe.

(Foto: Angelika Warmuth/dpa)

Ein Medienvertreter wird attackiert und verletzt, vermutlich von einem Teilnehmer des "Marsches fürs Leben".

Etwa 2000 Menschen haben laut Polizei am Samstag bei einem "Marsch fürs Leben" gegen Abtreibung und Sterbehilfe demonstriert. Teilnehmer hielten bei der Kundgebung am Königsplatz Schilder mit der Aufschrift "Abtreibung? Nein Danke!" oder "Väter werden durch Liebe zu Helden!" in die Höhe. Der Passauer Bischof Stefan Oster ließ ein Grußwort verlesen, in dem er betonte, "der unbedingte Schutz des menschlichen Lebens" sei "ein zentrales Anliegen unseres Glaubens".

In der Nähe protestierten laut Polizei knapp 200 Teilnehmer gegen den "Marsch". Die Versammlungen seien weitgehend friedlich verlaufen, sagte ein Polizeisprecher. Etwa 400 Beamte seien im Einsatz gewesen. Einige Gegendemonstranten hätten in der Gabelsbergerstraße erfolglos versucht, den Demozug der Abtreibungsgegner zu blockieren. "Das hat nur bedingt funktioniert, weil sie nicht die ganze Straßenbreite blockieren konnten", sagte der Polizeisprecher. Ein Medienvertreter sei durch einen Schlag eines Demonstranten verletzt worden. Der Verdächtige, vermutlich ein Teilnehmer des "Marsches", sei festgenommen worden, so die Polizei.

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