Kultur

Debatte
:Die Israel-Flagge auf meinem Kopf

Als Jude im deutschen Alltag sichtbar zu sein, ist seit dem 7. Oktober zu einer harten Entscheidung geworden. Über eine Begegnung, bei der die Kippa ausreichte, um von einer Fremden für Israels Siedlungspolitik beschimpft zu werden.

SZ PlusGastbeitrag von Steven Guttmann

Nahostkonflikt
:„Wir sind immer nur zwei Wochen vom Frieden entfernt“

Der Palästinenser Aziz Abu Sarah und der Israeli Maoz Inon versuchen gemeinsam, die Welt von einer friedlichen Lösung im Nahen Osten zu überzeugen. 14 der 15 Mitglieder im UN-Sicherheitsrat haben sie überzeugt. Fehlt nur noch eines.

SZ PlusInterview von Moritz Baumstieger

Die AfD in Europa
:Keiner mag dich

In Deutschland ganz weit oben – in Europa ganz allein: Rechte wie Meloni, Farage und Le Pen halten die AfD kategorisch auf Abstand. Der Grund lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Blut.

SZ PlusGastbeitrag von Jörg Bong

Debatte
:Es ist nie vorbei

Endlose Kriege, permanente Bedrohungen und neue Ängste: Warum der 7. Oktober in Israel zu einer Geisteshaltung zu werden droht.

SZ PlusGastbeitrag von Etgar Keret

Wohnungsnot
:„Null Neubau“

Gegen die Wohnungsnot wird seit Jahren eine Art Mantra beschworen: „Bauen, bauen, bauen!“ Eine Studie bezweifelt, dass das klug ist – und bietet eine radikale Alternative.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Technologie
:Überwachung oder Innovation?

Kameras halten Einzug in Kopfhörer, Kühlschränke, Öfen und Zahnbürsten. Fällt der Tech-Branche nichts mehr ein, außer noch mehr Sensoren in unser Zuhause zu packen?

SZ PlusVon Michael Moorstedt

Frankfurter Buchmesse

Frankfurter Buchmesse
:Nicht ausgebuht ist genug beklatscht

Bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse bekommt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zwar keinen großen Applaus. Aber immerhin wird er nicht vom Publikum beschimpft, wie sein Amtskollege aus dem Gastland Tschechien.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

Buchmessen-Gastland Tschechien
:Eine Warnung für die Gegenwart

Und die Mehrheit hörte Karel Gott: Fast vergessene Romane aus der deutschsprachigen Literatur der Zwischen- und Nachkriegszeit Tschechiens erzählen von Anpassung und Widerstand. Eine Neu-Lektüre lohnt unbedingt.

SZ PlusGastbeitrag von Marko Martin

Literatur
:Shida Bazyar gewinnt den Deutschen Buchpreis

Ihr Roman „Die Lücken“ ist zum besten Roman des Jahres gekürt worden. Eine gute Wahl.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

SZ PlusLiteratur
:Man reibt sich gemeinsam die Augen

Literatur
:Hey Nachbar, wie geht’s?

Eine Reise durch das Literaturland Tschechien, das in diesem Jahr Gast der Frankfurter Buchmesse ist: Zu Autorinnen und Autoren wie Jáchym Topol und Alice Horáčková, die mit Witz und Hartnäckigkeit an alten Tabus rütteln.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Literatur
:Die Bücher des Herbstes

Energische Frauen, psychologische Tiefenbohrungen und ein Liebesbrief an Europa: Zehn Bücher, mit denen man es sich gemütlich machen kann.

SZ PlusAus der SZ-Redaktion

Nachrichten aus Kultur und Medien

  • Hollywood-Star
    :Oscar-Preisträgerin Eva Marie Saint mit 102 Jahren gestorben

  • Journalismus
    :Theodor-Wolff -Preis verliehen

  • Nachruf auf Jeffrey Archer
    :„Ich hatte ein gutes Leben, vielen Dank“

    SZ Plus
  • Fernsehen
    :Böhmermann: Aus für „ZDF Magazin Royale“ war „allein meine eigene Entscheidung“

  • Hollywood
    :Megafusion: Paramount schließt Übernahme von Warner ab

  • Literatur
    :Diese sechs können den Deutschen Buchpreis noch gewinnen

    SZ Plus
  • Nachruf
    :Die Überzeugungstäterin

    SZ Plus

Pop
:„Mein Eindruck von Gott? Sehr beschäftigt. Aber er ruft zurück“

Der Schauspieler David Duchovny kommt mit seiner Band auf Tour. Ein Gespräch über die Angst vorm Singen, „Gilfs“ und Dylan-Texte, die abgedruckt „nicht wahnsinnig gut“ sind.

SZ PlusInterview von Jakob Biazza

Literatur
:Denen man doch vergibt

Zwei Familien im Herzland der USA, erzählt über Generationen: Patrick Ryans Roman „Buckeye“ ist sentimental und hat Ambitionen in Richtung „Great American Novel“. Löst er das Versprechen ein?

SZ PlusVon Florian Kaindl

Interview
:„Wir automatisieren uns gegenseitig weg“

Der Oxford-Professor Maximilian Kasy über richtige und falsche Furcht vor künstlicher Intelligenz – und die Frage, warum uns nicht egal sein sollte, wie die Technologie wirklich funktioniert.

SZ PlusInterview von Michael Moorstedt

Weitere Artikel

Tech-Branche
:„Der Algorithmus will nicht, dass du dieses Video siehst“

Mark Zuckerberg schweigt, Elon Musk pöbelt, und Amazon cancelt einen Kinostart: Warum das Silicon Valley wegen dreier Kinofilme den Machtkampf mit Hollywood sucht – und wer ihn verlieren könnte.

SZ PlusVon David Steinitz

Hollywood-Star
:Oscar-Preisträgerin Eva Marie Saint mit 102 Jahren gestorben

Die Schauspielerin gewann gleich mit ihrer ersten Filmrolle in dem Drama „Die Faust im Nacken“ im Jahr 1955 einen Oscar.

Nahost
:„Die öffentliche Sympathie hatte gar keine Chance, auf der Seite Israels zu bleiben“

Deutschland wird für seine Haltung zu Gaza heftig angegriffen. Der indische Starautor Pankaj Mishra findet: zu Recht. Ein Gespräch über den 7. Oktober, die Rolle der Hamas und den Völkermord-Vorwurf.

SZ PlusInterview von Andrian Kreye

LiveSZ Live
:Wie Jill Lepore die Bedrohung durch KI einschätzt

Am Mittwoch im Livestream von der Frankfurter Buchmesse: Die US-amerikanische Starhistorikerin im Gespräch mit SZ-Redakteur Jörg Häntzschel über die menschliche Urangst vor künstlicher Intelligenz.

Nachruf auf Jeffrey Archer
:„Ich hatte ein gutes Leben, vielen Dank“

Die britischen Medien nannten ihn Hochstapler, Flaneur oder Frauenliebling, eine politische Karriere scheiterte an einem Meineid – seinem Erfolg als Bestsellerautor tat das keinen Abbruch: Jeffrey Archer ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Social Media
:Oder ist es doch eine Fanseite für Julia Klöckner?

Der Bundestag hat nun einen eigenen Kanal auf Tiktok, um für die parlamentarische Demokratie zu werben. Bei den ersten Videos stellen sich direkt einige Fragen.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Kunst
:Das andere Kreuzberg

Wer malt die Stadt? Eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau zeigt Berlin aus der Perspektive von Arbeitsmigranten. Es ist eine wichtige Korrektur.

SZ PlusVon Peter Richter

Literatur
:Wer bekommt den Deutschen Buchpreis?

Die Preisverleihung ist am heutigen Montag, dem Tag vor der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse. Diese sechs Romane können gewinnen.

SZ

Theater
:Nach diesem Auftakt kann es nur besser werden

Der neue Intendant Matthias Lilienthal startet an der Berliner Volksbühne mit drei Premieren und einem Wasserspritz-Spektakel in die Spielzeit. Das klingt aufregend, ist aber vor allem quälend langweilig.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Literatur
:Wer will denn die Unsterblichkeit?

Valeria Gordeevs Debütroman „Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle“ ist genial und größenwahnsinnig – und ein Kandidat für den Deutschen Buchpreis.

SZ PlusVon Marie Schmidt

Künstliche Intelligenz
:„Vor drei Jahren hätte ich gesagt, dass das Science-Fiction ist“

Wie denken Maschinen? Der KI-Sicherheitsforscher Thilo Hagendorff über die Versuche, den Systemen in den Kopf zu gucken – und warum er allmählich Angst vor dem bekommt, was er da beobachtet.

SZ PlusInterview von Philipp Bovermann

Debatte
:Warum der Mensch den Zucker liebt

Die Zuckersteuer ist vorerst gescheitert. Was zu der Frage führt: Müsste man in der Diskussion über die süße Droge politisch nicht an völlig anderer Stelle ansetzen?

SZ PlusEssay von Sara Peschke

Zucker
:Bitte lieber nicht lächeln

Wer sich früher Zucker leisten konnte, konnte sich dafür nicht leisten, die Zähne zu zeigen: zu schwarz und kaputt. Ein Problem für den eitlen Adel – bis eine Pariser Malerin das Bleaching mit dem Pinsel erfand.

SZ PlusVon Peter Richter

Schwerpunkt Zucker
:Der bittere Beigeschmack des Süßen

Vom tropischen Luxusprodukt, gewonnen durch Sklavenarbeit, zum heimischen Massenkonsumgut: Wie der Zucker im 18. Jahrhundert in der höfischen Kultur aufkam – um bald alles zu versüßen.

Von Lothar Müller

Grafikdesign
:„Da geht noch mehr“

Im öffentlichen Raum dominiert die künstliche Intelligenz die visuelle Wahrnehmung. Wie verändert der digitale Bilder-Tsunami die Ästhetik? Fragen wir doch mal den Kanzler.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Serien
:Das ganze Land liebt einen Roman

Der Roman „Die Puppe“ von Bolesław Prus ist der große Klassiker der polnischen Literatur des  19. Jahrhunderts. Gerade erlebt er eine enorme Renaissance: als Netflix-Serie, als Kino-Verfilmung und als deutsche Neuübersetzung.

SZ PlusVon Viktoria Großmann

Film
:Wer ist denn das Sensibelchen?

Sylvester Stallone erzählt den ersten Teil seiner Lebensgeschichte und zeigt, wie es zu seiner größten Schöpfung kam – ihm selbst.

SZ PlusVon David Pfeifer

Notizen aus meinem Leben
:Gar nicht nett von mir

Muss man junge Menschen immer lieb haben? Nach der Aufforderung „Ey, Alte, nimm Köter an Leine“ kann man auch mal die schrumpfende Hirngröße ansprechen.

SZ PlusVon Elke Heidenreich

Debatte
:Rechtsstaat auch für Linke

Die „Rote Hilfe“, bei der Elif Eralp Mitglied war, unterstützt linksradikale Straftäter. Ein Blick in die Verfassung und in die Geschichtsbücher erklärt, warum.

SZ PlusVon Willi Winkler

Klassik
:„Die meisten Menschen auf der Welt haben noch nie von mir gehört.“

Steve Reich hat mit seiner rhythmisch brodelnden Musik Künstler von Gerhard Richter über Pink Floyd bis Björk inspiriert. An diesem Samstag wird er 90 Jahre alt. Anruf bei einem Jahrhundertphänomen.

SZ PlusVon Reinhard J. Brembeck

Literatur
:Schwärmen, das ist’s!

Der Historiker Jens Nordalm, Redenschreiber bei Friedrich Merz, legt einen Essayband vor. „Deutschland – Das unterschätzte Land“ ist mehr Best-of-Liste der Vergangenheit als historische Erkenntnissuche.

SZ PlusVon Gustav Seibt

Debatte
:Gesucht: Kanzler der Einheit

Was müsste eine Person mitbringen, um Deutschland in eine Zukunft ohne Spaltung zu führen? Hier antworten kluge Köpfe, von Eva Illouz über Armin Nassehi bis Florence Gaub.

SZ Plus

Debatte
:Unfassbar, dass es so weit gekommen ist

Unsere Autorin soll am 3. Oktober in Brandenburg lesen – dann erfährt sie, dass sich Björn Höcke bei einer Demo angekündigt hat. Als behinderte Frau mit jüdischem Namen entscheidet sie: besser nicht.

SZ PlusGastbeitrag von Lea Streisand

Kino
:Wie krank ist das denn

Der Thriller „Corpus Delicti“ nach dem Roman von Juli Zeh zeichnet das Bild einer Gesundheitsdiktatur, in der KI das Leben bestimmt. Kommt einem unangenehm vertraut vor, oder?

SZ PlusVon Martina Knoben

Kino
:Ist Mama zu dick?

Der Vater will, dass die Mutter abnimmt, und die Tochter gerät in einen Konflikt um Körperbilder und Selbstbestimmung. Das Drama „Lügen über meine Mutter“ erzählt, wie der Diätzwang eine Frau depressiv macht.

SZ PlusVon Josef Grübl

Pop
:Es wird wieder dunkel

Der Musiker Danger Dan muss akribisch verhindern, dass militante Neonazis herausfinden, wo er wohnt, arbeitet, Bier trinkt. Gleichzeitig wird er langsam blind. Seine Antwort: radikal persönliche, vollkommen schutzlose Kunst. Eine Begegnung.

SZ PlusVon Jakob Biazza

London Calling
:Ein Geschenk namens Leitungswasser

Vor zehn Jahren haben progressive Briten Deutschland beneidet, heute dient es den Rechten in Großbritannien als warnendes Beispiel. Die Wahrheit liegt nicht irgendwo dazwischen, sondern: auf der Wiesn.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Buchhandlungspreis
:„Es wird empfohlen, dem Votum der Jury zu folgen“

Laut einem Bericht hatten Wolfram Weimers eigene Beamten keine Bedenken, die drei linken Buchhandlungen auszuzeichnen. Das widerspricht der Darstellung des Kulturstaatsministers.

Von Jörg Häntzschel

Architektur: Blick in den Springer-Neubau
:Luft nach oben

Mauerfälle und Vereinigungen auf allen Ebenen: Der Architekt Rem Koolhaas hat dem Springer-Verlag in Berlin ein neues Gebäude errichtet. Ein Atrium wie dieses hat es in Europa überhaupt noch nie gegeben.

Von Peter Richter

Hörbuch
:Eine Frau hat das Warten satt

Als Odysseus endlich aus Troja heimkehrt, bricht seine Frau zu einem Abenteuer auf: Ulrike Draesner liest in treibendem Rhythmus „penelopes sch()iff“,  ihr Sequel zum Epos, als Hörbuch ein.

SZ PlusVon Stefan Fischer

Sachbuch
:Notorisch neugierig

Der Journalist Michael Pollan wurde mit Sachbüchern über Ernährung und psychedelische Drogen weltberühmt. An seine Grenzen kam er, als er herausfinden wollte, was das menschliche Bewusstsein ist. Eine Begegnung mit Mann und Werk.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Literatur
:Bitte sprechen Sie nach dem Doppelpunkt

In seinem Audio-Verlag Supposé hat Klaus Sander große Porträts geschaffen, etwa von Dieter Wellershoff und Peter Kurzeck. Dass sie jetzt als prächtige Bücher erscheinen, hat mit den Grenzen des Hörbuchmarktes zu tun.

SZ PlusVon Florian Welle

Literatur
:Etwas Schönes konnte geschehen

Eine junge Frau sucht sich selbst – und findet ihre vor Jahren verschwundene Mutter. Leh-Wei Liao erzählt in ihrem Debütroman „Glaszeit“ von einem Leben, in dem es keine Sicherheit gibt.

SZ PlusVon Dominik Fürst

Literatur
:Zerfaserland

In seinem Debütroman „Zweifelssohn“ schickt Max Czollek sein gequältes Alter Ego auf von Wien nach Rügen – stark angelehnt an Christian Kracht.

SZ PlusVon Verena Mayer

Sachbuch
:Gegen die autoritäre Wende

Bald auch hier ein überlebensnotwendiges Handbuch? Der amerikanische Autor Gal Beckerman liefert in „Wie man Dissident wird“ das geistige Rüstzeug zum Widerstand – und warnt vor emotionaler Abstumpfung.

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

Sachbuch
:Besser Plaudern

Warum sind wir eigentlich so schlecht in etwas, das wir ständig tun? Die Harvard-Professorin Alison Wood Brooks hat erforscht, wie wirklich gute Gespräche gelingen, und behauptet, dass es jeder lernen kann.

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic

Literatur
:Trittst du mich, dann tret’ ich dich

Lauren Groff gehört zu den stärksten Autorinnen der USA. In dem Kurzgeschichtenband „Raufbold“ erzählt sie von widerständigen Frauen und der ewigen Angst, zurückgelassen zu werden.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Sachbuch
:Geradezu sozialliberal

Franca Lehfeldt war Chefreporterin bei RTL und Springer. Dann heiratete sie den damaligen FDP-Chef und Finanzminister Christian Lindner. Jetzt hat sie ein Buch über Mutterschaft geschrieben, das erstaunlich selbstverständlich feministisch ist.

SZ PlusVon Patrick Bauer

Literatur
:Das Wunder von Harlem

Gemessen an seinen Auszeichnungen ist Colson Whitehead der bedeutendste lebende Autor der USA. Jetzt hat er eine monumentale Trilogie abgeschlossen, die von Amerikas feierlichem Selbstverständnis nicht viel übrig lässt.

SZ PlusVon Felix Stephan

Künstliche Intelligenz und Politik
:„Wie wir früher Informationen erhalten haben, war besser für uns als Menschen“

Die amerikanische Star-Historikerin Jill Lepore über die menschliche Urangst, von Maschinen beherrscht zu werden – und die Frage, ob es nun tatsächlich so weit gekommen ist.

SZ PlusInterview von Meredith Haaf

Sachbuch
:Sei nicht du selbst

Authentizität sei der Schlüssel zum Erfolg, heißt es gern. Der Psychologe Steve Ayan erzählt in „Die Revolutionäre des Ich“ eine andere Geschichte.

SZ PlusVon Lothar Müller

Sachbuch
:Der gefährdete Glücksfall

Timothy Garton Ashs neues Buch ist eine große, nachdenkliche Liebeserklärung an Europa. Nur ganz manchmal liest sie sich fast wie ein Abschiedsbrief.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Neuer Roman von Christoph Kramer
:Er meint es ernst

Mit seinem zweiten Roman „Wolkenberührpunkt“ will der Schriftsteller Christoph Kramer sich von seinem prominenten Fußballernamen lösen. Begegnung mit einem Schreibprofi.

SZ PlusVon Bernhard Heckler

Israel
:Wer mitreden will, muss diesen Film gesehen haben

„Naza“ bringt israelische Soldaten vor die Kamera, die unvorstellbare Kriegsverbrechen in Gaza schildern – Netanjahus Regierung hat die Regisseure deshalb zu Staatsfeinden erklärt. Jetzt kann man die Dokumentation im Kino sehen.

SZ PlusVon Sonja Zekri

Kino
:Einfach hinreißend

Shaun das Schaf ist wieder im Kino unterwegs, diesmal an Halloween. „Spuk im Kürbisfeld“ ist genau der Animationsfilm, den man jetzt zur Ermunterung braucht.

Von Susan Vahabzadeh

Film
:Hier wird Shaun das Schaf geknetet

Ein Besuch in den Aardman-Studios in Bristol, wo sie für neun Sekunden Animationsfilm schon mal eine ganze Woche brauchen. Mehr Entschleunigung geht nicht – und am Ende entsteht immer etwas Zauberhaftes.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Berlin
:Sanierung der Philharmonie könnte 800 Millionen Euro kosten

Veralteter Brandschutz, verstopfte Rohre: Der tägliche Veranstaltungsbetrieb des Orchesters kann bald nicht mehr gewährleistet werden. Der Hauptstadt steht eine weitere Großbaustelle bevor.

Graphic Novel
:Nur den Vögeln kann man vertrauen

Nichts ist so, wie es scheint in Jade Khoos Graphic Novel „Erde oder Mond“. Ihre Erzählung über eine nur scheinbar idyllische „grüne“ Utopie ist so intim wie episch – und berauschend schön gezeichnet.

SZ PlusVon Fritz Göttler

Kinderbuch
:Der Wolf wird sich umgucken

In seinem ersten, fantastischen Comic „Ganz schön mutig!“ lässt der „Hasenkind“-Schöpfer Jörg Mühle drei süße Tiere auf den bösen Wolf los. Hat der eine Chance?

SZ PlusVon Christine Knödler

Kino
:Ist das Tom Cruise? Ja, leider

In der Weltuntergangskomödie „Digger“ will er mal so richtig schön verrückt sein, und das geht völlig in die Hose. Da kann auch Co-Star Sandra Hüller nichts mehr retten.

SZ PlusVon David Steinitz

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