Richard Russo
Amerikanische Literatur

Das Leben, eine Flickschusterei

"Immergleiche Wege": Die Helden in Richard Russos Erzählungen wollen nichts Besonderes sein - und sind doch dank der Kunst ihres Autors unverwechselbar.

Von Martin Ebel

Roman

Alarm im Museumsbezirk

Im neuen Buch des Wiener Autors Hanno Millesi "Die vier Weltteile" erlebt eine Familie einen Anschlag inmitten von Kunst.

Von Meike Feßmann

"Munin oder Chaos im Kopf" von Monika Maron

Zart und rabiat

Eine Frau kreischt Arien, eine Krähe plaudert, ein Aufsatz über den Dreißigjährigen Krieg muss geschrieben werden: Monika Marons Roman ist eine gekonnte Eulenspiegelei.

Von Hubert Winkels

Bohrinsel
Belletristik

Die Lupe der Sehnsucht

Überscharfe Wahrnehmung, somnambule Trance und geballte Gegenwart: Anja Kampmann erzählt in ihrem grandiosen Debütroman "Wie hoch die Wasser steigen" von der Odyssee eines modernen Wanderarbeiters.

Von Helmut Böttiger

Belletristik

Villa Abseits

Hans Pleschinski erzählt in seinem neuen Roman "Wiesenstein" von dem schon leicht senilen Großdichter Gerhart Hauptmann der Jahre 1945/46.

Von Jörg Magenau

Belletristik

Das braune Heft

Der österreichische Schriftsteller Paulus Hochgatterer ist auch Kinderpsychiater. Seiner Erzählung "Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war" merkt man diese Verbindung an.

Von Jörg Magenau

Shirley Hazzard

Ferne Planeten

Gender-Trouble, 1940 und danach: Die australische Autorin Shirley Hazzard erzählt in ihrem erst jetzt ins Deutsche übersetzten Roman "Transit der Venus" von den Rissen in der patriarchalischen Welt.

Von Frauke Meyer-Gosau

11 Bilder
Literatur

Das sind die wichtigsten Bücher des Herbstes

Von Sasha Marianna Salzmann über Robert Menasse bis Édouard Louis - ein literarischer Überblick zum Start der Frankfurter Buchmesse.

Aus der SZ-Literaturredaktion

Belletristik

Falsch untergehen

Jana Hensel erzählt in ihrem Debütroman von der Liebe einer Ostdeutschen zu einem Israeli.

Von Meike Fessmann

Press conference of Swedish author David Lagercrantz on launching of fourth volume of the late Stieg
David Lagercrantz im Interview

"Lisbeth Salander ist eine reine Seele"

Der Autor David Lagercrantz über den fünften Teil der "Millennium"-Serie und seine komplizierte Protagonistin, über Stieg Larssons Sprache und warum er selbst keine Krimis mag.

Von Thomas Steinfeld

Belletristik

Für immer im Licht

Lyrische Sumpfblüten: Die schwedische Schriftstellerin Sara Stridsberg erzählt von ihrer Familie.

Von Thomas Steinfeld

Margaret Atwood
SZ-Magazin
Margaret Atwood im Interview

"Es ist nicht nur Trump, der mir Kopfschmerzen bereitet"

Margaret Atwood wusste immer schon, dass es uns an den Kragen geht. Rund 30 Jahre nach ihrem düsteren Roman "Der Report der Magd" sagt sie im Interview mit dem SZ-Magazin Stil Leben: Sie hätte nie gedacht, dass es tatsächlich so schlimm kommen würde. Trotzdem hat sie noch Hoffnung.

Von Patrick Bauer

Natascha Wodin -- Bilder aus dem Buch "Sie kam aus Mariupol" -- nur zur aktuellen Berichterstattung
Belletristik

Weiße Hände, dunkle Zeit

In ihrem Roman "Sie kam aus Mariupol" erkundet Natascha Wodin die Herkunftswelt ihrer Mutter. Sie steht damit zu Recht auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse.

Von Hans-Peter Kunisch

A pod of striped dolphins swim over an old boat wreck as three black-backed butterflyfish seek shelter in a coral reef.
Belletristik

Mehr Funke als Mensch

Sydney Seapunk steht in Andreas Stichmanns zweitem Roman für den Kampf um Empathie und soziale Gerechtigkeit. Er ist der Held einer komischen Variante zu den Dystopien der vergangenen Jahre. Auch die Liebe ist im Spiel.

Von Nico Bleutge

Belletristik

Dick ist ein vernünftiger Kerl

Chris Kraus' "I love Dick" war in den Neunzigern ein feministischer Kultroman. Zwanzig Jahre nach Erscheinen wirkt das Buch doch ziemlich überholt.

Von Juliane Liebert

Stanford University
"Kraft" von Jonas Lüscher

Gottesbeweis nach Google

Jonas Lüschers fulminantes Romandebüt "Kraft" erzählt vom Clash zwischen Old Europe und New Economy.

Buchkritik von Christopher Schmidt

Martin Suter kommt mit 'Elefant' nach Berlin zum rbb
"Elefant" von Martin Suter

Durch dick und dünn

Zwischen Wunderbarem und Alltäglichem: In seinem neuen Roman bürdet Martin Suter einem kleinen, rosafarbenen Elefanten schwere philosophische Lasten auf.

Von Thomas Steinfeld

Paul Auster
Paul Auster wird 70.

Vier Fliegen, eine Klappe

Zu seinem 70. Geburtstag blickt Paul Auster in einem Roman und einem Gesprächsband zurück auf sein Leben und Schreiben - und liefert erneut ein Verwirrspiel aus Wirklichkeit und Fiktion.

Von Burkhard Müller

Roter Platz, 1950'er Jahre
Belletristik

Die Dunkelheit um Pasternak

In seinem Roman "Die Dämmerung der Steppengötter" erzählt Ismail Kadare von seiner Zeit am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau.

Von Tobias Lehmkuhl

Belletristik

Das letzte Ticket ist die Hoffnung

Lyonel Troillot zeigt in seinem Roman "Yanvalou für Charlie" seine Heimat Haiti in all ihren Widersprüchen.

Von Tobias Lehmkuhl

Michael Krüger
Belletristik

In fremde Körbe schauen

Der ehemalige Hanser-Verleger Michael Krüger ist jetzt nur noch Autor. Und hat allerlei Ämter. Sein neuer Roman "Das Irrenhaus" handelt von einem, der vergeblich auszog, die Langeweile zu suchen.

Von Kristina Maidt-Zinke

Belletristik

Was einem so in den siebten Sinn kommt

Heinrich Steinfests geschwätziger Roman "Das Leben und Sterben der Flugzeuge" ist eine ermüdende Lektüre - rätselhaft, dass der Autor dafür den Bayerischen Buchpreis erhalten hat.

Von Ulrich Rüdenauer

Belletristik

Offene Worte

Haruki Murakami und Thomas Glavinic könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch verbindet die beiden Schriftsteller mehr, als man denkt. In zwei aktuellen Publikationen äußern sie sich über ihr Leben und Schreiben.

Von Alex Rühle

tanzende Zigeunerin
Belletristik

Schau mich nicht an

Kurz vor seinem Tod im vergangenen Jahr beendet der spanische Schriftsteller Rafael Chirbes seinen Roman "Paris-Austerlitz". Es ist sein persönlichstes Buch geworden.

Von Ralph Hammerthaler

Belletristik

Die Kamera und ihre Opfer

Sabine Gruber hat einen Roman über das Dilemma des Fotoreporters in Kriegsgebieten geschrieben. Doch die literarische Aufbereitung der Weltlage missglückt.

Von Burkhard Müller