Kultur

Mike D von den „Beastie Boys“
:„Mir bringt das jedes Mal Hoffnung, auch an die Menschheit an sich“

Wie kann wieder mehr Kollaboration in der Welt entstehen? Wenn das einer weiß, dann wohl Mike D, Mitgründer der brillanten „Beastie Boys“, der dazu gerade eine Ausstellung leitet.

SZ PlusInterview von Jakob Biazza

Architektur
:Alternative für Krüppelwalm-Deutschland

Wer davon träumt, bisschen kalifornischer zu leben: Das legendäre Eames House wird jetzt in Mailand als Bausatz vorgestellt. Wäre dringend auch was für deutsche Stadtränder.

SZ PlusVon Peter Richter

Interview mit Dimitré Dinev
:„Was in Bulgarien passiert, ist eine Warnung für ganz Europa“

Mehr als 1000 Seiten, 13 Jahre lang mit der Hand geschrieben: In „Zeit der Mutigen“ lässt Dimitré Dinev Menschen an der Geschichte verzweifeln – er selbst verzweifelt am Zerfall der Demokratie in Osteuropa. Ein Gespräch vor der Wahl in seinem Heimatland.

SZ PlusInterview von Verena Mayer

Food-Trend Ube
:Lila ist das neue Grün

Matchafarben war mal, wird auf einmal alles lila: Kaffeeläden, Supermärkte, Social-Media-Feeds. Über die Farbe der Stunde.

Von Gerhard Matzig

Kino
:Wie man Milliardärinnen ausbeutet

Eine fantastische Isabelle Huppert spielt „Die reichste Frau der Welt“, nach einem realen Skandal um die L’Oréal-Erbin Liliane Bettencourt. Die Mechanismen der Macht lassen sich hier fast wie am lebenden Objekt studieren.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

Debatte
:Ich bring’ dich um

Scheck, der Wal Timmy, und heißt der Dings nun Leitmayr oder Wachtveitl? Merke: Eine Feuilletondebatte geht nur zu Ende, wenn eine neue Feuilletondebatte beginnt. Wie gut, dass es dieses erstaunliche Ressort gibt!

SZ PlusEssay von Kurt Kister

Musik
:Kastl für jedermann

Ein Orchester im Kleinformat, das Instrument der Heimatlosen, überallhin mitnehmbar: Maxi Pongratz erklärt seine Liebe zum Akkordeon – dem Instrument des Jahres 2026.

SZ PlusGastbeitrag von Maximilian Pongratz

Notizen aus meinem Leben
:Akkordeon-Amore

Unsere Kolumnistin spielte schon das Instrument des Jahres 2026, als Mädchen noch Röcke tragen mussten und Musiklehrer das „Horst-Wessel-Lied“ üben ließen: Folge sechs von „Heidenreichs Fundstücken“.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Debatte
:God bless America

Ausgerechnet ein Mann des Glaubens schwingt sich in diesen Tagen zum Retter der Vernunft auf: Warum selbst Kirchenkritiker in all dem Trump-Wahnsinn große Hoffnungen in Papst Leo XIV. setzen.

SZ PlusEssay von Claudius Seidl

Marina Abramović: „Balkan Erotic Epic“
:Die Macht der Vulva

Einen halben Kilometer lang standen Menschen für die Eröffnung der Soloschau von Marina Abramović in Berlin an – um dann viele bloßgelegte Genitalien zu sehen. Ob es sich gelohnt hat? Ein Besuch nach vorbereitendem Gespräch mit der Künstlerin.

SZ PlusVon Christine Dössel

Frauen in der Literatur
:Ich auch! Ich auch!

Alle reden über Ildikó von Kürthy, weil sie von Denis Scheck desavouiert worden ist. Aber wie liest sich ihr Buch „Alt genug“ denn nun? Und macht Christiane Rösingers eben erschienenes „The Joy of Ageing“ Lust darauf, älter zu werden?

SZ PlusVon Marie Schmidt

Film
:Filmtipp-Finder

Sie freuen sich auf einen entspannten Filmabend - wissen aber nicht, was Sie anschauen sollen? Der SZ-Filmtipp-Finder wählt aus über 3500 Kritiken der Redaktion aus und macht Ihnen passende Vorschläge. Film ab!

Weitere Artikel

Film
:Therapie als Detektivspiel

In „Paris Murder Mystery“ will Jodie Foster als Psychotherapeutin den Tod einer Patientin aufklären. Man lernt: Ihr Beruf ist gefährlicher, als man glauben mag.

Von Fritz Göttler

Film
:Ein Knoten im Kopf, einer im Herzen

Leif Randt schrieb mit „Allegro Pastell“ einen Roman für die Instagram-Generation – über die Liebe und vorauseilende Wehmut. Anna Roller hat nun angemessen indie-romantische Bilder für diese Geschichte gefunden.

SZ PlusVon Sofia Glasl

Kinderoper
:Hört mal zu

Wie begeistert man junge Zuschauer für die Oper? Ein Blick nach Hamburg, wo sie es mit Avantgarde-Musik von Karlheinz Stockhausen probieren. Klappt gut.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Literatur
:„Schmeißt ihn mir raus!“

Prominente Autoren wie Virginie Despentes und Bernard-Henri Lévy verlassen unter Protest den französischen Verlag Grasset, weil der rechtsidentitäre Multimilliardär Vincent Bolloré dort den erfahrenen Verleger entlassen hat. Seine politischen Ziele dabei sind klar.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Lena Dunham
:Für immer euer Mädchen, Lena

Mit dem Erfolg von „Girls“ begann für Lena Dunham die beste Zeit ihres Lebens. Und die schlimmste – die sie im Memoir „Famesick“ nun verarbeitet hat. Ihre Lesung in Brooklyn gleicht einer Selbsthilfegruppe für Millennials.

SZ PlusVon Ann-Kathrin Nezik, New York

Michel Houellebecq
:Mann des Jahres 2026

Skandalautor? Wrack? Nein: Supermann. Michel Houellebecq brilliert in Frankreich als sehr besonderer Experte in dunklen Zeiten. Sein Credo: Es lebe die Literatur, es lebe das Chanson!

SZ PlusVon Nils Minkmar

Restitution
:Kunstraub gilt nun als Bruch internationalen Rechts

Ein neues Gesetz erleichtert es amerikanischen Staatsbürgern, NS-Raubkunst ihrer Vorfahren zurückzuerlangen – auch aus deutschen Sammlungen. Wird es die Gerechtigkeit bringen, auf die sie so lange warten mussten?

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Streaming
:Der lustigste Film des Jahres

Die Komödie „Balls Up“ ist so blöd, dass es sich nur um ganz große Kunst handeln kann. Nicht nur wegen eines merkwürdigen Kondoms, sondern vor allem wegen des göttlichen Gastauftritts von Sacha Baron Cohen.

SZ PlusVon David Steinitz

Debatte
:So funktioniert Kampfsport

Wie kann eine bürgerliche Politik in Zeiten der neurechten Gegenrevolution aussehen? Eines scheint sicher: Entlang alter Gewissheiten wie der Brandmauer wird sie sich nicht ausrichten lassen.

SZ PlusGastbeitrag von Andreas Rödder

Iran-Krieg
:Comical Donald

Die Siegesmeldungen des US-Präsidenten zum Iran-Krieg werden immer bizarrer. Das kannte man bisher vor allem von Machthabern aus dem Nahen Osten. Steht Trump ihnen näher, als er selbst annehmen mag?

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

Kino
:Und es lohnt sich eben doch

Eine Clownin verliert ihren Mann und ihre Kinder bei einem Verkehrsunfall, trotzdem will sie weiter am Leben teilnehmen. Die Geschichte hinter dem Buch „Vier minus drei“ bewegte Österreich – nun hat Adrian Goiginger sie auf meisterhafte Weise verfilmt.

SZ PlusVon Josef Grübl

Pop
:„Unsere Kultur ist besessen vom Ideal der Sicherheit“

Ein Mann vermisst das Abenteuer. Und singt neue Lieder, die die alte Glorie zumindest künstlerisch wieder aufleben lassen: Begegnung mit Joe Jackson, der ein fantastisches neues Album hat.

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Kinderliteratur
:Wichtigster Kinderbuchpreis der Welt für Jon Klassen

Der kanadische Autor und Illustrator bekommt den Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis. Berühmt machte ihn eine schräge Trilogie über einen Bären und einen verlorenen Hut.

SZ PlusVon Christine Knödler

Oper
:Finale im Geschlechterkampf

So geht Oper als Kommentar zur Gegenwart: Tobias Kratzer inszeniert „Frauenliebe und -sterben“ in Hamburg.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Stipendien
:Man muss es nur wollen

Was wird aus dem Haus von Jürgen Habermas in Starnberg? Eine Villa Massimo wie in Rom, eine Villa Aurora wie in Los Angeles oder ein Haus Wittgenstein wie in Wien? Am besten alles auf einmal.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Debatte
:Im siebten Kreis der Hölle

Trump ist nicht der erste irdische Herrscher, der mit einem Papst aneinandergerät. Offenbaren seine Aggressionen gegen Leo XIV. seine Hilflosigkeit gegenüber der moralischen Institution Kirche?

SZ PlusVon Gustav Seibt

Literatur
:Eine Million Euro für ein Buch? Ja, bitte

Der spanische Flughafenbetreiber Aena zeichnet einen Roman mit einer ungewöhnlich hohen Summe aus. Ist das unanständig? Im Gegenteil: Woran sich deutsche Unternehmen und reiche Kunstliebhaber ein Beispiel nehmen könnten.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Europäischer Gerichtshof
:Lieder sampeln ist kein Verbrechen

Auch Moses Pelham kann aufatmen: Der Endlos-Prozess um den Urheberschutz für einen „Kraftwerk“-Song biegt auf die Zielgerade. Mit einem Urteil, das für den kreativen Prozess in der digitalen Welt wichtig werden dürfte.

SZ PlusVon Wolfgang Janisch

Oper
:Die ganze Welt ist ein Gefängnis

Andrea Breth inszeniert in Frankfurt Puccinis „Turandot“ – und hat sich für ihre Inszenierung von Berichten aus Nordkorea inspirieren lassen. Ihre Bilder sind brillant, aber es fehlt etwas Wichtiges.

SZ PlusVon Michael Stallknecht

Übertourismus
:Geld und Gäste? Non, merci

Die Menhire sind Carnacs ganzer Stolz – und Weltkulturerbe. Warum stoppen die Bewohner des Dorfes in der Bretagne dann ein Museumsprojekt, das die alten Steine gebührend inszeniert hätte?

SZ PlusVon Oliver Meiler

Wahl in Ungarn
:Ein neuer „Wind of Change“?

Ungarische Politiker tanzen vor Freude über Magyars Wahlsieg – zum Soundtrack von „Die Tribute von Panem“. Über den Sound einer Revolution und die Parallelen zwischen Fiktion und Realität.

Von Marie Gundlach

Literatur
:Gefühle, die sich einfach nicht mehr beruhigen

Ein 60-jähriger Mann, der den Glauben an die Liebe längst verloren hat, wird eines Tages hinterrücks von ihr überwältigt: Thomas Hettches ungemein sinnlicher Roman „Liebe“ erzählt von einer späten, obsessiven Leidenschaft.

SZ PlusVon Tobias Haberl

Debatte
:Ist der Ruf erst ruiniert

Viktor Orbán hat die Wahl in Ungarn zwar verloren – aber sein Wahlkampf war eine Warnung für die Zukunft: Seine Truppe versuchte nicht einmal mehr, so zu tun, als spiele sie nach den Regeln.

Von Cathrin Kahlweit

Debatte
:Es muss wehtun

Das Erinnern an die Naziherrschaft und deren Ende ist keine nette Angelegenheit. Warum man das nur gutheißen kann, zeigen die Diskussionen um den Gedenktag zur Befreiung von Buchenwald.

SZ PlusEssay von Claudius Seidl

Herbert von Karajan
:Weg mit dem Nazi-Sound

Der Dirigent Herbert von Karajan löst seit jeher Erregung aus. Die Berliner Philharmoniker tragen mit einer eigenen Edition von Live-Mitschnitten neu dazu bei – jedenfalls künstlerisch. Das ist sehr erhellend.

SZ PlusVon Helmut Mauró

Frankreich
:Ist das Verrat?

Im November kam der algerische Schriftsteller Boualem Sansal aus der Haft frei – auch dank seines französischen Verlags Gallimard. Nun wechselt er zum rechten Verlag Grasset.  Paris ist in Aufruhr.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Sachbuch: „Oben rechts“
:Endlich straff durchregieren

Ist die „woke Linke“ wirklich der Brandbeschleuniger des neuen rechten Autoritarismus? Wissenschaftler liefern in einem erhellenden Sammelband eine viel beunruhigendere Erklärung – und nehmen dafür die wohlhabenden Hardcore-Libertären in den Blick.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Literatur
:Wenn man immer „die Andere“ ist

Tupoka Ogette wuchs in der DDR auf, wurde durch Rassismuskritik bekannt. In „Trotzdem zuhause“ erzählt sie ihre Geschichte. Doch gerade dort, wo das Memoir am dringendsten berühren möchte, bleibt es recht kühl.

SZ PlusVon Josephine Allotey

Ungarn
:Es ist vorbei

Es gibt nicht viele solcher Abende im Leben eines Menschen: Ungarn hat sich über Nacht von einem Land des Misstrauens und des Hasses in ein Land der Hoffnung verwandelt.

SZ PlusGastbeitrag von Gábor Schein

Exklusiv81 Jahre Befreiung des KZ Buchenwald
:Die Barbarei beginnt nicht mit dem ersten Schuss

„Ich habe lange gebraucht, um über das Schicksal von Opa Hermann zu sprechen. Aber jetzt ist die Zeit gekommen“: Hape Kerkelings Rede zum Gedenktag der Befreiung des KZ Buchenwald, in dem sein Großvater drei Jahre seines Lebens verlor.

SZ PlusGastbeitrag von Hape Kerkeling

Film
:Künstler sind Schweine

Jonah Hill spielt in der Komödie „Outcome“ einen Krisenmanager, der Stars nach Verfehlungen aus der Patsche hilft. Die Vorlage dürfte nicht nur, aber schon auch er selbst gewesen sein.

SZ PlusVon Florian Kaindl

Literatur
:Wen man mag, den küsst man

Dana Grigorceas Roman „Tanzende Frau, blauer Hahn“ dreht sich kunstvoll um eine einzige Frage: Welche Wünsche werden wahr in der Kunst? Antwort: die intensiven und die unbedingten.

SZ PlusVon Hubert Winkels

USA
:Nichts wie weg hier

Trumps Katastrophenpolitik lässt inzwischen sogar gläubige Jünger eidechsenartig erstarren. Wer kann, nimmt Abstand – und fährt zum Beispiel nach South of the Border, wo Amerika klischeelustig auf Mexiko macht.

Von Hilmar Klute

Pop
:Such meinen Song

Die „Rolling Stones“ veröffentlichen eine neue Single. Vorerst nur auf Vinyl, und wer die haben wollte, musste eine recht amüsante Schnitzeljagd absolvieren. Eine Rekapitulation.

SZ PlusVon Jakob Biazza

USA
:So könnte sich Trump zum Diktator machen

Der US-Präsident steckt im Iran-Krieg in der Logik der Eskalation fest. Zugleich schwindet seine Macht zu Hause. Ideale Bedingungen für einen Putsch. Fünf Szenarien – und ein Hoffnungsschimmer.

SZ PlusGastbeitrag von Timothy Snyder

Meryl Streep
:Die Frau, die einen neuen Begriff von Schönheit verkörpert

Mehr als 20 Mal war sie für einen Oscar nominiert. Jetzt schlüpft sie für die Fortsetzung des Films „Der Teufel trägt Prada“ wieder in die Rolle der Miranda Priestly. Selbstbewusst, elegant – und fies.

SZ PlusVon Fritz Göttler

KInderbuch
:Widerstand ist möglich

Der Frauenprotest in der Berliner Rosenstraße 1943 war die größte Demonstration gegen das NS-Regime. Anja Tuckermann hat ein eindrucksvolles Kinderbuch daraus gemacht.

SZ PlusVon Christine Knödler

Theater
:Ein veritabler Coup

Das Theater Osnabrück präsentiert die deutschsprachige Erstaufführung des internationalen Bühnenhits „Wenn die Sterne fallen“ der Britin Beth Steel. Wie kommt das fesselnde und politisch komplexe Familiendrama nach Niedersachsen?

SZ PlusVon Alexander Menden

ExklusivArchitektur
:Die deutsche Villa Massimo

Was wird aus dem Haus, das Jürgen Habermas länger als ein halbes Jahrhundert am Starnberger See bewohnt hat? Abriss? Museum? Pilgerstätte? Eine Idee ist besonders überzeugend.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Notizen aus meinem Leben
:Dafür habt ihr Geld

Rätselhafte Botschaften im öffentlichen Raum regen zum Nachdenken an: Wer liebt mich – und wie gut kennt mich eigentlich Jesus? Folge fünf von „Heidenreichs Fundstücken“.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Kino
:Wenn ein Muttersöhnchen zum Mörder wird

In der Komödie „How to Make a Killing“ tötet sich Glenn Powell in der Erbfolge seiner reichen Familie nach vorn. Eine unterhaltsame Jagd nach 28 Milliarden Dollar.

SZ PlusVon Fritz Göttler

Fernsehen
:Scheck, mach mir den Hasen

Aus der Schnatterzone? Unser Autor teilt mit Ildikó von Kürthy immer wieder mal für einen Abend die Bühne. Dabei lernt man viel über sich und die Menschen, findet er. Eine Erinnerung aus gegebenem Anlass.

SZ PlusGastbeitrag von Jörg Thadeusz

B. K. Tragelehn wird 90
:Sozialistisch, störrisch, subversiv

Der Regisseur B. K. Tragelehn, einst Meisterschüler von Bertolt Brecht und Künstlerfreund von Heiner Müller, ist einer der letzten Veteranen des DDR-Theaters. Am Sonntag feiert er seinen 90. Geburtstag.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
:Schade, ARD und ZDF, um eure Kultur

Seit Denis Scheck das neue Buch von Ildikó von Kürthy unflätig in die Mülltonne warf, diskutiert das Land wieder, warum es mit diesem armseligen Literaturfernsehen leben muss. Warum macht es etwa Frankreich so viel besser?

SZ PlusVon Felix Stephan

Klassik
:„Feel free to play fortissimo!“

In Tokio bringt der Dirigent Kahchun Wong Beethovens 9. Sinfonie in der Version von Gustav Mahler zur Aufführung. Ein Risiko in einem Land, das die „Ode an die Freude“ mehr liebt als jedes andere klassische Stück.

SZ PlusVon David Pfeifer

Feminismus
:Einfach keine Menschen verachten

Die selbsternannte Fotzenrapperin Ikkimel preist auf Instagram Herbert Grönemeyer als Pionier kritischer Männlichkeit und feiert das Revival eines alten Hits. Und so sieht einer mit 70 Jahren plötzlich wieder superjung aus.

SZ PlusVon Meredith Haaf

Nachruf
:Gefallener Hohepriester

Afrika Bambaataa ist tot, Pionier des Hip-Hops und Anführer der Universal Zulu Nation, der später wegen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs stürzte.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Kunst
:Auf Kosten der Kunst

Die umstrittene Sammlung Bührle ist wieder im Kunsthaus Zürich zu sehen. Die Forschung nach möglicher NS-Raubkunst unter den Werken hat aber gerade erst begonnen.

SZ PlusVon Nicolas Freund

Alexander Kluge
:Am Ende spielt Helge Schneider Saxofon

Alexander Kluge ist in Berlin, auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof, beerdigt worden – bei Hegel, Brecht und schräg gegenüber von seiner Schwester Alexandra.

SZ PlusVon Lothar Müller

Zum Tod von Mario Adorf
:Mein Komplize

„Es ist das Gesicht des Darstellers Mario Adorf, das uns berührte“: Der Regisseur Volker Schlöndorff verabschiedet sich von dem Mann, der in seinem Erfolgsfilm „Die Blechtrommel“ den Alfred Matzerath spielte.

SZ PlusGastbeitrag von Volker Schlöndorff

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