Junge, mutige Unternehmer entscheiden über die Zukunft unserer Wirtschaft, ihre Start-ups sind die Weltkonzerne von morgen. Deshalb lohnt es sich, sie schon früh im Auge zu behalten.
Reden wir über Geld
:„Als Gründer braucht man eine leichte Selbstüberschätzung. Die habe ich“
Sebastian Klein lebte den Start-up-Traum, für seine Firma Blinkist kassierte er Millionen Euro. Doch statt eine Villa zu kaufen, hat er sein Geld weggegeben. Er findet: Reiche sollten mehr Steuern zahlen.
Internet der Tiere
:Frühwarnsystem aus dem All
Ein Münchner Start-up will es Forschern und Farmern ermöglichen, Wanderungen von Wildtieren und Herden aus dem Weltraum zu verfolgen. Diese Daten sollen nicht nur beim Artenschutz helfen.
Digitalwirtschaft
:Wenn München der Nabel der Zukunftswelt ist
Globalgeniale Wissenschaft, Technik und Hochfinanz trifft Stadtgesellschaft: Das Chairman’s Dinner der Digitalkonferenz DLD vereint Glamour, Geist und gute Laune.
Fintech
:Trade Republic will „europäischen Champion“ aufbauen
Der deutsche Neobroker hat seine Kundenzahl mal eben verdoppelt. Wie die Berliner Firma das schaffte, was das für Kunden und Konkurrenten bedeutet – und was die Party verderben könnte.
Wirtschaft
:Bayern verzeichnet wieder mehr Start-up-Gründungen
Der Freistaat verteidigt seinen bundesweiten Spitzenplatz bei den Start-up-Gründungen – zumindest wenn man die Einwohnerzahlen außer Acht lässt.
Unternehmensgründungen
:Cybersecurity, KI und Gaming: Zahl der Start-up-Gründungen steigt um elf Prozent
2024 war für die Start-up-Szene ein gutes Jahr: Einem Report zufolge haben so viele Menschen ein Start-up gegründet wie seit der Hochphase 2021 nicht mehr. Spitzenreiter ist München. Nur einen Dämpfer gibt es.
Ruhrgebiet
:„Wir wollen bei uns die besten Start-ups Europas haben“
In der Region zwischen Dortmund und Duisburg werden bislang nur wenige neue Firmen gegründet, dabei werden sie dringend gebraucht. Ein junges Gründerzentrum und ein Wettbewerb der Bundesregierung sollen das ändern.
Medien in Großbritannien
:Vertreibung aus dem Paradies
Ein Start-up ist dabei, die älteste Sonntagszeitung der Welt, den britischen „Observer“ zu kaufen. Das weckt Begehrlichkeiten von anderer Seite – denn auch die politische Haltung der Zeitung steht zur Verhandlung.
Wenn die eigene Firma pleitegeht
:„Das Schwierigste ist, dass du dich nicht als Versagerin siehst“
Wer ein Start-up gründet, wird getragen von großer Euphorie. Am Anfang. Wie fühlt es sich an, mit dem Herzensprojekt gnadenlos zu scheitern? Vier junge Münchnerinnen erzählen. Sie sagen: So eine Pleite muss nicht schlecht sein.
Medizin
:Wundermittel Einwanderung
Die Vorreiter der deutschen Medizinbranche heißen Agrawal oder Relógio, Şahin oder Türeci. Kein Zufall, denn die deutsche Gründerszene ist migrantisch, insbesondere im wissenschaftlichen Bereich. Warum das so ist.
Ideen für Deutschland
:Einmal durchlüften, bitte
Die wichtigen Erfindungen kommen nicht mehr aus Deutschland? Das lässt sich ändern. SZ-Reporter haben die drei Orte in Land besucht, an denen besonders viel entsteht. Wie machen die das nur?
MeinungSubventionen
:Bitte nicht investieren!
Viele wünschen sich, dass die öffentliche Hand Milliarden in Start-ups und innovative Branchen pumpt. Doch dieser Ansatz verbrennt nur unnötig Steuergeld. Es gibt bessere Möglichkeiten – sogar in Deutschland.
Online-Bank
:Es läuft gut für N26 – endlich
Die Direktbank ist die Finanzaufsicht Bafin fast los und verzeichnet das beste Quartal seit ihrer Gründung. Wie die vergangenen zwei Jahre waren und was N26 jetzt vorhat.
Gründer
:Warum die Start-up-Szene plötzlich über die AfD diskutiert
Ein bekannter Gründer spricht sich auf der Plattform X für eine mögliche Koalition von CDU und der Rechtsaußen-Partei nach der Bundestagswahl aus und bekommt Unterstützung. Nun ist die Aufregung groß.
Start-up-Wettbewerb
:Batterien, Energie, Umweltschutz
Die Süddeutsche Zeitung zeichnet bei ihrem Wirtschaftsgipfel in Berlin junge Unternehmen aus, deren Technologien Energie- und Verkehrswende sowie Naturschutz voranbringen sollen.
MeinungFirmen
:Die Lage ist zum Teil viel besser als die Stimmung
Die Zukunft der digitalen Revolution wurde früher vor allem im Silicon Valley vorausgedacht. Und heute? Tut sich auch hierzulande erstaunlich viel. Allen Schwarzsehern zum Trotz.
Syntellix AG
:„Das sind Einschüchterungsversuche“
Vor allem reiche Menschen überziehen Gerichte mit allerlei Beschwerden oder Klagen. Ganz einfach deshalb, weil sie es sich leisten können. Einer von ihnen ist der Ex-Topmanager Utz Claassen. Sein Fall zeigt, wie sehr die Justiz gelähmt werden kann.
Bei den sauberen Technologien steht die EU recht gut da. Wenn es da nicht ein Problem geben würde: Es fehlt an Kapital. Dabei könnte Europa relativ einfach mehr Geld in die Energie- und Klimawende lenken.
MeinungElektrische Luftfahrt
:Lilium die Unterstützung zu verweigern, war ein schwerer Fehler
Das Start-up steht nach der verwehrten Bundesbürgschaft vor existenziellen Problemen. Dabei wäre jetzt der Zeitpunkt, etwas zu wagen.
Vorwürfe gegen einstigen Top-Manager
:Utz Claassen macht sich rar
Der frühere Top-Manager und Gründer des Medizintechnik-Unternehmens Syntellix ist erneut nicht vor Gericht erschienen. Die Hoffnung seiner Ex-Mitarbeiter, doch noch an ihr Geld zu kommen, schwindet.
Start-up in München
:Kinderleicht: ein PC für Senioren
Jakob Bergmeier wollte seine Oma in den Familienchat einbinden. Er entwickelte ein Gerät, zunächst in der Pappschachtel, das einfach zu bedienen ist: Aktionskarte auflegen, Videocall starten.
Start-up
:Naturschutz in der Chefetage
Anna Alex glaubt an die Macht der Wirtschaft. Die Berliner Investorin und Seriengründerin will große Unternehmen dazu bringen, die Natur nicht nur auszunutzen, sondern zu schützen – aus Eigeninteresse.
Start-Up
:Bio-Hummus, aber bayerisch
Das Geretsrieder Unternehmen „Legomo“ möchte das Kichererbsen-Mus in der heimischen Küche etablieren und setzt dabei auf regionalen Anbau.
Start-ups
:„Wo ist das deutsche Amazon?“
Auf der Start-up-Konferenz Bits & Pretzels wird nicht nur gekickert. Und Verbandschefin Verena Pausder will die schlechte Stimmung in der Wirtschaft nicht hinnehmen. Aber wo soll das Geld herkommen?
Start-up-Monitor
:Sieben Erkenntnisse über deutsche Start-ups
Junge Firmen verlieren Mitarbeiter, kommen schwierig an Fremdkapital, ihre Gründer werden im Schnitt älter und wieder männlicher. Das zeigt eine Umfrage unter fast 2000 Unternehmern.
Zum Auftakt von „Bits & Pretzels“
:Das Diner der Powerfrauen
Auf Einladung des Netzwerks „Frauen 100“ treffen sich Gründerinnen und Investorinnen bei Salatherzen und Kapitalvorträgen.
Wirtschaft in München
:„Wir investieren in Menschen“
Die Risikokapitalgesellschaft Antler sucht weltweit nach den besten Start-ups und setzt Millionensummen auf ihre Zukunft. Was München so besonders macht – und welche Überflieger sie hier schon gefunden haben.
Elektrisches Fliegen
:Wie ein schwedisches Start-up an der Zukunft der Luftfahrt arbeitet
Bis 2050 soll Fliegen klimaneutral sein, doch die Zweifel, ob das gelingt, sind groß. Das schwedische Unternehmen Heart Aerospace will das ändern. Auch große Fluggesellschaften sind an ihrer Technik interessiert.
Prominente und Start-ups
:Atemlos investiert
Helene Fischer und Jürgen Klopp sind Geldgeber bei einem Berliner Start-up, das gesundes Frühstück verkauft. Aber färbt der Erfolg der Prominenten auch auf das Unternehmen ab?
Jungunternehmen
:Regierung und Finanzindustrie planen Milliardenfonds für Start-ups
Immer wieder werden in Deutschland erfolgreiche Firmen gegründet – die dann ins Ausland abwandern, weil sie hier kaum an Kapital kommen. Das wollen Regierung und Banken nun ändern.
Zirkuläres Bauen
:„Überall gibt es Rücknahmesysteme, nur nicht bei den Bauprodukten“
So wird Bauen nicht nur nachhaltiger, sondern auch günstiger: Das Berliner Start-up Concular handelt mit recycelten Material aus alten Häusern. Wie Bauherren und Umwelt davon profitieren können. Besuch auf dem Schrottplatz der Zukunft.
CSU-Landtagsfraktion
:Söder, der Aufmerksamkeitsmagnet
Bei ihrer Herbstklausur möchten sich die CSU-Abgeordneten in Szene setzen. Doch das Rampenlicht wird mal wieder dem Ministerpräsidenten gehören. Und dann ist da ja noch die K-Frage.
Männerdominanz in der Gründerszene
:„Investoren trauen Frauen immer noch zu wenig zu“
Der Verein Encourage Ventures bringt Start-ups von Frauen mit meist weiblichen Geldgebern zusammen. Mindestens so wichtig wie eine Anschubfinanzierung ist für die Gründerinnen aber noch etwas anderes.
Recycling
:Von wegen Elektroschrott
Alte Lithium-Ionen-Batterien, etwa aus Elektroautos, sind zu wertvoll für den Müll. Das Start-up Cylib will ihre Rohstoffe mit einer industriellen Recyclinganlage zurückgewinnen. Was machen die Aachener anders als die Konkurrenz?
SZ MagazinMode
:"Wir fragten uns oft, warum die Reste nicht besser genutzt werden"
Lange wurden die Stoffreste von Luxusmarken wie Dior oder Givenchy weggeworfen oder verbrannt. Das Unternehmen Nona Source hat aus dem sogenannten "Deadstock" nun ein lebendiges Geschäft gemacht.
Zukunft der Pflege
:Entweder ein Roboter hilft – oder niemand
Die Pflege steht vor enormen Herausforderungen. Schon heute gibt es zu wenig Personal, während die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und steigt. In welchen Bereichen neue Technologien helfen können – und wo ihre Grenzen sind.
Start-ups
:Wie Gründer den Quantencomputer verkleinern wollen
Das Start-up Planqc plant das, woran es in Deutschland noch immer hapert: Spitzenforschung in kommerzielle Produkte zu transferieren. Bei seiner Quantenmaschine spielen Atome und Laserstrahlen im Vakuum eine Rolle.
Ladesäulen für E-Autos
:Wie ein hoch gehandeltes deutsches Start-up in die Pleite rutschte
Die Firma Numbat aus dem Allgäu wollte den Markt für E-Auto-Ladesäulen erobern und wurde als neuer Star der Start-up-Branche gefeiert. Doch jetzt ist das Unternehmen insolvent.
Gipfelstürmer 2024
:SZ und UnternehmerTUM zeichnen Deutschlands innovative Start-ups aus
Gesucht werden herausragende junge Unternehmen. Die Besten erhalten auf dem SZ Wirtschaftsgipfel den „Gipfelstürmer Award“.
Früherer Top-Manager
:Teilerfolg für Utz Claassen
Das Landgericht Hannover hebt vier Haftbefehle gegen den Chef des Medizintechnikherstellers Syntellix auf. Einer Vermögensauskunft dürfte er trotzdem nicht entgehen können.
Unternehmer
:Es war einmal ein Wunderkind
Utz Claassen zählte zu den wichtigsten deutschen Wirtschaftsbossen. Dann wollte er mit seiner Firma Syntellix die Medizin revolutionieren. Und nun? Kämpft er mit Haftbefehlen und mehr.
Raumfahrt
:Münchner Start-up will Solarpanels im All bauen
Das Unternehmen Dcubed möchte Solarmodule per 3-D-Druck im Erdorbit herstellen. Damit sollen Solaranlagen für die Raumfahrt deutlich günstiger werden.
ExklusivBundesbank
:Die lukrativen Jobs der Ex-Bundesbanker
Lassen sich frühere Währungshüter ihr Wissen und ihre Kontakte vergolden? Die Karrieren zweier früherer Bundesbankvorstände erwecken den Anschein. Die Organisation Finanzwende fordert strengere Regeln für Ex-Währungshüter.
MeinungWagniskapital
:Gut, dass Start-ups weniger Geld zum Verbrennen haben
Deutsche Start-ups bekommen nicht mehr so viel Kapital wie zu Hochzeiten. Was besorgniserregend klingt, ist gut fürs Vertrauen und die Firmen selbst.
Künstliche Intelligenz
:Ein Einhorn für den Krieg
Das Münchner Militär-Start-up Helsing sammelt nach eigenen Angaben 450 Millionen Euro ein. Mit dem Geld will das Unternehmen an der Nato-Ostflanke noch präsenter werden.
Unternehmen
:Zahl der Start-up-Gründungen steigt wieder
Nach zuletzt mauen Jahren geht es wieder bergauf: Mehr Menschen haben sich seit Beginn des Jahres getraut, in Deutschland ein Start-up zu gründen. Zwei Bundesländer stechen hervor.
Start-up
:Mehr als nur Haare
Seit sie ein Kind war, trägt Cosima Richardson Braids – wie Millionen andere schwarze Frauen auch. Für die Frisuren wird aber Kunsthaar verwendet, das gesundheitsschädlich sein kann. Deshalb hat die 31-Jährige ein Start-up gegründet.
SZ-Podcast München persönlich
:Das Geheimnis von veganem Eis
Lucy Allary verkauft in zwei Münchner Eisdielen nur vegane Sorten – mit Erfolg. Sie ist überzeugt: Die beste Eiscreme kann eigentlich nur ohne tierische Produkte sein. Im Podcast erzählt sie warum.
Unternehmenskredite
:Bayerns Kabinett baut Wirtschaftsförderung aus
Die LfA-Förderbank soll den Höchstbetrag für zinsverbilligte Kredite auf 20 Millionen Euro verdoppeln. Auch Start-ups dürfen auf mehr Geld hoffen.
Forschen und Gründen
:Auf der Suche nach den deutschen Stanfords
An den Universitäten wird überlegt, wie man leichter Start-ups ausgründen kann. Unterstützung kommt von der derzeit umstrittensten Ministerin aus Berlin.