Europa

Europa im Umbruch - Macht, Sicherheit und geopolitische Ordnung

Automobilkonzern
:Renault setzt weiter auf E-Autos

Die Renault-Gruppe hat sich eine neue Fünf-Jahres-Strategie gegeben. Der französische Autobauer kündigt 36 neue Modelle an. Wachstumschancen sieht er  vor allem außerhalb Europas.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

Europäische Union
:Ist das Völkerrecht für Europa nur noch ein Hindernis?

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wagt in einer Rede einen riskanten Vorstoß: Sie stellt infrage, ob Europa allein die regelbasierte Weltordnung verteidigen kann – und das überhaupt sollte.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Autoindustrie
:Landet dreckiges Kobalt aus Kongo in deutschen E-Autos?

Rund um eine Kobalt-Fabrik in Kongo werden immer mehr Menschen krank. Recherchen einer Umweltorganisation legen nahe, dass dort giftiges Schwefeldioxid austritt. Das Kobalt von dort könnte auch in deutschen E-Autos stecken.

SZ PlusVon Christina Kunkel

Volkswagen
:Der Gewinn bricht ein, aber die Boni fließen

Der Volkswagen-Konzern hat ein schweres Jahr hinter sich, mal wieder. Konzernchef Blume sieht zwar „messbare Fortschritte“, will aber weiter hart sparen. Und dann ist da noch die Sache mit den Prämien für die Top-Manager.

SZ PlusVon Paulina Würminghausen

Krieg gegen Iran
:Öl- und Gaspreise steigen rasant – die Nervosität wächst

Der Krieg gegen Iran lässt den Ölpreis nach oben schießen wie lange nicht mehr. Damit wächst die Gefahr für die Weltwirtschaft. Vor allem Europa hat Grund zur Sorge.

SZ PlusVon Michael Bauchmüller und Jan Diesteldorf

MeinungBaden-Württemberg
:Özdemir braucht jetzt ein Konzept gegen die Wirtschaftskrise

Kaum ein Bundesland leidet so unter Strukturwandel und Wirtschaftsflaute wie Baden-Württemberg.  Bemerkenswert, dass ausgerechnet hier die Grünen die Wahl gewinnen.

SZ PlusKommentar von Caspar Busse

Eurovision Song Contest in Wien
:Teilnehmer, Songs, Termine: Alles zum ESC 2026

Wer tritt auf, wer moderiert und welche neuen Regeln gibt es? In Wien laufen die Vorbereitungen für die 70. Ausgabe des Musik-Events. Wissenswertes zum Eurovision Song Contest.

Von Marie Gundlach und Michael Schnippert

Straße von Hormus
:China und seine heikle Nähe zu Iran

China kauft mehr iranisches Öl als jedes andere Land. Doch im Krieg zwischen Israel, den USA und Iran reagiert die Führung in Peking erstaunlich vorsichtig. Für die Volksrepublik steht vor allem eines auf dem Spiel: die eigene Wirtschaft.

SZ PlusVon Lea Sahay und Gregor Scheu

Eine Familie auf Reisen
:„Dann haben wir gesagt: Wir trauen uns jetzt einfach"

Die Hemmingers haben ihr Haus am Starnberger See aufgegeben und sind losgefahren: ein Jahr lang mit drei Kindern durch Europa. Und die Schule?

SZ PlusInterview von Florian Zick

MeinungMobilität
:Elektroauto statt Achtzylinder

Der Krieg in Nahost jagt die Spritpreise in die Höhe. Spätestens damit muss eigentlich klar sein: Nur mit E-Mobilität kann es Europa schaffen, souverän zu werden und wirtschaftlich erfolgreich zu bleiben.

SZ PlusKommentar von Stephan Radomsky

Industrie
:Die EU wagt Protektionismus light

Ein neues Gesetz soll sicherstellen, dass Steuergeld vor allem europäischen Firmen zugutekommt. Nach langem Streit ist von der ursprünglichen Idee wenig übrig und das Regelwerk äußerst komplex. Es geht um E-Autos, Wärmepumpen und Solaranlagen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Björn Finke

Digitale Souveränität
:Warum Europas Tech-Abhängigkeit so riskant ist

Rechenzentren in Brandenburg, Open Desk statt Microsoft Office, doch bei Servern und Chips endet oft die Souveränität. Was Deutschland und Europa tun können, um digital resilienter zu werden.

SZ PlusVon Mirjam Hauck und Helmut Martin-Jung

MeinungEnergie
:Der Iran-Krieg zeigt, wie verwundbar Europa durch seine Abhängigkeit von Öl und Gas ist

Die Politik hat den Klimaschutz zugunsten der Industrie beschnitten. Die Krise im Nahen Osten aber zeigt, was Klimaschutz noch ist: Sicherheitspolitik.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

Neuer Fünfjahresplan
:Chinas Führung stellt Autonomie vor Konsum

Mit dem neuen Fünfjahresplan schreibt China seinen industriepolitischen Kurs fort. Statt den heimischen Verbrauch zu stärken, priorisiert die Führung technologische Eigenständigkeit. Das wird Europas Industrie immer mehr unter Druck setzen.

SZ PlusVon Gregor Scheu

MeinungNukleare Abschreckung
:Macrons Schutzschirm könnte schnell wieder zuklappen

Frankreichs Präsident unternimmt einen ehrenvollen Vorstoß für eine europäische Atomabwehr. Deutschland aber muss sich fragen: Würde er im Ernstfall Paris opfern, um Berlin zu retten?

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

Drohnen und künstliche Intelligenz
:Wer schreibt die Regeln für KI im Krieg?

In den USA eskaliert ein Streit zwischen Anthropic und dem Verteidigungsministerium über das Mitspracherecht von KI-Firmen bei militärischer Nutzung. Auterion-Chef Lorenz Meier, selbst Lieferant des Pentagon, hat dazu eine klare Meinung.

Von Anna Lea Jakobs

MeinungUS-Angriff auf Iran
:Ein Regimewechsel in Teheran ist im Interesse Europas

Die Europäer reagieren auf die Attacken im Nahen Osten wie so oft: mit Mahnungen und Aufrufen zu Mäßigung. Dabei gehören sie zu den erklärten Feinden der Ajatollahs.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Sachverständigenrat
:Wirtschaftsweise kritisieren Ulrike Malmendiers Rauswurf

Tagelang informierte niemand aus der Union die Ökonomen über Ulrike Malmendiers Zukunft. Jetzt äußern sie sich erstmals.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken

Deutscher ESC-Vorentscheid
:Eurovision Song Contest auf Sparflamme

Sarah Engels fährt mit „Fire“ für Deutschland zum ESC 2026 nach Wien. Vor allem zeigt „Das deutsche Finale“ mal wieder, warum der Funke beim Eurovision Song Contest hierzulande nicht so richtig überspringt.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Lithium aus Deutschland
:Der Schatz im Untergrund

Im Rheingraben will eine Firma schon bald Lithium aus dem Boden holen. Es wäre ein riesiger Schritt, um die deutsche Industrie unabhängiger von China zu machen. Und eine Milliardenwette, bei der manche auch große Risiken sehen.

SZ PlusVon Christina Kunkel und Kathrin Wiesel-Lancé

Kernkraft
:Atomfabrik Lingen: heikler Partner, heikler Deal

Im Niedersachsen soll ein Joint Venture Brennelemente für russische Reaktoren fertigen – unter Beteiligung des Staatskonzerns Rosatom. Macht sich Deutschland damit noch abhängiger von Russland?

Von Michael Bauchmüller und Anna Lea Jakobs

Ungarn
:Die Wirtschaftskrise ist Viktor Orbáns Endgegner

Der ungarische Regierungschef kam vor 16 Jahren mit Wohlstandsversprechen an die Macht. Jetzt könnte ihn die schlechte wirtschaftliche Lage wieder das Amt kosten.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Verena Mayer

MeinungVier Jahre Zeitenwende
:Friedrich Merz hat sein Verdienst, Olaf Scholz aber auch

Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine und der historischen Rede des damaligen Regierungschefs im Bundestag ist bei Weitem nicht genug passiert, aber auch nicht nichts. Sollte Deutschland sich bewähren, dann wird es das Gemeinschaftswerk zweier Kanzler gewesen sein.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

MeinungHandelspolitik
:Europa muss im Zollstreit mit den USA hart bleiben

Es ist richtig, dass Brüssel das Zollabkommen mit den USA erst mal stoppt.  Denn warum sollten gerade jetzt US-Waren zollfrei in die EU kommen dürfen?

SZ PlusKommentar von Caspar Busse

Welthandel
:Was das Zoll-Chaos in den USA bedeutet

Die US-Zollbehörde erhebt schon keine Zölle mehr, die EU ringt um das Abkommen mit den USA. Seit dem Wochenende ist wieder alles neu in der Handelspolitik. Was sind die Folgen?

SZ PlusVon Caspar Busse, Alexander Hagelüken, Gunnar Herrmann und Ann-Kathrin Nezik

Krieg in der Ukraine
:Europa muss aufrüsten

Der Krieg von Russland gegen die Ukraine wird nicht am Verhandlungstisch enden. Vier Jahre nach der Invasion muss auch Europa sich endlich für den Notfall kampfbereit machen.

SZ PlusGastbeitrag von Sergey Maidukov

USA
:Die Sehnsucht nach Europa

Wie man sich in Amerika fremd fühlen kann, ohne dass einem die miese Melancholie dazwischenpfuscht.

SZ PlusVon Hilmar Klute

Volker Perthes über „Multipolarisierung“
:Durchs Dickicht der Geopolitik

Der Politikwissenschaftler Volker Perthes betrachtet die viel beklagte Multipolarisierung der Welt als einen Prozess, der regional sehr unterschiedliche Auswirkungen hat und durchaus auch Chancen eröffnet. Dieser nüchterne Blick hilft mehr als die grassierende Daueraufregung.

SZ PlusRezension von Stefan Messingschlager

Neuer Haushalt
:EU-Staaten wenden sich gegen noch mehr Brüsseler Bürokratie

Die EU-Kommission plant im neuen Haushalt mit 2500 neuen Vollzeitstellen und deutlich höheren Verwaltungsausgaben. Das solle sie bitte schnell wieder vergessen, fordert die Bundesregierung zusammen mit weiteren Mitgliedsländern.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Wintersport
:Auf Schneeschuhen durch die Schweiz

Die Via Silenzi hält, was der Name verspricht: Man wandert in Ruhe durch die Bergwelt. Und das auf Schneeschuhen.

SZ PlusVon Florian Sanktjohanser

Europa
:Warum Merz am deutsch-französischen Kampfjet zweifelt

Der Kanzler stellt erstmals das europäische Rüstungsprojekt FCAS öffentlich infrage. Doch ein Umschwenken auf eine Zwei-Jet-Strategie könnte für Deutschland Milliarden Mehrkosten bedeuten.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid und Anna Lea Jakobs

MeinungEuropäische Union
:Diese Zerrüttung zwischen Deutschland und Frankreich kann sich niemand leisten

Die Weltordnung wird neu sortiert und ausgerechnet Europas stärkstes Duo streitet sich mal wieder. Schuld tragen beide Seiten.

SZ PlusKommentar von Oliver Meiler

Künstliche Intelligenz
:Zusammen sind sie weniger allein

Deutschland und Indien schließen einen „AI Pact“, um bei Künstlicher Intelligenz enger zusammenzuarbeiten. Aber können sie gegen die USA und China überhaupt bestehen?

SZ PlusVon Vivien Timmler

Autoindustrie
:Strafanzeige gegen Tesla-Chef in Grünheide

Die Auseinandersetzung zwischen Elon Musks Autofirma und der IG Metall spitzt sich zu. Die Gewerkschaft wirft dem Werksleiter vor, wahrheitswidrige Aussagen zu tätigen – und zieht vor das Amtsgericht Frankfurt/Oder.

Von Alexander Hagelüken

MeinungHabild
:Transatlantische Beziehungen

MeinungGeopolitik
:Rubios Besuch bei Orbán zeigt, welches Europa die USA wollen

Der US-Außenminister hätte nach der Sicherheitskonferenz nach Brüssel oder Paris reisen können. Stattdessen besucht er einen illiberalen Euro-Skeptiker in Budapest.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

Nach Sicherheitskonferenz
:Meloni übt den Spagat

Kann man gute Beziehungen zu Maga-Amerika unterhalten und doch auf EU-Linie bleiben? Giorgia Meloni versucht es: Italien soll zumindest ein bisschen an Trumps „Friedensrat“ teilnehmen. Ihre Distanz zu Bundeskanzler Merz lässt aufhorchen.

SZ PlusVon Elisa Britzelmeier

Europa
:Wir können auch ohne euch

Bei den geplanten EU-Reformen drängen Bundeskanzler Merz und Kommissionspräsidentin von der Leyen auf schnelle Fortschritte.  Notfalls soll dafür auch mit alten Prinzipien und Partnern gebrochen werden.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Münchner Sicherheitskonferenz
:Der Westen, den er meint

US-Außenminister Rubio sprach in München leidenschaftlich über die „westliche Zivilisation“. Das rührte einige. Nur zur Klarstellung: Er hält es ersichtlich mit dem Geschichtsbild von Mel Gibson, es geht da weniger um die Werte der französischen Aufklärung.

SZ PlusEssay von Gustav Seibt

Sicherheitskonferenz München
:„Das war ja eine kleine Liebesbombe“

Erst waren alle geradezu betört, weil Marco Rubio so nett klang, ganz anders als J. D. Vance voriges Jahr auf der Sicherheitskonferenz. Aber letztlich brachte er die gleiche Botschaft: Wer Trump nicht folgt, hat Pech gehabt. München und der Riss, der bleibt.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Peter Burghardt, Nicolas Richter und Hubert Wetzel

MeinungMünchner Sicherheitskonferenz
:Rubios Botschaft an Europa: Folgt dem Weg, den Trump geht, dann bleibt das Bündnis bestehen

Die Rede des amerikanischen Außenministers war im Ton zwar weit weniger harsch als die von J. D. Vance vor einem Jahr. Doch ihr Inhalt war keineswegs gemäßigter. Washington behauptet, es wolle den Westen retten. In Wahrheit zerstört es ihn.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Selenskij auf der Münchner Sicherheitskonferenz
:„Können Sie sich Putin ohne Krieg vorstellen?“

In Davos hatte Wolodimir Selenskij noch mit seinen europäischen Partnern abgerechnet, in München schlägt er freundlichere Töne an. Doch seine Verzweiflung scheint immer wieder durch. Auch, als er sich zu einer fiesen Stichelei gegen Viktor Orbán hinreißen lässt.

SZ PlusVon Sebastian Gierke

Podcast: „Auf den Punkt“
:Strack-Zimmermann für „Aufbau einer europäischen Armee“

Angesichts der USA unter Trump sieht die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des EU-Parlaments die Notwendigkeit eines eigenständigen Europas.

Von Lars Langenau

MeinungGeopolitik
:Was auch immer Marco Rubio sagt – es ändert nichts an dem, was alle schon wissen

Schon vor der Rede des US-Außenministers bei der Münchner Sicherheitskonferenz wissen die Europäer: Sie müssen mehr tun für die eigene Sicherheit und Stärke. Aber wie weit der Weg noch ist, haben gerade die vergangenen Tage erneut gezeigt.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

Europakonferenz in München
:„Nostalgie ist keine Strategie“

Auf der Münchner Europakonferenz wird nicht um den heißen Brei geredet. Gäste wie Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, der Europaabgeordnete Manfred Weber oder Bayerns Justizminister Georg Eisenreich finden klare Worte zur politischen Lage.

Von Catherine Hoffmann

Großbritannien
:Keir Starmer flieht nach München

Der britische Premier macht die schwierigste Phase seiner Amtszeit durch. Jetzt aber ist Keir Starmer wieder da, wo er sich wohlfühlt: im Ausland, umgeben von anderen Regierungschefs. Bei der Sicherheitskonferenz will er über einen „schlafenden Riesen“ reden.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Europa
:„Die USA brauchen uns“

Der finnische Präsident Alexander Stubb hat eine selbstbewusste Botschaft für seine Kollegen in Europa: Wir können uns auch ohne die Amerikaner verteidigen. Und im Notfall helfen wir ihnen gerne aus.

SZ PlusInterview von Daniel Brössler und Hubert Wetzel

ExklusivKatholische Kirche
:„Europa muss seine Seele wiederfinden“

In einer seltenen Allianz appellieren die Vorsitzenden europäischer Bischofskonferenzen an Christen, sich für ein geeintes Europa einzusetzen. Sie stellen aber auch Forderungen an die Politik.

SZ PlusVon Annette Zoch

EU-Gipfel
:Europas Chefs auf ewiger Suche nach dem Wachstum

Beim Treffen in einem belgischen Schloss loten die EU-Führungsspitzen Wege aus der Wirtschaftskrise aus. Dabei zeigen sie nur wenig Mut zu radikalen Reformen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

Siemens
:Plötzlich das wertvollste Unternehmen Deutschlands

Siemens hat überraschend SAP überflügelt. Der 179 Jahre alte Traditionskonzern hatte sich zuletzt erstaunlich konsequent gewandelt – das zahlt sich nun aus. Die Aktie steigt weiter.

SZ PlusVon Caspar Busse

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