Ostsee

Einmal im Leben
:In Dänemark mit den Füßen in zwei Meeren

An der Nordspitze von Jütland treffen sich Nord- und Ostsee. Das Meer, der Wind und der Sand formen die Landschaft. Und dann ist da noch dieses ganz besondere Licht. Dieses und weitere Traumziele.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und Autoren

Wegen schwedischer Kontrollen
:Russische Schattenflotte weicht in deutsche Gewässer aus

Seit Schweden alte Öltanker aus Russland jagt, nehmen diese vermehrt die deutsche Ostsee-Route. Greenpeace warnt vor Umweltrisiken, doch die Behörden unternehmen wenig. Wie kann das sein?

SZ PlusVon Alex Rühle

Wal „Timmy“
:Was die Tracker-Daten des Buckelwals verraten

215 Kilometer bewegte er sich noch im tiefen Meer – Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus stellt die Auswertung des Live-Trackers des Wals „Timmy“ vor. Eine Erkenntnis daraus erleichtert ihn sichtlich.

Von Jana Stegemann

Genuss
:Wie steht es um den Ostseefisch?

Die Gastronomie in Heringsdorf lebt von dem, was es immer weniger gibt: Hering, Dorsch und Steinbutt. Man muss schon sehr genau hinschauen, um das Ausmaß der Krise zu verstehen.

SZ PlusVon Wolfgang Fassbender

MeinungWurster
:Fischbestände in der Ostsee bedroht

ExklusivJournalismus
:Nackte und ihre Beschwerden

Die „Bild“ berichtet sehr einseitig über Streitereien um den „schönsten Campingplatz an der Ostsee“. Was Leser nicht erfahren: Der Reporter hat womöglich auch private Gründe dafür.

SZ PlusVon Stefan Niggemeier

Buckelwal „Timmy“
:Was von „Timmy“ übrig blieb

Auf der dänischen Insel Anholt ist der gestrandete Buckelwal obduziert worden. Vor interessierten Zuschauern schnitt ein Expertenteam das Tier auf, das Deutschland so lange bewegt hat. Ein Ortstermin, der zum Himmel stinkt.

SZ PlusVon Martin Zips

MeinungKittihawk
:Auf zum Wal

Leute
:„Weil das Tier so lange in der Sonne gelegen hat, wird es stark stinken“

Dänemarks führender Wal-Forscher bereitet sich auf die Obduktion von „Timmy“ vor, Kanye West wird nicht in Italien auftreten, und Nina Hagen freut sich auf ihren „neuen himmlischen Körper“.

ExklusivNord- und Ostsee
:Ölkonzerne verlieren Interesse an Offshore-Windpark

BP und Total Energies boten einst Milliarden, um Windparks zur See errichten zu dürfen. Jetzt haben sie anscheinend andere Pläne – womöglich mit gravierenden Folgen für die Energiewende.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Verena von Ondarza

Toter Wal in der Ostsee
:Hoffnung stirbt zuletzt

Der Buckelwal, den manche Timmy und manche Hope nannten, lebt nicht mehr. Nachruf auf ein Tier, das über Wochen als Projektionsfläche für menschliche Sehnsüchte herhalten musste.

SZ PlusVon Hanno Charisius

Kattegat
:Toter Wal vor dänischer Insel wird untersucht

Forscher halten es für „höchstwahrscheinlich“, dass es sich um den erst kürzlich in der Nordsee ausgesetzten Buckelwal handelt. Eine Gewebeprobe soll Klarheit bringen.

Historie
:Gottes Warnung

Gestrandete Tiere wie „Timmy“ galten als Botschaft des Himmels. Menschen verehrten die größten Säugetiere, jagten sie erbarmungslos und bewundern sie. Eine kleine Kulturgeschichte von Menschen und Walen.

SZ PlusVon Johanna Pfund

Biologie
:Wie man Wale wirklich schützen könnte

Während das Schicksal von „Timmy" in der Ostsee über Wochen Millionen Menschen bewegt, sterben Tausende fast unbemerkt. Wie sich das verhindern ließe.

SZ PlusVon Hanno Charisius

Walretter
:„Ich war völlig allein am Ende, isoliert“

Der Buckelwal ist frei, doch seine Freilassung lief offenbar chaotisch ab. Eine Tierärztin klagt über grobe Fehler, selbst die Geldgeber distanzieren sich von der Aktion.

SZ PlusVon Marcel Laskus

Glosse: Das Streiflicht
:Timmy ist abgetaucht – was wir nun suchen

Mit dem Wal ist das inoffizielle Wappentier der traurigen Deutschen verschwunden. Ein neues muss her, und es könnte sein, dass wir schnell fündig werden.

SZ Plus

Gestrandeter Buckelwal
:In Freiheit, vorerst

Acht Wochen lag ein Buckelwal vor deutschen Küsten. Nun wurde er von einer privaten Initiative ins offene Meer transportiert.

SZ Plus

Rettungsaktion
:Buckelwal-Konvoi am Morgen weiter auf Kurs in der Nordsee

Widrige Wetterbedingungen verhinderten am Freitagmorgen den Plan, den an deutschen Küsten gestrandeten Buckelwal in die Nordsee zu bringen. Inzwischen ist der Konvoi wieder auf Kurs.

Ostsee
:Wal-Transport fährt auf Ostsee weiter Richtung Fehmarn

Der Buckelwal hat die offene Ostsee erreicht. Ein mit Wasser gefüllter Lastkahn soll das Tier in die Nordsee bringen – die Rettungsmission rührt Helfer und Schaulustige zu Tränen.

Ostsee
:Wal soll per Lastkahn abtransportiert werden

Der vor Poel gestrandete Buckelwal soll zurück in die Nordsee. Während die aufwendige Rettungsaktion voranschreitet, warnen Experten vor erheblichen Risiken für das geschwächte Tier.

MeinungBuckelwale
:Es ist ein Wahnsinn

Die Tiere sind heute nicht mehr bedroht – eine der raren Erfolgsgeschichten des Artenschutzes. Aber wer sagt es den Menschen vor der Insel Poel, dass sie ihr Mitgefühl lieber dem Vaquita schenken sollten?

SZ PlusKommentar von Tanja Rest

Ostsee
:Gestrandeter Wal schwimmt sich frei

Nun soll „Plan B“ der Helfer greifen: Mit DLRG-Booten wollen sie den Wal in die Nordsee und dann in den Atlantik leiten. Nach einigen Kilometern verharrt der Wal aber wieder auf der Stelle.

Buckelwal in der Ostsee
:Walretter enttäuscht: „Stunde null“

Die private Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal geht laut den Initiatoren zunächst gut voran. Dann kommt der steigende Wasserspiegel in die Quere.

MeinungBuckelwal in der Ostsee
:Hilfe, die Retter sind da

Eigentlich waren sich alle Fachleute einig: Dem Tier ist nicht mehr zu helfen, es soll in Ruhe sterben dürfen. Aber jetzt bestehen zwei Multimillionäre auf ihrer Idee, und ein Minister lässt sie gewähren. Er ist nämlich auch besorgt. Um seine SPD.

SZ PlusKommentar von Jana Stegemann

Mecklenburg-Vorpommern
:Rettungsaktion für gestrandeten Wal hat begonnen

Helfer wollen versuchen, Luftkissen unter das Tier zu bringen und es schonend anzuheben. Zuvor soll Schlick unter ihm weggespült werden.

Gestrandeter Wal in der Ostsee
:Walretter oder Wichtigtuer?

Tierschutzaktivist Robert Marc Lehmann hat dem gestrandeten Wal die Hand aufgelegt und anderen Helfern Unfähigkeit vorgeworfen – und damit die Stimmung womöglich noch mehr angeheizt. Nun ist er aus der Öffentlichkeit verschwunden.

SZ PlusVon Hanno Charisius und Marcel Laskus

Finnland
:Kühltransport

Eine abenteuerliche Schiffsreise: Mit dem Frachter "Botnia Enabler" durchs Packeis Finnlands. Mit an Bord: viele Tonnen Papier, 75 Porsche und ein Gast – unsere Autorin.

SZ PlusVon Monika Maier-Albang

Meeresbiologinnen über sterbenden Wal vor Wismar
:„Die Menschen wollen immer ein Happy End“

Der Buckelwal vor Wismar wird sterben. „Er kann nicht mehr“, sagen die Meeresbiologinnen Anja Gallus und Lisa Klemens, die bei ihm waren. Was seine Geräusche wirklich bedeuten, warum Menschen ihm nicht mehr helfen können und wie sie ihn sezieren werden.

SZ PlusInterview von Ulrike Nimz und Jana Stegemann

Ostsee
:Rettungsversuche für Wal vor Wismar werden eingestellt

Der Buckelwal ist erneut an der Ostseeküste gestrandet. Weitere Rettungsversuche sind nicht geplant. An seinem jetzigen Liegeplatz solle das Tier in Ruhe gelassen werden.

Ostseeküste
:Buckelwal sitzt wieder fest

Tagelang lag der Wal in der Bucht vor Wismar im flachen Wasser. Dann schaffte es der Meeressäuger loszuschwimmen. Jetzt steckt er wieder fest.

Wal in der Wismarer Bucht
:Als stürbe mit ihm eine Welt

Das Schicksal des Buckelwals in der Ostsee gleicht einem klassischen Drama in fünf Akten. Rührt es uns deshalb so an? Oder liegt es an der besonderen, sagenumwobenen Beziehung des Menschen zu den Meeresriesen?

Von Christine Dössel

Glosse: Das Streiflicht
:Vor der Küste liegt ein Wal und lehrt uns, dass es Wesen gibt, die größer sind als wir

Wir stellen dem Wal Fragen, die wir uns täglich selber stellen müssten: Wie lange willst du bleiben? Wie viel wiegst du? Was machst du am Timmendorfer Strand? Eine Glosse.

SZ Plus

MeinungUmwelt
:So viel Aufwand für einen Wal? Ja, so viel Aufwand, bitte

Die Anteilnahme am Bemühen, in der Ostsee einen gestrandeten Buckelwal zu retten, zeigt uns: Sehr viele Menschen sind eben nicht gleichgültig gegenüber der Natur.

SZ PlusKommentar von Theresa Palm

Meeresbiologie
:Wie landet ein Buckelwal in der Ostsee?

Das nun vor Wismar liegende Tier beschäftigt seit Tagen Helfer und Mitfühlende. Eigentlich gehört der Wal in den Atlantik.

SZ PlusVon Theresa Palm

Ostseeküste
:Experten versuchen vergeblich, Buckelwal zum Losschwimmen zu animieren

Immer noch befindet sich der geschwächte Wal in der Wismarbucht, nur wenige Hundert Meter vom Festland entfernt. „Der Wal muss jetzt sehr schnell freikommen, damit er überhaupt noch eine Chance hat“, sagt ein Greenpeace-Meeresbiologe.

Ostsee
:Wal strandet erneut - diesmal vor Wismar

Das Bangen um den Wal in der Ostsee geht weiter. Nun sitzt er auf einer Sandbank in Mecklenburg-Vorpommern fest.

Von Elisa von Grafenstein, Irene Helmes, Niklas Keller, Philipp Saul und Viktoria Spinrad

SZ am Abend
:Nachrichten vom 27. März 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Lübecker Bucht
:Buckelwal am Ostseestrand hat sich befreit

Die Rettungsaktion des gestrandeten Tieres sollte heute Morgen fortgesetzt werden. Doch der am Donnerstag noch gestrandete Wal hat sich über Nacht wohl befreit.

Gestrandeter Wal in der Ostsee
:„Er muss ein bisschen Lebensmut zeigen“

Anfang der Woche strandete ein Buckelwal in der Lübecker Bucht. Biologe Joseph Schnitzler erklärt, wie das Tier noch gerettet werden könnte.

SZ PlusInterview von Hanno Charisius

Umwelt
:Doch kein Wunder in der Ostsee

Der Wasserstand in der Ostsee war im Februar historisch niedrig. In der Folge rechneten Ökologen mit großen Mengen Frischwasser aus der Nordsee. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt.

Von Hanno Charisius

Umwelt
:Warum sich Forscher über die leere Ostsee freuen

Das Wasser der Ostsee steht 67 Zentimeter unter seinem normalen Pegelstand, doch Meeresforscher Michael Naumann sieht darin eine große Chance für das Meer. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

SZ PlusInterview von Hanno Charisius

Umwelt
:Die Ostsee, das sterbende Meer

In der Ostsee breiten sich Todeszonen aus, in denen alles Leben erstickt – und sie wachsen rasant. Was das über die Zukunft der Ozeane verrät: eine Reise entlang der Flensburger Förde.

SZ PlusFranziska Grillmeier (Text) und Charlotte Schmitz (Fotos)

Ostsee
:Lettland untersucht Schiff nach weiterem Schaden an Ostsee-Kabel

Ministerpräsidentin Evika Silina teilte mit, Ermittler aus Lettland würden ein Schiff inspizieren, das im Verdacht steht, ein Glasfaserkabel beschädigt zu haben.

Rüstungsindustrie
:Nicht im Krieg, aber auch nicht im Frieden

Panzerfäuste im Wald nebenan und Friseure, die jetzt in eine Munitionsfabrik wechseln: In Schweden zeigt sich, was die Zeitenwende bedeutet. Davon profitiert auch der dortige Rüstungskonzern Saab. Ein Besuch im hohen Norden.

Von Anna Lea Jakobs

Finnland
:Mögliche Sabotage: Erneut Unterseekabel beschädigt

Die Polizei nimmt 14 Besatzungsmitglieder fest. Der Anker deren Schiffs war heruntergelassen. Der Vorfall erinnert an ähnliche Ereignisse, hinter denen Russland vermutet wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen zählt das Schiff jedoch nicht zur Schattenflotte des Kreml.

ExklusivRussische Schattenflotte
:Geisterschiffe auf Kollisionskurs

Die Zahl der russischen Tanker und Frachter, die ohne funktionierendes Ortungssystem über die Meere fahren, nimmt drastisch zu. Experten halten das für brandgefährlich – gerade in der Ostsee.

SZ PlusVon Ben Heubl und Mauritius Much

Anschläge auf Gas-Pipelines
:Nord-Stream-Verdächtiger in U-Haft

Die Anschläge auf die Gas-Pipelines in der Ostsee hatten 2022 weltweit Schlagzeilen gemacht. Im Sommer wurde der mutmaßliche Koordinator der Anschläge in Italien verhaftet. Nach seiner Auslieferung nach Deutschland ist er jetzt in Untersuchungshaft.

Italien
:Anwalt: Auslieferung von Nord-Stream-Verdächtigem erlaubt

Der Ukrainer, der als Drahtzieher für die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipeline gilt, darf an deutsche Behörden übergeben werden, entscheidet Italiens oberstes Gericht.

Start in die Heizsaison
:Wird das Gas im Winter knapp?

Die Füllstände der deutschen Gasspeicher sind gerade ungewöhnlich niedrig, laut Betreibern könnte ein besonders kalter Winter zu Engpässen führen. Wie gefährdet die Gasversorgung wirklich ist.

SZ PlusVon Markus Hametner und Oliver Schnuck

Sabotage gegen Unterseekabel
:Wettrüsten am Meeresgrund

Ohne Tiefseekabel funktioniert fast nichts mehr in der Welt. Während die Nato versucht, die digitalen Lebensadern besser zu schützen, feilen die Angreifer schon an neuen Techniken.

SZ PlusVon Markus Balser, Sina-Maria Schweikle

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