:Infantino verliert Asien und einen hochrangigen Berater
Nach Europa sowie Nord- und Mittelamerika lehnt nun auch der asiatische Kontinentalverband AFC das Vorhaben von Fifa-Präsident Gianni Infantino ab. Ein hochrangiger Berater des Präsidenten erklärt seinen Rücktritt.
MeinungHandel
:Europa muss Trumps Zollattacken endlich stoppen
US-Präsident Donald Trump verhängt Zölle gegen Kanada, das sich mutig wehrt. Europa sollte sich mit anderen Freihändlern verbünden, um den Wüterich im Weißen Haus auflaufen zu lassen.
Fußball-Weltmeisterschaft 2026
:Alle WM-Spielorte und Stadien im Überblick
Zum ersten Mal wurde eine Fußball-Weltmeisterschaft in drei Ländern ausgetragen, zum ersten Mal an 16 verschiedenen Spielorten. Ein Überblick über die Stadien der Fußball-WM 2026.
LiveFußball-WM 2026
:Cucurella singt erneut über Haaland
Wie schon nach der EM 2024 trägt der Spanier ein Ständchen über den Norweger vor. Südamerikas Fußball-Boss spricht sich für WM mit 64 Teams aus.
Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA
:Spielplan der Fußball-WM 2026: Alle Gruppen, Spiele und Termine
Spanien dominiert im WM-Finale schwache Argentinier und wird Fußball-Weltmeister 2026. Der Spielplan mit allen Spielen, Terminen und Gruppen.
MeinungAbschluss der Fußball-WM
:Nur einer glaubt, die Welt sei jetzt verliebt in die USA
Rein sportlich gesehen war das Turnier alles andere als langweilig. Doch geht es Gastgebern solcher Ereignisse nicht auch immer darum, ihr Image zu verbessern? Donald Trump hat das Gegenteil davon erreicht.
Interview mit Jorge Valdano
:„Ja, Infantino sollte gehen“
Der Fußball werde von den Mächtigen korrumpiert, sagt der argentinische Weltmeister Jorge Valdano. Trotzdem solle man ihn genießen. Ein Gespräch über den Fifa-Präsidenten, Lionel Messi – und zur Frage, wer Weltmeister wird.
MeinungFußball-Weltmeisterschaft
:Nur 13 WM-Spiele in Mexiko? Ein ganz mieser Deal
Die USA haben ihre Mitgastgeber mit viel zu wenigen Partien abgespeist, in den Nachbarländern ist die WM bereits abgepfiffen. Dabei schlug gerade in Mexiko das Herz dieses Turniers.
Mexiko bei der Fußball-WM
:Das verflixte fünfte Spiel
Mexiko trauert: Wieder einmal weckt der Co-Gastgeber die Sehnsüchte seiner Landsleute, wieder verpasst er das WM-Viertelfinale. Und die Hauptstadt versinkt in Grabesstille.
Achtelfinal-Erfolg Englands
:„It’s coming home“ hallt durch das Aztekenstadion
England bezwingt in einem denkwürdigen Spiel Gastgeber Mexiko 3:2 und zieht ins Viertelfinale gegen Norwegen ein. Das Team von Thomas Tuchel spielt dabei mehr als 45 Minuten in Unterzahl.
WM-Achtelfinale Mexiko gegen England
:Ein Fußballepos, egal, wie das Spiel verläuft
Für die englische Nationalelf ist das Aztekenstadion ein Schreckgespenst. Auf über 2200 Metern und in dünner Luft treffen sie dort auf den euphorischen Gastgeber Mexiko – und Fans, die noch „mehr Hindernisse“ bereithalten.
Julián Quiñones
:Mexikos mächtigster Spieler kommt aus Kolumbien
Nach seiner Einbürgerung schlug Julián Quiñones viel Rassismus entgegen. In der Partie gegen England ist der Stürmer, der als 13-Jähriger in Bergstollen nach Gold suchte, die Hoffnung des Landes.
Mexiko
:Zwischen Heldenkult und Selbstjustiz: Mexiko sucht seinen „Batman“
Ein Unbekannter fesselt in Lagos de Moreno angebliche Motorraddiebe an Laternenmasten. Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.
Fußball-WM
:Südafrika gelingt die Überraschung
Überraschend besiegt Südafrika Südkorea mit 1:0, erreicht erstmals in seiner Geschichte die WM-K.-o.-Runde und trifft dort auf Kanada. Mexiko wirft Tschechien aus dem Turnier.
Literatur
:Ein Gegenentwurf zur Aufschrei-Rhetorik
Die Französin Neige Sinno schreibt über Themen, zu denen es scheinbar keine zwei Meinungen gibt – und denkt dann so lange nach, bis keine Gewissheit mehr übrig ist. In ihrem neuen Roman „La Realidad“ ist der Kolonialismus dran.
Podcast „Und nun zur WM“
:Leidenschaft und Wohlfühlfaktor: Wie Mexiko und Kanada die WM erleben
Die Co-Gastgeber zelebrieren die WM auf ihre Weise, dabei hat nur eines der Länder wirklich Fußballtradition. Wie erleben Kanadier und Mexikaner das Turnier? Was ist anders als in den USA?
Meinung„American Football“
:Die Männer mit den blauen Säcken
Die japanischen Fans, die im WM-Stadion ihren Müll einsammeln, gehen wieder um die Welt. Daher mal nachgefragt: Machen sie das bei sich zu Hause eigentlich auch?
WM-Historie
:Als Maradona die normale Welt verließ
Vor 40 Jahren, im WM-Viertelfinale gegen England, erzielte Diego Maradona zwei Tore für Argentinien – das verruchteste und das schillerndste der Fußballgeschichte. Den Begriff „Hand Gottes“ hat an diesem Tag allerdings ein anderer erfunden. Eine Rekonstruktion.
Enterich bei der Fußball-WM
:„Merlín ist Mexikaner durch und durch“
Die ganze Welt spricht über Merlín, den Enterich im Mexiko-Trikot. Seine Besitzerin Karla Yvette Gómez López klärt auf, wie Merlín zum Fußballfan wurde, wie scharf er seine Tacos mag – und warum ihm der ganze Stress nichts ausmacht.
Mexikos Sieg gegen Südkorea
:Ein Geschenk des gegnerischen Torwarts lässt Mexiko singen
Mexiko hat bei dieser WM einen Heimnachteil – weil die Fans mit der Spielweise ihres Teams wenig anfangen können. Doch das liegt voll im Soll, auch dank des südkoreanischen Keepers.
1:0 gegen Südkorea
:Mexiko gewinnt – und ist Gruppensieger
In einem eher zähen Spiel profitiert Mexiko von einem Patzer des südkoreanischen Torhüters Kim. Durch den ersten Platz bekommt der Mitgastgeber ein weiteres Heimspiel im Sechzehntelfinale.
MeinungAmerican Football
:Mexiko und Südkorea: Die große Liebe beim Lucha Libre
Wer hätte das gedacht? Zwischen mexikanischen und südkoreanischen Anhängern spielen sich leidenschaftliche Verbrüderungs- und Verschwesterungsszenen ab.
Stimmung beim Co-Gastgeber
:In Mexiko schlägt das Herz dieser WM – und am heftigsten schlägt es in Guadalajara
Zum dritten Mal empfängt die Stadt die Fußballwelt. 1970 stand hier für Pelé und seine Brasilianer sozusagen alles still. Und heute? Zeigt Guadalajara, worauf es wirklich ankommt – und was die Fifa nicht verstehen will.
Fußball-WM
:Was für ein Bild
Die Fifa-Bildregie fängt einen mexikanischen Fan ein, der sich beim Jubeln selbst filmt, scheinbar ohne das überhaupt wahrzunehmen. Über einen Moment purer Gegenwart.
Eröffnungsspiel der Fußball-WM
:Mexiko lässt die Magie aufleben
In einem kartenreichen, qualitativ mauen Eröffnungsspiel gewinnt Mexiko gegen Südafrika. Die Begeisterung rund um die Partie zeigt: Diese Drei-Länder-WM hätte ein Herz haben können.
Fußball-WM
:Warum Curaçao zum ersten Mal und Deutschland zum letzten Mal in Adidas spielt
150 Euro für ein echtes Trikot: Weltweit könnten bei dieser WM bis zu 23 Millionen Leibchen verkauft werden, so viel wie noch nie. Der lukrative Markt ist hart umkämpft.
Pressestimmen zum Eröffnungsspiel
:„Was für ein Mexiko!“
Die internationale Presse feiert den Gastgeber und die Stimmung im legendären Aztekenstadion.
WM-Eröffnungsspiel
:Zweimal Tor, dreimal Rot
Ohne an seine Leistungsgrenze gehen zu müssen, schlägt Co-Gastgeber Mexiko zum Auftakt der Weltmeisterschaft Südafrika mit 2:0. Der Schiedsrichter zückt gleich drei rote Karten, davon zwei für die Afrikaner.
WM-Eröffnung
:Es darf gespielt werden
Lehrer, Mütter von Verschwundenen, Mitarbeiter eines Ölkonzerns: Sie alle wollten den WM-Auftakt stören. Vor dem Stadion kommt es dann zu Auseinandersetzungen, in der Stadt bleibt es weitgehend ruhig. Claudia Sheinbaum verlässt sogar ihren sicheren Präsidentenpalast.
Start der Fußball-WM
:Zeit für Abschiedstränen
Was an dieser Fußball-WM untragbar ist? Eigentlich fast alles. Zumindest beim Ausrichter USA – und bei der Fifa. Gianni Infantino behauptet trotzdem, das Turnier werde „die Welt vereinen“. Man möchte antworten: „Shut up!“
Sicherheitslage
:Wie sicher ist Mexiko vor der WM?
Im Februar eskalierte nach dem Tod von Drogenboss „El Mencho“ die Gewalt – auch in der Nähe eines Stadions, in dem jetzt WM-Spiele stattfinden. Sind Fußball-Fans gefährdet?
Podcast: „Auf den Punkt“
:WM: America first, Fußball second?
Wie viel Donald Trump steckt in diesem Fußballturnier der Fifa in Mexiko, Kanada und den USA?
MeinungFifa-Präsident
:Infantino liebt den Fußball. Aber Geld liebt er noch mehr
Die Gier des WM-Ausrichters hat ein neues Stadium erreicht. Es wird nicht nur der Weltmeister ermittelt, sondern auch die Frage verhandelt, wie lange die Völker diesem Volkssport noch treu bleiben.
Mexiko
:Die Einzige ihrer Art
Claudia Sheinbaum ist die erste Staatschefin Mexikos, weltweit gilt sie als Galionsfigur für Linke und ist im Land überaus beliebt. Ein Besuch in ihrer berühmten Morgenkonferenz verrät viel über ihren Politikstil.
Aztekenstadion in Mexiko-Stadt
:Im Tempel des epischen Lichts
Pelé und Maradona wurden im Aztekenstadion zu Königen des Fußballs. Über einen Betonkoloss, dessen steile Tribünen einschüchtern, und die großen Geschichten, die sich vor ihnen abspielten.
Mexiko
:Blockaden, Demos und Proteste zum WM-Auftakt
Lehrer aus dem ganzen Land und Angehörige von Opfern der Drogenkartelle planen für Donnerstag Großkundgebungen. Die Regierung gibt sich gesprächsbereit, macht sich aber Sorgen um die innere Sicherheit.
Mexiko vor WM-Start
:Die Fußballpatrioten greifen ein
Mit viel nationalistischem Pathos stimmt Staatspräsidentin Sheinbaum das mexikanische Nationalteam aufs Turnier ein. Ob das genügt? Sportlich gibt es vor dem Auftakt gegen Südafrika eine Menge Fragezeichen beim WM-Gastgeber.
Fußball-WM
:Die Frau auf Platz eins im Aztekenstadion
Die 21-jährige Yolett Cervantes Cuaquehua wird beim Eröffnungsspiel dort sitzen, wo eigentlich Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum sitzen sollte. Weil sie so gut mit dem Ball tanzen kann.
Podcast „Und nun zur WM“
:Auftakt der Fußball-WM: Kommerz, Politik – und wo bleibt der Sport?
Die Wahrnehmung der WM ist vor allem durch die Konflikte der USA geprägt. Überwiegt am Ende trotzdem die Faszination am Fußball? Ein politischer und atmosphärischer Blick auf das Turnier.
Weltmeisterschaft
:Das wird kein Sommermärchen
Die USA, Mexiko und Kanada richten gemeinsam die WM aus, im Prinzip sind sie eng verbunden. Wäre da nicht Donald Trump, der massenhaft Mexikaner abschieben lässt – und raunt, Kanada übernehmen zu wollen.
Irans Fußballer bei der WM
:Willkommen beim Kriegsgegner
Die Teilnahme Irans führt zur politisch komplexesten Situation der WM-Historie: Statt wie geplant in Arizona bezieht das Team nun in Mexiko sein Quartier – spielen muss es aber in den USA. Die Rekonstruktion einer komplizierten Anreise.
Fußball-WM
:Wer von der WM profitiert - und wer nicht
Bald startet die Fußball-WM. Nicht nur die Zahl der Teams ist auf Rekordniveau, es wird auch so viel Geld verdient wie nie zuvor. Von Profiteuren, Abzockern und falschen Hoffnungen.
Aztekenstadion in Mexiko
:Meine Loge, mein Tequila, meine Fajitas
Im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt sind die VIP-Boxen seit Jahrzehnten vertraglich so vergeben, dass die Fifa dort keine Extrapreise für WM-Spiele verlangen kann. Die heimische Justiz stärkt die Rechte der Logenbesitzer.
Fußball-Weltmeisterschaft
:Die WM-Stadien im Überblick
Erkunden Sie die Spielorte - und das Quartier der deutschen Nationalmannschaft - in unserer interaktiven Karte.
Fußball-WM
:Mexikos Fanmeile von Lehrern belagert
In gut einer Woche soll die Fußball-WM in Mexiko-Stadt beginnen. Doch Lehrer haben ein Protestcamp im Zentrum errichtet, um es „für die Regierung richtig ungemütlich zu machen“. Ein Ende des Konflikts ist nicht in Sicht.
WM 2026
:Geld oder Liebe
Kurz vor dieser auf Maximalkommerz programmierten WM kann man fragen, wie der Weltfußball so widerstandslos in die Hände von Raubrittern und Autokraten fallen konnte. Wo bleibt die Empörung? Bei Tschutti-Heftli in der Schweiz sagen sie: Hier.
Iran bei der Fußball-WM
:Elf Regimetreue sollen sie sein
Die politische Führung Irans will die WM für ihre Propaganda nutzen – und die Mannschaft auf Linie bringen. Aber mehr als Proteste der Spieler fürchtet sie die Zuschauer.
Handel
:EU und Mexiko unterzeichnen Freihandelsabkommen
Das neue Abkommen zwischen Mexiko und der EU sieht für fast alle Waren zollfreien Zugang vor und soll beide Seiten auch gegen die Zollpolitik von US-Präsident Trump absichern.
MeinungZölle
:Ja, Europa darf es wagen, Trump die Stirn zu bieten
Die Autozoll-Attacke des amerikanischen Präsidenten bedroht eine ganze Industrie. Die Europäer sollten erkennen, dass ihre Strategie der Schwäche gescheitert ist – und gegenhalten. Die Instrumente dafür gibt es längst.
Teotihuacán
:Zwei Tote nach Schüssen in touristischer Ruinenstadt in Mexiko
In Teotihuacán eröffnet ein Mann das Feuer: Eine Kanadierin stirbt, weitere Touristen werden verletzt. Der Vorfall passiert kurz vor der Fußball-WM.