
SZ Magazin Literatur:Maschenware
Genervt von den ständigen Wiederholungen im Fernsehen? Dann schauen Sie mal, was auf der Frankfurter Buchmesse als Neuigkeit verkauft wird. Sieben literarische Trends zum Wegzappen

Genervt von den ständigen Wiederholungen im Fernsehen? Dann schauen Sie mal, was auf der Frankfurter Buchmesse als Neuigkeit verkauft wird. Sieben literarische Trends zum Wegzappen

Mit "kleiner Nick" ist nicht Sarkozy gemeint: In Frankreich kommt Sempés "Le Petit Nicolas" ins Kino und entführt in eine kleinstädtische Welt, die sich viele Franzosen heimlich zurückwünschen.

Ein kleiner Film über Faschismus, Sadismus und über die Pippi Langstrumpf unseres Jahrtausends: die Verfilmung von Stieg Larssons Erfolgsroman "Verblendung".

Die neue französische Revolution: Immer mehr Angestellte begehen Selbstmord - weil sie das knallharte Geschäft nicht ertragen und herkömmlicher Protest im Land der Revolte nicht mehr zieht.

Ein Auftritt des in Zürich einsitzenden Regisseurs Roman Polanski in Köln wurde abgesagt. Das Festival "Cologne Conference" wettert über die Schweizer Behörden.

Als hätte es die Bundestagswahl nie gegeben: Plasberg führt eine politische Debatte ohne Politiker - und alle echauffieren sich. Eine kleine Nachtkritik.

Das Thema Netzneutralität ist wieder da - diesmal geht es um Google, Telefonsex und erzürnte Netzanbieter.
In Köln feiert das Deutsche Fernsehen sich selbst und Alfred Biolek bekommt den Ehrenpreis. Die Veranstaltung überrascht mit einer gehörigen Portion Selbstironie.

Die Deutschen glauben, dass die meisten Mitmenschen doof sind - oder doof gemacht werden. Doch jeder Einzelne ist davon überzeugt, dass er selbst nicht doof ist.

Fotografie hat im SZ-Magazin schon immer eine herausragende Stellung eingenommen. Daher stellen wir Ihnen hier junge, talentierte Fotografen vor. Diesmal: Noémie Stegmüller und ein menschenleeres Oktoberfest.

Wenig Spannung zwischen Leidensgeschichte und sexbesessener Fashion-Glamour-Welt: "Wüstenblume", der Film nach den Erinnerungen von Waris Dirie.

Lokaltermin am einstigen Ort des Grauens: 70 Jahre nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs tagen polnische und deutsche Historiker in Warschau.

Bruce Springsteen bringt nach zwei Jahren wieder ein neues Album heraus. In "Wrecking Ball" übt der Sänger unter anderem Kritik an Militärs, Lobbyisten und Großkapitalisten. "The Boss" hat auch als Multimillionär sein Arbeiterklassen-Image bewahrt. Warum die Gitarre sein Schutzengel ist und wie er zu seinem Spitznamen kam.

Mittelklasse-Männer, die jedem Rock hinterherjagen: Die post-postfeministische Drehbuch-Welt der gefeuerten NDR-Fernsehspielchefin.

Nicht nur das urtypische TV-Backstage-Gehabe wurde ausgezeichnet, auch die Rückenansichten der weiblichen Prominenz kamen diesmal groß raus. Die Bilder der Emmy-Verleihung.

Pünktlich zum Bundestagswahlkampf macht sich in der Netzgesellschaft ein neues Unbehagen über die Piratenpartei breit. Wohin rückt der Kurs der digitalen Bürgerrechtsgruppierung?
Zimmermann nutzte erstmals das Massenmedium Fernsehen zur Lösung unaufgeklärter Kriminal-Fälle. Er war damit ungemein erfolgreich.

Amerikas Gesetze für Sexualdelikte erklären verliebte Teenies zu Verbrechern. Die Konsequenz: Drakonische Strafen und Auflagen, elektronische Überwachung per GPS, Veröffentlichung aller persönlichen Daten im Internet - und Obdachlosigkeit unter Autobahnbrücken.

Michelle Hunziker wird Co-Moderatorin von Thomas Gottschalk bei "Wetten, dass...?" Man darf gespannt sein, wie sich diese Blondierung des ohnehin Blonden auswirkt.

Showmaster Thomas Gottschalk bekommt Hilfe. Die im italienischen Fernsehen gereifte Michelle Hunziker bringt Erfahrung und Erotissima in "Wetten, dass..?" ein.


Als Sänger und Kopf der Band Blumfeld war Jochen Distelmeyer jahrelang der Liebling des deutschen Feuilletons. Jetzt tritt er solo auf und versucht, in der Musik zu sich selbst zu finden. Begegnung mit einem Mann, der alles sehr, sehr ernst meint.

Barack Obama nennt den Musiker Kanye West vor einem Interview "Blödmann", weil West eine Country-Sängerin beleidigte. Dank Twitter weiß nun die Welt davon.

Keine tragfähigen Geschäftsmodelle für Online-Angebote: Eine Studie untersucht die digitale Medienlandschaft und die Arbeitsweise der Journalisten.

Spiel um Macht: John Malkovich glänzt im Film "Schande" in der Rolle des David Lurie, der sich vom Egoismus verabschieden muss.

Der Optimist musste aufgeben: Schauspieler Patrick Swayze erlag seinem Krebsleiden. In den Achtzigern brachte ihn "Dirty Dancing" zum Höhepunkt seiner Berühmtheit.

Er tanzte als Johnny in "Dirty Dancing" die Frauen um den Verstand. Am Montag ist Patrick Swayze in Los Angeles an Krebs gestorben.

Patrick Swayzes Hüftschwung in "Dirty Dancing" löste einst einen Tanz-Boom aus, danach galt er als "Sexiest Man Alive". Nun erlag der US-Schauspieler in Los Angeles nach langem Kampf seinem Krebsleiden.

Das ZDF geht baden: Drei Männer vom Land suchen in der klischeelastigen Komödie "Butter bei die Fische" im ZDF die Frau fürs Leben.

Vom Untergang bedroht: Der Film "Lebanon" erhält den Goldenen Löwen, während sich Venedig um die eigene finanzielle Zukunft und jene des Films sorgt.

"Das Internet ist anders." 15 Journalisten, Blogger und Medienberater formulieren im "Internet-Manifest" den Anspruch an den Journalismus im Netz.
Keuchen, schwitzen, stöhnen: Stefan Raab misst sich wieder mit einem Herausforderer. Und übte sich in Selbststilisierung - bisweilen ging es zu wie im Wahlkampf. Eine kleine Nachtkritik.

Zukunftsmarkt und Zensur: In der Hoffnung, die Wirtschaftsmacht China literarisch erobern zu können, unterwirft sich die Frankfurter Buchmesse dem chinesischen Diktat.

Der Krieg und die Ordnung der Bilder: Ein Festival zeigt eindrucksvoll, welchen Mustern die Kriegsfotografie folgt.

In die eigene Tasche gewirtschaftet: Im Betrugs-Prozess um den früheren MDR-Sportchef Wilfried Mohren stellt das Gericht eine Bewährungsstrafe in Aussicht.

Um schlank und fit zu werden, denken sich Menschen die seltsamsten Dinge aus. Manche versuchen es mit Stöhnen: die lächerlichsten Fitness-Übungen in der Clip-Kritik.
Streit um Struppi: Ein Kongolese will einen "Tim und Struppi"-Comic verbieten lassen. Das berüchtigte Album "Tim im Kongo" verfestige rassistische Voruteile.

Vier begehrte Männer, vier Jahre Arbeit: Die Alben der Beatles erscheinen in digitaler Neuauflage. Die Plattenfirma hofft auf eine neue Beatlemania.

"Darf der Pilot überhaupt schon wieder fliegen?" Wie Sie Flugzeugpassagiere und andere Mitmenschen in den Wahnsinn treiben: nach der "Fibel der Faxen" jetzt die fiesesten Faxen unserer Leser.

Andere Länder, unsere Sitten: Warum der Regenmantel nicht aus Regen besteht, darüber philosophiert Wolf Schneider in der neuen Folge seiner Videokolumne.

Fataler Pakt mit Art Capital: Der Fotografin Annie Leibovitz droht die Pleite. Ein Kredit über 24 Millionen Dollar wird fällig.

Fotografie hat im SZ-Magazin schon immer eine herausragende Stellung eingenommen. Daher stellen wir Ihnen hier junge, talentierte Fotografen vor. Diesmal: Eva Baales und ihre inszenierte Erotik.

Realität und Fiktion verschwimmen im TV-Geschäft: Imaginäre Gestalten wohin das Auge reicht - von Brüno bis zum Pseudonym-Schwindel beim NDR.

"Tote Bäume in dünnen Scheiben" - Im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten trifft man auf das kreative Chaos der Literatur und verlässliche alte Hasen.
Dieter Gorny, Cheflobbyist der Musikindustrie, fordert staatliche Unterstützung für die Popmusik. Längst lechzen auch Künstler nach "Pop mit Staatsknete".

Der Staatsanwalt ermittelt gegen Doris J. Heinze. Verdacht: Betrug. Die einstige NDR-Fernsehspielchefin brachte unter Pseudonym Drehbücher ein.

Reigen der Eitelkeiten: Ein alternder Womanizer mit Alkoholproblem erlebt in Andreas Dresens Komödie "Whisky mit Wodka" die Gefahr der Ersetzbarkeit.
Die Filmwelt schaut nach Venedig: Das älteste Filmfestival der Welt ist eröffnet worden - und zahlreiche Schauspieler, Regisseure und Gäste flanierten über den roten Teppich.

Fotografie hat im SZ-Magazin schon immer eine herausragende Stellung eingenommen. Daher stellen wir Ihnen hier junge, talentierte Fotografen vor. Diesmal: Torben Hökes Bilder im Nichts.